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	<title>Osttruppen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T21:50:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osttruppen&amp;diff=1238878&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hutch: Abschnittlink korrigiert</title>
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		<updated>2026-02-15T07:02:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abschnittlink korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osttruppen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; waren Einheiten der deutschen [[Wehrmacht]] im [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Deutsch-Sowjetischen Krieg]], die ab Herbst 1941 aus [[Sowjetische Kriegsgefangene|sowjetischen Kriegsgefangenen]] und Freiwilligen aus den deutsch-besetzten Gebieten der [[Sowjetunion]] aufgestellt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der hohen personellen Verluste der Wehrmacht in der [[Schlacht um Moskau]] begann man im Herbst 1941 auf deutscher Seite sowjetische Überläufer als sogenannte [[Hilfswilliger|Hilfswillige]] im Bereich der nicht-fechtenden Truppe einzusetzen, um deutsche Soldaten für den Kampfeinsatz freizumachen. In den [[Korück|rückwärtigen Armeegebieten]] wurden aber auch sogenannte [[Schutzmannschaft (Nationalsozialismus)|Schutzmannschaften]] in [[Zug (Militär)|Zug]]- und [[Kompanie (Militär)|Kompanie]]stärke aufgestellt, die das Gebiet von versprengten Rotarmisten und Partisanen säubern sollten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab März 1942 wurde die Verstärkung auf Bataillonsstärke erlaubt und es wurden sogenannte Ostbataillone aufgestellt, die bis zu 950 Mann, davon 36 deutsche Offiziere und Unteroffiziere als Rahmenpersonal, umfassten. Die Führung dieser Ostbataillone, die sich vor allem aus ethnischen Minderheiten, [[Turkmenen]], [[Nordkaukasus|Nordkaukasiern]], [[Wolga-Ural-Tataren|Wolgatataren]], [[Kalmücken]], [[Armenier]]n, [[Aserbaidschaner]]n und [[Georgier]]n rekrutierten, übernahm der Stab der aufgelösten [[162. Infanterie-Division (Wehrmacht)|162. Infanterie-Division]]. Daneben existierten weitere Ostbataillone, die von örtlichen Befehlshabern aufgestellt worden waren, in denen [[Balten]], [[Ukrainer]], [[Belarussen|Weißrussen]], [[Griechen]] und [[Sibirien|Sibirier]] dienten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1942 wurde eine Dienststelle [[General der Osttruppen]] beim OKH aufgestellt, die mit der Aufstellung und Ausbildung der Osttruppen und Freiwilligen im Feld- und Ersatzheer befasst war. Dem General der Freiwilligenverbände unterstand das &amp;#039;&amp;#039;Kommando der Freiwilligenverbände&amp;#039;&amp;#039; beim [[Chef der Heeresrüstung und Befehlshaber des Ersatzheeres]]. Anfang 1943 existierten 176 Ostbataillone und 38 Ostkompanien mit einer Gesamtstärke von 130.000 – 150.000 Mann, die bis Juni 1943 auf 230.000 – 320.000 Mann anstieg. Bis zur Jahreswende 1943/44 dienten fast 500.000 Osttruppen und Hilfswillige in der Wehrmacht, wovon etwa 370.000 den Osttruppen zuzurechnen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Adolf Hitler|Hitler]], der sich im Herbst 1943 schon mit dem Gedanken der Auflösung der Ostbataillone getragen hatte, wurde von seinen militärischen Beratern nur insoweit umgestimmt, dass diese Einheiten in Zukunft nur noch an anderen Fronten als der Ostfront eingesetzt werden sollten. Jeglicher politischen Zielsetzung, die in Teilen der Wehrmachtführung mit der Verwendung dieser Truppen verbunden gewesen war, wurde somit endgültig der Boden entzogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Juni 1944 stieg die Anzahl der Ostbataillone auf etwa 200, die größtenteils im Westen und im Mittelmeerraum eingesetzt wurden. Etwa 60 Ostbataillone dienten zum Küstenschutz am [[Atlantikwall]], wo sie meist einzeln den Infanterie-Regimentern der bodenständigen Infanterie-Divisionen zugeteilt waren. Weitere sieben Ostbataillone, wie auch die [[1. Kosaken-Kavallerie-Division]] waren dem [[Oberbefehlshaber Südost]] auf dem [[Balkanhalbinsel|Balkan]] unterstellt. Aber auch in Italien und in den Reichskommissariaten [[Reichskommissariat Ostland|Ostland]] und [[Reichskommissariat Ukraine|Ukraine]] wurden die Ostbataillone eingesetzt, darunter auch eine der beiden [[Division (Militär)|Divisionen]] der Osttruppen, die [[162. Infanterie-Division (Wehrmacht)#162. Turkmenische Infanterie-Division (1943–45)|162. (turk.) Infanterie-Division]] (Italien).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Operation Overlord|Kämpfen in der Normandie]] zeigten die Ostbataillone nur wenig Einsatzbereitschaft, viele Osttruppen legten die Waffen nieder, einige meuterten sogar und erschossen das deutsche Rahmenpersonal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 1944 wurde noch eine [[2. Kosaken-Kavallerie-Division]] aufgestellt, die zusammen mit der [[1. Kosaken-Kavallerie-Division]] das [[XV. SS-Kosaken-Kavallerie-Korps|XV. Kosaken-Kavallerie-Korps]] bildete, das kurz vor Kriegsende noch der [[Waffen-SS]] unterstellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Angehörigen der Osttruppen, die bei Kriegsende in [[westalliierte]] Kriegsgefangenschaft gerieten, wurden in der Regel in die Sowjetunion zurückgeschafft, wo sie wegen Kollaboration zu Lagerhaft oder zum Tod verurteilt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Ostlegionen]]&lt;br /&gt;
* [[Russische Befreiungsarmee]]&lt;br /&gt;
* [[Ukraiinska Nazionalna Armija]]&lt;br /&gt;
* [[Weißruthenische Heimwehr]]&lt;br /&gt;
* [[Ausländische Freiwillige der Waffen-SS]], das [[Gros (Mehrheit)|Gros]] dieser Männer stammte aus der Sowjetunion&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf-Dieter Müller: &amp;#039;&amp;#039;An der Seite der Wehrmacht. Hitlers ausländische Helfer beim &amp;quot;Kreuzzug gegen den Bolschewismus&amp;quot; 1941–1945&amp;#039;&amp;#039;, Christoph Links, Berlin 2007, ISBN 978-3-86153-448-8.&lt;br /&gt;
;Rezensionen&lt;br /&gt;
* Lutz Mäurer: [http://webarchiv.bundestag.de/archive/2010/0824/dasparlament/2007/40-41/PolitischesBuch/17367190.html &amp;#039;&amp;#039;Belächelt und verachtet in die Katastrophe. – Zweiter Weltkrieg: Hitlers Verbündete im Kampf gegen die Sowjetunion – ein kaum aufgearbeitetes Thema&amp;#039;&amp;#039;], [[Aus Politik und Zeitgeschichte]], 40–41, 2007.&lt;br /&gt;
* Rüdiger von Dehn, [[Bergische Universität Wuppertal]]: [http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2008-1-024.pdf zu &amp;quot;An der Seite der Wehrmacht&amp;quot;] (PDF; 59&amp;amp;nbsp;kB), In [[H-Soz-u-Kult]], 10. Januar 2008.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.spiegel.de/geschichte/zweiter-weltkrieg-auslaender-rein-a-948853.html &amp;#039;&amp;#039;Ausländer rein!&amp;#039;&amp;#039;], einestages, Zeitgeschichte auf Spiegel Online, 17. November 2007&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausländische Freiwilligeneinheit der Wehrmacht| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kollaboration in der Sowjetunion]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[it:Osttruppen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hutch</name></author>
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