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	<title>Otto Antrick - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Politikwissenschaftler und seinem Sohn selben Namens siehe * [[Otto Antrick (Politikwissenschaftler)]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:AntrickOtto.jpg|mini|hochkant|Otto Antrick]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Friedrich Wilhelm Antrick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[24. November]] [[1858]] in [[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]; † [[7. Juli]] [[1924]] in [[Braunschweig]]) war ein deutscher [[Industrieller]] ([[Zigarette]]nfabrikant und -händler) und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Anfang der 1920er Jahre hatte er als Direktor die Leitung des Landesernährungsamts von Braunschweig inne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Antrick besuchte von 1864 bis 1872 die Volksschulen in Thorn, Berlin, Landsberg und Danzig und begann anschließend zunächst als Schiffsjunge zu arbeiten, da sein Vater Schiffseigentümer war. Er schloss sich 1876 der SPD an und war 1889 Mitglied und Vorsitzender der SPD-[[Agitation]]skommission in [[Brandenburg]]. Von 1904 bis 1906 war er Ratsmitglied der [[Berlin|Stadt Berlin]] und von 1906 bis 1919 Parteisekretär in Braunschweig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biosop&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Dem [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] gehörte er von 1893 bis 1903 an.&amp;lt;ref&amp;gt;Kaiserliches Statistisches Amt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Reichstagswahlen von 1912.&amp;#039;&amp;#039; Heft 2. Verlag von Puttkammer &amp;amp; Mühlbrecht, Berlin 1913, S. 101 (Statistik des Deutschen Reichs, Band 250)&amp;lt;/ref&amp;gt; Antrick hält bis heute den Rekord für die längste Redezeit in einem deutschen Parlament: Am 13.&amp;amp;nbsp;Dezember 1902 sprach er insgesamt 8 Stunden lang im Reichstag und verzögerte so ([[Filibuster]]) eine Abstimmung zur Erhöhung der Getreidezölle.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/geschichte/wendy-davis-vorgaenger-filibuster-und-andere-marathonreden-a-951171.html &amp;#039;&amp;#039;Marathon-Redner – Guck mal, wer da immer noch spricht&amp;#039;&amp;#039;] auf einestages.spiegel.de, abgerufen am 28. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei leitete er seine Rede mit folgenden Worten ein: „Für mich ist das kein Spaß, für mich ist das eine Anstrengung, aber ich erfülle hier meine Pflicht […] Ich werde – solange meine physischen Kräfte ausreichen – diese Stelle [das Rednerpult] nicht verlassen, Sie mögen machen, was Sie wollen.“&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag2452.html 13. Dezember 2007 – Vor 105 Jahren: Acht-Stunden-Rede im Reichstag] auf wdr.de, abgerufen am 28. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Heutzutage könnte dieser Rekord nicht mehr gebrochen werden, da die Abgeordneten des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestages]] nach der [[Berliner Stunde]] debattieren. Von Januar 1912 bis November 1918 war er erneut (für den [[Reichstagswahlkreis Herzogtum Braunschweig 3]]) Abgeordneter des Deutschen Reichstages.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wilhelm Heinz Schröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete und Reichstagskandidaten 1898–1918. Biographisch-statistisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien.&amp;#039;&amp;#039; Band 2). Droste, Düsseldorf 1986, ISBN 3-7700-5135-1, S. 74.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1918 bis zu seinem Tode war er Mitglied des [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigischen Landtags]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biosop&amp;quot;&amp;gt;{{Biosop||10180}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] war Antrick Mitglied im braunschweigischen [[Rat der Volksbeauftragten]] und dort vom 1.&amp;amp;nbsp;März 1919 bis zum 30.&amp;amp;nbsp;April 1919 für das Ressort Handel und Verkehr zuständig. Er amtierte vom 26.&amp;amp;nbsp;Juni 1919 bis zum 22.&amp;amp;nbsp;Juni 1920 als Staatsminister für Ernährung, Handel und Verkehr in der von Ministerpräsident [[Heinrich Jasper]] geführten Landesregierung und vom 25.&amp;amp;nbsp;November 1921 bis zum 28.&amp;amp;nbsp;März 1922 als Staatsminister für Handel, Verkehr, Domänen, Forsten und Finanzen in der von Ministerpräsident [[August Junke]] geleiteten Landesregierung. Vom 28.&amp;amp;nbsp;März bis zum 22.&amp;amp;nbsp;Mai 1922 war er kommissarischer Ministerpräsident des [[Freistaat Braunschweig|Freistaates Braunschweig]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gonschior.de/weimar/Braunschweig/Ueberblick_Reg.html &amp;#039;&amp;#039;Der Freistaat Braunschweig – Die Landesregierungen 1918–1933&amp;#039;&amp;#039;] auf gonschior.de, abgerufen am 28. August 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Privates&lt;br /&gt;
Antrick war zweimal verheiratet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biosop&amp;quot; /&amp;gt; und hatte einen Sohn [[Otto Antrick (Politikwissenschaftler)|Otto Antrick]] (17. April 1909–1984), der zuletzt an der [[Justus-Liebig-Universität Gießen|Universität Gießen]] Politikwissenschaft lehrte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Otto Antrick&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Franz Osterroth]]: B&amp;#039;&amp;#039;iographisches Lexikon des Sozialismus. Verstorbene Persönlichkeiten&amp;#039;&amp;#039;. Bd. 1. J. H. W. Dietz Nachf., Hannover 1960, S. 11.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks == &lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|133224139|Otto Friedrich Wilhelm Antrick}}&lt;br /&gt;
* {{Biokand||10180}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabk|Otto Friedrich Wilhelm Antrick|38}}&lt;br /&gt;
* [http://hdl.handle.net/10622/ARCH00238 &amp;#039;&amp;#039;Otto Antrick Papers&amp;#039;&amp;#039;] (Kurzbiografie und Korrespondenz) beim [[Internationales Institut für Sozialgeschichte|Internationalen Institut für Sozialgeschichte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Abgeordnete des Reichstagswahlkreises Herzogtum Braunschweig 3&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ministerpräsidenten des Landes und des Freistaates Braunschweig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=133224139|VIAF=57796427}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Antrick, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ministerpräsident (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Antrick, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Antrick, Otto Friedrich Wilhelm (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Industrieller und Politiker (SPD), MdR, Ministerpräsident des Freistaates Braunschweig&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Gorzów Wielkopolski|Landsberg an der Warthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. Juli 1924&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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