<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Ampferer</id>
	<title>Otto Ampferer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Otto_Ampferer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ampferer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-02T10:39:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ampferer&amp;diff=580566&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Feldkurat Katz: /* Ehrungen und kritische Betrachtung */ Wikilink Herwig van Staa: fehlende Klammern ergänzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otto_Ampferer&amp;diff=580566&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-06T20:43:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen und kritische Betrachtung: &lt;/span&gt; Wikilink Herwig van Staa: fehlende Klammern ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Otto Ampferer.jpg|mini|Otto Ampferer, um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Ampferer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. Dezember]] [[1875]] in [[Hötting]] bei Innsbruck; † [[9. Juli]] [[1947]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;Kalliope-Verbund: &amp;#039;&amp;#039;[https://kalliope-verbund.info/de/eac?eac.id=116302275 Ampferer, Otto (1875–1947)]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die überwiegende Anzahl der Biografien und Nachrufe nennen den 9. Juli 1947 als Sterbedatum. Abweichend davon erwähnt der &amp;#039;&amp;#039;Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz&amp;#039;&amp;#039; den 8. Juli 1947 als Sterbedatum.&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[österreich]]ischer Alpinist und [[Geologe]].&lt;br /&gt;
Um die komplexen Vorgänge der [[Gebirgsbildung]] zu erklären, entwickelte er seine [[Unterströmungstheorie]] mit der Vorstellung einer teilweise plastischen [[Erdkruste]] ([[Asthenosphäre]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Christian Dullo, Fritz A. Pfaffl: &amp;#039;&amp;#039;[https://cdnsciencepub.com/doi/full/10.1139/cjes-2018-0157 The theory of undercurrent from the Austrian alpine geologist Otto Ampferer (1875–1947): first conceptual ideas on the way to plate tectonics]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Canadian Journal of Earth Sciences]].&amp;#039;&amp;#039; 28. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wurde er – noch vor [[Alfred Wegener]] – zum Wegbereiter der modernen Sicht des [[Mobilismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gamskarspitze.jpg|mini|Hier, westlich des [[Stanser Joch]]s in Tirol, beschrieb Ampferer die Reliefüberschiebung.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
Ampferer besuchte das Gymnasium und studierte anschließend ab 1895 Physik, Mathematik und Geologie an der [[Universität Innsbruck]], wo er 1899 promovierte. 1901 trat er in den Dienst der Wiener &amp;#039;&amp;#039;k.k. geologische Reichsanstalt&amp;#039;&amp;#039; (später [[Geologische Bundesanstalt]]). 1902 heiratete er Olga Sander, die Schwester des bekannten Innsbrucker Geologen [[Bruno Sander]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Krainer und Christoph Hauser: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ampferer (1875–1947): Bahnbrecher in der Geologie, Bergsteiger, Sammler und Zeichner&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Geo.Alp.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 1, Innsbruck 2007, S. 91–100 ([https://www.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/krainer_hauser.pdf pdf-File]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie war seine Begleiterin bei allen Begehungen und assisistiere ihm in vielfältiger Weise.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Raimund von Klebelsberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Ampferers geologisches Lebenswerk.&amp;#039;&amp;#039; Geologische Bundesanstalt, Wien 1947, S. 94 ([https://opac.geologie.ac.at/wwwopacx/wwwopac.ashx?command=getcontent&amp;amp;server=images&amp;amp;value=JB0921_093_A.pdf geologie.ac.at] [PDF]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Olga Ampferer war auch Anfang Oktober 1911 bei den Geländearbeiten im Bereich des [[Muttekopf (Parzinn)|Muttekopf]] dabei, als sich Ampferer und der Geologe [[Raimund Folgner]] durch Steinschlag lebensgefährliche Kopfverletzungen zuzogen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;„Das Sprengen hört seit Wochen Tag und Nacht nicht mehr auf“: Biografisch-kontextuelle Anmerkungen zu Otto Ampferer, Christof Exner und den österreichischen Geowissenschaften in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der GeoSphere Austria.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 153. ISSN 2960-4893. Verlag der GeoSphere Austria. Wien 2024. S. 35–83 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Band-153_034_068.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 wurde Ampferer zum Chefgeologen ernannt und 1925 Vizedirektor der Bundesanstalt. Von 1935 bis 1937 war er Direktor dieses Forschungsinstituts,&amp;lt;ref&amp;gt;GeoSphere Austria: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.geologie.ac.at/ueber-uns/unser-haus/geschichte/?R=0 Geschichte der Geologischen Bundesanstalt]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; setzte aber seine tektonischen, Glazial- und regionalgeologischen Arbeiten fort.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassengraz&amp;quot;&amp;gt;[https://www.graz.at/cms/dokumente/10327035_10900919/2e04cc04/Endbericht%20der%20ExpertInnenkommission%20f%C3%BCr%20Stra%C3%9Fennamen%20Graz.pdf &amp;#039;&amp;#039;Endbericht der ExpertInnenkommission für Straßennamen Graz&amp;#039;&amp;#039;], Graz 2017, S. 26f&amp;lt;/ref&amp;gt; Er erstellte geologische Karten und Führer im Gesäusegebirge und Kaisergebirge und befasste sich mit eiszeitlicher Vergletscherung der Alpen. Insgesamt verfasste er 260 Publikationen und zahlreiche geologische Kartenblätter. 1939 war Ampferer Mitglied der „[[Reichsamt für Bodenforschung|Reichsstelle für Bodenforschung, Zweigstelle Wien]]“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassengraz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Otto Ampferers Name ist unter anderem mit der [[Unterströmungstheorie]] verbunden, einer Hypothese zur Bildung von [[Gebirge]]n, die später zur Entwicklung der [[Plattentektonik]] beitrug. Sein Hauptarbeitsfeld war die [[Geologie]] der [[Alpen]]. Im Zuge seiner gründlichen [[Geologische Karte|Kartierung]] der Tiroler [[Kalkalpen]] erkannte er schon 1901 die &amp;#039;&amp;#039;Karwendel-[[Überschiebung]]&amp;#039;&amp;#039;, was auch eine wichtige Rolle in der Durchsetzung der [[Tektonische Decke|Überschiebungstheorie]] um 1905 spielte. 1906 verfasste er eine Analyse &amp;#039;&amp;#039;Über das [[Geodynamik|Bewegungsbild]] der Faltengebirge&amp;#039;&amp;#039;, worin er der [[Kontraktionstheorie]] von [[Albert Heim]] entgegentrat,&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Ampferer: &amp;#039;&amp;#039;Vergleich der tektonischen Wirksamkeit von Kontraktion und  Unterströmung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen des Alpenländischen Geologischen Vereines.&amp;#039;&amp;#039; 1942, S. 107–123 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_35_0107-0123.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Helmut W. Flügel]]: &amp;#039;&amp;#039;Die virtuelle Welt des Otto Ampferer und die Realität seiner Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Geo.Alp.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 2004, S. 1–9 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/GeoAlp_001_0001-0009.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; die aber erst um 1960 endgültig widerlegt wurde. Ampferer vertrat eine Unterströmungstheorie, die zu den Vorläufern des heutigen Erklärungsmodells der Plattentektonik gehört. In seiner Veröffentlichung &amp;#039;&amp;#039;Über das Bewegungsmuster von Faltengebirgen&amp;#039;&amp;#039; stellte er geotektonische Überlegungen zu Vorgängen in der tiefen Erdkruste und im [[Oberer Erdmantel|oberen Erdmantel]] an. Lange Zeit war die tektonische Passivität des [[Magma]]s ein [[Dogma]], bis Ampferer 1906 mit seiner Unterströmungstheorie dies änderte. Ampferer erkannte in diesen Unterströmungen die Kräfte, die zur Bildung von [[Ozeanbecken]] und [[Faltengebirge]]n an den Rändern der driftenden Kontinente führen. In seiner Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Gedanken über das Bewegungsbild des atlantischen Raumes&amp;#039;&amp;#039; stellte er 1941 einen Prozess dar, der das vorwegnimmt, was heute als [[Seafloor spreading]] bekannt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolf-Christian Dullo, Fritz A. Pfaffl: &amp;#039;&amp;#039;[https://cdnsciencepub.com/doi/full/10.1139/cjes-2018-0157 The theory of undercurrent from the Austrian alpine geologist Otto Ampferer (1875–1947): first conceptual ideas on the way to plate tectonics]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Canadian Journal of Earth Sciences.&amp;#039;&amp;#039; 28. März 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er hatte auch die Existenz von [[Subduktionszone]]n erkannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Krainer, Christoph Hauser: &amp;#039;&amp;#039;[https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/krainer_hauser.pdf Otto Ampferer (1875–1947): Bahnbrecher in der Geologie, Bergsteiger, Sammler und Zeichner]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Geo. Alp.&amp;#039;&amp;#039; Sonderband 1, 2007, S. 94–95.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Ursache für die ungleich verteilte Lithosphäre in der Zeit des Urkontinents [[Pangäa]] zog Ampferer eine Ablösung des Mondes von der Erde in Betracht ([[Entstehung des Mondes]]). Er sah sich damals Spott und Hohn ausgesetzt, was ihm nach eigenen Worten auf Jahre die Weiterarbeit verleidete.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut W. Flügel: &amp;#039;&amp;#039;Wegener — Ampferer — Schwinner. Ein Beitrag zur Geschichte der Geologie in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der österreichischen Geologischen Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1980, S. 238 ({{ZOBODAT |pfad=pdf/MittGeolGes_73_0237-0254.pdf}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.digizeitschriften.de/id/34557155X_0013|log495?tify=%7B%22pages%22%3A%5B848%5D%2C%22view%22%3A%22info%22%7D#navi Über Kontinentverschiebungen]&amp;#039;&amp;#039; Naturwissenschaften, 13, 1925, S. 672.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 beschrieb er am Beispiel des [[Stanser Joch]]s eine &amp;#039;&amp;#039;Reliefüberschiebung&amp;#039;&amp;#039;, die beispielhaft für spätere Arbeiten wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hölder: &amp;#039;&amp;#039;Kurze Geschichte der Geologie&amp;#039;&amp;#039;. Springer 1989, S. 89–92.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters hat Ampferer die Ausdrücke [[Totfaltung]] und [[Bergzerreißung]] geprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ampferer war aber nicht nur ein herausragender Geologe, auch als [[Bergsteiger]] machte er sich einen Namen. So bestieg er 1899 zusammen mit Karl Berger als erster die [[Guglia di Brenta]] (auch Campanile Basso genannt) in der [[Brentagruppe]]. Außerdem war Ampferer ein guter Zeichner, der sich nicht nur auf geologische Motive beschränkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und kritische Betrachtung ==&lt;br /&gt;
1937 erhielt er für seine geowissenschaftlichen Arbeiten die [[Eduard-Suess-Medaille]], 1939 verlieh ihm die [[Geologische Vereinigung]] als Erstem die [[Gustav-Steinmann-Medaille]] mit der zusätzlichen Widmung &amp;#039;&amp;#039;„dem Denker in den Tiefen der Berge“&amp;#039;&amp;#039;. Ampferer wurde u.&amp;amp;nbsp;a. 1936 zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Leopoldina]] und 1940 zum ordentlichen Mitglied in der Wiener [[Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 wurde die &amp;#039;&amp;#039;Ampferergasse&amp;#039;&amp;#039; in Wien-[[Favoriten]] (10. Bezirk) nach ihm benannt. Auch im Innsbrucker Stadtteil [[Höttinger Au]] gibt es eine &amp;#039;&amp;#039;Ampfererstraße&amp;#039;&amp;#039;, in Graz ist ihm seit 1973 der &amp;#039;&amp;#039;Ampfererweg&amp;#039;&amp;#039; gewidmet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;strassengraz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1983 verleiht die [[Österreichische Geologische Gesellschaft]] (ÖGG), deren Präsident Ampferer von 1938 bis 1939 war, alle zwei Jahre den [[Otto-Ampferer-Preis]] an Geowissenschafter (unter 35 Jahren) für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Geowissenschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Antarktis trägt der [[Ampfererberg]] seinen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juni 1999 enthüllte der damalige Innsbrucker Bürgermeister [[Herwig van Staa]] in der Höttingergasse 16 eine Gedenktafel für Otto Ampferer&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2017 stufte die ExpertInnenkommission zu den Straßennamen der Stadt Graz den Ampfererweg als „problematisch“ ein.  Als Begründung für diese Einstufung führt der Bericht an: „NS-Bezug unklar; Mitglied der ‚Reichsstelle für Bodenforschung, Zweigstelle Wien‘“. Ausschlaggebend war ein zuvor bereits veröffentlichter Amtsausweis der „Reichsstelle für Bodenforschung, Zweigstelle Wien“ von Ampferer für das Jahr 1939. Der Historiker Gunnar Mertz hielt entgegen, dass die Zugehörigkeit zur Zweigstelle Wien in der NS-Zeit oder der Besitz eines von ihr ausgestellten Amtsausweises für sich alleine kein Kriterium für die Nähe einer Person zum [[NS-Regime]] darstellen könne. Einen solchen Amtsausweis habe auch der Vorarlberger Hobbygeologe [[Johann August Malin]] erhalten, der gegen das NS-Regime Widerstand geleistet hat und deshalb [[Hinrichtung|hingerichtet]] wurde. Mertz wies allerdings darauf hin, dass Ampferer in NS-Bauprojekte involviert war, die mit dem Einsatz von [[Zwangsarbeit in der Zeit des Nationalsozialismus|Zwangsarbeitern]] durchgeführt wurden. Hochrangige Projekte waren der Bau eines „Befehlsstollen“ für den Tiroler Gauleiter [[Franz Hofer (Gauleiter)|Franz Hofer]] und der Bau des [[Achenseestraße|Achensee-Tunnels]], der dann für die Rüstungsproduktion der [[Messerschmitt AG|Messerschmittwerke]] genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;„Das Sprengen hört seit Wochen Tag und Nacht nicht mehr auf“: Biografisch-kontextuelle Anmerkungen zu Otto Ampferer, Christof Exner und den österreichischen Geowissenschaften in der Zeit des Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der GeoSphere Austria.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 153. ISSN 2960-4893. Verlag der GeoSphere Austria. Wien 2024. S. 35–83 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Band-153_034_068.pdf Digitalisat]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Bewegungsbild von Faltengebirgen.&amp;#039;&amp;#039; Jb. Geol. R.-A., 56, Wien 1906, S. 539–622, 42 Tab.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_12_0135-0150.pdf Geometrische Erwägungen über den Bau der Alpen].&amp;#039;&amp;#039; Mitt. Geol. Ges. Wien, 12, Wien 1920, S. 135–174.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.digizeitschriften.de/id/34557155X_0013|log495?tify=%7B%22pages%22%3A%5B848%5D%2C%22view%22%3A%22info%22%7D#navi Über Kontinentverschiebungen].&amp;#039;&amp;#039; Naturwissenschaften, 13, 669–675, 8 Abb., 1925.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/VerhGeolBundesanstalt_1937_0089-0098.pdf Wert der Geologie fürs Leben].&amp;#039;&amp;#039; Verh. Geol. B.-A., 1937, Wien 1937, S. 89–98.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/JbGeolReichsanst_87_0375-0384.pdf Über einige Grundfragen der Gebirgsbildung].&amp;#039;&amp;#039; Jb. Geol. B.-A., 87, Wien 1937, S. 375–384, 5 Abb.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Aussagen der geologischen Unterströmungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Natur &amp;amp; Volk, 69, Frankfurt 1939, S. 337–349, 9 Abb.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gegen den Nappismus und für die Deckenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Z. Dt. Geol. Ges., 92, Berlin 1940, S. 313–332, 7 Abb.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/SBAWW_150_0019-0035.pdf Gedanken über das Bewegungsbild des atlantischen Raumes].&amp;#039;&amp;#039; Sber. österr. Akad. Wiss., math.-naturwiss. KL, 150, Wien 1941, 19–35, 6 Figs.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[https://www.zobodat.at/pdf/MittGeolGes_35_0107-0123.pdf Vergleich der tektonischen Wirksamkeit von Kontraktion und Unterströmung.]&amp;#039;&amp;#039; Mitt. Alpenländ. geol. Ver., 35, Wien 1944, S. 107–123, 10 Figs.&lt;br /&gt;
* mit W. Hammer: &amp;#039;&amp;#039;Geologischer Querschnitt durch die Ostalpen vom Allgäu zum Gardasee.&amp;#039;&amp;#039; Jb. Geol. R.-A., 61, Wien 1911, S. 531–710, 50 Abb., 3 Taf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|257|259|Ampferer, Otto|[[Werner Quenstedt]]|116302275}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|19|19|Ampferer, Otto|}}&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Otto|Ampferer|1875|1947|Th. Hofmann, W. Kainrath}}&lt;br /&gt;
* Manfred Leutner: &amp;#039;&amp;#039;Wissenschaftstheoretische Fallstudien zur Entwicklung der erdwissenschaftlichen Forschung in Österreich: Wilhelm Haidinger – Franz von Hauer – Otto Ampferer&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 55, Wien 1999, ISBN 3-85316-003-4, S. 1–92 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/AB0055_001_A.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Karl Krainer, Christoph Hauser: &amp;#039;&amp;#039;[https://www2.uibk.ac.at/downloads/c715/geoalp_sbd1_07/krainer_hauser.pdf Otto Ampferer (1875–1947): Pioneer in Geology, Mountain Climber, Collector and Draftsman]&amp;#039;&amp;#039;. In: Geo.Alp Sonderband 1 (2007), S. 91–100&lt;br /&gt;
* [[Thomas Hofmann (Geologe)|Thomas Hofmann]], Gunnar Mertz, Hermann Häusler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geologen Otto Ampferer und Christof Exner während des Zweiten Weltkriegs&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der GeoSphere Austria.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 153. ISSN 2960-4893. Verlag der GeoSphere Austria. Wien 2024 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Band-153_Final-Farbe.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Ampferer,_Otto}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116302275}}&lt;br /&gt;
* {{Alpenarchiv|6/00125146}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116302275|LCCN=no00005261|VIAF=70927338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ampferer, Otto}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Innsbruck]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ampferer, Otto&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Alpinist und Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. Dezember 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hötting]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juli 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Innsbruck]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Feldkurat Katz</name></author>
	</entry>
</feed>