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	<title>Otto Besch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Besch&amp;diff=2299478&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur und lexikalische Einträge */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-12-22T13:08:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur und lexikalische Einträge: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Besch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Februar]] [[1885]] in [[Gurjewsk (Kaliningrad)|Neuhausen]], [[Ostpreußen]]; † [[2. Mai]] [[1966]] in [[Kassel]]) war ein deutscher Komponist und Musikkritiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Sohn eines Pfarrers besuchte Besch das [[Königliches Wilhelms-Gymnasium (Königsberg)|Königliche Wilhelms-Gymnasium]] in [[Königsberg (Preußen)]]. Nach dem Abitur studierte er [[Theologie]] an der [[Albertus-Universität Königsberg]]. Nach dem Staatsexamen wandte er sich ganz der Musik zu. Er studierte in Königsberg (Preußen) bei [[Otto Fiebach]] und in [[Berlin]] bei [[Philipp Bartholomé Rüfer|Philipp Rüfer]] am [[Stern’sches Konservatorium|Stern’schen Konservatorium]]. Von 1910 bis 1914 war er schließlich Meisterschüler bei [[Engelbert Humperdinck]] an der [[Akademie der Künste (Berlin)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] arbeitete Besch zunächst als [[Musikkritiker]] für die [[Königsberger Hartungsche Zeitung]], anschließend für die [[Königsberger Allgemeine Zeitung]] (1922–1939).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturzentrum-ostpreussen.de/kalenderblatt_detail.php?id=53 |titel=Kulturzentrum Ostpreußen in Ellingen / Bay. - Ostpreußen - Kulturzentrum - Kultur - Geschichte - Ellingen - Bayern - Preußen - Deutschordensschloß - Kunst - Ausstellung |abruf=2024-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem leitete er eine Kompositionsklasse am [[Konservatorium Königsberg]]. Als Musikschriftsteller war er auch Mitarbeiter verschiedener Fachzeitschriften und auswärtiger Tageszeitungen. In dieser Zeit lernte er bedeutende Musiker wie [[Igor Strawinsky]], [[Richard Strauss]], [[Wilhelm Furtwängler]] und [[Max Reger]] kennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Schlacht um Ostpreußen]] floh er Ende Januar 1945 nach [[Dänemark]], wo er mit seiner Familie bis zum Herbst 1947 in einem [[Internierungslager]] lebte. Während dieser Zeit hielt er in den verschiedenen [[Flüchtlingslager]]n Vorträge über Musik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Entlassung lebte Besch zunächst in [[Hamburg-Neuengamme|Neuengamme]] bei [[Hamburg]] und wirkte als Musikkritiker für die Tageszeitung [[Die Welt]] und die [[Nachrichtenagentur]] [[dpa]]. Den [[NDR]] beriet er hinsichtlich seines Musikprogramms. Obwohl sich [[Wilhelm Furtwängler]], [[Hermann Scherchen]] und [[Eugen Jochum]] persönlich für ihn verwendeten, blieb „der Flüchtling“ in fremder Umgebung jahrelang in untergeordneten und schlecht bezahlten Stellungen. 1951 zog &amp;#039;&amp;#039;Besch&amp;#039;&amp;#039; nach [[Geesthacht]] an der Elbe. Ein Jahr später ging er mit seiner Familie in die [[Nordhessen|nordhessische]] Heimat seiner Frau, wo er mit 81 Jahren in [[Harleshausen]] starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Meine Musik ist ohne den Zauber der ostpreußischen Landschaft nicht denkbar; ihr verdankt sie ihren Ursprung, von ihrem Atem ist sie bis in die kleinsten Züge erfüllt.|Otto Besch|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.portal-ostpreussen.de/Members/inge4013/ostpreussische-nachrichten/ostpreussenblatt/ostpreussenblatt-1950/das-ostpreussenblatt-folge-17-vom-05-12-1950.pdf |titel=Ostpreußens Leistung in der Musik: Otto Besch |werk=Ostpreußenblatt – Folge 17 |datum=1950-12-05 |seiten=566ff. |format=PDF 2,2 MB |abruf=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kompositionen ==&lt;br /&gt;
Besch komponierte Werke für Klavier, [[Kammermusik]] verschiedener Besetzung (darunter drei bedeutende [[Streichquartett]]e), [[Orchester]]werke von kleinerer Besetzung bis zur [[Sinfonietta]] für großes Orchester. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war Ostpreußen als Grundlage von Beschs kompositorischem Lebenswerk zerstört. Zahlreiche bekannte [[Dirigent]]en, die sich vor dem Kriege und auch noch während der Kriegszeit für seine Werke in vielen Aufführungen eingesetzt hatten, waren aus dem Konzertleben abgetreten oder mussten erst selbst wieder mühsam Fuß fassen; einige, wie der Königsberger [[Hermann Scherchen]], lebten inzwischen im Ausland. Wie die ganze Kultur des [[Ostgebiete des Deutschen Reiches|Deutschen Ostens]] wurden Beschs Werke in Vergessenheit geschickt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon als Junge schätzte Besch die literarischen und musikwissenschaftlichen Werke von [[E.T.A. Hoffmann]]. So hatte er das [[Libretto]] seiner Hoffmann-Oper der Biografie und drei [[Novelle]]n von E.T.A. Hoffmann entnommen. Er hielt die Oper für sein „genialstes Werk“ und glaubte, dass &amp;#039;&amp;#039;„sie ihn einmal berühmt machen würde – aber erst in hundert Jahren, wenn die Zeit dafür reif sei“&amp;#039;&amp;#039;. Bis heute wurde die &amp;#039;&amp;#039;„Phantastische Oper in zwei Aufzügen (5 Bildern)“&amp;#039;&amp;#039; nicht aufgeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Artemio Focher (Universität Pavia): &amp;#039;&amp;#039;„E.T.A. Hoffmann“ – un´ opera lirica inedita di Otto Besch&amp;#039;&amp;#039;. Nuova Rivista Musicale 1/2006, S. 27–45.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Kroll: &amp;#039;&amp;#039;Ungehobene Schätze&amp;#039;&amp;#039;. Das Ostpreußenblatt, 20. Januar 1968&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Von der Romantik, die mich zunächst stark beherrscht hatte, kam ich mehr und mehr zum polyphonen Stil. Die allgemeine große Rückwendung zur Kontrapunktik des Barock ließ auch mich nicht unberührt. ... [Nach dem Krieg] habe ich mich von der Romantik losgesagt. Alles, was nach dem letzten Krieg entstand, ist mehr auf ein klar und logisch ausgesponnenes Linienspiel abgestimmt, die Tonsprache ist herber geworden und neigt eher zu lebendiger Motorik als zu gefühlsmäßig betontem Pathos.|Otto Besch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Erwin Kroll]] sieht Besch als „würdigen Jünger eines Schumann, Brahms und Pfitzner zwischen Romantik und Gegenwart“. Für den Chordirigenten [[Heinz von Schumann]] wurde Besch „totgeschwiegen“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Orchesterwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hoffmann-Ouverture&amp;#039;&amp;#039; (ausgeführt 1920 beim Tonkünstlerfest in Weimar)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aus einer alten Stadt. Fünf Stücke für Kammerorchester&amp;#039;&amp;#039;, 1955&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kurische Suite&amp;#039;&amp;#039;, 1934&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußische Tänze&amp;#039;&amp;#039;, 1936&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostpreußisches Bilderbuch&amp;#039;&amp;#039;, 1937–1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1941–1942&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Samländische Idylle&amp;#039;&amp;#039; (beendigt nach dem Zweiten Weltkrieg)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Divertimento für kleines Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1943&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonietta&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sinfonietta II&amp;#039;&amp;#039;, 1960 (unvollendet)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kammermusik ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett&amp;#039;&amp;#039;, 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett&amp;#039;&amp;#039;, 1947&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett&amp;#039;&amp;#039;, 1953&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trio für Klavier, Violine und Violoncello&amp;#039;&amp;#039;, 1960–1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittsommerlied für vier Streichinstrumente in einem Satz&amp;#039;&amp;#039;, 1913&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vokalwerke ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Lieder auf Texte von Richard Dehmel&amp;#039;&amp;#039;, 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zwei Motetten auf Texte der Bibel für vierstimmigen Chor&amp;#039;&amp;#039;, 1938&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fünf Lieder für Mezzo-Sopran-Stimme und Klavier&amp;#039;&amp;#039; nach Gedichten von Agnes Miegel, 1957&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vier Lieder&amp;#039;&amp;#039; auf Texte von Agnes Miegel, 1961&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Marienlied&amp;#039;&amp;#039;. Berlin, Wiesbaden 1964&amp;lt;ref group=&amp;quot;A&amp;quot;&amp;gt;Für [[Alfred Einstein]] das schönste Stück, stammte das Marienlied aus der &amp;#039;&amp;#039;Adventskantate&amp;#039;&amp;#039;, die 1939 beim &amp;#039;&amp;#039;Tonkünstlerfest&amp;#039;&amp;#039; in Königsberg unter Hermann Scherchen mit größtem Erfolg uraufgeführt wurde. Die Partitur ging durch Kriegseinwirkung verloren. Aus dem Gedächtnis schrieb Besch das &amp;#039;&amp;#039;Marienlied&amp;#039;&amp;#039; neu für Sopran und Klavier mit 2. Sopran oder Kinderchor und in einer (ausleihbaren) Orchesterfassung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Hymne auf das Verlorene&amp;#039;&amp;#039;, 1963&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drei Lieder im Volkston für vierstimmigen gemischten Chor&amp;#039;&amp;#039;, 1965&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Oper ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;E.T.A. Hoffmann&amp;#039;&amp;#039; (1940–1945)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Klavier ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonate&amp;#039;&amp;#039;, 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Triptychon&amp;#039;&amp;#039;, 1952&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviersonate in einem Satz&amp;#039;&amp;#039;, 1956&amp;lt;ref&amp;gt;Uraufführung 1955 durch [[Hans-Erich Riebensahm]] in Duisburg&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviersonate&amp;#039;&amp;#039;, 1960&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Esslinger Turmmusik&amp;#039;&amp;#039;, 1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Violinsonate&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Violin-Klaviersonate&amp;#039;&amp;#039;, 1958&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Präludium für Orgel&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Zweiten Weltkrieg verloren gegangene Kompositionen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sonate für Violine und Klavier&amp;#039;&amp;#039;, 1911&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lustspielouverture für Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1912&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klaviertrio&amp;#039;&amp;#039;, 1919 (ausgeführt von Schröder, Wieck und Klemm)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arme Ninetta&amp;#039;&amp;#039;, Oper in einem Akt (ausgeführt in Königsberg 1926)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Orchester Vorspiel&amp;#039;&amp;#039;, 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adventskantate für gemischten Chor, Bariton, Sopran und Orchester&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auferstehungskantate, Requiem&amp;#039;&amp;#039; (ausgeführt 1930–1931 unter [[Bruno Vondenhoff]] in Königsberg und 1934 während der Nürnberger Sängerwoche)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konzert für Orgel und Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1932&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Weihnachtsmysterium&amp;#039;&amp;#039;, 1933&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Musik für Orchester&amp;#039;&amp;#039;, 1937&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostmark-Ouverture&amp;#039;&amp;#039;, 1938 (ausgeführt bei den &amp;#039;&amp;#039;Musiktagen&amp;#039;&amp;#039; in Düsseldorf)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erhältliche Aufnahmen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kammermusik und Lieder&amp;#039;&amp;#039;. Laumann, Dülmen 1986 (mit &amp;#039;&amp;#039;Klaviertrio&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Triptychon für Klavier&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Streichquartett 1953&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Stimme im Dunkeln&amp;#039;&amp;#039; nach Texten von Richard Dehmel, &amp;#039;&amp;#039;Fünf Lieder für Mezzosopran und Klavier&amp;#039;&amp;#039; nach Texten von Agnes Miegel)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Martin Weyer spielt Orgelmusik aus Pommern, West- und Ostpreußen&amp;#039;&amp;#039; (mit &amp;#039;&amp;#039;Präludium für Orgel&amp;#039;&amp;#039;). Deutsche Harmonia Mundi, Freiburg im Breisgau 1989&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Reflections&amp;#039;&amp;#039;. Musikproduktion Dabringhaus und Grimm, Detmold 1995 (mit Streichquartett &amp;#039;&amp;#039;Mittsommerlied&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Otto Beschs Nachlass wurde von seiner Frau Erika und seinem Sohn Aribert gehütet und der [[Bayerische Staatsbibliothek|Bayerischen Staatsbibliothek]] in [[München]] überlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen&amp;#039;&amp;#039;, 1960 (Herausgegeben von Erika Besch mit einem Vorwort von Erwin Kroll, Kassel 1973)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Engelbert Humperdinck&amp;#039;&amp;#039;, 1914 (Reprint Kessinger Publishing, 2010, ISBN 978-1165339839)&lt;br /&gt;
* mit Ruth Maria Wagner: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Ostpreussen: 1890–1945&amp;#039;&amp;#039;. Leer 1992, ISBN 3792104911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Staatlicher Ehrensold (1938)&lt;br /&gt;
* [[Kulturpreis der Landsmannschaft Ostpreußen]] (1958)&lt;br /&gt;
* [[Johann-Wenzel-Stamitz-Preis]] (1960)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland]], Bundesverdienstkreuz 1. Klasse (1960)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitate ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Keiner vermag wie Otto Besch den Zauber samländischer Sommernächte, den Sonnenbrand über Heide und Moor, das Rauschen dunkler Wälder, den Wogenprall an der Ostseeküste, das Raunen alter Sagen, das Dorfleben mit Spiel und Tanz in Tönen einzufangen.|Karlheinz Grube|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kulturzentrum-ostpreussen.de/kalenderblatt_detail.php?id=53 |titel=Otto Besch – 50. Todestag |werk=Historische Kalenderbltter |hrsg=Kulturzentrum Ostpreußen |datum=2016-05 |abruf=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Besch wird als der bedeutendste ostpreußische Komponist der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in die Musikgeschichte eingehen, und mehr als das: Er hat durch seine Musik ein Stück verlorener Heimat für uns, für unsere Herzen gerettet.|Erwin Kroll|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Gotthard Speer |url=https://kulturstiftung.org/biographien/besch-otto-2 |titel=Besch, Otto |werk=Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen |abruf=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Fraglos ist Otto Besch unter den lebenden ostpreußischen Komponisten neben [[Heinz Tiessen]] die stärkste, innerlichste, einfallsreichste Begabung, ein Musiker, der sich vom Strom der ‚Welt‘ nicht treiben läßt, ein Künstler, der jedem Modebetrieb aus dem Wege geht.|L. Radok, 1955|ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=L. Radok |url=https://archiv.preussische-allgemeine.de/1955/1955_02_12_07.pdf |titel=Ein ostpreußischer Komponist. Otto Besch zum 70. Geburtstag |werk=[[Das Ostpreußenblatt]] |datum=1955-02-12 |seiten=10 |abruf=2024-04-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste ostpreußischer Musiker und Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und lexikalische Einträge ==&lt;br /&gt;
* [[Erwin Kroll]]: &amp;#039;&amp;#039;Musikstadt Königsberg&amp;#039;&amp;#039;, Freiburg im Breisgau 1966.&lt;br /&gt;
* [[Hans Joachim Moser]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 1955.&lt;br /&gt;
* Willibald Gurlitt (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Riemann-Musiklexikon&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1959.&lt;br /&gt;
* Reiner F. Moritz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Knaurs Musiklexikon&amp;#039;&amp;#039;. München 1989.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Besch, Otto&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Kulturlexikon zum Dritten Reich|Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945]]&amp;#039;&amp;#039;. Frankfurt am Main : S. Fischer, 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 48&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 464f. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119495910}}&lt;br /&gt;
* {{OstdtBio|besch-otto|Besch, Otto}} (mit Bild)&lt;br /&gt;
* [https://books.google.de/books?id=dR8kuL6I-TwC&amp;amp;pg=PA121&amp;amp;hl=de Artemio Focher über Beschs Oper (E.T.A. Hoffmann-Gesellschaft)]&lt;br /&gt;
* [https://archiv.preussische-allgemeine.de/1977/1977_12_10_50.pdf Heinz von Schumann: &amp;#039;&amp;#039;Musik voll inniger Empfindung&amp;#039;&amp;#039; (Das Ostpreußenblatt, 10. Dezember 1977, S. 9)] (PDF-Datei; 12,48&amp;amp;nbsp;MB)&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV042324878&amp;amp;db=100 Nachlassverzeichnis in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;A&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119495910|LCCN=n/85/77335|VIAF=57426083}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Besch, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Oper)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Chor)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Kulturpreises der Landsmannschaft Ostpreußen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musikkritiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Königsberg, Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1885]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1966]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Besch, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist und Musikkritiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1885&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gurjewsk (Kaliningrad)|Neuhausen]], Ostpreußen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Mai 1966&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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