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	<title>Ottilie von Hansemann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T17:50:39Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottilie_von_Hansemann&amp;diff=1313353&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-25T12:04:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ottilie von Hansemann.jpg|mini|Ottilie von Hansemann (1906)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottilie von Hansemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geb. von Kusserow (* [[11. April]] [[1840]] in [[Koblenz]]; † [[12. Dezember]] [[1919]] in [[Berlin]]) war eine deutsche [[Frauenrechte|Frauenrechtlerin]] und Ehefrau des Unternehmers [[Adolph von Hansemann]]. Als bedeutsame Geldgeberin der [[Frauenbewegung in Deutschland|Frauenbewegung]] in [[Preußen]] war sie eine Vorkämpferin für die Zulassung von Frauen zur [[Immatrikulation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnheim Fraunhofer Straße- Otilie von Hansemann Haus.jpg|mini|Eingang des Wohnheims Fraunhofer Straße, das bis heute dem ursprünglich von Otilie von Hansemann intendierten Zweck dient und ausschließlich an Studentinnen und junge Familien, in denen beide Elternteile studieren, vermietet wird]]&lt;br /&gt;
Ottilies Eltern waren der Generalleutnant [[Ferdinand von Kusserow]] (1792–1855) und Wilhelmine Eva [[Oppenheim (Kölner Familie)|Oppenheim]] (1809–1886), eine Tochter des Bankiers [[Salomon Oppenheim]].  Ihre Jugend verbrachte sie mit vier Geschwistern vorwiegend im Rheinland, in Koblenz, ihrem Geburtsort, in Düsseldorf, wo ihr Vater zuletzt stationiert war und in Köln, wo sie nach dem Tod ihres Vaters mit ihrer Mutter hinzog. Nach der 1860 geschlossenen Ehe mit [[Adolph von Hansemann]] zog das Paar&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Gothaischer Hofkalender|Gothaisches Genealogisches Taschenbuch]] der Briefadeligen Häuser 1910&amp;#039;&amp;#039;. Vierter Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1909, [https://digital.ub.uni-duesseldorf.de/periodical/pageview/1218993 S. 268 f.]&amp;lt;/ref&amp;gt; nach Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Wilhelmy-Dollinger: [https://rheinische-geschichte.lvr.de/Persoenlichkeiten/ottilie-von-hansemann/DE-2086/lido/603f6e32604379.20962497 Ottilie von Hansemann. Gastgeberin, Philanthropin, Mäzenin von Frauenbildung und Frauenstudium (1840-1919).], In: &amp;#039;&amp;#039;Portal Rheinische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Rektor der [[Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin]] bot sie eine Stiftung von 200.000 [[Mark (1871)|Mark]] für studierende Frauen an, nachdem in Preußen zwar 1908 auch Frauen zum Studium zugelassen worden waren, aber immer noch von Dozenten von Vorlesungen ausgeschlossen werden konnten. Als Kultusminister [[Ludwig Holle (Politiker)|Ludwig Holle]] sich nicht bereit zeigte, diesen Ausnahmeparagraphen zu revidieren, zog sie ihre Stiftung an die Universität zurück und investierte das Geld in den Bau des &amp;#039;&amp;#039;[[Ottilie-von-Hansemann-Haus|Viktoria-Studienhauses]]&amp;#039;&amp;#039; an der damaligen &amp;#039;&amp;#039;Berliner Allee&amp;#039;&amp;#039; (seit 1957 [[Otto-Suhr-Allee]]) in [[Berlin-Charlottenburg]]. Das Studentinnenheim, inzwischen unter [[Denkmalschutz]] gestellt,&amp;lt;ref&amp;gt;{{LDLBerlin|09096380|Baudenkmal Haus Ottilie von Hansemann; Otto-Suhr-Allee 18–20}}, In: Landesdenkmalamt Berlin. 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt; erhielt später den Namen ihrer Stifterin &amp;#039;&amp;#039;Ottilie von Hansemann-Haus&amp;#039;&amp;#039;. Nach mehrfachen Umnutzungen wird es seit Anfang 2016 wieder als Wohnhaus genutzt. Weiter bestehen bleibt ein Haus des Studierendenwerks, welches den Namen „Otilie von Hansemann Haus“ trägt mit den Bestimmungen, dass die Wohnungen dort an Studentinnen und junge Familien, bei denen beide Elternteile studieren, vermietet werden. Das Haus des Studierendenwerks liegt hinter dem ehemaligen Ottilie von Hansemann-Haus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Studierendenwerk |url=https://www.stw.berlin/wohnen/wh-fraunhoferstra%C3%9Fe.html |titel=Wohnheim Fraunhofer Straße|hrsg=Studierendenwerk|zugriff=2018-12-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Hansemann’schen Besitz [[Schloss Dwasieden]] auf der Insel [[Rügen]] empfingen Ottilie von Hansemann und ihr Mann, der Direktor der [[Disconto-Gesellschaft]], zahlreiche prominente Gäste, darunter auch Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich) |Wilhelm II.]] und Kaiserin [[Auguste Viktoria]]. Aber auch Frauenrechtlerinnen lud sie ins Schloss: „Wer Gelegenheit hatte, das Leben im Schlosse Dwasieden kennen zu lernen, konnte dort häufig Vertreterinnen der Frauenbewegung treffen, die damals in der Zeit ihrer Kämpfe und ersten Erfolge an Frau von Hansemann eine starke Stütze hatten; die ganz offen für die Bestrebungen der Frauenwelt nach Gleichberechtigung eintrat und mit dem Gewichte ihres Namens und ihres Einflusses wesentlich helfen konnte und auch an finanzieller Hilfe nichts fehlen ließ.“&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Lit.: Ralf Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Das weiße Schloss am Meer. Schloss Dwasieden in Sassnitz auf der Insel Rügen&amp;#039;&amp;#039;. Nach-Auflage, Tennenmann, Schwerin 2018. ISBN 978-3-941452-59-6, S. 69.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Tod ihres Mannes wurde Ottilie von Hansemann, geb. von Kusserow, Gutsbesitzerin. &amp;#039;&amp;#039;Ihr&amp;#039;&amp;#039; Schloss Dwasiden war damals schon Teil eines angekauften größeren Gutskomplexes, an der Spitze das Rittergut Lancken auf dem Jasmund, dazugehörig Besitzungen in Dargast und Drodevitz, gesamt 883 ha, verwaltet durch einen Oberinspektor Paul Beyrich. Stand 1914 gehörten noch Teilbereiche des Gutes Mukran mit 201 ha dazu, welches in Teilhaberschaft mit Freiherr von der Lancken-Wakenitz auf Schloss Boldevitz gemeinsam im formellen Eigentum stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Ernst Seyfert: &amp;#039;&amp;#039;Güter-Adreßbuch für die Provinz Pommern. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter, Güter und größeren Bauernhöfen der Provinz. [1914]. Handbuch der Königlichen Behörden&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Landwirtschaftliche Güter-Adreßbücher&amp;#039;&amp;#039;. Band I, 4. Auflage, Pierer-Stephan Geibel-Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1914, S.&amp;amp;nbsp;278–283.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor ihrem Tod bestimmte Ottilie von Hansemann eine Million Reichsmark für das &amp;#039;&amp;#039;[[Viktoria-Studienhaus]]&amp;#039;&amp;#039;. Um 1912 wurde das Vermögen der &amp;#039;&amp;#039;Frau verw. Geh. Kommerzienrat Adolph von Hansemann&amp;#039;&amp;#039; mit Hauptwohnsitz in Berlin-Tiergarten auf etwa 12,72 Millionen Mark und das Jahreseinkommen auf 0,76 Millionen Mark geschätzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Martin: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre in Preußen. 1912.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W. Herlet GmbH, Berlin 1912, [https://digital.zlb.de/viewer/image/34706854_1912/20/ S. 13.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachfahren ==&lt;br /&gt;
Aus der Ehe mit ihrem Mann gingen zwei Kinder hervor. Der Sohn [[Ferdinand von Hansemann]] heiratete Pepina Stienen (1862–1936) und hatte mit ihr vier Töchter und den 1917 an den Kriegsfolgen verstorbenen unvermählten Sohn Albrecht von Hansemann, zuletzt Oberleutnant d. R., Jahreseinkommen von &amp;#039;&amp;#039;etwaig&amp;#039;&amp;#039; 0,4 Millionen Mark. Die Tochter Davide Eveline (1867–1935), Gutsbesitzerin des Familienfideikommiss Lissa-Laube in Polen mit 3.893 ha, war die Witwe des 1931 verstorbenen Majors und Darkauer Gutsbesitzers Richard von Hindersin, jüngster Sohn des Generals [[Gustav Eduard von Hindersin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;heutige&amp;#039;&amp;#039; Familie von Hansemann sind die Nachfahren des zweiten 1901 nobilitierten Familienzweiges, die Kinder des Gustav von Hansemann (1829–1902) und seines Sohnes [[David Paul von Hansemann]], letztgenannter der Neffe des Adolph von Hansemann.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Zugleich Adelsmatrikel der D.A.G. Teil B (Briefadel). 1939&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 31, Justus Perthes, Gotha 1938, S. 196–197. Siehe: [[FamilySearch]] (Kostenfrei).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://digital.zlb.de/viewer/image/34706854_1912/1228/ Ottilie von Hansemann], In: [[Rudolf Martin (Autor)|Rudolf Martin]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Jahrbuch des Vermögens und Einkommens der Millionäre]] in Preußen. 1912.&amp;#039;&amp;#039; II, Verlag W. Herlet GmbH, Berlin 1912, S. 301–303.&lt;br /&gt;
* Ottilie von Hansemann, In: Ralf Lindemann: &amp;#039;&amp;#039;Das weiße Schloss am Meer. Schloss Dwasieden in Sassnitz auf der Insel Rügen&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage: Reprint-Verlag, Bergen 2003. ISBN 3-935137-05-2., 2. Auflage, Bergen auf Rügen 2007., Überarb. Nachauflagen/Versch. Seiten-Aufteilung: Tennenmann, Schwerin 2013. ISBN 978-3-941452-11-4. Tennenmann, Schwerin 2018. ISBN 978-3-941452-59-6.&lt;br /&gt;
* Ottilie von Hansemann, In: Petra Wilhelmy: &amp;#039;&amp;#039;Der Berliner Salon im 19. Jahrhundert (1780–1914)&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Berliner Historischen Kommission zu Berlin&amp;#039;&amp;#039;, Band 73; Walter de Gruyter, Berlin und New York 1989, ISBN 3-11-011891-2, S. 290 ([https://books.google.de/books?id=HMmKMlJXjtcC&amp;amp;pg=PA290&amp;amp;dq=Ottilie+Hansemann+1840&amp;amp;hl=de Digitalisat])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116455039|VIAF=8140026}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Hansemann, Ottilie von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1840]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1919]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hansemann, Ottilie von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kusserow, Ottilie von (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Frauenrechtlerin und Ehefrau des Unternehmers Adolph von Hansemann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. April 1840&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Koblenz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Dezember 1919&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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