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	<title>Ottersburg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2026-03-20T09:32:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Tangerhütte&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/31/02/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/41/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-ST&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 52&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 4.312 &amp;lt;!-- 1930 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 60&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2023-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Windberge]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39517&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039361&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Bild                   = Ottersburg Gutshaus.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gutshaus Ottersburg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottersburg Haus.JPG|mini|Gebäude auf dem Gutshof]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottersburg Inschrift.JPG|mini|Inschrift am Gutshaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ottersburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zur [[Ortschaft]] [[Windberge]] und ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Tangerhütte]] im [[Landkreis Stendal]] in [[Sachsen-Anhalt]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Ottersburg liegt abgelegen an der Straße von Windberge nach [[Brunkau]] 15 Kilometer südwestlich der Kreisstadt [[Stendal]] am Rande der [[Colbitz-Letzlinger Heide]] im Niederungsgebiet des Lüderitzer [[Tanger (Fluss)|Tangers]] in der [[Altmark]].{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind [[Wittenmoor]] im Norden, [[Windberge]] und [[Schleuß]] im Osten und [[Brunkau]] im Süden.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Mittelalter bis Neuzeit ===&lt;br /&gt;
In der ersten urkundlichen Erwähnung von 1375 im [[Landbuch Karls IV.|Landbuch der Mark Brandenburg]] wird das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;Ostirburg&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet mit 24 Zinshufen und zwei weiteren dem Pfarrer gehörenden Hufen. Die Hälfte des Ortes gehörte der Familie &amp;#039;&amp;#039;[[Lüderitz (Adelsgeschlecht)|von Lüderitz]]&amp;#039;&amp;#039; die andere Hälfte den Söhnen eines &amp;#039;&amp;#039;Johannes Junge&amp;#039;&amp;#039; aus [[Stendal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-Wüstungen&amp;quot; /&amp;gt; Es sollen hier vier [[Ritter]]sitze bestanden haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckmann-2&amp;quot; /&amp;gt; Ab dem Jahr 1459 wurde Ottersburg als [[Wüstung]] geführt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-Wüstungen&amp;quot; /&amp;gt; Im Jahre 1547 wurde eine auf der wüsten Feldmark vorhandene Schäferei verwüstet. 1634 wurde eine &amp;#039;&amp;#039;Neue Schäferei&amp;#039;&amp;#039; genannt. 1686 gehörte ein Vorwerk den von Lüderitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1718 war das im 16. Jahrhundert auf wüster Feldmark errichtete Gut der von Lüderitz vom Kurfürsten zum Amt Neuendorf erworben worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders-2008&amp;quot; /&amp;gt; Eine königliche [[Staatsdomäne|Domäne]] entstand. Die heute noch vorhandenen Gutsgebäude aus der Zeit um 1850 und stehen unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1750 und 1754 sind Württemberger Kolonisten in Ottersburg angesetzt worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders-2008&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1908 erwarben Friedrich von Lüderitz und seine Ehefrau Marie das seit 1718 nicht mehr im Eigentum der Familie stehende Gut zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gut&amp;quot; /&amp;gt; 1909 wurde Ottersburg von Kaiser [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] zum [[Rittergut]] erhoben,&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1909&amp;quot; /&amp;gt; jedoch nur für die Besitzzeit der von Lüderitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Bei der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] 1945 wurde das Gut, eine 326 Hektar große Besitzung, vollständig enteignet. Davon wurden 126,6 Hektar aufgeteilt auf fünf landarme Bauern und 14 landlose Bauern und Kleinpächter. 1946 wurde ein Provinzialgut mit 146 Hektar genannt, das später an Bauern aufgeteilt wurde. Im Jahre 1953 entstand die erste [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft]] vom Typ III, die  LPG „Karl Marx“, die später in der LPG Tierproduktion „7. Oktober“ Lüderitz aufging&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; und bis 1993 aktiv war. 1999 kaufte der heutige Besitzer Parzellen der aufgesiedelten Hofanlage zurück und saniert seither die erworbenen Gebäude und Flächen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter verfügte Ottersburg über eine eigene Kirche,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landbuch&amp;quot; /&amp;gt; die als [[Wallfahrt]]skirche diente. Vor der Reformation fand zwischen Ostern und Pfingsten wöchentlich eine Prozession aus Lüderitz zu der Kirche in Ottersburg statt. 1753 gab es nur noch Reste von der Kirche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckmann-2&amp;quot; /&amp;gt; 1802 berichtete [[Heinrich Christoph Steinhart]] über die „Trümmer einer ehemaligen Kirche“ beim Vorwerk Ottersburg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinhart-2&amp;quot; /&amp;gt; Die Lage der Kirche ist nicht überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schlossberg – der Burgwall der Ottersburg ===&lt;br /&gt;
Knapp einen Kilometer östlich Dorfes liegt ein Hügel, im Volksmund &amp;#039;&amp;#039;Schlossberg&amp;#039;&amp;#039; genannt. Dort wurden bei archäologischen Ausgrabungen im Jahr 2007 Reste einer Burganlage, der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Ottersburg&amp;#039;&amp;#039; gefunden. Die Burg bestand ursprünglich aus einem von Wällen und Gräben umgebenen [[Kastellburg|Kastell]]. Mit Hilfe [[Dendrochronologie|dendrochronologischer]] Bestimmungen konnten gefundene Holzgegenstände, darunter ein [[Paddel]], auf das 9. Jahrhundert datiert werden. Ein [[Sporn (Reiten)|Reitersporn]] stammt aus dem 10. Jahrhundert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biermann-Weber 2012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse dieses Kooperationsprojektes zur Erforschung der Ottersburg zwischen dem örtlichen Kulturverein und Forschern des Lehrstuhls für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin, des [[Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt|Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt]] und der Johann Wolfgang von Goethe-Universität Frankfurt/M. wurden in mehreren Artikeln in der Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte dokumentiert. Beschrieben werden die früh- und hochmittelalterliche Burg, gefundene Tierreste, Pollenanalysen und die geologischen Verhältnisse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JmV 2016&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühere Erwähnungen ===&lt;br /&gt;
Der Historiker [[Peter P. Rohrlach]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; hält die von [[Johann Friedrich Danneil]] genannte erste urkundliche Erwähnung von 1080 als &amp;#039;&amp;#039;Osterburgk&amp;#039;&amp;#039; nach der Handschrift Orig. Guelf. IV. 150&amp;lt;ref name=&amp;quot;Danneil 1863&amp;quot; /&amp;gt; für unpassend. Demnach hätten die Grafen von Osterburg-Veltheim den Ort als Lehen des Helmstedter [[Kloster St. Ludgeri (Helmstedt)|Kloster St. Ludgeri]] besessen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eingemeindungen ===&lt;br /&gt;
Ursprünglich gehörte das Gut Ottersburg zum [[Tangermündescher Kreis|Tangermündeschen Kreis]] der [[Mark Brandenburg]] in der [[Altmark]]. Von 1807 bis 1813 lag es im [[Kanton Lüderitz]] auf dem Territorium des napoleonischen [[Königreich Westphalen|Königreichs Westphalen]]. Nach weiteren Änderungen kam das Gut 1816 zum Kreis Gardelegen, dem späteren [[Landkreis Gardelegen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; Am 30. September 1928 wurde der [[Gutsbezirk]] Ottersburg in eine [[Landgemeinde (Preußen)|Landgemeinde]] umgewandelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1928&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 25. Juli 1952 gehörte die Gemeinde Ottersburg zum [[Kreis Tangerhütte]]. Am 14. September 1963 wurde das südlich gelegene Brunkau der Gemeinde Ottersburg als Ortsteil zugeordnet. Am 1. Januar 1974 wurde die Gemeinde Ottersburg in die Gemeinde Windberge eingemeindet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot; /&amp;gt; So gelangten beide Ortsteile zur Gemeinde Windberge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 31. Mai 2010 gehört der Ortsteil Ottersburg zur Ortschaft Windberge und zur „Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte“, da an dem Tag Windberge in Tangerhütte eingemeindet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-SDL-Gebiet&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1772||{{0}}{{0}}9&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1790||{{0}}79&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1798||{{0}}63&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1801||{{0}}55&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1818||{{0}}77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1840||110&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1864||116&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1871||{{0}}96&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1885||{{0}}77&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1892||{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}{{0}}69&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-1928&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1900||{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}{{0}}57&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-1928&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1905||{{0}}70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1910||{{0}}70&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1925||{{0}}98&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
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!Einwohner&lt;br /&gt;
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|1939||{{0}}76&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1946||137&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1964||208&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1971||192&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013||{{0}}{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}75&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2014||{{0}}{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}71&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2014&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
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|}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
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!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohner&lt;br /&gt;
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|2021||{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[00]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}63&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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|2023||{{0|&amp;lt;sup&amp;gt;[0]&amp;lt;/sup&amp;gt;}}60&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2023&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1971:&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
Die evangelischen Christen aus Ottersburg gehörten ursprünglich zur Kirchengemeinde Ottersburg mit eigenem Pfarrer und einer Kirche vor Ort. Bereits 1720 war die Kirche nur noch eine &amp;#039;&amp;#039;Vagans&amp;#039;&amp;#039; zur Kirche in Lüderitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot; /&amp;gt; Das spätere Dorf Ottersburg, war nach [[Lüderitz]] eingekircht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almanach1903&amp;quot; /&amp;gt; Ottersburg gehört damit heute wahrscheinlich zum Pfarrbereich Lüderitz des Kirchenkreises Salzwedel im [[Bischofssprengel Magdeburg]] der [[Evangelische Kirche in Mitteldeutschland|Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ältesten überlieferten [[Kirchenbuch|Kirchenbücher]] für Ottersburg stammen aus dem Jahre 1797.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machholz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die katholischen Christen gehören zur Pfarrei [[St. Anna (Stendal)|St. Anna]] in Stendal im Dekanat Stendal im [[Bistum Magdeburg]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bistum-MD&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Liste der Kulturdenkmale in Tangerhütte#Ottersburg |titel1=Liste der Kulturdenkmale in Tangerhütte}}&lt;br /&gt;
* Das Rittergut Ottersburg ist als Baudenkmal ausgewiesen.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
* Der Schlossberg östlich des Dorfes, eine eingeebnete Niederungsburg mit der Wüstung des alten Dorfes, steht als Bodendenkmal unter Schutz.{{GeoQuelle|DE-ST|SAV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vereine ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2007 gründete sich der &amp;#039;&amp;#039;Kulturverein zur Erforschung der Geschichte der Ottersburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; der vor allem der Erforschung der ehemaligen Burg verpflichtet ist und anfangs ein Historisches Sommer- und Kinderfest veranstaltete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
* Auf Grund der landschaftlich schönen und abgeschiedenen Lage wird das frühere Gut touristisch genutzt. Die umgebauten alten Gutsgebäude dienen als Unterkünfte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die 2016 gegründete [[Jagdschule]] bietet Lehrgänge zur [[Jagdschein]]prüfung an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jagdschule&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Im Jahre 2010 wurde eine Legehennenanlage mit 39.900 Legehennenplätzen im Dorf genehmigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvwa&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Es verkehren Linienbusse und Rufbusse der [[Regionalverkehr Westsachsen]] (RVW) unter dem Markennamen &amp;#039;&amp;#039;stendalbus&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|9783830522355|Seiten=1625-1627}}&lt;br /&gt;
* {{BibOCLC|614308966 |Seiten=198}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=A. Parisius, A. Brinkmann |Titel=Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Kreises Gardelegen |Verlag=Otto Hendel |Ort=Halle an der Saale |Datum=1897 |Seiten=138}}&lt;br /&gt;
* {{BibOCLC|1071081004|Seite=412|Fundstelle=65. Ottersburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.tangerhuette.de/de/windberge-brunkau-ottersburg-schleuss.html |titel=Ortschaft Windberge, Brunkau, Ottersburg und Schleuß |werk=tangerhuette.de |abruf=2021-04-01 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{GOV|objekt=Ottersburg|val=object_1077977}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1928&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1928 |Seiten=201 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-RB-Magdeburg 1909&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Regierungsbezirk Magdeburg |Titel=Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg |Ort=Magdeburg |Datum=1909 |Seiten=359 |ZDB=3766-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB-SDL-Gebiet&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Landkreis Stendal |Titel=Gebietsänderungsvertrag zur Bildung der neuen Stadt Tangerhütte aus allen Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft „Tangerhütte-Land“ |Sammelwerk=Amtsblatt für den Landkreis Stendal |Band=20. Jahrgang |Nummer=13 |Datum=2010-05-30 |ZDB=2665593-7 |Seiten=183–194 |Fundstelle=§1, §7 |Online=http://www.landkreis-stendal.de/de/datei/download/id/6049,1037/ablatt10_13.pdf |KBytes=1950 |Abruf=2021-01-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Almanach1903&amp;quot;&amp;gt;{{PfarrAlmanachProvinzSachsen1903|Seite=116}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beckmann-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Johann Christoph Becmann, Bernhard Ludwig Beckmann |Hrsg=Berlin |Titel=Historische Beschreibung der Chur und Mark Brandenburg |Band=Band 2, 5. Teil, 1. Buch, VI. Kapitel |Datum=1753 |Fundstelle=Spalte 61, IV. |Online={{Digitalisat|MDZ=10936702|SZ=00397}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Biermann-Weber 2012&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Felix Biermann, Thomas Weber |Titel=Ottersburg: ein Burgwall in der Tangerniederung (südliche Altmark) |TitelErg=Kooperationsprojekt Humboldt-Universität zu Berlin / Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt |Datum=2012-02-29 |Online={{Webarchiv | url=https://www.lda-lsa.de/forschung/kooperationen/ottersburg_ein_burgwall_in_der_tangerniederung_suedliche_altmark/ | wayback=20200508104443 | text=archiviert auf archive.org}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bistum-MD&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://magdeburg.bistumsatlas.de/ |titel=Bistum Magdeburg, Online-Bistumskarte |datum=2013 |zugriff=2020-11-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Danneil 1863&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johann Friedrich Danneil]] |Titel=4. Die Wüsten der Altmark |Sammelwerk=Jahresberichte des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte |Band=13. Jahresbericht |Datum=1863 |Seiten=77 |Fundstelle=155. Ottersburg, Osterburg |Online=https://www.altmark-geschichte.de/pdf_jahresberichte/13_JBAGV_1863.pdf}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Enders-2008&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783830515043|Seiten=216, 234}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2014&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schulze |Titel=Abwärtstrend wird gebremst |Sammelwerk=Stendaler [[Volksstimme]] |Datum=2015-01-14 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2019&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schulze |Titel=Tangerhütte schrumpft wieder |Sammelwerk=Stendaler [[Volksstimme]] |Datum=2020-01-13 |Seiten=20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2021&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schulze |Titel=Tangerhütte verliert weiter Einwohner |Sammelwerk=Stendaler [[Volksstimme]], Der Altmärker |Datum=2022-01-13 |Seiten=17 |DNB=1002381223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW-2023&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Birgit Schulze |Titel=So wenig Babys wie noch nie |Sammelwerk=Stendaler [[Volksstimme]], Der Altmärker (E-Paper) |Datum=2024-01-13 |Seiten=18 |DNB=1002381223}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gut&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ottersburg.de/geschichte/ |titel=Geschichte des ehemaligen Rittergutes - Gutshof Ottersburg |werk=ottersburg.de |abruf=2023-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hauptsatzung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Stadt Tangerhütte |Autor=Stadt Tangerhütte |Fundstelle=§17 Ortschaftsverfassung |Datum=2020-12-15 |Online=https://www.tangerhuette.de/de/datei/anzeigen/id/35730,1138/hauptsatzung.pdf |KBytes=399 |Abruf=2021-01-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOB-12&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|9783830522355|Seiten=1625-1627}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jagdschule&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://landaufschwung.landkreis-stendal.de/de/las_projekte-siedlungsentwicklung/jagdschule-ottersburg.html |hrsg=Landkreis Stendal |titel=Jagdschule Ottersburg |werk=landkreis-stendal.de |abruf=2023-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;JmV 2016&amp;quot;&amp;gt;[[Jahresschrift für mitteldeutsche Vorgeschichte]], Band 95, 2016, S. 307–461, [https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/jsmv/issue/view/5017 Digitalisat]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Landbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Johannes Schultze (Historiker)|Johannes Schultze]] |Titel=Das Landbuch der Mark Brandenburg von 1375 |Reihe=Brandenburgische Landbücher |BandReihe=Band 2 |Verlag=Kommissionsverlag von Gsellius |Ort=Berlin |Datum=1940 |Seiten=373 |Online={{Webarchiv | url=https://digital.ub.uni-potsdam.de/content/pageview/214812 |wayback=20190629125119 |text=uni-potsdam.de}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lvwa&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://lvwa.sachsen-anhalt.de/aktuelles/tierhaltungsanlagen |hrsg=Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt |titel=Tierhaltungsanlagen in Sachsen-Anhalt |werk=lvwa.sachsen-anhalt.de |abruf=2023-05-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Machholz&amp;quot;&amp;gt;{{Kirchenbücher Provinz Sachsen 1925 |Seite=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Metzler-Poeschel&amp;quot;&amp;gt;{{BibISBN|3824603217|Seiten=345-346}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Steinhart-2&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Christoph Steinhart]] |Titel=Ueber&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; die Altmark. Ein Beitrag zur Kunde der Mark Brandenburg |Band=2 |Verlag=Franzen und Grosse&amp;lt;!-- sic --&amp;gt; |Ort=Stendal |Datum=1802 |Seiten=277 |Online={{Digitalisat|MDZ=10012449|SZ=00283}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-1928&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|614308966 |Seiten=198}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zahn-Wüstungen&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wilhelm Zahn (Pfarrer)|Wilhelm Zahn]] |Titel=Die Wüstungen der Altmark |Sammelwerk=Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete |Band=43 |Verlag=Hendel |Ort=Halle a.S. |Datum=1909 |Seiten=164-165 |Fundstelle=Nr. 169 |Online=https://collections.thulb.uni-jena.de/rsc/viewer/HisBest_derivate_00005228/ThG_136307051_Geschichtsquellen_Provinz_Sachsen_1909_43_0203.tif}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften von Tangerhütte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Stendal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Stendal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tangerhütte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1375]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Graph Pixel</name></author>
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