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	<title>Othenio Abel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Othenio_Abel&amp;diff=101892&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Klaus Taschwer und Grzegorz Rossoliński-Liebe; Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-29T21:47:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Klaus Taschwer und Grzegorz Rossoliński-Liebe; Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Othenio Abel.jpg|mini|250px|Othenio Abel]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Othenio Lothar Franz Anton Louis Abel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Juni]] [[1875]] in [[Wien]]; † [[4. Juli]] [[1946]] in Pichl am See, am [[Mondsee]]) war ein [[österreich]]ischer [[Paläontologie|Paläontologe]] und [[Evolutionsbiologie|Evolutionsbiologe]]. Er war Hochschullehrer, Rektor der Universität Wien und gilt als Begründer der [[Paläobiologie]] als eigener [[Einzelwissenschaft|Zweig]] des ehemals vollkommen geologisch orientierten Faches Paläontologie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abel war zudem politisch aktiv und vertrat bereits als Student sowie später in seiner Rolle als Hochschullehrer einen aggressiven [[Antisemitismus]]. Bereits vor der [[Zeit des Nationalsozialismus]] war Abel ein Verehrer der nationalsozialistischen Politik und war selbst aktives Mitglied der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[illegaler Nationalsozialist]]), der dann als „Ehrensenator“ der gleichgeschalteten Universität Wien nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] wieder eingestellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Posch |Titel=Othenio Abel, o. Univ.-Prof. Dr. |Sammelwerk=650 plus |Datum=2013-12-05 |Online=https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/othenio-abel |Abruf=2025-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Geboren wurde Othenio Abel in Wien als Sohn des Architekten [[Lothar Abel]]. An der [[Universität Wien]] studierte er bis 1899 [[Rechtswissenschaft]] und [[Naturwissenschaft]]en und schloss mit der [[Promotion (Doktor)|Promotion]] als [[Doktor|Dr. phil.]] ab. Bereits ab 1898 war er Assistent im Labor des [[Geologie|Geologen]] [[Eduard Suess]], 1901 habilitierte er sich als Privatdozent für Paläontologie an der Universität Wien und arbeitete von 1900 bis 1907 an der [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Reichsanstalt]]. 1905 wurde sein Sohn [[Wolfgang Abel (Mediziner)|Wolfgang Abel]] geboren, der in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] als „[[Rassentheorie|Rassenforscher]]“ und Hochschullehrer in [[Berlin]] tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1907 wurde Othenio Abel außerordentlicher Professor in Wien und von 1917 bis 1934 bekleidete er als ordentlicher Professor den Lehrstuhl für Paläontologie in Wien. Als solcher leitete er mehrere Expeditionen, die ihn auch breiteren Kreisen bekannt machten, etwa die [[Rafina-Pikermi|Pikermi]]-Expedition nach Griechenland 1912 sowie eine Amerika- und eine Südafrikaexpedition (1925 bzw. 1929). Mit besonderem Eifer untersuchte Abel die so genannte Drachenhöhle bei [[Pernegg an der Mur|Mixnitz]] und ihre Überreste von [[Höhlenbär]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1920 erhielt Abel die [[NAS Award in the Evolution of Earth and Life|Daniel Giraud Elliot Medal]]. 1927 wurde er als ausländisches korrespondierendes Mitglied in die [[Russische Akademie der Wissenschaften]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url=https://www.ras.ru/win/db/show_per.asp?P=.id-49277.ln-ru| titel=Korrespondierende Mitglieder der Russischen Akademie der Wissenschaften seit 1724: Abel, Othenio| hrsg=Russische Akademie der Wissenschaften| zugriff=2019-08-25| sprache=ru}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935 wurde er zum Mitglied der Gelehrtenakademie [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] und der [[Niedersächsische Akademie der Wissenschaften zu Göttingen|Göttinger Akademie der Wissenschaften]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|IDName=othenio-abel|Name=Othenio Abel|Kommentar=mit Bild|Datum=1. Oktober 2022}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Krahnke: &amp;#039;&amp;#039;Die Mitglieder der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 1751–2001&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Philologisch-Historische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 246 = &amp;#039;&amp;#039;Abhandlungen der Akademie der Wissenschaften in Göttingen, Mathematisch-Physikalische Klasse.&amp;#039;&amp;#039; Folge 3, Bd. 50). Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 2001, ISBN 3-525-82516-1, S. 23.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1935 bis 1940 war Abel Ordinarius an der [[Georg-August-Universität Göttingen]], 1941 wurde er emeritiert. 1942 wurde er für unbegrenzte Zeit bzw. auf ewig Ehrenmitglied&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.palaeontologische-gesellschaft.de/mitgliedschaft/mitgliedschaft/ Mitgliedschaftsbedingungen].&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Paläontologische Gesellschaft|Paläontologischen Gesellschaft]], welche ihm die Ehrenmitgliedschaft jedoch 2024 aufgrund seiner Verbindungen zum Nationalsozialismus posthum aberkannte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.palaeontologische-gesellschaft.de/ueber-uns/auszeichnungen/ehrenmitglieder/ |titel=Ehrenmitglieder der Paläontologischen Gesellschaft - Palges |datum=2023-05-08 |sprache=de |abruf=2024-03-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung ==&lt;br /&gt;
Abel ist Begründer der [[Paläobiologie]]. Sein Arbeitsfeld waren [[Fossil|fossile]] [[Wirbeltiere]], wobei er die [[Phylogenese|Stammesgeschichte]] noch stark nach dem Vorbild von [[Jean-Baptiste de Lamarck]] interpretierte. Zusammen mit dem Tiermaler und [[Paläokünstler]] [[Franz Roubal]] arbeitete Abel, der auch selbst zeichnete und malte, an zahlreichen Rekonstruktionen vorzeitlicher Lebewesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politische Haltung ==&lt;br /&gt;
Bereits als Student war Abel 1897 im Zuge der [[Böhmischer Sprachenkonflikt#Badeni-Krise|Badeni-Krise]] aktiv an [[Geschichte des Antisemitismus bis 1945|antisemitischen]] Ausschreitungen an der Universität beteiligt. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und dem [[Zusammenbruch der Habsburgermonarchie]], inzwischen Professor an der Universität Wien, erklärte er seine Furcht vor einer Machtübernahme durch „Kommunisten, Sozialdemokraten, und mit den beiden verbündet Juden und wieder Juden“. Laut [[Kurt Ehrenberg]], seinem Schüler und Schwiegersohn, der die autobiographischen Aufzeichnungen Abels verarbeitete, gründete Abel in der Folge eine im Geheimen agierende Verbindung (&amp;#039;&amp;#039;[[Bärenhöhle (Antisemitismus)|Bärenhöhle]]&amp;#039;&amp;#039; genannt) von insgesamt 18 [[Christlichsoziale Partei (Österreich)|christlichsozialen]] und [[Deutschnationalismus|deutschnationalen]] Professoren, die ihren Einfluss in Gremien der Universität geltend machten, um die Forschungstätigkeit und die universitären Karrieren linker&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Ehrenberg: &amp;#039;&amp;#039;Othenio Abel’s Lebensweg, unter Benützung autobiographischer Aufzeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Kurt Ehrenberg, Wien 1975, S. 85 f., ausgewertet bei Klaus Taschwer: &amp;#039;&amp;#039;Geheimsache Bärenhöhle. Wie ein antisemitisches Professorenkartell der Universität Wien nach 1918 jüdische und linke Forscherinnen und Forscher vertrieb.&amp;#039;&amp;#039; In: Regina Fritz, [[Grzegorz Rossoliński-Liebe]], Jana Starek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alma mater antisemitica: Akademisches Milieu, Juden und Antisemitismus an den Universitäten Europas zwischen 1918 und 1939.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, new academic press, Wien 2016, S. 221–242, hier S. 223–224 ([https://www.academia.edu/4258095/Geheimsache_B%C3%A4renh%C3%B6hle._Wie_eine_antisemitische_Professorenclique_nach_1918_an_der_Universit%C3%A4t_Wien_j%C3%BCdische_Forscherinnen_und_Forscher_vertrieb._2016_ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; und nach eigener Aussage auch jüdischer&amp;lt;ref&amp;gt;Kustodiatsarchiv der Sternwarte Kremsmünster. Nachlass Leonhard Angerer, Korrespondenz mit Othenio Abel, Brief Abels an Pater Leonhard Angerer vom 19. Jänner 1923, ausgewertet bei Klaus Taschwer: &amp;#039;&amp;#039;Geheimsache Bärenhöhle. Wie ein antisemitisches Professorenkartell der Universität Wien nach 1918 jüdische und linke Forscherinnen und Forscher vertrieb.&amp;#039;&amp;#039; In: Regina Fritz, Grzegorz Rossoliński-Liebe, Jana Starek (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Alma mater antisemitica: Akademisches Milieu, Juden und Antisemitismus an den Universitäten Europas zwischen 1918 und 1939.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, new academic press, Wien 2016, S. 221–242, hier S. 224 ([https://www.academia.edu/4258095/Geheimsache_B%C3%A4renh%C3%B6hle._Wie_eine_antisemitische_Professorenclique_nach_1918_an_der_Universit%C3%A4t_Wien_j%C3%BCdische_Forscherinnen_und_Forscher_vertrieb._2016_ online]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wissenschaftler zu verhindern. Ein prominentes Opfer war der Physiker [[Otto Halpern]]. Abels Intrigen provozierten offenbar [[Karl Camillo Schneider]], der am 30. Juni 1932 ein Pistolenattentat auf ihn verübte und sich offenbar von Abel um seine Chancen gebracht sah.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.academia.edu/6918847/Der_Inkor_Rektor_Eine_kurze_politische_Biografie_des_Pal%C3%A4ontologen_Othenio_Abel_1875_1946_unter_besonderer_Ber%C3%BCcksichtigung_seines_Wirkens_an_der_Universit%C3%A4t_Wien_2014_ &amp;#039;&amp;#039;Der Inkor-Rektor&amp;#039;&amp;#039;, S. 10].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der zunehmenden Gewalt [[Nationalsozialismus|nationalsozialistisch]] orientierter Studentengruppen vor allem gegenüber jüdischen Studenten begegnete er als Rektor 1932/33 mit offener Sympathie. Als diese Übergriffe sich auch gegen katholische Studenten richteten, kam es zum Bruch mit den Christlichsozialen und er wurde im September 1934 von der [[Austrofaschismus|austrofaschistischen]] Führung als Rektor in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, woraufhin er 1935 eine Professur an der [[Universität Göttingen]] antrat. Dort trat er dem [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|NSDDB]] bei.&lt;br /&gt;
Im März 1938, nach dem [[Anschluss Österreichs]] an den [[NS-Staat]], besuchte er Wien und sah, wie an der Universität Wien [[Flagge Deutschlands#Zeit des Nationalsozialismus|Hakenkreuzfahnen]] entrollt wurden, wozu er erklärte: „Das war der schönste Augenblick meines Lebens“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Der schönste Augenblick meines Lebens“&amp;#039;&amp;#039;, [[Neues Wiener Tagblatt]], 18. März 1938&amp;lt;/ref&amp;gt; Abel, der seit dem 25. Juni 1933 [[Illegaler Nationalsozialist|illegales Mitglied]] der NSDAP war,&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/255&amp;lt;/ref&amp;gt; beantragte am 10. Dezember 1938 die reguläre Aufnahme in die Partei und wurde rückwirkend zum 1. Mai desselben Jahres aufgenommen ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.196.288).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/11581&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.academia.edu/6918847/Der_Inkor_Rektor_Eine_kurze_politische_Biografie_des_Pal%C3%A4ontologen_Othenio_Abel_1875_1946_unter_besonderer_Ber%C3%BCcksichtigung_seines_Wirkens_an_der_Universit%C3%A4t_Wien_2014_ &amp;#039;&amp;#039;Der Inkor-Rektor&amp;#039;&amp;#039;].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von den neuen Machthabern wurde er 1941 mit dem neu eingeführten Titel eines „Ehrensenators“ der Universität Wien geehrt&amp;lt;ref&amp;gt;Katharina Kniefacz, Herbert Posch: [https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/othenio-abel &amp;#039;&amp;#039;Othenio Abel, o. Univ.-Prof. Dr.&amp;#039;&amp;#039;], Website &amp;#039;&amp;#039; 650 plus – Geschichte der Universität Wien&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 16. April 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1944 für die [[Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft]] vorgeschlagen, in der Empfehlung hieß es, er habe „bereits in den Jahren nach dem Ersten Weltkrieg im Kampf gegen die drohende Verjudung und [[Überfremdung]] an der Wiener Universität stets in der ersten Reihe“ gestanden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ute_Deichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologen unter Hitler. Porträt einer Wissenschaft im NS-Staat&amp;#039;&amp;#039;. Fischer, Frankfurt 1995. ISBN 3-593-34763-6, S. ?; zitiert in: Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;. Wer war was vor und nach 1945, 2. Aufl., Fischer, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;standard09102012&amp;quot;&amp;gt;[[Der Standard]]: [https://www.derstandard.at/consent/tcf/1348285545637/othenio-abel-kaempfer-gegen-die-verjudung-der-universitaet &amp;#039;&amp;#039;Othenio Abel, Kämpfer gegen die &amp;quot;Verjudung&amp;quot; der Universität&amp;#039;&amp;#039;], 9. Oktober 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Othenio-Abel-Preis ==&lt;br /&gt;
Ab 1985 wurde von der [[Österreichische Akademie der Wissenschaften|Österreichischen Akademie der Wissenschaften]] alle zwei Jahre der mit 3.700 Euro dotierte Othenio-Abel-Preis an die Verfasser einer ausgezeichneten Publikation auf dem Gebiet der Paläobiologie oder für das Lebenswerk in der Paläontologie vergeben. Nachdem Abels enge Verbindungen zum [[Nationalsozialismus]] und seine antisemitische und völkische Haltung und Tätigkeit thematisiert wurden,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Posch |Titel=Othenio Abel, o. Univ.-Prof. Dr. |Sammelwerk=650 plus |Datum=2013-12-05 |Online=https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/othenio-abel |Abruf=2025-08-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; beschloss die ÖAW in Abstimmung mit dem Stifter [[Erich Thenius]] im Oktober 2012 eine Umbenennung des Preises.&amp;lt;ref name=&amp;quot;standard09102012&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les dauphins longirostres du boldérien (miocène supérieur) des environs d&amp;#039;Anvers&amp;#039;&amp;#039;. Brüssel 1901–1931, [[doi:10.5962/bhl.title.16053]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Les odontocètes du Boldérien (miocène supérieur) d&amp;#039;Anvers&amp;#039;&amp;#039;. Brüssel 1905, [[doi:10.5962/bhl.title.15923]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fossile Flugfische&amp;#039;&amp;#039;. Jahrbuch K. K. Geol. Reichsanstalt 56, Heft 1, Wien 1906, [[doi:10.5962/bhl.title.61007]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Morphologie der Hüftbeinrudimente der Cetaceen&amp;#039;&amp;#039;. Wien 1907, [[doi:10.5962/bhl.title.16064]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stammesgeschichte der Meeressäugetiere&amp;#039;&amp;#039;. Meereskunde. Sammlung volkstümlicher Vorträge zum Verständnis der nationalen Bedeutung von Meer und Seewesen. 1, 4, Mittler, Berlin 1907 ([https://archive.org/details/meereskunde01inst/page/n117/mode/2up Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Paläobiologie der Wirbeltiere&amp;#039;&amp;#039;. 470 Abb., 708 S., E. Schweizerbart’sche Verlagsbuchhandlung (Erwin Nägele), Stuttgart 1912, [[doi:10.5962/bhl.title.61833]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorzeitliche Säugetiere&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1914&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Paläontologie in Forschung und Lehre&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Naturwissenschaften&amp;#039;&amp;#039; 3, 1915, S. 413–419&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paläobiologie der Cephalopoden aus der Gruppe der Dibranchiaten&amp;#039;&amp;#039;. 100 Fig., 281 S., Verlag Gustav Fischer, Jena 1916, [[doi:10.5962/bhl.title.46089]], [[doi:10.5962/bhl.title.82313]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stämme der Wirbeltiere&amp;#039;&amp;#039;. 669 Fig., 914 S., Walter de Gruyter, Berlin und Leipzig, 1919, [[doi:10.5962/bhl.title.2114]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Paläozoologie&amp;#039;&amp;#039;. 700 Abb., 500 S., Verlag Gustav Fischer, Jena 1920&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Lebensbilder aus der Tierwelt der Vorzeit&amp;#039;&amp;#039;. 507 Abb., 643 S., Verlag Gustav Fischer, Jena 1922, [[doi:10.5962/bhl.title.61701]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Methode der Rekonstruktion vorzeitlicher Wirbeltiere&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1925&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Paläobiologie und Stammesgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1929&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Georg Kyrle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Drachenhöhle bei Mixnitz&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Speläologische Monographien.&amp;#039;&amp;#039; Band 7–8). Österreichische Staatsdruckerei, Wien 1931.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Stellung des Menschen im Rahmen der Wirbeltiere&amp;#039;&amp;#039;. 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorzeitliche Lebensspuren&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1935&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Tiere der Vorzeit in ihrem Lebensraum&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1939&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorzeitliche Tierreste im Deutschen Mythus, Brauchtum und Volksglauben&amp;#039;&amp;#039;. Jena 1939&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1928 war Abel Herausgeber der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Paläobiologica&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|1|13||Abel, Othenio Lothar Franz Anton Louis|[[Kurt Ehrenberg]]|116001844}}&lt;br /&gt;
* Kurt Ehrenberg: &amp;#039;&amp;#039;Othenio Abel’s Lebensweg, unter Benützung autobiographischer Aufzeichnungen&amp;#039;&amp;#039;. Kurt Ehrenberg, Wien 1975 (Privatdruck).&lt;br /&gt;
* {{ÖBL2|Othenio|Abel|1875|1946|M. Svojtka}}&lt;br /&gt;
* Stefan Khittel: &amp;#039;&amp;#039;Von der „Paläobiologie“ zum „biologischen Trägheitsgesetz“. Herausbildung und Festigung eines neuen paläontologischen Denkstils bei Othenio Abel, 1907–1934&amp;#039;&amp;#039;. Lang, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-631-52539-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Othenio Abel}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116001844}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116001844}}&lt;br /&gt;
* {{Austriaforum|AEIOU/Abel,_Othenio}}&lt;br /&gt;
* Herbert Posch: [https://geschichte.univie.ac.at/de/personen/othenio-abel &amp;#039;&amp;#039;Othenio Abel, o. Univ.-Prof.&amp;#039;&amp;#039;], Website &amp;#039;&amp;#039;650 Jahre – Geschichte der Universität Wien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=[[Klaus Taschwer]] |url=https://geschichte.univie.ac.at/de/artikel/die-baerenhoehle-eine-geheime-antisemitische-professorenclique-der-zwischenkriegszeit |titel=Die Bärenhöhle, eine geheime antisemitische Professorenclique der Zwischenkriegszeit |werk=univie.ac.at |hrsg=650 plus – Geschichte der Universität Wien |datum=2024-03-13 |abruf=2026-01-29 |abruf-verborgen=ja}}&lt;br /&gt;
* Klaus Taschwer: &amp;#039;&amp;#039;Der Inkor-Rektor – Eine kurze politische Biografie des Paläontologen Othenio Abel (1875–1946) unter besonderer Berücksichtigung seines Wirkens an der Universität Wien.&amp;#039;&amp;#039; 2014 ([https://www.academia.edu/6918847/Der_Inkor_Rektor_Eine_kurze_politische_Biografie_des_Pal%C3%A4ontologen_Othenio_Abel_1875_1946_unter_besonderer_Ber%C3%BCcksichtigung_seines_Wirkens_an_der_Universit%C3%A4t_Wien_2014_ online]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116001844|LCCN=n87820074|VIAF=61609070}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Abel, Othenio}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zoologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evolutionsbiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Forschungsgemeinschaft Deutsches Ahnenerbe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Niedersächsischen Akademie der Wissenschaften zu Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Deutschen Klubs (Verein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Netzwerks Bärenhöhle]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Antisemitismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1875]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer eines Attentats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläokünstler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Höhlenforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mondsee)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Abel, Othenio&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Abel, Othenio Lothar Franz Anton Louis (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Paläontologe und Evolutionsbiologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Juni 1875&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Juli 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Pichlhof am [[Mondsee]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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