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	<title>Oswald Schumann - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2026-01-11T08:04:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:SchumannOswald.jpg|mini|Oswald Schumann]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenkstein Oswald-Schumann-Platz  (Tierg) Oswald Schumann2.jpg|mini|[[Gedenkstein]] im [[Großer Tiergarten|Großen Tiergarten]], Oswald-Schumann-Platz, [[Berlin-Tiergarten]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oswald Schumann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[11. Dezember]] [[1865]] in [[Borzęcin (Żmigród)|Borzenzine]], Trachenberg (Schlesien); † [[9. Juni]] [[1939]] in [[Petershagen/Eggersdorf|Petershagen]] bei Berlin) war ein deutscher [[Gewerkschaft]]er und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Schumann wurde 1865 als Sohn eines Müllers geboren. Von 1872 bis 1879 besuchte er die Volksschule in Borzenzine. Anschließend arbeitete er drei Jahre als Eisenbahnarbeiter in [[Bytom|Beuthen]] in Oberschlesien. Danach ging er als Handels- und Transportarbeiter nach [[Breslau]] und [[Berlin]]. Seinen Wohnsitz nahm er später in [[Berlin-Mahlsdorf|Mahlsdorf]] bei Berlin. Als junger Mann trat Schumann in die SPD ein, in der er dem rechten Parteiflügel angehörte. Vom 1. Januar 1897 bis zum 31. Dezember 1929 war Schumann Vorsitzender des [[Deutscher Transportarbeiter-Verband|Deutschen Transportarbeiter-Verbandes]] (ab 1923: Deutscher Verkehrsbund). 1905 wurde er Mitglied der [[Generalkommission der Gewerkschaften Deutschlands]], der er bis 1919 angehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der Politischen Parteien. &amp;#039;&amp;#039;Quellen zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien&amp;#039;&amp;#039;, S. 1306.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1908 bis 1919 war Schumann Mitglied des Gemeinderates von Mahlsdorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Reichstagswahl 1912|Januar 1912]] wurde Schumann als Kandidat seiner Partei für den Wahlkreis Frankfurt an der Oder 8 in den [[Reichstag (Deutsches Kaiserreich)|Reichstag]] gewählt, dem er zunächst bis zum Zusammenbruch des [[Deutsches Kaiserreich|Deutschen Kaiserreiches]] im November 1918 angehörte. Zusammen mit [[Friedrich Rauch (Politiker)|Friedrich Rauch]] war Schumann bei dieser Wahl einer der ersten beiden ungelernten Arbeiter, die einen Reichstagssitz errangen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hanns Hubert Hofmann: &amp;#039;&amp;#039;Führende Kräfte und Gruppen in der deutschen Arbeiterbewegung&amp;#039;&amp;#039;, 1976, S. 76.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. November 1918 wurde Schumann als Beigeordneter für das [[Demobilisationsamt]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Januar 1919 bis zum Juni 1920 gehörte Schumann der [[Weimarer Nationalversammlung]] an, in der er den Wahlkreis 6 (Frankfurt an der Oder) vertrat. Im Juni 1920 wurde Schumann für den Wahlkreis 5 (Frankfurt an der Oder) in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag der Weimarer Republik]] gewählt, dem er fortan ohne Unterbrechung bis zum Juli 1932 angehörte. Dabei wurde sein Mandat viermal – im Mai und Dezember 1924, im Mai 1928 und im September 1930 – bei Wahlen bestätigt. Daneben war er von April 1924 bis 1933 Mitglied des Verwaltungsrates der [[Reichspost|Deutschen Reichspost]]. Von 1930 bis November 1932 amtierte Schumann als einer der Vorsitzenden des [[Gesamtverband der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs|Gesamtverbandes der Arbeitnehmer der öffentlichen Betriebe und des Personen- und Warenverkehrs]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen]] „[[Machtergreifung]]“ wurde Schumann als einer der Führer des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes]] in „[[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|Schutzhaft]]“ genommen, aus der ihn die Nationalsozialisten am 10. Juni 1933 wieder entließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Koalitionsrecht der Transport- und Verkehrsarbeiter in Deutschland&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1913.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* [[Rüdiger Zimmermann]]: [https://library.fes.de/fulltext/bibliothek/tit00205/00205j17.htm &amp;#039;&amp;#039;Schumann, Oswald (1865–1939).&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der ÖTV und ihrer Vorläuferorganisationen.&amp;#039;&amp;#039; Teil 172, Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 1998.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|10227116X}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|10227116X}}&lt;br /&gt;
* {{AdR|10227116X}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=10227116X|VIAF=56998503}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Schumann, Oswald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Schumann, Oswald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschafter und Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=11. Dezember 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Borzenzine]], Schlesien&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. Juni 1939&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Petershagen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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