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	<title>Otomar Kubala - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;3mnaPashkan am 12. November 2025 um 10:26 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otomarkubala.png|mini|Otomar Kubala]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otomar Kubala&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Januar]] [[1906]] in [[Lakšárska Nová Ves]]; † [[28. August]] [[1946]] in [[Bratislava]]) war ein [[Slowaken|slowakischer]] [[Lehrer]], [[Journalist]] und [[Faschismus|faschistischer]] [[Politiker]] der [[Ludaken]]. Kubala war Stabschef und später Stellvertretender Oberbefehlshaber der [[Hlinka-Garde]]. Als Anführer der Gruppe um [[Slowakischer Nationalsozialismus#Die Nationalsozialisten um Náš boj|&amp;#039;&amp;#039;Náš boj&amp;#039;&amp;#039;]] („Unser Kampf“) repräsentierte er den radikalsten Teil der Garde. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Chef des Staatssekretariats für das Sicherheitswesen, welchem der slowakische Geheimdienst, Polizei, Gendarmerie und die Hlinka-Garde unterstanden, war Kubala einer der aktivsten slowakischen [[Kollaboration#Protektorat Böhmen und Mähren|Kollaborateure]] bei der Niederschlagung des [[Slowakischer Nationalaufstand|Slowakischen Nationalaufstandes]] und der nachfolgenden Besetzung der Slowakei durch die deutsche [[Wehrmacht]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Hlinka Guard commanders&amp;#039; course meeting.png|mini|Otomar Kubala (1. von rechts) während der Verkündigung der &amp;#039;&amp;#039;14 Punkte des Slowakischen Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; durch Ministerpräsident [[Vojtech Tuka|Tuka]] (1941)]]&lt;br /&gt;
Kubala studierte von 1920 bis 1924 an der Lehreranstalt in [[Modra]] und arbeitete danach zehn Jahre lang als Lehrer. Ab 1934 war Kubala Direktor der Staatlichen Bürgerlichen Schule in [[Varín]] und wurde 1939 Direktor an einer Schule in [[Bratislava]]. Der Hlinka-Garde trat Kubala vermutlich spätestens im November 1938 bei, daneben wandte er sich weiterhin auch dem Journalismus zu. Er veröffentlichte bereits in den 1930er Jahren Artikel mit faschistischen Inhalten in der Zeitung Gardista. Schon 1941 wurde er Chefredakteur der Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Gardista&amp;#039;&amp;#039;, dem Presseorgan der Hlinka-Garde. Für zwei Monate ging er an die [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Anhänger des radikalen Flügels der [[Hlinka-Partei]] unter der Führung von [[Vojtech Tuka]] und [[Alexander Mach]] setzte sich Kubala für eine enge Zusammenarbeit mit dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] und für eine Umgestaltung des öffentlichen und politischen Lebens in der Slowakei nach nationalsozialistischen Prinzipien ein. Kubala war 1940 und 1941 wiederholt an [[Putsch]]versuchen des radikalen Parteiflügels gegen den Staatspräsidenten [[Jozef Tiso]] beteiligt. Ziel dieser Umsturzversuche war neben der Abberufung des kurzzeitigen gemäßigten Oberbefehlshabers der Hlinka-Garde [[František Galan]] auch die Einführung eines nationalsozialistischen Regimes in der Slowakei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kubala galt als Führer der radikalsten Kräfte innerhalb der Hlinka-Garde und hielt sogar Alexander Mach für zu gemäßigt. Er beschuldigte Mach, seine „Gemäßigtheit und Weichheit“ als Oberbefehlshaber der Garde hätten Mitschuld am Ausbruch des Slowakischen Nationalaufstands. Von 1940 bis 1942 war er &amp;#039;&amp;#039;Stellvertretender Oberbefehlshaber der Hlinka-Garde&amp;#039;&amp;#039;. Er nahm an einem Kurs der [[Schutzstaffel|SS]] in [[Senheim]] (dies ist umstritten, da derzeit keine Quelle vorhanden ist und er nicht Deutsch sprach) teil und organisierte unter den (dort) gewonnenen Eindrücken in [[Bojnice]] Schulen für Befehlshaber der Hlinka-Garde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kubala mobilisierte verschiedene Spezial- und Eliteeinheiten der Hlinka-Garde, die sich an der Liquidierung von tatsächlichen oder angeblichen Regimegegnern, vor allem aber an der sogenannten „[[Endlösung der Judenfrage|Lösung der Judenfrage]]“ beteiligten. Die Hlinka-Garde und Kubala als einer ihrer höchsten Funktionäre spielten bei der Vernichtung der slowakischen Juden eine Schlüsselrolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Radikalen der Hlinka-Partei verloren 1942 den innenpolitischen Machtkampf. Kubala wurde daraufhin von seinen hohen Funktionen in der Hlinka-Garde entbunden, gab aber nicht auf. Er begann die Zeitung &amp;#039;&amp;#039;Náš boj&amp;#039;&amp;#039; ([[Deutsche Sprache|deutsch]] „Unser Kampf“) herauszugeben, die alle zwei Wochen erschien, und propagierte in ihr weiter kompromisslos nationalsozialistische Ideen. Außerdem forderte er erfolglos die radikale Vollendung der „Lösung der Judenfrage“ bzw. der „tschechischen Frage“ sowie einen kompromisslosen Kampf gegen Regimegegner, als dessen Hauptsäule er die Einheiten der Hlinka-Garde sah.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Hauptteil seiner Forderungen konnte Kubala erst nach der Besetzung der Slowakei durch die [[Wehrmacht]] im Herbst 1944 durchsetzen, als er seine vorherige Funktion zurückerhielt und zudem Chef der Sicherheitsabteilung des Verteidigungsministeriums wurde. Aus zeitgenössischen Dokumenten geht hervor, dass Kubala den Nationalsozialisten als „vertrauenswürdigste“ Person in der Slowakei galt, was ihn zu einer engen Zusammenarbeit mit den Okkupationsbehörden bewegte – vor allem mit dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|Sicherheitsdienst]]. Die Nationalsozialisten belohnten seine Kollaboration 1943 mit dem [[Verdienstorden vom Deutschen Adler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1944 erklärte Kubala im &amp;#039;&amp;#039;Gardista&amp;#039;&amp;#039;, der offiziellen Zeitung der Hlinka-Garde:&lt;br /&gt;
„Niemand auf dieser Welt hat uns Slowaken zur Unabhängigkeit und zur wirklichen Freiheit verholfen, nur Adolf Hitler. Alle diejenigen, die sich uns als Brüder ausgaben, von denen wir zu Recht Verständnis erwarteten, haben uns ausgebeutet wo es nur ging und uns unterjocht. Ja nicht einmal als Nation wollten sie uns anerkennen. Die Vorsehung musste erst Adolf Hitler schicken, damit er uns zur Freiheit verhilft und die Freiheit garantiert.“&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Vojtech Kárpáty: &amp;#039;&amp;#039;Vybrané jednotky Hlinkovej gardy 1941–1944&amp;#039;&amp;#039; [= Ausgewählte Einheiten der Hlinka-Garde]. In: &amp;#039;&amp;#039;Pamäť národa&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1, 2007, S. 6–20, hier S. 9. [https://www.upn.gov.sk/publikacie_web/pamat-naroda/pamat-naroda-01-2007.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem 7. September 1944 war Kubala Stabschef der Hlinka-Garde und setzte sich sofort für die Bildung von Spezialeinheiten ein, die aktiv auf Seiten der Deutschen gegen die slowakischen Aufständischen kämpfen sollten. So entstanden die &amp;#039;&amp;#039;Bereitschaftseinheiten der Hlinka-Garde&amp;#039;&amp;#039; (slowakisch &amp;#039;&amp;#039;Pohotovostné oddiely Hlinkovej gardy&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;POHG&amp;#039;&amp;#039;). Ihre ersten Mitglieder waren freiwillige Gardisten. Da für die Niederschlagung des Aufstands mehr Rekruten benötigt wurden, wurde die Mitgliedschaft Pflicht, wobei nicht nur Mitglieder der Hlinka-Garde, sondern oft auch Personen herangezogen wurden, die der Garde nicht angehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Bereitschaftseinheiten der Hlinka-Garde&amp;#039;&amp;#039; beteiligten sich nicht nur an den Kämpfen gegen die Aufständischen und an der Verfolgung von [[Partisan]]en, sondern verübten auch Verbrechen gegen die heimische Zivilbevölkerung. Ebenfalls unter Kubalas Oberbefehl befanden sich die Einheiten der [[Hlinka-Jugend]] (&amp;#039;&amp;#039;Hlinkova mládež&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;HM&amp;#039;&amp;#039;), des &amp;#039;&amp;#039;Slowakischen Arbeitsdienstes&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Slovenská pracovná služba&amp;#039;&amp;#039;, kurz &amp;#039;&amp;#039;SPS&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Gendarmerie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während die Slowakei nach und nach von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt wurde, organisierte Kubala den Rückzug der restlichen slowakischen Verbände und zog sich bis ins südliche [[Böhmen]] zurück, wo er sich schließlich amerikanischen Einheiten bei [[Strakonice]] ergab. Kubala wurde an tschechoslowakische Behörden ausgeliefert, am 24. August 1946 [[Todesstrafe|zum Tod]] durch [[Erschießung|Erschießen]] verurteilt und am 28.&amp;amp;nbsp;August 1946 als [[Kriegsverbrecher]] [[Hinrichtung|hingerichtet]]. Er blieb bis zu seinem Lebensende kinderlos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lenka Šindelářová: &amp;#039;&amp;#039;Finale der Vernichtung: Die Einsatzgruppe H in der Slowakei 1944/45.&amp;#039;&amp;#039; (= Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ludwigsburg der Universität Stuttgart; Bd. 22), Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, ISBN 978-3-534-25973-1.&lt;br /&gt;
* Peter Sokolovič: &amp;#039;&amp;#039;Hlinkova garda 1938–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ústav pamäti národa, Bratislava 2009, ISBN 978-80-89335-10-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://hnonline.sk/c4--23281330-k00000_d Otomar Kubala. Z učiteľa fanatický gardista, www.hnonline.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
* [http://hnonline.sk/c4--23281330-k00000_d www.hnonline.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.upn.gov.sk/hlinkova-garda/ Ústav pamäti národa, www.upn.gov.sk] (slowakisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbefehlshaber der Hlinka-Garde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|VIAF=1238156565715523500003|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2025-06-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kubala, Otomar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Slowakei)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kubala, Otomar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=slowakischer Politiker, Lehrer und Journalist; Stabschef und späterer Stellvertretender Oberbefehlshaber der Hlinka-Garde&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Januar 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lakšárska Nová Ves]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. August 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bratislava]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;3mnaPashkan</name></author>
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