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	<title>Otto Anselmino - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Anselmino&amp;diff=1677018&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Glewe: HC: Ergänze Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften)</title>
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		<updated>2025-11-03T13:25:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Person_(Pharmazeutische_Wissenschaften)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Anselmino&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (*&amp;amp;nbsp;[[15. Juli]] [[1873]] in [[Mannheim]]; †&amp;amp;nbsp;[[30. September]] [[1955]] in [[Koserow]]; vollständiger Name: &amp;#039;&amp;#039;Otto Herrmann Anselmino&amp;#039;&amp;#039;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Pharmazeut]], der von 1920 bis 1938 als außerordentlicher [[Professor]] für [[pharmazeutische Chemie]] an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] sowie darüber hinaus von 1928 bis 1933 im Ständigen Opium-Zentralausschuß des [[Völkerbund]]es wirkte. Er gestaltete die damaligen nationalen und internationalen Rechtsgrundlagen zum Verkehr und Umgang mit [[Betäubungsmittel]]n wesentlich mit und war außerdem Mitherausgeber des Kommentars zur fünften und sechsten Ausgabe des [[Deutsches Arzneibuch|Deutschen Arzneibuches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Otto Anselmino besuchte das [[Gymnasium]] in seiner Heimatstadt und in [[Lahr/Schwarzwald]]. Er absolvierte ab 1890 eine Pharmazieausbildung in [[Ludwigshafen am Rhein]], Mannheim sowie [[Baden-Baden]], und legte 1898 an der [[Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg|Universität Heidelberg]] das pharmazeutische [[Staatsexamen]] ab. Zwei Jahre später [[Promotion (Doktor)|promovierte]] ebenfalls in Heidelberg mit einer chemischen Arbeit. Darüber hinaus bestand er 1903 die Prüfung zum [[Lebensmittelchemiker]] an der [[Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald|Universität Greifswald]], an der er 1904 [[Privatdozent]] und in der Folgezeit auch [[Habilitation|habilitiert]] wurde. Ab 1908 war er in der pharmazeutischen Abteilung des [[Kaiserliches Gesundheitsamt|Kaiserlichen Gesundheitsamts]] in [[Berlin]] tätig, an dem er Oberregierungsrat wurde. Außerdem wirkte er als Dozent sowie von 1920 bis 1938 als außerordentlicher Professor für [[pharmazeutische Chemie]] an der dortigen [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]], an die er sich 1912 umhabilitieren lassen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Anselmino war 1911 beziehungsweise 1926 Mitherausgeber des Kommentars zur fünften und sechsten Ausgabe des [[Deutsches Arzneibuch|Deutschen Arzneibuches]]. Darüber hinaus wirkte er von 1922 bis 1933 im Opium-Überwachungsausschuß des [[Völkerbund]]es in [[Genf]] wesentlich an der Ausarbeitung des [[Völkerrecht|internationalen Rechts]] sowie der nationalen Gesetzgebung zum Verkehr und Umgang mit [[Betäubungsmittel]]n in Form des [[Opiumgesetz]]es mit. Das Genfer Opiumabkommen vom 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1925 war von Deutschland unter dem Vorbehalt unterzeichnet worden, dass eine [[Ratifizierung]] nur bei der Wahl eines Deutschen in den Ständigen Zentralausschuß erfolgen würde. Die [[Reichsregierung]] schlug Otto Anselmino vor, der daraufhin am 14.&amp;amp;nbsp;Dezember 1928 in den Ausschuss gewählt wurde und Ende 1928 aus dem Amt eines Oberregierungsrats im Reichsgesundheitsamt ausschied. Nachdem Deutschland 1933 aus dem Völkerbund ausgetreten war, beendete er ein Jahr später seine Mitarbeit im Ständigen Zentralausschuß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er zog 1938 nach [[Wolgast]], die Heimatstadt seiner Ehefrau, und arbeitete in der Folgezeit als Sachverständiger für die [[pharmazeutische Industrie]]. Nach dem Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] unterrichtete er [[Latein]] und [[Chemie]] an der Wolgaster Oberschule und in der Erwachsenenbildung von Menschen, die kriegsbedingt ihre schulische Ausbildung unterbrochen hatten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Anselmino starb 1955 in [[Koserow]] auf der [[Usedom|Insel Usedom]]. In Wolgast trägt ihm zum Gedenken seit den 1950er Jahren die Anselmino-Apotheke seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zum Deutschen Arzneibuch: Auf Grundlage der Hager-Fischer-Hartwichschen Kommentare der früheren Arzneibücher.&amp;#039;&amp;#039; Zwei Bände. Fünfte Ausgabe, Berlin 1911 [http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:hbz:061:2-33596 Digitalisierte Ausgabe]; Sechste Ausgabe, Berlin 1926 (als Mitherausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pharmazeutisch-chemisches Rechenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1928 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kommentar zu dem Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln (Opiumgesetz) und seinen Ausführungsbestimmungen.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1931 (als Mitautor)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ABC des stupétiants.&amp;#039;&amp;#039; Genf 1931&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Anselmino, Otto.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Grete Grewolls]]: &amp;#039;&amp;#039;Wer war wer in Mecklenburg-Vorpommern? Ein Personenlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Edition Temmen, Bremen 1995, ISBN 3-86108-282-9, S.&amp;amp;nbsp;18.&lt;br /&gt;
* Christoph Friedrich, Hans-Joachim Seidlein: &amp;#039;&amp;#039;Otto Anselmino – seine Bedeutung für die Geschichte der Pharmazeutischen Wissenschaft, insbesondere an der Universität Greifswald.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Pharmazie]].&amp;#039;&amp;#039; 36(12)/1981. Govi-Verlag, S.&amp;amp;nbsp;846–852, {{ISSN|0031-7144}}&lt;br /&gt;
* Petra Schendzielorz: &amp;#039;&amp;#039;Die Anfänge der Betäubungsmittelgesetzgebung in Deutschland. Unter besonderer Berücksichtigung der Opiumstelle Berlin und des Pharmazeuten Otto Anselmino (1873–1955).&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der Freien Universität Berlin, Berlin 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{LBMV PPN|27089053X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118903586|LCCN=n/2005/82961|VIAF=57413111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Anselmino, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Apotheker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lebensmittelchemiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichsgesundheitsamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Pharmazeutische Wissenschaften)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Anselmino, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Anselmino, Otto Herrmann (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Apotheker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Juli 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Mannheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. September 1955&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Koserow]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Glewe</name></author>
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