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	<title>Ottilienteil - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:43:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottilienteil&amp;diff=1665371&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Brunswyk: /* Näheres historisches städtebauliches Umfeld */ lifi Leisewitz-Haus</title>
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		<updated>2019-06-10T10:54:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Näheres historisches städtebauliches Umfeld: &lt;/span&gt; lifi &lt;a href=&quot;/index.php?title=Leisewitz-Haus&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Leisewitz-Haus (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Leisewitz-Haus&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Ottilienteil (2009).JPG|thumb|Der Ottilienteil von Nordwesten gesehen. Im Hintergrund die [[Aegidienkirche (Braunschweig)|Aegidienkirche]].]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Ottilienteil um 1894.jpg|thumb|Ähnliche Ansicht um 1894]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Aegidienstrasse Ottilienteil (2009).JPG|thumb|120px|Durchgang zum ehem. Ottilienteil, 2009]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Braunschweig Aegidienstrasse um 1900.jpg|thumb|120px|Derselbe Durchgang um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottilienteil&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, in früherer Schreibweise auch &amp;#039;&amp;#039;Othilientheil&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Hodemacher: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten, Band 1: Innenstadt.&amp;#039;&amp;#039; S. 13.&amp;lt;/ref&amp;gt; war einst der Name eines kleinen Platzes im [[Aegidienviertel (Braunschweig)|Aegidienviertel]] in der [[Braunschweig]]er Innenstadt, dessen Geschichte bis in das [[Mittelalter]] zurückreicht. Zur Zeit seiner Entstehung war er durch seine Lage am Rande der Ägidienfreiheit und direkt an der Oker einst ziemlich abgeschieden, heute jedoch durch eine Verbindung zum Rosenhagen zumindest von drei Seiten zugänglich. Heute wird dieser Straßenraum der [[Ägidienstraße (Braunschweig)|Ägidienstraße]] zugeordnet, der Straßenname &amp;#039;&amp;#039;Ottilienteil&amp;#039;&amp;#039; wurde aufgehoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mittelalter hielt hier der Vogt des [[Aegidienkloster (Braunschweig)|Aegidienklosters]] jährlich dreimal ein öffentliches Gericht über die Hörigen des Klosters ab.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Braunschweig und Umgebung: Historisch-topographisches Handbuch und Führer durch die Baudenkmäler und Kunstschätze der Stadt von Fr. Knoll&amp;#039;&amp;#039;, 1881&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Der Ottilienteil war ursprünglich Bestandteil eines [[Sonderrechtsbezirk]]s innerhalb der Stadt Braunschweig, der die [[Aegidienkirche (Braunschweig)|Aegidienkirche]] umgab und als „[[Aegidienfreiheit]]“ oder auch „Klosterfreiheit“ bezeichnet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Städtisches Museum (Braunschweig)|Städtisches Museum Braunschweig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Ausstellung ‚Geschichte der Stadt Braunschweig’ im Altstadtrathaus.&amp;#039;&amp;#039; 1. Teil, S. 91.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er befand sich innerhalb des [[Weichbild]]es [[Altewiek]]. Diese „Freiheit“ war rechtlich eigenständig und somit von der Stadt unabhängig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die heute in der Braunschweiger Innenstadt kanalisierte [[Oker]] floss teilweise bis in das 20. Jahrhundert hinein in zahlreichen Wasserarmen und -verzweigungen durch die Stadt hindurch und bildete so an einigen Stellen ein [[Sumpf|Bruch]] mit Landzungen. Der Ottilienteil lag an einer solchen von der Oker umflossenen Stelle, an der Ägidienmühle, heute Ägidienstraße (die bis 1861 Mühlenstraße hieß)&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1904, S. 12.&amp;lt;/ref&amp;gt; und war nur über eine Brücke erreichbar. Der westliche Okerarm wurde bereits vor 1907 unterirdisch kanalisiert, der östliche erst nach 1945.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kimpflinger: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Baudenkmale in Niedersachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 1.1.: &amp;#039;&amp;#039;Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Teil 1, Hameln 1993, S. 136.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ägidienstraße erweitert sich von Osten nach Westen verlaufend platzartig und bildet dabei ein Dreieck. Begrenzt wird dieser Platz, der hauptsächlich von kleinen [[Fachwerkhaus|Fachwerkhäusern]] umstanden war, im Westen durch das dort 1907 errichtete Gebäude des [[Konsum-Verein (Braunschweig)|Allgemeinen Konsum-Vereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die enge, sich stellenweise gegenseitig überlagernde Bebauung mit kleinen, schmucklosen Fachwerkhäusern deutet darauf hin, dass der Ottilienteil in früheren Zeiten das Wohnquartier armer Bevölkerungsschichten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Benennung ==&lt;br /&gt;
Bedeutung und Ursprung der Benennung &amp;#039;&amp;#039;Ottilienteil&amp;#039;&amp;#039; bzw. &amp;#039;&amp;#039;Othilientheil&amp;#039;&amp;#039; sind unklar und umstritten. Da er zum Sonderrechtsbezirk des Klosters gehörte, existieren aus der frühen Zeit keine städtischen Unterlagen über die dortigen Behausungen. Erst 1604 werden aufgrund von Bauarbeiten fünf Häuser erwähnt, die sich im &amp;#039;&amp;#039;„Zilkendey“&amp;#039;&amp;#039; befanden. 1758 findet sich diese Benennung im Stadtplan wieder, 1789 gefolgt von &amp;#039;&amp;#039;„Tielkendey“&amp;#039;&amp;#039;. Erst 1813 erscheint zum ersten Mal &amp;#039;&amp;#039;„Ottilientheil“&amp;#039;&amp;#039;. 1822 jedoch wieder &amp;#039;&amp;#039;„Zilkendey oder Ottilientheil“&amp;#039;&amp;#039;. 1789 leitete [[Philip Christian Ribbentrop]] die Bezeichnung von der 1320 belegten Benennung &amp;#039;&amp;#039;„Sunte Ylien“&amp;#039;&amp;#039; – für &amp;#039;&amp;#039;„Sankt Ägidien“&amp;#039;&amp;#039; – ab. Auch „[[Thie]]“ für Gerichtsstätte wurde als möglicher Ursprung angeführt.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Meier: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Wolfenbüttel 1904, S. 80.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Richard Andree]] hat um 1900 versucht nachzuweisen, dass &amp;#039;&amp;#039;„Zilkendei“&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;„Silkendei“&amp;#039;&amp;#039; die Bedeutung [[Boudoir|Schmollwinkel]] hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Richard Andree]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Volkskunde.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Braunschweig 1901, S. 128.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch den Namen &amp;#039;&amp;#039;Sunte Ylien tey&amp;#039;&amp;#039; hatte er getragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Näheres historisches städtebauliches Umfeld ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Brunswick Garnison-Schule (2006).JPG|[[Garnison-Schule (Braunschweig)|Garnison-Schule]]&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Brunswick Konsum-Verein (2006).JPG|[[Konsum-Verein (Braunschweig)|Konsum-Verein]]&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Brunswick Geburtshaus Louis Spohr.jpg|Geburtshaus des Musikers [[Louis Spohr]]&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Altewiekrathaus.jpg|Das [[Altewiekrathaus]] &amp;lt;small&amp;gt;(1752 abgerissen)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Brunswick Sterbehaus Lessing 1905.jpg|Das Sterbehaus [[Gotthold Ephraim Lessing]]s &amp;lt;small&amp;gt;(Foto um 1905, das Haus wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig, Lessingdenkmal (Lessingplatz) (1).jpg|[[Lessing-Denkmal (Braunschweig)|Lessing-Denkmal]]&lt;br /&gt;
Datei:Aegidienkirche 03 1a.jpg|[[Aegidienkirche (Braunschweig)|Aegidienkirche]] &amp;lt;small&amp;gt;(nördliche Ansicht, links davor das von der Wallstraße hierher versetzte [[Leisewitz-Haus]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig, Museum an der Aegidienkirche.jpg|Teil des ehemaligen Klosters &amp;lt;small&amp;gt;(beherbergt seit 1902 einen Teil des [[Braunschweigisches Landesmuseum|Landesmuseums]])&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Braunschweig Brunswick Ruine Lessingplatz (2006).JPG|Ruine des Hotels &amp;#039;&amp;#039;Handelshof&amp;#039;&amp;#039; am Lessingplatz &amp;lt;small&amp;gt;(im Zweiten Weltkrieg zerstört)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Camerer, Garzmann, Schuegraf, Pingel: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Stadtlexikon.&amp;#039;&amp;#039; Meyer, Braunschweig 1992, ISBN 3-926701-14-5.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Hodemacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweigs Straßen – ihre Namen und ihre Geschichten, Band 1: Innenstadt.&amp;#039;&amp;#039; Elm-Verlag, Cremlingen 1995, ISBN 3-927060-11-9.&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Meier (Historiker)|Heinrich Meier]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Straßennamen der Stadt Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Quellen und Forschungen zur Braunschweigischen Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Wolfenbüttel 1904, ([http://www.digibib.tu-bs.de/start.php?suffix=jpg&amp;amp;maxpage=166&amp;amp;derivate_id=5148 Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/sehenswuerdigkeiten/aegidien.html Plan des Aegidien-Viertels] auf braunschweig.de&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/sehenswuerdigkeiten/_othilienviertel-aegidienstrasse.html Othilienteil] auf braunschweig.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=52.260356|EW=10.524244|type=landmark|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Platz in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brunswyk</name></author>
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