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	<title>Ottilie Bondy - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T16:17:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ottilie_Bondy&amp;diff=2649928&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2025-11-22T12:38:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottilie Bondy&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, geborene Jeitteles (* [[26. Juli]] [[1832]] in [[Brünn]]; † [[5. Dezember]] [[1921]] in [[München]]), war eine österreichische Frauenrechtlerin und Frauenvereinsfunktionärin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Ottilie Bondy war die Tochter von Johanna Jeitteles, geborene Brüll, und des jüdischen Arztes, Schriftstellers und Redakteurs [[Aloys Isidor Jeitteles]]. Sie betätigte sich schon als junges Mädchen als Übersetzerin. 1856 heiratete sie den Kaufmann und Fabrikanten Israel Bondy (später Ignaz Bondy, † 1893). Sie arbeitete im Geschäft ihres Gatten mit und beschäftigte sich schriftstellerisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Heirat in Brünn zog das Paar nach Wien. Ihr erstgeborenes Kind war der Sohn Ernst, der zweite Sohn Alois. 1868 wurde die Tochter [[Helene Bondy]] († 1954) geboren, die sie zunächst selbst unterrichtete. Ihre Tochter legte als erste Lehrerin in Österreich die Fachprüfung für Blindenunterricht ab und heiratete 1897 den deutschen Schriftsteller und Journalisten [[Hanns von Gumppenberg|Hanns Freiherr von Gumppenberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|7|311|311|Gumppenberg, Hanns Theodor Karl Wilhelm|[[Edgar Krausen]]|118719491}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1872 bis 1878 gehörte Ottilie dem Vorstand der Israelitischen Kinderbewahranstalt in Wien an. Zusammen mit [[Johanna Meynert]] (1837–1879) und dem Journalisten [[Adolf Taussig]] (1838–1903) gründete sie nach dem Vorbild und Beispiel des von [[Lina Morgenstern]] in Berlin ins Leben gerufenen Hausfrauenvereins gemeinsam mit Johanna [[Meyer Werft|Meynert]] 1875 den Wiener Hausfrauenverein. Bis zum Tode Meynerts war sie dessen Vizepräsidentin, und ab 1879 nach deren Tod bis 1909 dessen Präsidentin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie schuf eine Dienstbotenschule, eine Stellenvermittlung, prämierte „verdiente“ Dienstmädchen und leitete das Dienstbotenasyl in [[Favoriten]], das Ende der 1880er Jahre gegründet worden war. Sie war Vorsitzende des Vereins „Caritas“ und wurde für die sog. Heimarbeiterinnen tätig. Sie förderte die „I. Bildungsanstalt für Kindergärtnerinnen in Wien“, leitete das „Israelitische Mädchen-Waisenhaus“ und gehörte zu den Gründerinnen des „Schulvereins für Beamtentöchter“.  Ab 1883 hielt sie Vorträge im Wiener Volksbildungsverein und setzte sich für Frauenfragen in einer Reihe von Publikationen ein. Sie veröffentlichte das &amp;#039;&amp;#039;Haushaltungs- und Merkbuch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Zehn Gebote des Hauswesens&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Haus- und Familienbuch&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Beschäftigung des Kindes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Die Theorie und Praxis auf häuslichem Gebiete&amp;#039;&amp;#039; (1883).&amp;lt;ref&amp;gt;[https://adulteducation.at/de/historiografie/personen/120 Ottilie Bondy]. In: adulteducation.at&amp;lt;/ref&amp;gt; 1893 vertrat sie bei der [[World’s Columbian Exposition|Weltausstellung in Chicago]] den Wiener Verein für Kindergartenwesen und besuchte die Ausstellung in St. Louis. Seitdem arbeitete sie auch für deutsch-amerikanische Blätter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dezember 1893 starb ihr Mann und wurde auf dem jüdischen Friedhof von [[Vlachovo Březí|Wällischbirken]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|43197361|Ignaz Bondy|Abruf=2023-01-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem die Kinder erwachsen waren und sie Witwe geworden war, arbeitete sie als Journalistin, in der sie meist zu den Fragen des Erziehungsweses, der sozialen Frage und der Hauswirtschaft Stellung nahm. Die auf Reisen anch England, Frankreich, Italien, Portugal und Skandinavien gewonnenen Eindrücke beschrieb sie in Aufsätzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anonym |Titel=Österreich |Sammelwerk=Centralblatt des Bundes deutscher Frauenvereine |Band=14 |Datum=1912 |Kommentar=Datum: 1912-13 |Seiten=79}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 konvertierte sie vom jüdischen Glauben zur evangelischen Kirche. Zu ihren Ehren wurde aus Anlass ihres 70. Geburtstags die Ottilie-Bondy-Stiftung gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1909 zog sie zu ihrer Tochter Helene nach München, wo sie 1921 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wurde mit dem goldenen Verdienstkreuz ausgezeichnet. 2016 wurde im 21. Wiener Gemeindebezirk [[Floridsdorf]] die &amp;#039;&amp;#039;Ottilie-Bondy-Promenade&amp;#039;&amp;#039; nach ihr benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20160408_OTS0055/mailath-maria-lassnig-strasse-beschlossen &amp;#039;&amp;#039;Mailath: Maria-Lassnig-Straße beschlossen&amp;#039;&amp;#039;]. Rathauskorrespondenz vom 8. April 2016, abgerufen am 8. April 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Katharina Migerka]]: {{ALO|ID=11016|Seite=3|Linktext=&amp;#039;&amp;#039;Ottilie Bondy&amp;#039;&amp;#039;|KeinText=Ja}}. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Bund. Zentralblatt des Bundes österreichischer Frauenvereine&amp;#039;&amp;#039;. Nr. 7, Juli 1912 (VII. Jahrgang), S. 3–6. (Online bei [[Austrian Literature Online|ALO]]).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|101|101|Bondy, geb. Jeitteles, Ottilie}}&lt;br /&gt;
* Elisabeth Malleier: &amp;#039;&amp;#039;Jüdische Frauen in Wien (1816–1938): Wohlfahrt – Mädchenbildung – Frauenarbeit.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation, Wien 2000, S. 14–17&lt;br /&gt;
* {{ARIADNE|2549|Ottilie Bondy}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bondy, Ottilie&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert]], 2002, S. 146.&lt;br /&gt;
* Anonym: Österreich, in: Centralblatt des Bundes deutscher Frauenvereine 14 (1912–1913), S. 79.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=136120164|LCCN=|NDL=|VIAF=80518725}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bondy, Ottilie}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frauenrechtler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verbandsfunktionär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kaisertum Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bondy, Ottilie&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bondy, Jeitteles (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Frauenrechtlerin und Frauenvereinsfunktionärin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Juli 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Dezember 1921&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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