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	<title>Ostung - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die gezielte Ausrichtung eines [[Kirchengebäude]]s, eines anderen [[Sakralbau]]s oder einer [[Karte (Kartografie)|Landkarte]] nach [[Osten]] bzw. in Richtung der aufgehenden Sonne. Verwandt ist auch der Begriff [[Orientierung (Architektur)|Orientierung]] (ursprünglich ‚Ostausrichtung‘, wie [[Orient]] von [[latein]]isch &amp;#039;&amp;#039;oriens&amp;#039;&amp;#039; ‚Osten, Morgen‘, Partizip Präsens von &amp;#039;&amp;#039;oriri&amp;#039;&amp;#039; ‚[[Sonnenaufgang|aufgehen]], sich erheben‘; eigentlich &amp;#039;&amp;#039;sol oriens&amp;#039;&amp;#039; ‚aufgehende Sonne‘). Dies hat vor allem bei [[Frühchristliche Baukunst|frühchristlichen]] und mittelalterlichen Kirchen (siehe [[Romanik]], [[Gotik]]) Bedeutung.&lt;br /&gt;
[[Datei:Cathedral.svg|mini|Ausrichtung einer Kirche nach Osten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Große mittelalterliche [[Kirchenschiff]]e haben oft die Form eines Kreuzes mit einer Längs- und einer (oder seltener mehreren) Querachsen. Da es von Christus heißt &amp;#039;&amp;#039;Oriens orientium universum obtinet&amp;#039;&amp;#039; (= Der Aufgang aller Aufgänge regiert das All)&amp;lt;ref&amp;gt;Pseudo-Hippolytus Romanus: &amp;#039;&amp;#039;In sanctum Pascha&amp;#039;&amp;#039; [d.&amp;amp;nbsp;i. Predigt auf das heilige Osterfest], hier lateinisch zitiert aus &amp;#039;&amp;#039;[[Katechismus der Katholischen Kirche|Catechismus Catholicae Ecclesiae]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 1165.&amp;lt;/ref&amp;gt; und der Sonnenaufgang als Symbol der [[Auferstehung]] galt, wurden die Längsachsen der Kirchen danach ausgerichtet. Der [[Chor (Architektur)|Chor]] mit dem [[Altar]] ist also in der Regel im Osten, der Haupteingang entweder im Westen oder im Norden bzw. Süden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Frühchristliche Baukunst#Anfänge des frühchristlichen Kirchenbaus|frühchristlichen]] [[Basilika (Bautyp)|Basiliken]] in Rom hingegen liegt die Frontseite der Kirche im Osten und die [[Apsis]] im Westen; der Eingang war wie im [[Jerusalemer Tempel]] auf der Ostseite.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helen Dietz |Titel=The Eschatological Dimension of Church Architecture: The Biblical Roots of Church Orientation |Sammelwerk=Sacred Architecture |Band=10 |Datum=2005-08 |Seiten=12–14 |Sprache=en |Online=https://www.sacredarchitecture.org/images/uploads/volumesPDFs/Issue_10_2005.pdf |Format=PDF |KBytes=4800 |Abruf=2018-11-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst im 8. oder 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nahm Rom die Orientierung an, die im [[Byzantinisches Reich|Byzantinischen Reich]] obligatorisch geworden war, und das wurde auch allgemein im Fränkischen Reich und anderswo in Nordeuropa angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dietz&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://books.google.de/books?id=Te2dAAAAQBAJ&amp;amp;pg=PA117&amp;amp;dq=Oxford+Dictionary+%22orientation+of+churches%22&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjqp8vY0OXLAhVDvA8KHYnAAgAQ6AEIKTAC#v=onepage&amp;amp;q=Oxford%20Dictionary%20%22orientation%20of%20churches%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Church Architecture&amp;#039;&amp;#039;.] In: Peter Murray, Linda Murray (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Dictionary of Christian Art and Architecture.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Oxford University Press, Oxford 2013, ISBN 978-0-19-968027-6, S. 117.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die ursprüngliche [[Konstantin der Große|konstantinische]] [[Grabeskirche]] in Jerusalem hatte den Eingang im Ostende.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ousterhout&amp;quot;&amp;gt;Robert Ousterhout: [https://books.google.de/books?id=1W8XWWOxGgoC&amp;amp;pg=PA134&amp;amp;dq=%22Sepulchre+reconstructed+plan%22&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0CCEQ6AEwAGoVChMI3Pew-ZKfyAIVymsUCh1BHg73#v=onepage&amp;amp;q=%22Sepulchre%20reconstructed%20plan%22&amp;amp;f=false &amp;#039;&amp;#039;Is Nothing Sacred? A Modern Encounter with the Holy Sepulchre.&amp;#039;&amp;#039;] In: D. Fairchild Ruggles (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;On Location: Heritage Cities and Sites.&amp;#039;&amp;#039; Springer, New York u. a. 2011, ISBN 978-1-4614-1108-6, S. 134.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ausrichtung am Sonnenaufgang – und damit an der symbolischen Auferstehung&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. hierzu in der Bibel {{B|Mal|3|20}}: „Für euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen und ihre Flügel bringen Heilung. Ihr werdet hinausgehen und Freudensprünge machen, wie Kälber, die aus dem Stall kommen.“&amp;lt;/ref&amp;gt; – war auch zum [[Himmlisches Jerusalem|&amp;#039;&amp;#039;Himmlischen&amp;#039;&amp;#039; Jerusalem]] bzw. zum [[Garten Eden|Paradies]], das im Osten lag,&amp;lt;ref&amp;gt;{{B|Gen|2|8}}: „Dann legte Gott, der Herr, in Eden, im Osten, einen Garten an und setzte dorthin den Menschen, den er geformt hatte.“&amp;lt;/ref&amp;gt; üblich. Beten in Richtung des &amp;#039;&amp;#039;irdischen&amp;#039;&amp;#039; Jerusalem galt aber als unchristliche Besonderheit von einigen Ketzern.&amp;lt;ref&amp;gt;„(Elxai) verbietet nach Osten zu beten. Er behauptet, dass man in diese Richtung nicht schauen sollte, sondern von allen Seiten nach Jerusalem, einige von Osten nach Westen in Richtung Jerusalem, andere von Westen nach Osten in die gleiche Richtung. andere von Norden nach Süden und von Süden nach Norden, immer nach Jerusalem“ (κωλύει γὰρ εἰς ἀνατολὰς εὔξασθαι, φάσκων μὴ δεῖν προσέχειν οὕτως, ἐπὶ τὰ Ἱεροσόλυμα δὲ ἔχειν τὸ πρόσωπον ἐκ πάντων τῶν μερῶν, τοὺς μὲν ἀπὸ ἀνατολῶν εἰς δύσιν προσέχειν τῇ Ἱερουσαλήμ, τοὺς δὲ ἀπὸ δύσεως εἰς ἀνατολὴν τῇ αὐτῇ, τοὺς δὲ ἀπὸ ἄρκτου εἰς μεσημβρίαν καὶ ἀπὸ μεσημβρίας εἰς ἄρκτον, ὡς πανταχόθεν τὸ πρόσωπον ἄντικρυς εἶναι τῆς Ἱερουσαλήμ – [http://khazarzar.skeptik.net/books/panariog.htm Epiphanios von Salamis, &amp;#039;&amp;#039;Panarion&amp;#039;&amp;#039;, I,19,3]). Siehe auch eine {{Webarchiv |url=http://www.masseiana.org/panarion_bk1.htm#First |text=englische Übersetzung |wayback=20150906041916}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchen sind in der Regel nicht strikt in Richtung Osten (parallel zu einem bestimmten Breitengrad) ausgerichtet, sondern in Richtung der aufgehenden Sonne – was in Europa eher nach Südosten bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;Reidinger 2005, S. 50 (42 von 45 Kirchen im Raum Wiener Neustadt sind in Richtung Sonnenaufgang zwischen Winter- und Sommersonnenwende orientiert).&amp;lt;/ref&amp;gt; Beispiele hierfür finden sich insbesondere unter den großen nordfranzösischen Kathedralen. Da die Sonne aber nicht jeden Tag an der gleichen Stelle aufgeht, muss in diesen Fällen der Sonnenaufgang an einem bestimmten Kalendertag zugrunde gelegt werden. Beim [[Stephansdom]] in Wien etwa ist es der 26. Dezember 1137 (der Tag des [[Patrozinium]]sheiligen im Jahr des Baubeginns). Eine beliebte Ausrichtung war jedenfalls der Sonnenaufgang zur Tag-und-Nacht-Gleiche,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Durandus von Mende]]: &amp;#039;&amp;#039;Rationale divinorum officiorum.&amp;#039;&amp;#039; Reprint Neapel 1859, S.&amp;amp;nbsp;13, Kapitel&amp;amp;nbsp;I.1.8 (&amp;#039;&amp;#039;versus ortum solis equinoctialem&amp;#039;&amp;#039;, also „gegen Aufgang der Sonne zur Tag- und Nachtgleiche“); {{archive.org |RationaleDivinorumOfficiorumDurandoEBeletho |Blatt=n25}}.&amp;lt;br /&amp;gt; [[Isidor von Sevilla]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Etymologiae]].&amp;#039;&amp;#039; Buch XV, 4, 7 (&amp;#039;&amp;#039;orientem spectabant aequinoctialem&amp;#039;&amp;#039;; [https://archive.org/details/isidori01isiduoft/page/n601/mode/2up?view=theater archive.org]).&amp;lt;br /&amp;gt; Petrus von Roissy: &amp;#039;&amp;#039;Speculum ecclesiae.&amp;#039;&amp;#039; („contra ortum solis equinoctialem, non contra solsticium estivale aut yemale“), zitiert nach [[Günther Binding]], Susanne Linscheid-Burdich: &amp;#039;&amp;#039;Planen und Bauen im frühen und hohen Mittelalter.&amp;#039;&amp;#039; Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2002, ISBN 3-534-15489-4, S. 168.&amp;lt;/ref&amp;gt; also zu [[Frühlingsbeginn]] in der vorösterlichen Fastenzeit. Die bevorzugte Ostausrichtung ist jedoch auch regionsweise unterschiedlich.&amp;lt;ref&amp;gt;Krack/Oberholzer 2015, S. 181.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt auch eine Reihe anderer Gesichtspunkte, durch welche die Ausrichtung einer Kirche Richtung Osten beeinflusst wird. Eine Untersuchung an etwa 1400 Kirchen in Nordrhein-Westfalen und Belgien zeigt, dass es keine allgemeine Regel für diese Ausrichtung gibt: Es kommen dafür der Sonnenaufgang zum Tagesdatum des [[Patrozinium]]s, des [[Kirchweih]]festes, bei Klosterkirchen auch jener eines [[Ordensgemeinschaft|Ordensgründers]] ([[Benedikt von Nursia|Benedikt]], [[Augustinus von Hippo|Augustin]]),&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; besondere Wallfahrtstage&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; oder aber auch die Richtung in Betracht, die durch die Fundamente von Vorgängerbauten aus der Antike oder besondere Umstände des Bauplatzes (z. B. an einer Stadtmauer) bereits bestand.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 136–137.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Grund für die unterschiedliche Ausrichtung von Kirchenachsen wird aus einer nicht genauen Messung mit dem [[Kompass]] abgeleitet: Soweit überhaupt von einer verbreiteten Verwendung des Kompasses (in Europa erst im 12. Jahrhundert belegt) im Mittelalter die Rede sein kann, waren allerdings dessen Missweisungen bereits bekannt&amp;lt;!--weil der Süden durch den Höchststand der Sonne definiert ist und das Gegenteil daher Norden sein muss, kennt man damit automatisch dann, wenn der Kompass etwas anderes anzeigt, dessen Anzeigefehler--&amp;gt; und Baumeister wussten, wie sie sie zu korrigieren hatten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 56–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gebäudetechnisch ist die Minimierung der Windlast zu berücksichtigen.&amp;lt;ref&amp;gt;Krack/Oberholzer 2015, S. 84.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Ostung ist auch bei der [[Bestattung]] üblich: Bei [[Erdbestattung]]en werden auf vielen Friedhöfen die Verstorbenen so beigesetzt, dass ihre Gesichter in die Himmelsrichtung Osten blicken. Dort im Osten erwarten die Verstorbenen nach christlicher Auffassung am [[Jüngstes Gericht|Jüngsten Tag]] die [[Wiederkunft Christi|Wiederkunft]], das zweite Kommen [[Jesus von Nazaret|Jesu Christi]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird auch ein Zusammenhang der Ostung angenommen mit der Vision des Propheten [[Ezechiel]] {{Bibel|Ez|43|4}}, dass der Herr durch das Tor im Osten eingezogen sei und dieses infolgedessen für immer verschlossen bleiben solle, sowie mit der Prophezeiung Christi {{Bibel|Mt|24|27}}, dass der Menschensohn von Osten zum Gericht erscheinen werde.&amp;lt;ref&amp;gt;Ulrike Kalbaum: &amp;#039;&amp;#039;Romanische Türstürze und Tympana in Südwestdeutschland&amp;#039;&amp;#039;. [[Waxmann Verlag]], 2011, S. 133.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach einem östlichen christlichen Werk des 4. Jahrhunderts, den &amp;#039;&amp;#039;[[Apostolische Konstitutionen|Apostolischen Konstitutionen]]&amp;#039;&amp;#039;, sollte das [[Chor (Architektur)|Presbyterium]] der Kirche, mit der [[Apsis]] und den [[Sakristei]]en, am östlichen Ende gebaut werden, weil die Christen in Richtung Osten zu beten gewohnt waren. In der Mitte stand der Altar und dahinter der [[Kathedra|Bischofsthron]] flankiert von den Sitzen der Priester, während die Laien auf der anderen Seite waren. Aber auch im Osten, wie in [[Tyrus]], gab es Kirchen mit dem Eingang im Osten und dem Altar im Westen. Während die Heilige Schrift gelesen wurde, schauten alle zu den Lesern, der Bischof und die Priester nach Westen, die Laien nach Osten. Die &amp;#039;&amp;#039;Apostolischen Konstitutionen&amp;#039;&amp;#039;, wie auch andere Dokumente der Zeit, zeigen nicht, ob der Bischof später auf die andere Seite des Altars ging, um „die hl. Opferhandlung“ zu zelebrieren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.unifr.ch/bkv/rtf/bkv267.rtf &amp;#039;&amp;#039;Kirchenordnungen Apostolische Konstitutionen und Kanones (Constitutiones Apostolorum)&amp;#039;&amp;#039;, II, 57]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;William E. Addis: &amp;#039;&amp;#039;A Catholic Dictionary&amp;#039;&amp;#039; (Aeterna Press 1961), Artikel, [https://books.google.de/books?id=B6slCgAAQBAJ&amp;amp;pg=PT371&amp;amp;dq=%22Apostolic+Constitutions%22+oblong&amp;amp;hl=en&amp;amp;sa=X&amp;amp;redir_esc=y#v=onepage&amp;amp;q=%22Apostolic%20Constitutions%22%20oblong&amp;amp;f=false „Church: place of Christian assembly“]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Achsknick ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Achsknick}}&lt;br /&gt;
Es kommt vor, dass die [[Achse (Architektur)|Längsachsen]] von [[Kirchenschiff]] (Langhaus) und [[Chor (Architektur)|Chor]] (Altarraum) einer Kirche nicht auf derselben Linie liegen, sondern die Achse des Chors um einige Grad von jener des Schiffes abweicht. Dieser sogenannte Achsknick wird darauf zurückgeführt, dass die Fundamente von Langhaus und Chor an unterschiedlichen (Sonn-)Tagen vermessen (ausgesteckt) wurden, woraus sich infolge des veränderten Sonnenaufganges an diesen unterschiedlichen Tagen Unterschiede für die Ausrichtung dieser Achsen ergaben.&amp;lt;ref&amp;gt;Erwin Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Orientierung mittelalterlicher Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;GESTALTE(N). Das Magazin für Bauen, Architektur und Gestaltung.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg.: Amt der niederösterreichischen Landesregierung. Nr. 139, Heft 3, St. Pölten 2013, {{ZDB|2708987-3}}, S. 43–47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit genauer Kenntnis des verwendeten Kalenders (meist: des [[Julianischer Kalender|julianischen]], samt Korrekturen) könne man aus dem Winkel des Achsknicks exakt auf die Tage der Ausmessung und damit des Kirchenbaubeginns und damit auch wichtiger stadtbaugeschichtlicher Daten, z. B. der Stadtgründung von [[Wiener Neustadt]] schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Orientierung.&amp;#039;&amp;#039; S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kritik dazu wird dahin geäußert, dass diese Methode einen gut erlebbaren Sonnenaufgang an den Tagen der Messung zwingend erfordert, was nicht allgemein vorausgesetzt werden kann.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 8–9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Entkräftet wird dieser Einwand jedoch durch die Beschreibung der Grundsteinlegung der [[Stiftskirche Schildesche]] bei [[Bielefeld]] im Jahr 939, wonach geschulte Personen mit entsprechenden Instrumenten den Punkt des tatsächlichen Sonnenaufgangs vom Mittagspunkt des betreffenden Tages ermittelten.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Fundatio monasterii Schildecensis.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Monumenta Germaniae Historica]] Scriptores.&amp;#039;&amp;#039; Band 15/2, S. 1048, Zeile 30 ([https://www.dmgh.de/mgh_ss_15_2/index.htm#page/1048/mode/1up dmgh.de]; „Percepta igitur benedictione misse, ingenui artifices operis cementarii, quos de Gallia vocaverat, puncto meridiei reperto, circulo exin quadrato, punctum veri orientis fixerunt“, übersetzt „Als man nun den Segen der Messe empfangen hatte, da stellten verständige Kunstfertige des Maurerhandwerks, die sie aus Nordfrankreich herangerufen hatten, den Mittagspunkt fest, schlugen um diesen einen ebenmäßigen Kreis und legten den Punkt des tatsächlichen Sonnenaufgangs fest“), vgl. Krack/Oberholzer 2015, S. 43 und Binding/Linscheid-Burdich 2002, S. 153.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausnahmen ==&lt;br /&gt;
Im Westen, vor allem in Rom, herrschte zunächst die gegenteilige Praxis. Alle der frühesten römischen Kirchen hatten, wie im jüdischen [[Jerusalemer Tempel|Tempel in Jerusalem]], den Eingang im Osten, das Allerheiligste im Westen. Für den Priester war es darum das Gleiche, &amp;#039;&amp;#039;[[ad orientem]]&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;versus populum&amp;#039;&amp;#039; zu zelebrieren. Erst im 8. oder 9. Jahrhundert nahm man in Rom die Anordnung an, Kirchen mit westlichem Haupteingang und Altar am östlichen Ende zu bauen, wie es bereits in den [[Fränkisches Reich|fränkischen Ländern]] verbreitet war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helen Dietz |Titel=The Eschatological Dimension of Church Architecture: The Biblical Roots of Church Orientation |Sammelwerk=Sacred Architecture |Band=10 |Datum=2005-08 |Sprache=en |Seiten=12–14 |Online=https://www.sacredarchitecture.org/images/uploads/volumesPDFs/Issue_10_2005.pdf |Format=PDF |KBytes=4800 |Abruf=2018-11-20}}&amp;lt;br /&amp;gt; Artikel „eastward position“ und „orientation“. In: &amp;#039;&amp;#039;The Oxford Dictionary of the Christian Church.&amp;#039;&amp;#039; Oxford University Press, 2005, ISBN 978-0-19-280290-3, S. 525 ({{Google Buch |BuchID=fUqcAQAAQBAJ |Seite=525}}) und S. 1201.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die ursprüngliche [[Konstantin der Große|konstantinische]] [[Basilika (Bautyp)|Basilika]] der [[Grabeskirche]] in [[Jerusalem]] hatte den Altar im Westen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ousterhout&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch außerhalb von Rom baute man noch Kirchen mit dem Altar am westlichen Ende und dem Eingang auf der Ostseite, wie in [[Petershausen (Konstanz)|Petershausen bei Konstanz]], [[Bamberger Dom|Bamberg]], [[Dom Mariä Heimsuchung (Augsburg)|Augsburg]], [[Münstertal/Schwarzwald|Obermünster]], [[Hildesheimer Dom|Hildesheim]] und [[Stadtkirche Arolsen|Bad Arolsen]]. Einige Kirchen wurden auch gar nicht auf die Ost-West-Achse ausgerichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Otte: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der kirchlichen Kunst-Archäologie des deutschen Mittelalters&amp;#039;&amp;#039;. Leipzig 1868, S. 11–12 ({{Google Buch |BuchID=sX8w667tblMC |Seite=11 |Linktext=Digitalisat |Hervorhebung=&amp;quot;ad orientem&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für Marienkirchen ist auch die Ausrichtung nicht nach Sonnenständen, sondern nach besonderen Mondaufgangspunkten belegbar,&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 132.&amp;lt;/ref&amp;gt; den sogenannten [[Mond#Bahngestalt|Mondextremen]], die ungefähr alle 19 Jahre auftreten.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Aufgabe des Ostungsprinzips ==&lt;br /&gt;
Bereits im Mittelalter spielten auch städtebauliche Gesichtspunkte eine Rolle – vor allem dann, wenn das Kirchengebäude an eine Stadtmauer angelehnt oder in eine solche integriert war (z. B. [[Kathedrale von Laval]]). In der [[Renaissance]] und vor allem im [[Barock]] kam in Europa die Tendenz auf, gelegentlich Kirchen als [[Zentralbau]]ten zu errichten, bei denen keine Himmelsrichtung bevorzugt wird und die Ostung ihre Bedeutung verliert. Die Praxis, Kirchen nach heliometrischen Gesichtspunkten (Sonnenauf- oder Sonnenuntergang) auszurichten, endete um das 15. Jahrhundert.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Heliometrie&amp;#039;&amp;#039;. S. 137.&amp;lt;/ref&amp;gt; In seinen Anweisungen zum Bau und zur Ausstattung von Kirchen äußerte [[Karl Borromäus]], Erzbischof von [[Mailand]] († 1584), die Präferenz, dass die Apsis genau nach Osten gerichtet zu sein hätte, fügte aber hinzu, dass, wenn dies nicht möglich wäre, die Kirche sogar auf der Nord-Süd-Achse gebaut werden könne, mit der Apsis im Süden. Außerdem könne sie am westlichen Ende sein, „wo am Hochaltar gewöhnlich die Messe entsprechend dem kirchlichen Ritus von einem Priester mit dem Gesicht zum Volk gefeiert wird“.&amp;lt;ref&amp;gt;Carlo Borromeo: [http://www.memofonte.it/home/files/pdf/scritti_borromeo.pdf &amp;#039;&amp;#039;Instructiones fabricae et suppellectilis ecclesiasticae.&amp;#039;&amp;#039;] Fondazione Memofonte onlus. Studio per l’elaborazione informatica delle fonti storico-artistiche, Band 1, Kapitel 10: &amp;#039;&amp;#039;De cappella maiori&amp;#039;&amp;#039;, S. 18–19 (PDF; 487&amp;amp;nbsp;kB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch bei den innerstädtischen Kirchen der [[Bettelorden]] ([[Franziskanerorden|Franziskaner]], [[Dominikaner]]), die regelmäßig stadtplanerische Gesichtspunkte zu berücksichtigen hatten, spätestens aber bei den Kirchen des riesigen spanisch-portugiesischen Kolonialreichs, ist das Ostungsprinzip häufig aufgegeben worden (z. B. [[San Francisco de Asis (Ranchos de Taos)]]). Moderne Kirchenbauten sind nur noch in Ausnahmefällen geostet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ad orientem]]&lt;br /&gt;
* [[Volksaltar#Gebetsrichtung und Orientierung (Kirchenarchitektur)]]&lt;br /&gt;
* [[Achsknick]]&lt;br /&gt;
* [[Liste von Kirchengebäuden mit Achsknick]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- chronologisch --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Edmund Weigand: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostung in der frühchristlichen Architektur. Neue Tatsachen zu einer alten Problemfrage.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Fest-Schrift Sebastian Merkle zu seinem 60. Geburtstage.&amp;#039;&amp;#039; Schwann, Düsseldorf 1922, S. 370–385.&lt;br /&gt;
* [[Franz Joseph Dölger]]: &amp;#039;&amp;#039;Sol salutis. Gebet und Gesang im christlichen Altertum; mit besonderer Rücksicht auf die Ostung in Gebet und Liturgie.&amp;#039;&amp;#039; 2. vermehrte Auflage. Aschendorff, Münster 1925.&lt;br /&gt;
* [[Klaus Gamber]]: &amp;#039;&amp;#039;Zum Herrn hin! Fragen um Kirchenbau und Gebet nach Osten.&amp;#039;&amp;#039; Pustet, Regensburg 1987, ISBN 3-7917-1144-X.&lt;br /&gt;
* Rudolf Eckstein: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostung unserer mittelalterlichen Kirchen bis zur Reformation Luthers.&amp;#039;&amp;#039; EOS, St. Ottilien 1990, ISBN 3-88096-691-5.&lt;br /&gt;
* Jae-Lyong Ahn: &amp;#039;&amp;#039;Altar und Liturgieraum im römisch-katholischen Kirchenbau. Eine bauhistorische Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung der Veränderung des Standorts des Altars nach dem [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzil]]&amp;#039;&amp;#039;. Dissertation, [[RWTH Aachen|Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen]], Aachen, 2004; [https://publications.rwth-aachen.de/record/59685 rwth-aachen.de]&lt;br /&gt;
* [[Erwin Reidinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchenplanung in Stadt und Land aus der Sicht der „bautechnischen Archäologie“ – Lage, Orientierung und Achsknick.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Mittelalterarchäologie in Österreich.&amp;#039;&amp;#039; Band 21, Hrsg.: Österreichische Gesellschaft für Mittelalterarchäologie, Wien 2005, S. 49–66; {{ISSN|1011-0062}}; [https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Mittelalterliche_Kirchenplanung.pdf erwin-reidinger.at] (PDF).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heid]]: &amp;#039;&amp;#039;Gebetshaltung und Ostung in frühchristlicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rivista di Archeologia Cristiana&amp;#039;&amp;#039; 82, 2006 (2008), S. 347–404 ([http://www.goerres-gesellschaft-rom.de/images/stories/pdf/augenerhegung_internetfassung.pdf online], [PDF; 3&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
* [[Ralf van Bühren]]: &amp;#039;&amp;#039;Kunst und Kirche im 20. Jahrhundert. Die Rezeption des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Konziliengeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Reihe B: &amp;#039;&amp;#039;Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;). Schöningh, Paderborn 2008, ISBN 978-3-506-76388-4, S. ?–?.&lt;br /&gt;
* Erwin Reidinger: &amp;#039;&amp;#039;Stadtplanung im hohen Mittelalter: Wiener Neustadt – Marchegg – Wien.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ferdinand Opll]], Christoph Sonnlechner: &amp;#039;&amp;#039;Europäische Städte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Forschungen und Beiträge zur Wiener Stadtgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; {{ZDB|716753-2}}, Band 52). Hrsg. vom [[Verein für Geschichte der Stadt Wien]], StudienVerlag, Innsbruck / Wien / Bozen 2010, ISBN 978-3-7065-4856-4, S. 155–176; [https://erwin-reidinger.at/HP_Bilder/Stadtplanung_PDF.pdf erwin-reidinger.at] (PDF).&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Erwin Reidinger&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Amt der NÖ Landesregierung]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Orientierung mittelalterlicher Kirchen&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Gestalte(n). Das Magazin für Bauen, Architektur und Gestaltung&lt;br /&gt;
   |Band=N° 139&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Seiten=43–47&lt;br /&gt;
   |Online=http://www.noe-gestalten.at/epaper/ausgabe_139/page43.html&lt;br /&gt;
   |Abruf=2014-09-21}}&lt;br /&gt;
* Christian Wiltsch: &amp;#039;&amp;#039;Das Prinzip der Heliometrie im Lageplan mittelalterlicher Kirchen. Nachweis der Ausrichtung von Kirchenachsen nach Sonnenständen an Kirchweih und Patronatsfest und den Folgen für die Stadtplanung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation an der [[RWTH Aachen|Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule RWTH Aachen]]. In der Reihe: &amp;#039;&amp;#039;Berichte aus der Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; [[Shaker Verlag]], Aachen 2014, ISBN 978-3-8440-2812-6.&lt;br /&gt;
* Klaus Krack, Gustav Oberholzer: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostausrichtung der mittelalterlichen Kirchen und Gräber&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Instituts für Geodäsie der Universität der Bundeswehr.&amp;#039;&amp;#039; Heft 90). Institut für Geodäsie, Universität der Bundeswehr München, Neubiberg 2015, {{ISSN|0173-1009}}, S. 1–194 ([https://www.unibw.de/geodaesie/bau-9-1-ingenieurgeodaesie/downloads/sonstige/heft-90.pdf unibw.de]; europaweite Richtungskarten auf S. 53, 57, 76, 89, 102, 110, 121, 127, 131, 139, 143, 156, 161, 167).&lt;br /&gt;
* [[Stefan Heid]]: &amp;#039;&amp;#039;Altar und Kirche. Prinzipien christlicher Liturgie.&amp;#039;&amp;#039; Schnell &amp;amp; Steiner, Regensburg 2019, ISBN 978-3-7954-3425-0, S. 244–349.&lt;br /&gt;
* Rudolf Eckstein, [[Franziskus Büll]], Dieter Hörnig: &amp;#039;&amp;#039;Die Ostung mittelalterlicher Klosterkirchen des Benediktiner- und Zisterzienserordens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Studien und Mitteilungen zur Geschichte des Benediktinerordens und seiner Zweige.&amp;#039;&amp;#039; Band 106, Heft 1, 1995, S. 7–78; [http://www.geologie.uni-freiburg.de/root/projekte/geophysik/muensterschwarzach/ostung/ostung.html geologie.uni-freiburg.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
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&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirche (Architektur)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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