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	<title>Otto Bernhard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SK Sturm Fan: + Kategorie:Person (Rotary International)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;+ &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Rotary_International)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Rotary International) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Rotary International)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Heinrich Christoph Bernhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. Juni]] [[1880]] in [[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]]; † [[20. September]] [[1952]] in [[Bremen]]) war ein Ingenieur, Bremer Kaufmann, Politiker ([[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] und [[Sozialistische Reichspartei|SRP]]), Mitglied der [[Bremer Bürgerschaft]] und [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senator]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Familie, Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Bernhard war der Sohn eines Tabakfabrikanten in Bremen. Er besuchte von 1886 bis 1890 die Schule in Heiligenstadt und dann bis 1898 die Oberrealschule von [[Weißenfels]]. Er lernte [[Elektriker]] und studierte dann an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]]. Danach war er bei mehreren technischen Firmen u. a. in [[Frankreich]] und den [[Vereinigte Staaten|USA]] tätig und deshalb im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] von 1914 bis 1918 in britischer Internierung. 1920 war er in einem amerikanischen und ab 1921 in einem Bremer Tabakunternehmen tätig. 1924 wurde er Teilhaber der Tabakfirma &amp;#039;&amp;#039;Ankersmit &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039; und bei &amp;#039;&amp;#039;Gerd Heinrich Clausen &amp;amp; Co&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard war zusammen mit den Kaufleuten Otto Schurig und [[Ludwig Roselius (Unternehmer)|Ludwig Roselius]] bei der Gründung der [[Focke-Wulf|Focke-Wulf-Flugzeugbau AG]] maßgeblich beteiligt. 1926 wurde er Konsul von [[Siam]]. Er war [[Freimaurer]] und im [[Rotary International|Rotary Club]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Der konservative Bernhard trat zum 1. Dezember 1930 in die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ein (Mitgliedsnummer 383.534).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/2670139&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war von 1930 bis 1933 Mitglied der [[Bremer Bürgerschaft]]. Am 18. Januar 1931 wurde er zum Präsidenten der Bürgerschaft gewählt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot;&amp;gt;Bremische Bürgerschaft (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium&amp;#039;&amp;#039;. Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S.&amp;amp;nbsp;58 f. (= Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen, Heft 50)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er trat nach zwei Monaten zurück, da es ihm nicht gelang, den unbotmäßigen Ton seiner NSDAP-Abgeordneten zu bändigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1932 wurde er Vorsitzender der NSDAP-Bürgerschaftsfraktion. Im Mai 1932 ernannte ihn NSDAP-[[Gauleiter]] [[Carl Röver]] zum [[NSDAP-Ortsgruppe|Ortsgruppen-]] und zum Kreisleiter der Partei in Bremen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Sturz des bürgerlichen [[Senat der Freien Hansestadt Bremen|Senats der Freien Hansestadt Bremen]] am 18. März 1933 war Bernhard beteiligt, seine Rolle schien dubios zu sein (siehe dazu Hauptartikel [[Bremen zur Zeit des Nationalsozialismus]]). Er wurde am 18. März 1933 Wirtschaftssenator, verlor jedoch seine Stellung als NSDAP-Kreisleiter. Trotz erheblicher Differenzen innerhalb seiner Partei blieb er –&amp;amp;nbsp;ein relativ machtloses Aushängeschild&amp;amp;nbsp;– bis 1945 Senator. Er war in der [[Sturmabteilung|SA]], zuletzt [[Sturmabteilung#Dienstränge|Oberführer]] ehrenhalber. Auch nahm er viele weitere Ämter (u. a. Verkehrsverein Bremen) und Ehrenämter in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] wahr. Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] war er ab 1941 machtloser [[Wehrwirtschaftsführer]], der noch im Januar 1945 den Vorsitz des Aufsichtsrates von [[Focke-Wulf]] übernahm. Er war Erfüllungsgehilfe der Nationalsozialisten, soll aber zu den konservativen Widerstandskreisen um [[Carl Friedrich Goerdeler|Goerdeler]] Kontakte gehabt haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bernhard war von 1945 bis 1948 interniert und wurde im [[Entnazifizierung]]sverfahren im Juli 1948 von der [[Spruchkammer]] [[Bad Aibling]] als „[[Mitläufer]]“ [[Entnazifizierung|entnazifiziert]], vom Bremer Hauptankläger allerdings als „Hauptschuldiger“ betrachtet und deshalb am 9. Oktober 1948 erneut interniert, am 13. Oktober 1948 jedoch wieder entlassen, weil die vorherige Einstufung als „Mitläufer“ bereits formal rechtsgültig war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 kandidierte er für die nationalsozialistische –&amp;amp;nbsp;später verbotene&amp;amp;nbsp;– [[Sozialistische Reichspartei]] (SRP).&amp;lt;ref name=&amp;quot;sommer&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Henning Hansen: Die Sozialistische Reichspartei (SRP). Aufstieg und Scheitern einer rechtsextremen Partei. In: Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 148. Droste Verlag, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5280-6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Trotz seiner Wahl in die Bürgerschaft konnte er sein Mandat dann aus gesundheitlichen Gründen nicht wahrnehmen; sein Mandat fiel an seinen Parteigenossen [[Heinrich Schröder (Politiker, 1912)|Heinrich Schröder]]. Mit seiner Tabakfirma hatte er zudem große wirtschaftliche Schwierigkeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 war er mit [[Marieluise von Luttitz]] verheiratet. Aus der Ehe gingen zwei Kinder hervor. Er wurde auf dem [[Riensberger Friedhof]] in Bremen bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Bremische Bürgerschaft]] (Hrsg.), Karl-Ludwig Sommer: &amp;#039;&amp;#039;Die NS-Vergangenheit früherer Mitglieder der Bremischen Bürgerschaft. Projektstudie und wissenschaftliches Colloquium&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kleine Schriften des Staatsarchivs Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Heft 50). Staatsarchiv Bremen, Bremen 2014, ISBN 978-3-925729-72-0, S. 58–59 ([https://www.bremische-buergerschaft.de/fileadmin/user_upload/Informationsmaterial/NS-VergangenheitfruehererMitgliederderBuergerschaft.pdf online]).&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=2 |Band=1 |TB= |SeiteVon=568 |SeiteBis= |Online=}}&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Große Bremen-Lexikon]].&amp;#039;&amp;#039; 2., aktualisierte, überarbeitete und erweiterte Auflage. Edition Temmen, Bremen 2003, ISBN 3-86108-693-X.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Genealogisches Handbuch des Adels]]&amp;#039;&amp;#039;. C. A. Starke, 1978, S. 221.&lt;br /&gt;
* [[Herbert Schwarzwälder]]: &amp;#039;&amp;#039;Bernhard, Otto Heinrich Christoph.&amp;#039;&amp;#039; In: Historische Gesellschaft Bremen, Staatsarchiv Bremen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bremische Biographie 1912–1962.&amp;#039;&amp;#039; Hauschild, Bremen 1969, S. 35 (Sp. 2) bis S. 37 (Sp. 2).&lt;br /&gt;
* Robert Volz: &amp;#039;&amp;#039;[[Reichshandbuch der deutschen Gesellschaft]]. Das Handbuch der Persönlichkeiten in Wort und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;A–K.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Wirtschaftsverlag, Berlin 1930, {{DNB|453960286}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1034730843|VIAF=303441880}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernhard, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (1920–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident der Bremischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Senator (Freie Hansestadt Bremen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wehrwirtschaftsführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreisleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsgruppenleiter (NSDAP)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SRP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goerdeler-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freimaurer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Rotary International)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1880]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernhard, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bernhard, Otto Heinrich (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (NSDAP, SRP), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. Juni 1880&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Heilbad Heiligenstadt|Heiligenstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. September 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SK Sturm Fan</name></author>
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