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	<title>Otto Auerswald - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Auerswald&amp;diff=1475250&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wikijunkie: Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-23T15:31:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Auerswald&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. November]] [[1900]] in [[Lauter/Sa.]]; † [[20. Februar]] [[1962]] in [[Ost-Berlin]]) war ein [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]] und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] [[Chefinspekteur der Deutschen Volkspolizei|Chefinspekteur]] und [[Generalmajor]] der [[Deutsche Volkspolizei|Volkspolizei]] (VP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Pergolenweg - Auerswald, Otto.jpg|mini|Grabstätte]]&lt;br /&gt;
Otto Auerswald wurde im Erzgebirge als Sohn eines Heimarbeiters geboren. Er besuchte die [[Volksschule]] und nahm dann eine Lehre zum Schlosser auf. Anschließend arbeitete er zunächst als Fabrikarbeiter, ehe er 1918 zum Militärdienst eingezogen wurde. 1920 trat er der [[Kommunistische Partei Deutschlands|KPD]] bei. Auerswald war 1920 am Widerstand gegen den [[Kapp-Putsch]] beteiligt und wurde in diesem Zusammenhang zu drei Monaten Haft verurteilt, welche jedoch [[amnestie]]rt wurde. 1921 war er Teilnehmer am [[Märzkämpfe in Mitteldeutschland|Mitteldeutschen Aufstand]]. Danach war er als Heimarbeiter, Korbmacher, Bauarbeiter und Tagelöhner tätig. 1924 wurde er politischer und Abwehr-Leiter des KPD-Unterbezirks Aue-Schwarzenberg. 1931 zettelte er auf einer Versammlung der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im Sportheim des Zentralvereins für Arbeitersport eine Schlägerei mit dem anwesenden „[[Sturmabteilung|Sturm Schwarzenberg]]“ sowie 20 [[Schutzstaffel|SS Offizieren]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Anklageschrift der StA Zwickau, Sächsisches Staatsarchiv, 22242 Transportpolizeiamt Leipzig, 287&amp;lt;/ref&amp;gt; 1933 wurde er wegen der Beschaffung von Sprengstoffen erneut inhaftiert und unter Einbeziehung des früheren Hochverrats vom [[Sondergericht Freiberg]] zu fünf Jahren [[Zuchthaus]] verurteilt, die er im [[Justizvollzugsanstalt Waldheim|Zuchthaus Waldheim]] verbüßte.&amp;lt;ref&amp;gt;Einweisungsnachricht Waldheim mit Anklageschrift als Anlage vom 25. September 1933, Sächsisches Staatsarchiv, 22242 Transportpolizeiamt Leipzig, 287&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 wurde er wegen Begünstigung von Kriegsgefangenen zu sechs Monaten Haft mit anschließender Schutzhaft (bis Anfang 1942) verurteilt. 1944 wurde er in das [[KZ Sachsenhausen]] deportiert und 1945 nach einem mehrtägigen [[KZ Sachsenhausen#Todesmärsche und Lagerauflösung 1945|Todesmarsch]] bei [[Ludwigslust]] von amerikanischen Alliierten befreit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] war er ab Juni 1945 beim Aufbau der Polizei in [[Schwarzenberg/Erzgeb.]] beteiligt und wurde wenig später an das Landeskriminalamt nach [[Dresden]] beordert. Ab Ende 1945 war er Instrukteur der KPD-Bezirksleitung. 1946 wurde Auerswald Sekretär der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Kreisleitung in [[Zwickau]] und im folgenden Jahr Polizeipräsident in Zwickau im Rang eines VP-Inspekteurs. Von 1950 bis 1956 war er Leiter der Hauptabteilung [[Transportpolizei]] im [[Ministerium des Innern (DDR)|Ministerium des Innern]], ab 1954 als [[Chefinspekteur der Deutschen Volkspolizei|Chefinspekteur der VP]], zuletzt als Generalmajor. Diese gehörte organisatorisch abwechselnd zum [[Ministerium für Staatssicherheit]] bzw. zum Ministerium des Innern der DDR. Mit 57 Jahren trat er 1957 in den Ruhestand, lebte zuletzt in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]] vom 7. Oktober 1960&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Urne wurde in der [[Gräberanlage Pergolenweg|Gräberanlage „Pergolenweg“]]  des Berliner [[Zentralfriedhof Friedrichsfelde|Zentralfriedhofs Friedrichsfelde]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://sozialistenfriedhof.de/67.html?&amp;amp;L=0%20&amp;amp;type=1&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen und Ehrungen ==&lt;br /&gt;
[[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber (1960)&amp;lt;ref&amp;gt;Neues Deutschland vom 7. Oktober 1960&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1982 bis 1990 trug die [[Kampfgruppen]]einheit des [[Bahnbetriebswerk Aue|Bahnbetriebswerks Aue]] den Ehrennamen Otto Auerswald. Ferner trugen das Fußballstadion und eine Tanzgaststätte in Lauter seinen Namen. Ihm zu Ehren gab es zwei Jahrzehnte lang den Otto-Auerswald-Gedenklauf in der Erzgebirgsstadt Lauter.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Die Volkspolizei (Zeitschrift)|Die Volkspolizei]] Nr. 4/1988&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Gieseke (Historiker)|Jens Gieseke]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Auerswald&amp;#039;&amp;#039;. In: [[BStU]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://web.archive.org/web/20210723142359/https://www.stasi-unterlagen-archiv.de/assets/bstu/de/Publikationen/HB_gieseke_wer-war-wer.pdf Wer war wer im Ministerium für Staatssicherheit?]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 900&amp;amp;nbsp;kB), MfS-Handbuch V/4, Berlin 1998, S. 6.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]], Winfried Ranke, Jürgen Winkler: &amp;#039;&amp;#039;So funktionierte die DDR. Band 3: Lexikon der Funktionäre&amp;#039;&amp;#039;, 1994, S. 22.&lt;br /&gt;
* Torsten Diedrich, [[Hans Ehlert]] u. Rüdiger Wenzke, &amp;#039;&amp;#039;Im Dienste der Partei – Handbuch der bewaffneten Organe der DDR&amp;#039;&amp;#039;, Links Verlag, 1998, ISBN 3-86153-160-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1166329275|VIAF=140153653271955900005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Auerswald, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Justiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lauter-Bernsbach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teilnehmer am Mitteldeutschen Aufstand]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizeipräsident (Zwickau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor des Ministeriums für Staatssicherheit]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (SBZ bzw. DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Silber]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1962]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Auerswald, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Chefinspekteur der Transportpolizei und Generalmajor der Volkspolizei in der DDR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=8. November 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lauter/Sa.]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Februar 1962&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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