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	<title>Otto Berndt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wicyclist: Archivlinks</title>
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		<updated>2024-12-09T17:34:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivlinks&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ernst August Otto Berndt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Januar]] [[1857]] in [[Neuruppin]]; † [[9. Februar]] [[1940]] in [[Darmstadt]]) war ein deutscher [[Maschinenbau]]-[[Ingenieur]] und [[Hochschullehrer]], der ab 1892 als Professor für [[Maschinenkunde]] und [[Technologie]] an der [[Technische Universität Darmstadt|Technischen Hochschule Darmstadt]] lehrte und als Gründer der staatlichen Materialprüfungsanstalt (MPA) gilt. Er hatte großen Einfluss auf die Entwicklung der Institute für das neue Maschinenbau-Studium in Darmstadt, die zu den ältesten Polytechnik-Hochschulen Europas zählte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Berndt wurde als Sohn des Lederhändlers und Ingenieurs Ernst Berndt und dessen Ehefrau Wilhelmine Berndt geb. Kufahl 1857 in Neuruppin geboren. Er studierte von 1877 bis 1881 Maschinenbau an der [[Technische Universität Berlin#Geschichte|Technischen Hochschule (Berlin-)Charlottenburg]]. 1881 legte er das erste [[Staatsexamen]] ab und wurde zum &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbauführer&amp;#039;&amp;#039; ([[Referendar]] in der öffentlichen Bauverwaltung) ernannt, das zweite Staatsexamen folgte 1884. Von 1885 bis 1887 war er als &amp;#039;&amp;#039;Regierungsbaumeister&amp;#039;&amp;#039; ([[Assessor]] in der öffentlichen Bauverwaltung) bei der &amp;#039;&amp;#039;Eisenbahn-Hauptwerkstätte [[Halberstadt]]&amp;#039;&amp;#039; eingesetzt. Von 1887 bis 1892 arbeitete er im Maschinentechnischen Büro der [[Eisenbahndirektion Magdeburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. Mai 1892 wurde Berndt als Nachfolger von [[Ernst Adolf Brauer]], dem zweiten [[Ordentlicher Professor|ordentlichen Professor]] für allgemeine Maschinenlehre und [[mechanische Technologie]] an die Technische Hochschule Darmstadt [[Berufung (Amt)|berufen]]. Sein Anliegen war, neben der Lehre auch die Forschung übergreifend zu betreiben. Die vor seiner Berufung etablierten Lehrgebiete [[Werkzeugmaschine|Werkzeug-]] und Kraftmaschinen, [[Dampfkessel]] und Maschinenelemente erweiterte er um einen Lehrstuhl für [[Wasserkraftmaschine]]n und später um einen für Papierfabrikation. Um die Jahrhundertwende umfasste der Maschinenbau damit fünf Lehrkanzeln. Unterstützt vom [[Verein Deutscher Ingenieure]] entstand auch – etwa gleichzeitig mit der [[Technische Versuchs- und Forschungsanstalt|Technischen Versuchs- und Forschungsanstalt]] (TVFA) der Technischen Hochschule Wien – ein großes Maschinenbaulaboratorium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem gründete Berndt 1907 die staatliche [[Materialprüfanstalt]] (MPA) und einen Lehrstuhl für [[Luftschifffahrt]] und [[Flugtechnik]]. Seinen Bestrebungen verdankt die Hochschule noch weitere Lehrstühle für [[Werkstoffkunde]], Wärmekraftmaschinen und Eisenbahnwesen, die 1927 zu Ende seiner Amtszeit eingerichtet wurden. Er war auch ein vehementer Verfechter eines größeren Anteils ausländischer Studenten, der in der Folgezeit auf bis zu 30 % stieg.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.tu-darmstadt.de/media/daa_responsives_design/01_die_universitaet_medien/aktuelles_6/publikationen_km/hoch3/pdf/hoch3_2006_5.pdf#page=3 | titel=Hochschulzeitung &amp;#039;&amp;#039;hoch³&amp;#039;&amp;#039;, 2. Jahrgang 2006, Ausgabe 5 (vom 9. Oktober 2006), S. 3 | format=PDF | abruf=2024-12-09}} (Erwähnung von Otto Berndt als Befürworter des „Ausländerstudiums“).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berndt war ein früher Meister des [[Fundraising]]. Auf seine Initiative hin wurde 1918 die [[Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt]], die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Ernst-Ludwigs-Hochschulgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; gegründet. Insbesondere in den 1920er Jahren konnte diese Vereinigung erhebliche Mittel für die Hochschule einwerben, wodurch mehrere Neubauten finanziert werden konnten. Als Mitte der 1920er Jahre in der Hochschule das Fehlen einer [[Turnhalle|Sporthalle]] und eines größeren Versammlungsraums spürbar wurde, es aber an Geld mangelte, erklärte er: &amp;#039;&amp;#039;„Ich werde der Hochschule eine Turn- und Festhalle bauen.“&amp;#039;&amp;#039; Nach kurzer Zeit hatte er genügend [[Sponsor]]en gefunden und Anfang 1926 konnte die neue Halle auf dem Hochschulareal eingeweiht werden. Zum Gedenken an Berndt wurde sie nach ihm [[Otto-Berndt-Halle]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 war er als Bauleiter maßgeblich an der Errichtung des Skifreizeitheims der Technischen Hochschule Darmstadt in [[Hirschegg (Gemeinde Mittelberg)|Hirschegg]] im [[Kleinwalsertal]] beteiligt. Aus seinen Mitteln wurde auch eine Liegehalle neben dem Haus gebaut, die 1958 abgerissen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berndt hatte das Amt des [[Rektor]]s der Hochschule in den Studienjahren 1896/97 und 1897/98 sowie nochmals 1915/16 inne. Er war zudem von 1905 bis 1912 [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] des Fachbereichs Maschinenbau. Seine Amtszeit als Dekan war damit die längste in der bisherigen Geschichte der Dekane dieses Fachbereichs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berndt war seit dem 22. Juni 1885 mit Margarethe geb. Klövekorn aus [[Frankfurt an der Oder]] verheiratet. Aus der Ehe entstammen die Kinder Erich (1886–1965), Waldemar (1891–1915) und Gertrud (* 1893). Otto Berndt wurde auf dem [[Alter Friedhof (Darmstadt)|Alten Friedhof]] in Darmstadt begraben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1897: [[Geheimrat|Geheimer]] Baurat&lt;br /&gt;
* 1926: [[Ehrensenator]] der Technischen Hochschule Darmstadt&lt;br /&gt;
* 1926: Benennung der [[Otto-Berndt-Halle]]&lt;br /&gt;
* 1926: Ehrenmitglied der [[Vereinigung von Freunden der Technischen Universität zu Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1927: [[Ehrendoktor]]würde der [[Karlsruher Institut für Technologie#Geschichte|Technischen Hochschule Karlsruhe]] (als &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Ing. E. h.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* 1930: Ehrendoktorwürde der [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt]] (als &amp;#039;&amp;#039;Dr. rer. pol. h. c.&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 15.&amp;amp;nbsp;Oktober 2013 ist eine Straße auf dem [[Technische Universität Darmstadt#Campus Lichtwiese|Campus Lichtwiese]] der Technischen Universität Darmstadt nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.intern.tu-darmstadt.de/informationsportal/nachrichten_2/news_details_de_en_187584.de.jsp |titel=Von Behnisch bis Weiss - Ab 15. Oktober gelten neue Straßennamen auf dem Campus Lichtwiese |datum=2013-09-18 |abruf=2020-10-31 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190622223319/https://www.intern.tu-darmstadt.de/informationsportal/nachrichten_2/news_details_de_en_187584.de.jsp |archiv-datum=2019-06-22}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berndt, K. E. A. Otto&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Herrmann A. L. Degener]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?|Wer ist’s?]]&amp;#039;&amp;#039; 6. Ausgabe 1912, S. 104.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Berndt, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: Roland Dotzert et al.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Darmstadt]].&amp;#039;&amp;#039; [[Konrad Theiss Verlag]], [[Stuttgart]] 2006, ISBN 3-8062-1930-3, S. 74 f.&lt;br /&gt;
* Manfred Hampe, Gerhard Pahl (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Maschinenbaus an der Technischen Universität Darmstadt.&amp;#039;&amp;#039; Düsseldorf 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116144076}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.maschinenbau.tu-darmstadt.de/fachbereich/geschichte_1/langfassung/index.de.jsp | wayback=20090226090052 | text=Geschichte des Maschinenbaus an der TU Darmstadt}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=https://www.freunde.tu-darmstadt.de/media/freunde/Festschrift_Otto_Berndt_Halle.pdf | titel=Festschrift Otto-Berndt-Halle | format=PDF | abruf=2024-12-09}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116144076|titel=Berndt, Karl Ernst August Otto|datum=2020-01-19}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116144076|VIAF=42581845}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Berndt, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Darmstadt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ingenieurwissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor einer Universität in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Technischen Universität Darmstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Berndt, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Berndt, Karl Ernst August Otto (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maschinenbau-Ingenieur und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Januar 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuruppin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Februar 1940&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wicyclist</name></author>
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