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	<title>Ottfried Hennig - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Tommes am 11. Juli 2024 um 18:43 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:KAS-Hennig, Ottfried-Bild-25810-2.jpg|mini|Kandidatenplakat zur Bundestagswahl 1987]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottfried Hennig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[1. März]] [[1937]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]/[[Ostpreußen]]; † [[19. Oktober]] [[1999]] in [[Bonn]])&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Munzinger|00000013186|Abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war von 1982 bis 1991 [[Parlamentarischer Staatssekretär]] beim [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen|Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen]] und von Januar 1991 bis April 1992 beim [[Bundesministerium der Verteidigung|Bundesminister der Verteidigung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Vertreibung]] der Familie aus Ostpreußen machte Hennig 1957 am [[Altes Gymnasium (Flensburg)|Alten Gymnasium Flensburg]] das [[Abitur]]. Anschließend absolvierte er ein Studium der [[Rechtswissenschaft]] und der [[Volkswirtschaftslehre]] in [[Freiburg im Breisgau]] und [[Kiel]], das er 1962 mit dem ersten [[Staatsexamen]] beendete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; In Freiburg wurde er Mitglied des [[Corps Suevia Freiburg|Corps Suevia]]. Danach war er wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Ostrecht von [[Boris Meissner]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; und begann 1963 eine Tätigkeit bei der Bundesgeschäftsstelle der CDU. Dort war er zuletzt Leiter des Referats für Rundfunk und Fernsehen. Von 1967 bis 1971 war er persönlicher Referent des Vorsitzenden der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion]] [[Rainer Barzel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1976 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Bundespräsenz in West-[[Berlin]] – Entwicklung und Rechtscharakter&amp;#039;&amp;#039; zum [[Doktortitel|Dr. jur.]] an der [[Universität zu Köln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
Seit 1961 war Hennig Mitglied der CDU, von 1972 bis 1973 war ihr Bundesgeschäftsführer. Von April 1989 bis März 1997 war er Landesvorsitzender der [[CDU Schleswig-Holstein|CDU in Schleswig-Holstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=CDU: Ottfried Hennig gestorben |werk=Der Spiegel |datum=1999-10-20 |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/cdu-ottfried-hennig-gestorben-a-48520.html |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |titel=CDU-Politiker Ottfried Hennig gestorben |werk=Die Tageszeitung |datum=1999-10-21 |seiten=7 |url=https://taz.de/!1265725/ |abruf=2023-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1969 bis 1975 gehörte er dem [[Kreistag]] des [[Rhein-Sieg-Kreis]]es an und war dort zuletzt auch Vorsitzender der CDU-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kas.de/de/web/geschichte-der-cdu/personen/biogramm-detail/-/content/ottfried-hennig-v1 |titel=Ottfried Hennig |hrsg=[[Konrad-Adenauer-Stiftung]] |datum=1937-02-28 |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1976 bis zu seiner Mandatsniederlegung am 31. Mai 1992 war Hennig [[Mitglied des Deutschen Bundestages]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; [[Bundestagswahl 1976|1976]] wurde er im [[Bundestagswahlkreis Bielefeld – Halle|Wahlkreis Bielefeld&amp;amp;nbsp;I]] sowie [[Bundestagswahl 1980|1980]], [[Bundestagswahl 1983|1983]] und [[Bundestagswahl 1987|1987]] im [[Bundestagswahlkreis Gütersloh|Wahlkreis Gütersloh]] direkt gewählt. Bei der [[Bundestagswahl 1990]] zog er über die [[Landesliste]] Schleswig-Holstein der CDU in den [[Deutscher Bundestag|Bundestag]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. Oktober 1982 wurde Hennig als Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen in die von [[Bundeskanzler (Deutschland)|Bundeskanzler]] [[Helmut Kohl]] geführte [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] berufen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.zeit.de/1992/14/die-stunde-des-gedaechtniskuenstlers |titel=Die Stunde des Gedächtniskünstlers |werk=zeit.de |datum=1992-03-27 |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Nach der [[Bundestagswahl 1990]] wechselte er am 24. Januar 1991 in gleicher Funktion zum Bundesminister der Verteidigung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Rücktritt von Verteidigungsminister [[Gerhard Stoltenberg]] schied auch Hennig am 1. April 1992 aus der Regierung aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1992|Landtagswahlen in Schleswig-Holstein 1992]] und [[Landtagswahl in Schleswig-Holstein 1996|1996]] war er Spitzenkandidat der CDU für das Amt des [[Ministerpräsident]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Er konnte sich jedoch gegen die jeweiligen Amtsinhaber [[Björn Engholm]] und [[Heide Simonis]] (beide [[SPD]]) nicht durchsetzen. Von 1992 bis zur Niederlegung seines Mandates am 5. Mai 1997 war er Mitglied des [[Landtag Schleswig-Holstein|Landtages von Schleswig-Holstein]] als Vorsitzender der CDU-Fraktion&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Hennig will büßen |werk=Die Tageszeitung |datum=1994-06-02 |seiten=22 |url=https://taz.de/!1560028/ |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Opposition (Politik)|Oppositionsführer]]. Er zog 1992 über die Landesliste und 1996 als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises [[Rendsburg]]-Ost ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hennigs sachlicher Politikstil und seine integre Persönlichkeit trugen dazu bei, dass die durch die [[Barschel-Affäre]] erschütterte Landes-CDU wieder Fuß fassen konnte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sonstiges ===&lt;br /&gt;
Hennig gehörte von 1969 bis 1973 sowie von 1984 bis zu seinem Tode dem Verwaltungsrat des [[Deutschlandfunk]]s an. Von 1979 bis 1990 war er Sprecher (Bundesvorsitzender) der [[Landsmannschaft Ostpreußen]]. Von diesem Amt zog er sich auf einer Sondersitzung der [[Ostpreußische Landesvertretung|Ostpreußischen Landesvertretung]] (OLV) im September 1990 zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Eine Mehrheit der OLV anerkannte zwar die Unvermeidlichkeit der Grenzanerkennung im Zuge der [[Deutsche Wiedervereinigung|Wiedervereinigung]] Deutschlands, missbilligte aber die Zustimmung Hennigs als dem gewählten Sprecher der Ostpreußen zum Grenzanerkennungsvertrag mit Polen auf der Bundestagssitzung am 21. Juni 1990. Hennigs Nachfolger in dieser Funktion wurde zunächst (kommissarisch) [[Harry Poley]], dann ab 1992 [[Wilhelm von Gottberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1997 bis 1999 war Hennig Generalsekretär der [[Konrad-Adenauer-Stiftung]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.kas.de/documents/252038/253252/7_dokument_dok_pdf_6297_1.pdf/b089e8a0-f416-a901-38e2-357a699361d5?version=1.0&amp;amp;t=1539666159004 |titel=Vierzig Jahre Politische Bildung in Eichholz |hrsg=Konrad-Adenauer-Stiftung |datum=1997-05-15 |abruf=2023-03-23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ottfried Hennig war verheiratet und hatte ein Kind. Er erlag im Alter von 62 Jahren einem Krebsleiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Ottfried Hennig – Der Erneuerer der Nord-CDU starb mit 62 Jahren |url=https://www.welt.de/print-welt/article594194/Ottfried-Hennig-Der-Erneuerer-der-Nord-CDU-starb-mit-62-Jahren.html |werk=Die Welt |datum=1999-10-21 |abruf=2024-07-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kohl I]] – [[Kabinett Kohl II]] – [[Kabinett Kohl III]] – [[Kabinett Kohl IV]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ottfried Hennig}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|172134013}}&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|393}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Landesvorsitzende der CDU Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste CDU-Fraktionsvorsitzende im Schleswig-Holsteinischen Landtag}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=172134013|LCCN=n91000669|VIAF=5481212}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hennig, Ottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorsitzender der CDU Schleswig-Holstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fraktionsvorsitzender (CDU Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bundesministerium der Verteidigung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parlamentarischer Staatssekretär (Bundesrepublik Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommunalpolitiker (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konrad-Adenauer-Stiftung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1937]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1999]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hennig, Ottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL, MdB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1. März 1937&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Oktober 1999&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bonn]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tommes</name></author>
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