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	<title>Otmęt - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T12:20:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Otm%C4%99t&amp;diff=670433&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wietek: /* Geschichte */ lf erg.</title>
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		<updated>2026-03-20T12:50:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; lf erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Otmęt&lt;br /&gt;
| Wappen             = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Opole&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = ja&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = &lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = &lt;br /&gt;
| Stadt              = Krapkowice&lt;br /&gt;
| Höhe               = 160-180&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 47-300&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 77&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = OP (OPO)&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 28&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 58&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 58&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 33&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = &lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 409|DW 409]] [[Strzelce Opolskie]]–[[Dambine]]&lt;br /&gt;
| Straße2         = [[Droga wojewódzka 423|DW 423]] [[Kędzierzyn-Koźle]]–[[Opole]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = &lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Katowice|Katowice-Pyrzowice]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otmęt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Ottmuth&amp;#039;&amp;#039;; {{csS|Otmút}}) ist ein [[Stadtteil]] der Stadt [[Krapkowice]] im [[Powiat Krapkowicki]] der [[Woiwodschaft Opole]] in Polen. Es liegt am rechten Ufer der [[Oder]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Otmęt liegt in der [[Nizina Śląska|Schlesischen Tiefebene]]. Nördlich des Ortes verläuft die [[Autostrada A4 (Polen)|Autobahn A4]]. Nachbarorte von Otmęt sind [[Oderwanz]] (&amp;#039;&amp;#039;Odrowąż&amp;#039;&amp;#039;) im Nordwesten, [[Gogolin]] im Nordosten, [[Oberwitz]] (&amp;#039;&amp;#039;Obrowiec&amp;#039;&amp;#039;) im Südosten und Krapkowice im Südwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottmuth - Kirche und Schloss.JPG|mini|links|Ottmuth – Kirche und Schloss im 18. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ottmuth Bata.jpg|mini|[[Bata (Konzern)|Schuhfabrik Baťa]], 1939]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche Mariae Himmelfahrt Ottmuth.jpg|mini|Kirche Mariä Himmelfahrt]]&lt;br /&gt;
„Ocnant“, das zum [[Herzogtum Oppeln]] gehörte, wurde im Jahre 1223 erstmals urkundlich erwähnt, ebenso die Pfarrkirche. 1302 wurde die im frühen 13. Jahrhundert gegründete [[Flößer]]siedlung in der Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Othmant&amp;#039;&amp;#039; überliefert, die sich später zu &amp;#039;&amp;#039;Ottmuth&amp;#039;&amp;#039; veränderte. Ab 1316 gehörte es der Familie Strala (auch &amp;#039;&amp;#039;Strzela&amp;#039;&amp;#039; oder auch &amp;#039;&amp;#039;Schilhans&amp;#039;&amp;#039;, [[Tschechische Sprache#Geschichte|alttschechisch]] für &amp;#039;&amp;#039;Schielauge&amp;#039;&amp;#039;) und 1511 an Lukas Buchta von Buchtitz (&amp;#039;&amp;#039;Buchta z Buchtic&amp;#039;&amp;#039;), der 1532 starb. Er hatte mit dem Bau einer Burg begonnen, die von [[Oppersdorff (Adelsgeschlecht)|Herren von Oppersdorff]], die Ottmuth 1631 erworben hatten, nach den Zerstörungen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] wieder aufgebaut wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Neugliederung der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Schlesien]] wurde Ottmuth 1816 dem [[Landkreis Groß Strehlitz]] eingegliedert, mit dem es bis 1945 verbunden blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.territorial.de/obschles/grstrehl/gem1945.htm&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 1. Januar 1874 bildete Ottmuth den [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Ottmuth.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.territorial.de/obschles/grstrehl/ottmuth.htm Amtsbezirk Ottmuth]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der industrielle Aufschwung Ottmuths begann erst 1929 mit dem Verkauf einer großen Landfläche des [[Rittergut|Guts]] durch dessen letzten Besitzer die [[Grafen von Sponeck]] an den tschechischen Schuhfabrikanten [[Tomáš Baťa]]. Die von ihm im Juli 1929 gegründete &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Schuh-Aktiengesellschaft Baťa&amp;#039;&amp;#039; (nach Verdrängung der Familie Baťa durch das [[NS-Regime]] ab 1938 &amp;#039;&amp;#039;OTA Schlesische Schuh-Werke Ottmuth AG&amp;#039;&amp;#039;) nahm ihre neu erbaute Schuhfabrik im November 1931 in Betrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften]]&amp;#039;&amp;#039;, 37. Ausgabe 1932, S. 4201 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Handbuch der deutschen Aktiengesellschaften&amp;#039;&amp;#039;, 48. Ausgabe 1943, S. 5306 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie genoss bald einen überregionalen Ruf, erlebte ihre eigentliche Blütezeit jedoch erst in der sozialistischen [[Volksrepublik Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] befand sich in Ottmuth vom 16. Juli 1940 bis zum Juni 1944 ein [[Arbeitslager|Zwangsarbeiterlager für Juden]]. Die Inhaftierten wurden in der Schuhfabrik und bei kleineren örtlichen Unternehmen sowie zum Bau der [[Reichsautobahn]] (heute modernisierte polnische [[Autostrada A4 (Polen)|A4]]) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde Ottmuth 1945 unter polnische Verwaltung gestellt und in &amp;#039;&amp;#039;Otmęt&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|weitgehend vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde Otmęt zur stadtartigen Siedlung erhoben und 1962 nach Krapkowice eingemeindet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruiny zamku zdj.2.JPG|mini|Burgruine Otmęt]]&lt;br /&gt;
* Die [[Römisch-katholische Kirche|katholische Kirche]] mit dem [[Patrozinium]] [[Mariä Himmelfahrt]] stammt aus dem 13. Jahrhundert. Ab 1302 gehörte sie zum [[Kloster Himmelwitz|Klosters Himmelwitz]]. Um 1600 war sie mit einer [[Wehrmauer]] umgeben. 1902 wurde die Kirche umgebaut und vergrößert. Bei Kriegsende 1945 brannte sie nieder. Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde sie wiederaufgebaut. Für den Turm wurden einige architektonische Konstruktionsteile als Stützpfosten aus dem ursprünglichen Gebäude übernommen.&lt;br /&gt;
* Die Ruine der Burg Ottmuth stammt von dem im 16. Jahrhundert errichteten Schloss, an dessen Stelle eine ältere Burg stand. Das 1608 umgebaute Schloss war seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts unbewohnt und wurde dem Verfall preisgegeben.&lt;br /&gt;
* Schloss Ottmuth mit Schlosspark&lt;br /&gt;
* Heilig-Geist-Kirche&lt;br /&gt;
* Friedhofskapelle&lt;br /&gt;
* [[Wegekapelle]] mit Säulen&lt;br /&gt;
* Fabrikgebäude der Schuhfabrik Otmęt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter des Ortes ==&lt;br /&gt;
* [[Karol Koziolek]] (1856–1938), polnischer römisch-katholischer Priester und Aktivist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vereine ==&lt;br /&gt;
* Sportverein &amp;#039;&amp;#039;KS Otmęt&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.parafiaotmet.pl/historia Geschichte Kirche Mariä Himmelfahrt] (poln.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krapkowice]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Schlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Opole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1223]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wietek</name></author>
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