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	<title>Othmarsingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Othmarsingen&amp;diff=258293&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Heitersberg: /* S-Bahn Linien */ erg.</title>
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		<updated>2025-07-29T09:10:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;S-Bahn Linien: &lt;/span&gt; erg.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| BILD = Othmarsingen Ansicht.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Ansicht von Othmarsingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = Karte Gemeinde Othmarsingen 2010.png&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = CHE Othmarsingen COA.svg&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| UN/LOCODE = CH OTH&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Lenzburg|Lenzburg]]&lt;br /&gt;
| IMAGEMAP = Bezirk Lenzburg&lt;br /&gt;
| BFS = 4205&lt;br /&gt;
| PLZ = 5504&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.40115&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.21528&lt;br /&gt;
| HÖHE = 395&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 4.72&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = &amp;lt;!--wird durch eine zentralisierte Vorlage eingebunden--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| GEMEINDEAMMANN = Hans Rätzer&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url = https://www.othmarsingen.ch/behoerden/14120 |titel = Gemeinderat |abruf = 2024-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| WEBSITE = www.othmarsingen.ch&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Othmarsingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Otmisinge,&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ˈɔtmɪʓiŋːə}}) ist eine [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Sie gehört zum [[Bezirk Lenzburg]] und liegt im unteren [[Bünz]]tal, knapp drei Kilometer östlich des Bezirkshauptorts [[Lenzburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Othmarsingen vom Felskopf aus.jpg|mini|links|Ansicht vom Felskopf aus (2019)]]&lt;br /&gt;
Das Dorf befindet sich in einer Talmulde beidseits der begradigten [[Bünz]] und ist auf drei Seiten von Wald umgeben. Es gibt zwei Siedlungsschwerpunkte, das Dorfzentrum am Westufer sowie das Gebiet um den Bahnhof. An der südöstlichen Gemeindegrenze liegt der Weiler Steinhof. Im Osten erhebt sich der «Berg», ein Ausläufer des [[Wagenrain (Berg)|Wagenrains]], der die natürliche Grenze zum [[Reuss (Fluss)|Reusstal]] bildet. Nordwestlich des Dorfzentrums fliesst die Bünz durch einen Einschnitt einer flachen [[Moräne|Endmoräne]], die gegen Ende der [[Würm-Kaltzeit|Würmeiszeit]] beim Rückzug des [[Reussgletscher]]s entstanden ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1090, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des Gemeindegebiets beträgt 472 [[Hektar]]en, davon sind 193 Hektaren bewaldet und 126 Hektaren überbaut.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/raum-umwelt/bodennutzung-bedeckung/gesamtspektrum-regionalen-stufen/gemeinden.assetdetail.6646410.html |titel=Arealstatistik Standard – Gemeinden nach 4 Hauptbereichen |hrsg=[[Bundesamt für Statistik]] |datum=2018-11-26 |abruf=2019-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der höchste Punkt befindet sich auf 542 Metern auf dem «Berg», der tiefste auf 385 Metern an der Bünz. Nachbargemeinden sind [[Brunegg]] im Norden, [[Mägenwil]] im Nordosten, [[Hägglingen]] im Osten, [[Dottikon]] im Südosten, [[Hendschiken]] im Süden, [[Lenzburg]] im Südwesten und [[Möriken-Wildegg]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Einzelne Funde weisen auf eine Besiedlung während der [[Jungsteinzeit]] und der [[Bronzezeit]] hin. Während der [[Römisches Reich|Römerzeit]] befand sich knapp jenseits der westlichen Gemeindegrenze eine grössere Siedlung ([[Vicus Lindfeld]]) mit einem grossen Theater. Im 5. und 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert liessen sich die [[Alamannen]] nieder. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Otewizzingin&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 1184. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Otwizingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Otwiz».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=339–341 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Spätestens 1306 lag das Dorf im Herrschaftsbereich der [[Habsburg]]er. Die [[niedere Gerichtsbarkeit]] war zuerst im Besitz der Herren von [[Rupperswil]] und gelangte nach deren Aussterben an die [[Hallwyl (Adelsgeschlecht)|Hallwyler]]. Nach der Errichtung einer Kapelle im Jahr 1371 war das Dorf in kirchlichen Belangen fast fünfhundert Jahre lang zweigeteilt, zwischen den Pfarreien [[Staufbergkirche|Staufberg]] (später [[Lenzburg]]) und [[Ammerswil]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Othmarsingen-LBS H1-016771.tif|mini|links|Luftansicht (1954)]]&lt;br /&gt;
1415 eroberten die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] den Aargau. Othmarsingen gehörte nun zum Untertanengebiet der Stadt [[Stadt und Republik Bern|Bern]], dem so genannten [[Berner Aargau]]. Das Dorf lag an der Grenze zu den [[Freiamt (Schweiz)|Freien Ämtern]] und der [[Grafschaft Baden]]. Nach mehreren Besitzerwechseln übernahm die Stadt Bern 1484 die niederen Herrschaftsrechte, und Othmarsingen wurde Hauptort eines Gerichtsbezirks im Amt Lenzburg. 1528 führten die Berner die [[Reformation]] ein. Während des [[Schweizer Bauernkrieg|Bauernkriegs]] (1653) und des [[Toggenburgerkrieg|Zweiten Villmergerkriegs]] (1712) verwüsteten durchziehende Truppen das Dorf. Ab 1767 verkehrten [[Postkutsche]]n auf der ausgebauten Heerstrasse Bern–Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Franzoseneinfall (Schweiz)|Franzoseneinfall]] im März 1798 entmachteten die Franzosen die «Gnädigen Herren» von Bern und riefen die [[Helvetische Republik]] aus, die 1803 aufgelöst wurde. Othmarsingen gehört seither zum Kanton Aargau. Am 6.&amp;amp;nbsp;September 1877 eröffnete die [[Schweizerische Nationalbahn]] den [[Bahnhof Othmarsingen]] an der [[Bahnstrecke Zofingen–Wettingen]]. Der Konkurs dieser Gesellschaft im darauf folgenden Jahr traf die Gemeinde hart, da sie sich finanziell stark engagiert hatte. Jahrzehntelang mussten die Schulden abbezahlt werden. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juni 1882 eröffnete die [[Aargauische Südbahn]] die Strecke [[Hendschiken]]–Othmarsingen–[[Brugg]]. War das wirtschaftliche Geschehen zunächst von der [[Landwirtschaft]] geprägt, siedelten sich nach der Jahrhundertwende mehrere Industriebetriebe an. 1968 nahm der Armeemotorfahrzeugpark der [[Schweizer Armee]] den Betrieb auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Othmarsingen Kirche 101.jpg|mini|[[Reformierte Kirche Othmarsingen|Reformierte Kirche]]]]&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Othmarsingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Othmarsinger [[Reformierte Kirche Othmarsingen|Reformierte Kirche]] entstand 1675 unter der Aufsicht des Berner Baumeisters [[Abraham Dünz der Ältere|Abraham Dünz]]. Das Gebäude besitzt die Form eines länglichen Zwölfecks; 1895 wurde an der Nordseite ein Kirchturm angefügt. Sehenswert sind das geschnitzte Chorgestühl, die barocke Kanzel und die Glasmalereien an den Fenstern. Am rechten Ufer der Bünz steht die um 1550 errichtete alte Mühle, ein spätgotischer Giebelbau. Am linken Bünzufer steht das Urechhaus, ein dreistöckiges klassizistisches Wohnhaus, erbaut von [[Carl Ahasver von Sinner]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des Gemeindewappens lautet: «In Blau schwarz gefugte weisse Brücke mit rot bedachter weisser Kirche.» Das Wappen, das erstmals 1811 auf dem Gemeindesiegel erschien, nimmt Bezug auf eine von 1675 bis 1895 bestehende Kapelle, die Teil einer Brücke über die Bünz war. Ab 1915 wurden die Kirche und der Brückenbogen auf dem Wappen perspektivistisch gezeichnet, was jedoch den heraldischen Regeln widerspricht. 2002 erfolgte die Rückkehr zur älteren, korrekten Version.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=246 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-21 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1764 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010 || 2020&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 531 || 1134 || 903 || 1079 || 1173 || 1362 || 1787 || 1707 || 1844 || 2117 || 2391 || 3037&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am {{EWD|CH-AG}} lebten {{EWZ CH|CH-AG|4205}} Menschen in Othmarsingen, der Ausländeranteil betrug {{FormatZahl|{{Metadaten Ausländeranteil CH-AG|4205}} }} %. Bei der Volkszählung 2015 bezeichneten sich 28,4 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]] und 27,0 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]]; 44,6 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |titel=Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit, 2015 |werk=Bevölkerung und Haushalte, Gemeindetabellen 2015 |hrsg=Statistik Aargau |abruf=2019-05-21 |format=Excel |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191020011839/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2010/STATPOP2015_Bevoelkerung_Haushalte.xlsx |archiv-datum=2019-10-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 84,4 % gaben bei der Volkszählung 2000 [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, je 2,1 % [[Italienische Sprache|Italienisch]] und [[Türkische Sprache|Türkisch]], 1,8 % [[Albanische Sprache|Albanisch]], 1,6 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]] sowie je 0,7 % [[Englische Sprache|Englisch]], [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Portugiesische Sprache|Portugiesisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-05-21 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Recht ==&lt;br /&gt;
Die Versammlung der Stimmberechtigten, die [[Gemeindeversammlung]], übt die Legislativgewalt aus. Ausführende Behörde ist der fünfköpfige [[Gemeinderat (Schweiz)|Gemeinderat]]. Er wird im [[Mehrheitswahl|Majorzverfahren]] vom Volk gewählt, seine Amtsdauer beträgt vier Jahre. Der Gemeinderat führt und repräsentiert die Gemeinde. Dazu vollzieht er die Beschlüsse der Gemeindeversammlung und die Aufgaben, die ihm vom Kanton zugeteilt wurden. Für Rechtsstreitigkeiten ist in erster Instanz das [[Bezirksgericht (Schweiz)|Bezirksgericht]] Lenzburg zuständig. Othmarsingen gehört zum Friedensrichterkreis XI (Lenzburg).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/de/gerichte/schlichtungsbehoerden/friedensrichter/friedensrichterkreise/friedensrichterkreise_1.jsp |titel=Friedensrichterkreise |hrsg=Kanton Aargau |abruf=2019-06-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In Othmarsingen gibt es gemäss der im Jahr 2015 erhobenen Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) rund 1300 Arbeitsplätze, davon 2 % in der Landwirtschaft, 26 % in der Industrie und 72 % im Dienstleistungsbereich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |titel=Statistik der Unternehmensstruktur (STATENT) |hrsg=Statistik Aargau |datum=2016 |abruf=2019-05-21 |format=Excel, 157&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190508143920/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/statistische_daten_3/statistische_daten_nach_themen/07/arbeitsstaetten__beschaeftigte/STATENT_Gemeinden_Sektor.xlsx |archiv-datum=2019-05-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bekannt ist der Armeemotorfahrzeugpark Othmarsingen, der zu einem Logistikzentrum der Schweizer Armee ausgebaut wurde. Ein weiterer wichtiger Arbeitgeber ist das Süsswaren- und Pharmaunternehmen Disch AG. Die meisten Erwerbstätigen sind Wegpendler und arbeiten in den grösseren Gemeinden der Umgebung oder in der Agglomeration Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Othmarsingen vidita el la trajno 1570.JPG|mini|Othmarsingen aus dem fahrenden Zug]]&lt;br /&gt;
Othmarsingen besitzt ausgezeichnete Verkehrsverbindungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strasse ===&lt;br /&gt;
Nordöstlich des Dorfzentrums kreuzen sich die Kantonsstrasse 280 ([[Wohlen]]–[[Brugg]]) und die Kantonsstrasse 279 ([[Lenzburg]]–[[Baden AG|Baden]]). In der Nähe dieser Kreuzung befindet sich der Anschluss [[Mägenwil]] der Autobahn [[Autobahn 1 (Schweiz)|A1]], der Anschluss Lenzburg liegt westlich des Dorfes. Der Anschluss Brugg der [[Autobahn 3 (Schweiz)|A3]] ist sechs Kilometer entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schiene ===&lt;br /&gt;
[[Datei:15 Othmarsingen 120415.jpg|mini|Bahnhof]]&lt;br /&gt;
Beim [[Schweizerische Bundesbahnen|SBB]]-Bahnhof Othmarsingen kreuzen sich zwei bedeutende Eisenbahnstrecken, die [[Heitersbergstrecke|Ost-West-Hauptlinie]] und die Strecke [[Bahnhof Basel SBB]]–Brugg–[[Bahnhof Arth-Goldau|Arth-Goldau]], die vor allem für den Güterverkehr von Bedeutung ist. Hier halten die Linie S11 der [[S-Bahn Zürich]] ([[Bahnhof Aarau|Aarau]]–[[Zürich Hauptbahnhof|Zürich HB]]–[[Bahnhof Winterthur|Winterthur]]) sowie Regionalzüge nach Brugg–Baden und Wohlen–[[Muri AG|Muri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== S-Bahn Linien ====&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|S11|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S23|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Aargau|S25|x|x|n}}&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|S42|x|x|n}}&lt;br /&gt;
==== Nachtnetz ====&lt;br /&gt;
* {{S-Bahn Zürich|SN11|x|x|n}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bus ===&lt;br /&gt;
Eine Buslinie der Gesellschaft [[Regionalbus Lenzburg]] führt zum [[Bahnhof Lenzburg]]. An Wochenenden verkehren eine Nacht-S-Bahn (Winterthur–Zürich HB–[[Bahnhof Baden|Baden]]–Lenzburg–Aarau) und ein Nachtbus von Lenzburg über [[Möriken-Wildegg|Möriken]] und Mägenwil nach Othmarsingen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ereignisse ===&lt;br /&gt;
Am 18. Juli 1982 ereignete sich in der Nähe des Bahnhofs der schwere [[Eisenbahnunfall von Othmarsingen]], als ein Güterzug mit einem von [[Dortmund]] nach [[Rimini]] fahrenden Nachtschnellzug zusammenstiess. Dabei wurden sechs Personen getötet und rund hundert verletzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bildung ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über vier [[Kindergarten|Kindergärten]] und zwei Schulhäuser, in denen die [[Primarschule]] unterrichtet wird. Des Weiteren befindet sich in Othmarsingen das Heilpädagogische Zentrum für Werkstufe und Berufsvorbereitung (HZWB). Sämtliche Typen der Oberstufe ([[Realschule]], [[Sekundarschule]], [[Bezirksschule]]) können in [[Lenzburg]] besucht werden. Die nächstgelegenen Gymnasien sind die [[Alte Kantonsschule Aarau]], die [[Neue Kantonsschule Aarau]] und die [[Kantonsschule Wohlen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Dubs]] (1923–2005), Bundesrichter&lt;br /&gt;
* [[Sophie Haemmerli-Marti]] (1868–1942), Mundartdichterin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|1770|Autor=Felix Müller}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Michael Stettler]], [[Emil Maurer]] |Hrsg=[[Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte]] |Titel=Die Kunstdenkmäler des Kantons Aargau |Band=Band II: Die Bezirke Lenzburg, Brugg |Verlag=Wiese Verlag |Ort=Basel |Datum=1953 |DNB=750561750}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.othmarsingen.ch/ Offizielle Website der Gemeinde Othmarsingen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Lenzburg Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4644126-8|VIAF=243194556}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer Gemeinde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1184]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Heitersberg</name></author>
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