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	<title>Ottmar Gerster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottmar_Gerster&amp;diff=80426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Stil */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-08-17T12:24:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Stil: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-13756-0005, Berlin, Arbeiterkonferenz der Schriftsteller und Komponisten.jpg|mini|Ottmar Gerster (links) mit [[Guido Masanetz]], 1952]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottmar Gerster gravesite.jpg|mini|Grabstätte von Ottmar Gerster auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Leipziger Südfriedhof]] (2007)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottmar Gerster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Juni]] [[1897]] in [[Braunfels]], [[Hessen]]; † [[31. August]] [[1969]] in [[Borsdorf]] bei [[Leipzig]]) war ein [[Liste deutscher Komponisten klassischer Musik|deutscher Komponist]], [[Bratschist]] und [[Dirigent]]. Gerster verfasste sowohl unter der [[Nationalsozialismus|NS-Herrschaft]] als auch in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] Kompositionen im Sinne des jeweils herrschenden Regimes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gerster, der Sohn eines Nervenarztes und einer Pianistin, erhielt zunächst Violin- und Klavierunterricht. 1913 begann er ein Studium am [[Dr. Hoch’s Konservatorium]] in [[Frankfurt am Main|Frankfurt]], u.&amp;amp;nbsp;a. bei [[Bernhard Sekles]] (Improvisation) und [[Adolf Rebner]] (Violine). Dort machte er auch die Bekanntschaft mit [[Paul Hindemith]]. In den Jahren 1916 bis 1918 musste er seine Studien vorübergehend unterbrechen, da er zum Militärdienst einberufen wurde, doch 1920 konnte er sie erfolgreich abschließen.&amp;lt;!----Beleg fehlt In den 1920er-Jahren komponierte er Arbeiterlieder.----&amp;gt; Ab 1921 war Gerster im Frankfurter Sinfonieorchester tätig, zunächst als [[Konzertmeister]], von 1923 bis 1927 als Solobratschist. In den 1920er Jahren schloss sich Gerster der [[Arbeiterbewegung]] an und betreute Arbeitergesangsvereine. Von 1927 bis 1947 wirkte er als Dozent für Violine, Viola, [[Kammermusik]], [[Musiktheorie]] und Komposition an der [[Folkwang Hochschule im Ruhrgebiet|Folkwangschule]] in [[Essen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in der NS-Diktatur ===&lt;br /&gt;
Während der Zeit des [[Nationalsozialismus]] komponierte er zu regimetreuen Texten, wie 1933 einen &amp;#039;&amp;#039;Weihespruch&amp;#039;&amp;#039; und einen Kampfchoral der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]] &amp;#039;&amp;#039;Ihr sollt brennen&amp;#039;&amp;#039; auf einen Text von [[Baldur von Schirach]],&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot;&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2192f&amp;lt;/ref&amp;gt; oder 1936 das Volksspiel &amp;#039;&amp;#039;Die fremde Braut&amp;#039;&amp;#039; sowie das Chorlied &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Flieger voraus&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prieberg&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1939 musste er für kurze Zeit Wehrdienst als Straßenbausoldat leisten. 1940 komponierte er auf einen eigenen Text das &amp;#039;&amp;#039;Lied der Essener Straßenbaukompanien&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Fred K. Prieberg: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2194&amp;lt;/ref&amp;gt; 1941 erlebte seine Oper &amp;#039;&amp;#039;Die Hexe von Passau&amp;#039;&amp;#039; ihre Uraufführung in Düsseldorf, weitere Aufführungen folgten unmittelbar in Bremen, Magdeburg, Essen und [[Legnica|Liegnitz]]. Für diese Oper wurde er im selben Jahr mit dem Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf ausgezeichnet. 1943 erhielt er durch die Reichsstelle für Musikbearbeitung einen mit 50.000 [[Reichsmark|RM]] verbundenen staatlichen Auftrag zur Komposition seiner Oper &amp;#039;&amp;#039;Rappelkopf&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt; (später dann &amp;#039;&amp;#039;Das verzauberte Ich&amp;#039;&amp;#039;). In der Endphase des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] nahm ihn [[Adolf Hitler]] im August 1944 in die [[Gottbegnadeten-Liste]] der in seinen Augen wichtigsten Komponisten auf, was ihn von jeglichem weiteren Kriegseinsatz, auch an der [[Heimatfront]] befreite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit in der DDR-Diktatur ===&lt;br /&gt;
Nach 1945 stand Gerster auf den „[[Schwarze Liste|Schwarzen Listen]]“ der [[Amerikanische Besatzungszone|US-Militärregierung]], blieb aber weiterhin als Dozent in Essen tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2191.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1946 wurde er Mitglied der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]. 1947 nahm er eine Professur für Komposition an der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar|Musikhochschule in Weimar]] an. Dort wirkte er bis 1951, seit 1948 als Direktor. Am 12. Oktober 1949 wurde ihm und [[Hanns Eisler]] der von [[Johannes R. Becher]] geschriebene Text der [[Auferstanden aus Ruinen|DDR-Nationalhymne]] zur Vertonung zugesandt. Hanns Eislers Version wurde ausgewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.deutschlandfunk.de/05-11-1949-hanns-eisler-gewinnt-den-wettstreit-um-die-neue-ddr-nationalhymne-dlf-b93d27f9-100.html Eislers Hymne Ein Schlager zu Ehren der DDR]&amp;#039;&amp;#039;, von Henry Bernhard, [[Deutschlandfunk]], 5. November 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mdr.de/geschichte/ddr/politik-gesellschaft/nationalhymne-auferstanden-aus-ruinen-100.html  Die Nationalhymne der DDR &amp;quot;Auferstanden aus Ruinen&amp;quot; ]&amp;#039;&amp;#039;, [[Mitteldeutscher Rundfunk|MDR]] 14. Dezember 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag162.html Stichtag 05. November 2004 - Vor 55 Jahren: Nationalhymne der DDR beschlossen]&amp;#039;&amp;#039;, [[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1950 war Gerster Gründungsmitglied der [[Akademie der Künste der DDR|Deutschen Akademie der Künste]] in [[Berlin]]. 1951 wechselte er an die [[Hochschule für Musik und Theater Leipzig|Hochschule für Musik]] in Leipzig, wo er bis zu seiner [[Emeritierung]] 1962 blieb. Von 1951 bis 1968 war er Vorsitzender des [[Verband der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR|Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR]].&amp;lt;ref&amp;gt;Nikos Natsidis: {{Webarchiv |url=http://www.lvz.de/Region/Borna/Bornaer-Musikschule-Ottmar-Gerster-haelt-am-Namen-fest |text=&amp;#039;&amp;#039;Bornaer Musikschule Ottmar Gerster hält am Namen fest.&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20170206164237}} In: &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Volkszeitung&amp;#039;&amp;#039;, 24. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein besonders erfolgreiches Werk Gersters war die zum hundertjährigen Jubiläum der Revolution von 1848 komponierte &amp;#039;&amp;#039;Festouvertüre 1948&amp;#039;&amp;#039;. Das offiziell als Werk von „hoher sozialistischer Qualität“ gelobte Werk&amp;lt;ref&amp;gt;Anne-Kristin Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Musik als Werkzeug der Indoktrination: am Beispiel der Festouvertüre 1948 von Ottmar Gerster und dem Mansfelder Oratorium von Ernst Hermann Meyer&amp;#039;&amp;#039;, Are-Musik-Verlag, 2009, S. 62&amp;lt;/ref&amp;gt; beginnt mit dem Kampflied &amp;#039;&amp;#039;[[Die Internationale]]&amp;#039;&amp;#039;, auf das die &amp;#039;&amp;#039;[[Marseillaise]]&amp;#039;&amp;#039; und zahlreiche Arbeiterhymnen folgen. Das musikalisch überaus einfach und im Sinne der sozialistischen Kunstauffassung „leicht fasslich“ und „volkstümlich“ gehaltene Werk wurde anlässlich der 1. Kulturtagung der [[SED]] vom 5. bis 7. Mai 1948 uraufgeführt und zählt zu den am häufigsten aufgeführten Kompositionen in der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friederike Wißmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Musik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin Verlag, 2015, S. 281 bis 283&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stil ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
Gerster war ein relativ traditioneller Komponist. Er bewegt sich stets im Rahmen der erweiterten [[Tonalität (Musik)|Tonalität]], wobei er häufig [[Kirchentonart]]en verwendete. Seine Harmonik baut wesentlich auf Quinten und Quarten auf. Auch die Form seiner Werke orientiert sich an klassischen Schemata (wie der [[Sonatensatzform|Sonatenform]]). Er fühlte sich zeitlebens mit dem [[Volkslied]] verbunden und benutzte in seinen Werken teilweise originale Volksweisen. Außerdem fällt eine Betonung auf dem „Handwerklichen“ in seiner Tonsprache auf. Gerster orientierte sich schon früh an Ansprüchen einer Musik für Massen, sodass er in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] keine Probleme hatte, die (zumindest Anfang der 1950er Jahre geforderten) „Richtlinien des [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]]“ zu befolgen. Häufig fällt ein gewisser [[Neoklassizismus (Musik)|neoklassizistischer]] Einschlag auf, aber auch großes Pathos ist Gerster keineswegs fremd. Teilweise ähnelt sein Stil dem seines Studienkollegen Hindemith.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für modernere Verfahren wie die [[Zwölftontechnik]] interessierte sich Gerster kaum; letztere hat er nie in seinen Werken eingesetzt, sondern nur in Einzelfällen (wie in der Einleitung des Finales seiner dritten Sinfonie) Melodien komponiert, die aus allen zwölf Tönen der [[Chromatik|chromatischen]] Skala bestehen, doch selbst dies blieb die Ausnahme in seinem Schaffen. Während sich Gerster zu Lebzeiten ungemeiner Popularität erfreute – er zählte zu den wichtigsten Komponisten der ersten zwei Jahrzehnte der DDR –, wurde er später so gut wie vergessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Kritik ==&lt;br /&gt;
Der Musikwissenschaftler Friedrich Geiger beurteilt Gersters Wirken in der DDR als einen reibungslos vollzogenen doppelten Seitenwechsel vom Komponisten der Arbeiter zum NS-Komponisten und schließlich zum Vorzeigemusiker der DDR. Ein gemeinsamer Nenner sei der [[Appell (Kommunikation)|appellative Charakter]] seiner Musik, dessen politische Inhalte schlicht ausgetauscht wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Friederike Wißmann: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Musik&amp;#039;&amp;#039;, Berlin Verlag, 2015, S. 279 und 280. Vgl. zu den Wendemanövern auch: Jörg Fligge: &amp;#039;&amp;#039;„Schöne Lübecker Theaterwelt.“ Das Stadttheater in den Jahren der NS-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Lübeck: Schmidt-Römhild, 2018. ISBN 978-3-7950-5244-7. S. 520f., zu Gerster: S. 150–152.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1926: [[Schott Music|Schott]]-Preis&lt;br /&gt;
* 1941: Robert-Schumann-Preis der Stadt Düsseldorf&lt;br /&gt;
* 1951: [[Nationalpreis der DDR]] II. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
* 1962: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Silber&lt;br /&gt;
* 1965: [[Kunstpreis der Stadt Leipzig]]&lt;br /&gt;
* 1967: Nationalpreis der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Orchesterwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Tanzsuite im alten Stil&amp;#039;&amp;#039; (1934)&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 1 &amp;#039;&amp;#039;Kleine Sinfonie&amp;#039;&amp;#039; (1933/34)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Festliche Musik&amp;#039;&amp;#039; (1935)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ernste Musik (Auf den Tod eines Fliegers)&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 2 &amp;#039;&amp;#039;Thüringische Sinfonie&amp;#039;&amp;#039; (1949–1952)&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 3 &amp;#039;&amp;#039;Leipziger Sinfonie&amp;#039;&amp;#039; mit Schlusschor (1964/65, 2. Fassung 1966)&lt;br /&gt;
** Sinfonie Nr. 4 &amp;#039;&amp;#039;Weimarer Sinfonie&amp;#039;&amp;#039; (nur 1. Satz vollendet, 1969. Zum 20. Jahrestag der DDR)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Oberhessische Bauerntänze&amp;#039;&amp;#039; (1938)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Toccata&amp;#039;&amp;#039; (1941/42)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Festouvertüre 1948]]&amp;#039;&amp;#039; (1948)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Dresdener Suite&amp;#039;&amp;#039; (1956)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Konzerte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Klavierkonzert in A (1931, rev. 1955)&lt;br /&gt;
** Violinkonzert (1939)&lt;br /&gt;
** Concertino für Viola und Kammerorchester op. 16 (1930)&lt;br /&gt;
** Violoncellokonzert D-Dur (vor 1946)&lt;br /&gt;
** Hornkonzert (1958)&lt;br /&gt;
** Capriccietto für vier Pauken und Streichorchester (um 1932)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bühnenwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Madame Liselotte&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1932/33; UA am 21. Oktober 1933, Essen)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;[[Enoch Arden (Oper)|Enoch Arden oder Der Möwenschrei]]&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1935/36; UA am 15. November 1936, Düsseldorf; Text: [[Karl Michael von Levetzow|Karl Michael Freiherr von Levetzow]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Hochzeitstanzspiel&amp;#039;&amp;#039;, Ballett (1938)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der ewige Kreis&amp;#039;&amp;#039;, Ballett (1939)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Die Hexe von Passau&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1939–1941; UA am 11. Oktober 1941, Düsseldorf)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das verzauberte Ich&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1943–1948, UA 1949, Wuppertal)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der fröhliche Sünder&amp;#039;&amp;#039;, Oper (1960–1962)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstige Vokalwerke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Lied vom Arbeitsmann&amp;#039;&amp;#039; (1928)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der geheimnisvolle Trompeter&amp;#039;&amp;#039;, Kantate (1928)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Soldantenlied&amp;#039;&amp;#039; (Goethe) Männerchor und Orchester (1930)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Wir!&amp;#039;&amp;#039;, sozialistisches Festspiel (1931/32)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ihr sollt brennen&amp;#039;&amp;#039;, Kampfchoral der Deutschen Christen (Text: [[Baldur von Schirach]], 1933)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039; Hymnus an die Sonne&amp;#039;&amp;#039; (Andersen), Männerchor und Orchester (1937)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Hanseatenfahrt&amp;#039;&amp;#039; (Höpner), Männerchor und Orchester (1941)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Gedenket ihrer&amp;#039;&amp;#039;, Kantate für Sopran, Sprecher, Männerchor und Orchester (1939, zum [[Heldengedenktag]])&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Eisenhüttenkombinat Ost&amp;#039;&amp;#039;, Kantate (1951)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Sein rotes Banner&amp;#039;&amp;#039;, Lied auf Karl Marx (1954)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Ballade vom Manne Karl Marx und der Veränderung der Welt&amp;#039;&amp;#039; (Text: [[Walther Victor]], 1958)&lt;br /&gt;
** zahlreiche Chöre&lt;br /&gt;
** Lieder&lt;br /&gt;
** Volksliedbearbeitungen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kammermusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 1 in D (1920/21)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Divertimento&amp;#039;&amp;#039; für Geige und Bratsche (1927)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Heitere Musik für 5 Blasinstrumente&amp;#039;&amp;#039; (1936)&lt;br /&gt;
** Streichquartett Nr. 2 in C (1954)&lt;br /&gt;
** Streichtrio op. 42 (um 1922)&lt;br /&gt;
** Streichsextett in c op. 5 (1921/22)&lt;br /&gt;
** Sonate für Violine und Klavier (1950/51)&lt;br /&gt;
** Sonate für Viola und Klavier Nr. 1 in D (1919–1922)&lt;br /&gt;
** Sonate für Viola und Klavier Nr. 2 in F (1954/55)&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schweinequartett&amp;#039;&amp;#039; für 4 Kontrabässe (1932)&lt;br /&gt;
** Sonatine für Oboe und Klavier (1969)&lt;br /&gt;
** Werke für Akkordeon&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Klaviermusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Phantasie in G op. 9 (1922)&lt;br /&gt;
** Sonatine (1922/23)&lt;br /&gt;
** weitere kleinere Stücke&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Filmmusik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1954: [[Geschichte einer Straße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
(die meisten Werke wurden bei B. Schott’s Söhne, Mainz verlegt)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Die öffentliche [[Musikschule Ottmar Gerster Weimar|Musikschule]] Weimar trug von 1975 bis 2016 den Namen Ottmar Gersters.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christiane Weber |url=https://www.tlz.de/leben/article221293435/Weimarer-Musikschule-legt-ihren-Namen-ab.html |titel=Weimarer Musikschule legt ihren Namen ab |werk=Thüringische Landeszeitung |datum=2015-10-29 |abruf=2018-03-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bitterlich: &amp;#039;&amp;#039;Ottmar Gerster&amp;#039;&amp;#039;. In: Dietrich Brennecke, Hannelore Gerlach, Mathias Hansen (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Musiker in unserer Zeit. Mitglieder der Sektion Musik der Akademie der Künste der DDR&amp;#039;&amp;#039;. Deutscher Verlag für Musik, Leipzig 1979, S. 48 ff.&lt;br /&gt;
* Rainer Malth: &amp;#039;&amp;#039;Ottmar Gerster. Leben und Werk&amp;#039;&amp;#039;, Edition Peters, Leipzig 1988, ISBN 3-369-00043-1.&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=ottmar-gerster|lemma=Gerster, Ottmar|autor=Torsten Musial, [[Bernd-Rainer Barth]]|band=1|idNum=979}}&lt;br /&gt;
* [[Fred K. Prieberg]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 2191–2198. [https://archive.org/details/handbuch-ns-musiker-prieberg online]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerster, Ottmar.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Brockhaus-Riemann Musiklexikon.&amp;#039;&amp;#039; CD-ROM, Directmedia Publishing, Berlin 2004, ISBN 3-89853-438-3, S. 3925 f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118690981|TEXT=Werke von und über}}&lt;br /&gt;
* [https://archiv.adk.de/bigobjekt/7784 Ottmar-Gerster-Archiv] im Archiv der [[Akademie der Künste (Berlin)|Akademie der Künste, Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Leiter des Verbandes der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118690981|LCCN=n/88/607054|VIAF=806594}}&lt;br /&gt;
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{{SORTIERUNG:Gerster, Ottmar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Komponist klassischer Musik (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Klassischer Bratschist]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR I. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Akademie der Künste (DDR)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1969]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gerster, Ottmar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Komponist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Juni 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunfels]], Hessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. August 1969&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Borsdorf]] bei Leipzig&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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