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	<title>Ostwaldsche Stufenregel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:04:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostwaldsche_Stufenregel&amp;diff=299296&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: doppelten Parameter entfernt</title>
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		<updated>2026-04-22T04:08:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: doppelten Parameter entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostwaldsche Stufenregel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; besagt, dass ein [[System]] nicht von einem energiereichen Zustand unmittelbar in den energetisch günstigsten [[Zustand (Thermodynamik)|Zustand]] übergeht, sondern meist eine oder mehrere [[metastabil]]e Zwischenstufen einnimmt. Die Regel wurde Ende des 19. Jahrhunderts durch [[Wilhelm Ostwald]] aufgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Regel kann sowohl auf chemische Reaktionen als auch auf physikalische Vorgänge angewendet werden. So gehen Stoffe beim Kristallisieren aus der [[Schmelze]] nicht sofort in die stabilste feste Modifikation über, sondern in eine, welche bezüglich ihrer [[Freie Energie|Freien Energie]] der Schmelze am nächsten sind. Durch monotrope Umwandlung können die energieärmeren Modifikationen erreicht werden. Zusätzlich gilt oft die [[Ostwald-Volmer-Regel]], nach der bei energetisch ähnlichen Systemen zunächst die [[Polymorphie (Stoffeigenschaft)|Modifikation]] mit geringerer [[Dichte]] bevorzugt wird. So scheidet zum Beispiel [[Phosphor]] bei der Abkühlung aus der [[Dampf]]phase zunächst metastabilen weißen Phosphor ab, der sich langsam in den dichteren roten Phosphor umwandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostwaldsche Regel besitzt keine universelle Anwendbarkeit. Unter bestimmten Bedingungen werden die möglichen Zwischenstufen übersprungen und es bildet sich sofort die stabilste Phase beziehungsweise das Endprodukt einer Reaktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Genauere Untersuchungen zeigen, dass i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. solche Zwischenstufen vorkommen, die auf dem Reaktionsweg&lt;br /&gt;
strukturell naheliegend sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{cite journal |first=W. |last=Ostwald |title=Studien über die Bildung und Umwandlung fester Körper. 1. Abhandlung: Übersättigung und Überkaltung |journal=Zeitschrift für Physikalische Chemie |volume=22 |pages=289–330 |date=1897 |language=de}}&lt;br /&gt;
* {{cite journal |first=T. |last=Threlfall |title=Structural and thermodynamic explanations of Ostwald&amp;#039;s Rule |journal=Organic Process Research and Development |volume=7 |issue=6 |pages=1017–1027 |doi=10.1021/op030026l |issn=1083-6160 |date=2003 |language=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thermodynamik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wilhelm Ostwald als Namensgeber]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Polymorphism (materials science)#Ostwald&amp;#039;s rule]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
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