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	<title>Otto Betz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;ElisabethTraugott: Kategorien</title>
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		<updated>2023-09-16T14:38:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorien&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Wilhelm Betz (senior)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. Juni]] [[1917]] in [[Herrentierbach]], heute Ortsteil der Gemeinde [[Blaufelden]], Landkreis [[Schwäbisch Hall]]; † [[27. Mai]] [[2005]] in [[Tübingen]]) war ein [[deutsche]]r [[evangelischer Theologe]] und [[Neutestamentler]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Wilhelm Betz, S. T. M. (Sacrae Theologiae Magister), stammte aus einer kinderreichen Pfarrerfamilie. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Kriegsdienst]] und sowjetischer Kriegsgefangenschaft studierte er vom Wintersemester 1948/49 an in [[Universität Tübingen|Tübingen]] [[Evangelische Theologie]]. Nach Abschluss des Studiums, einem Stipendienjahr in den USA und einem Vikariat wurde Betz [[Repetent]] am [[Evangelisches Stift Tübingen|Evangelischen Stift in Tübingen]], im Jahr 1956 wurde er Wissenschaftlicher Assistent am neu gegründeten &amp;#039;&amp;#039;[[Institutum Judaicum]]&amp;#039;&amp;#039; der Universität Tübingen. 1959 wurde er bei [[Karl Elliger]] (1901–1977) mit einer alttestamentlichen Dissertation über &amp;#039;&amp;#039;Offenbarung und Schriftforschung in der Qumransekte&amp;#039;&amp;#039; promoviert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Betz war verheiratet mit der Diplom-Theologin Isolde Betz (geb. Schnabel) und hatte vier leibliche Kinder und einen Pflegesohn: Pfarrerin Cornelia Holder (geb. Betz), die promovierte Theologin Dorothea Betz, den Musiker (Cembalisten), Kabarettisten und Autor [[Martin Betz]], den kommunikationstechnischen Unternehmer Matthias Betz und als Pflegesohn Chang Park.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1947 neu entdeckten [[Schriftrollen vom Toten Meer|Texte von Qumran]] bestimmten auch weiterhin sein Lebenswerk. 1961 habilitierte er sich über den großen [[koptisch]]en Textfund von [[Nag-Hammadi-Schriften|Nag Hammadi]] mit der Studie &amp;#039;&amp;#039;Der Paraklet. Fürsprecher im häretischen Spätjudentum, im Johannesevangelium und in den neu gefundenen gnostischen Schriften&amp;#039;&amp;#039;. Seit 1962 hatte Betz eine volle Professur am [[Chicago Theological Seminary]] in den USA inne. 1968 wurde er außerordentlicher Professor, 1973 ordentlicher Professor für Neues Testament in Tübingen. Nach seiner Pensionierung 1983 übernahm er unter anderem eine Gastprofessur an der [[Rice University]] in Houston, Texas. Darüber hinaus unternahm er Vortragsreisen, zum Beispiel nach [[Israel]] und vor allem nach [[Südkorea]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Betz hat zahlreiche Veröffentlichungen vorgelegt, von denen heute viele zur wissenschaftlichen Standardliteratur zählen. Zentrum seiner wissenschaftlichen Arbeit waren Jesus und seine Verkündigung. Besonders bekannt wurde das gemeinsam mit seinem Schüler [[Rainer Riesner]] verfasste Buch &amp;#039;&amp;#039;Jesus, [[Qumran]] und der Vatikan&amp;#039;&amp;#039;, das seit 1993 mehrere Auflagen und Übersetzungen erlebte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei umfangreichen Bänden &amp;#039;&amp;#039;Jesus, der Messias Israels&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Jesus, der Herr der Kirche&amp;#039;&amp;#039; fasste er seine „Aufsätze zur biblischen Theologie“ zusammen. Darin wandte er sich unter anderem gegen die weit verbreitete Ansicht, Paulus habe sich nicht für den [[Jesus von Nazaret|Menschen Jesus]] bzw. für sein Erdenleben interessiert (so noch [[Rudolf Bultmann]]), sondern nur noch für den geglaubten [[Jesus Christus|Christus]]. Der Satz in 2. Kor 5,16 „… auch wenn wir Christus gekannt haben nach dem Fleisch, so kennen wir [ihn] doch nun nicht mehr [auf diese Weise]“ werde fälschlicherweise als Beleg dafür gesehen. „Das ‚kata sarka‘ (‚nach dem Fleisch‘) gehört aber zum Prädikat (‚kennen‘), nicht zum Objekt (‚Christus‘).“&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Betz: &amp;#039;&amp;#039;Aufsätze zur biblischen Theologie.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 2, &amp;#039;&amp;#039;WUNT&amp;#039;&amp;#039; 52, Tübingen 1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[[Biblische Theologie]]“&amp;amp;nbsp;– das war auch ein Programm, dem sich der Gelehrte lebenslang verpflichtet wusste: Es ging ihm um den inneren Zusammenhang und die Wahrheit der biblischen Botschaft mit der [[Christologie]] als Mitte, die das [[Judentum]] und den Reichtum seiner Überlieferungen als Quelle des besseren Verstehens nicht aus-, sondern einschließt. Daher gehörte zu seinen Hauptarbeitsbereichen auch die Bedeutung der jüdischen Mystik und [[Kabbala]]. So veröffentlichte er zusammen mit seiner Frau, Isolde Betz geb. Schnabel, eine Monographie über die [[kabbalistische Lehrtafel]] der Prinzessin [[Antonia zu Württemberg|Antonia von Württemberg]] (1613–1679) in der Dreifaltigkeitskirche von [[Bad Teinach-Zavelstein|Bad Teinach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Offenbarung und Schriftforschung in der Qumransekte&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6). Mohr, Tübingen 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der [[Paraklet]]. Fürsprecher im häretischen Judentum, im [[Johannesevangelium]] und in neu gefundenen gnostischen Texten&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Geschichte des Spätjudentums und Urchristentums.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Leiden/Köln 1963.&lt;br /&gt;
* mit Werner Grimm: &amp;#039;&amp;#039;Wesen und Wirklichkeit der [[Wunder Jesu]]. Heilungen, Rettungen, Zeichen, Aufleuchtungen.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, Frankfurt am Main/Bern/Las Vegas 1977, ISBN 3-261-02397-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wie verstehen wir das Neue Testament?&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal 1981, ISBN 3-7615-2263-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Aussatz in der Bibel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Aussatz, Lepra, Hansen-Krankheit. Ein Menschheitsproblem im Wandel, Teil II: Aufsätze.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von Jörn Henning Wolf, Würzburg 1987 (= &amp;#039;&amp;#039;Kataloge des Deutschen medizinhistorischen Museums.&amp;#039;&amp;#039; Beiheft 1), S. 45–62.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus, Qumran und der Vatikan. Klarstellungen.&amp;#039;&amp;#039; Gießen/Basel/Freiburg/Wien 1993, ISBN 3-7655-9800-3; ISBN 3-451-23058-5; letzte Auflage unter dem Titel: Verschwörung um Qumran? Jesus, die Schriftrollen und der Vatikan. München 2007. ISBN 3-16-145163-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus, der Messias Israels. Aufsätze zur biblischen Theologie&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament.&amp;#039;&amp;#039; Band 42). Tübingen 1987, ISBN 3-42-677993-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jesus, der Herr der Kirche. Aufsätze zur biblischen Theologie II.&amp;#039;&amp;#039; WUNT 52; Tübingen 1990, ISBN 3-16-145505-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Was wissen wir von Jesus? Der Messias im Licht von Qumran.&amp;#039;&amp;#039; Wuppertal 1999&amp;lt;sup&amp;gt;3&amp;lt;/sup&amp;gt;, ISBN 3-417-24151-0.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Beate Ego u. Werner Grimm (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Calwer Bibellexikon.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, Stuttgart 2003&amp;lt;sup&amp;gt;2&amp;lt;/sup&amp;gt;, ISBN 3-7668-3838-5.&lt;br /&gt;
* zusammen mit Isolde Betz (Verfasser) u. Adolf Killinger (Bearbeiter): &amp;#039;&amp;#039;Ein Kleinod des Glaubens. Die kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia in Bad Teinach.&amp;#039;&amp;#039; Vorwort von Karl-Heinz Splettstößer, Bad Teinach-Zavelstein o. J. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Licht vom unerschaffnen Lichte. Die kabbalistische Lehrtafel der Prinzessin Antonia&amp;#039;&amp;#039;. 3. Aufl., bearbeitet von Isolde Betz. Werner Grimm, Tübingen, Oktober 2013, ISBN 978-3-00-041501-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Prozess Jesu im Licht jüdischer Quellen&amp;#039;&amp;#039;. 2., erweiterte Auflage, herausgegeben von Rainer Riesner. Brunnen-Verlag, Gießen und Basel 2007, ISBN 978-3-7655-9813-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Würdigung ==&lt;br /&gt;
* [[Hermann Lichtenberger]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Betz (8. Juni 1917 – 27. Mai 2005).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Polish Journal of Biblical Research.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 4 (2005), S.&amp;amp;nbsp;109–122.&lt;br /&gt;
* [[Martin Hengel]]: {{Webarchiv | url=http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvo/Tun/tun123/tun123-nachrufe-1.html | wayback=20070731003838 | text=&amp;#039;&amp;#039;Prof. Dr. Otto Betz †.&amp;#039;&amp;#039;}} In: &amp;#039;&amp;#039;Tübinger Universitätsnachrichten.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 123, 15. August 2005, S.&amp;amp;nbsp;14&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|132867400}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|132867400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=132867400|LCCN=n/83/215601|VIAF=111703994|NDL=00433210}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Betz, Otto Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Eberhard Karls Universität Tübingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Landeskirche in Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neutestamentler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachliteratur (Religionswissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sachbuchautor (Theologie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1917]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Betz, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Betz, Otto Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Theologe und Universitätsprofessor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. Juni 1917&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herrentierbach]] (Gemeinde Blaufelden)&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=27. Mai 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tübingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;ElisabethTraugott</name></author>
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