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	<title>Ostschermaus - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostschermaus&amp;diff=237841&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fice: Die letzte Textänderung von 2A02:3100:2E4D:D400:8008:393F:FAE:893E wurde verworfen und die Version 220531588 von MatzeGruß wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2025-05-11T17:46:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/2A02:3100:2E4D:D400:8008:393F:FAE:893E&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/2A02:3100:2E4D:D400:8008:393F:FAE:893E&quot;&gt;2A02:3100:2E4D:D400:8008:393F:FAE:893E&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/220531588&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/220531588&quot;&gt;220531588&lt;/a&gt; von MatzeGruß wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Ostschermaus&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Arvicola amphibius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Schermäuse&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Arvicola&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Arvicolini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Wühlmäuse&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Arvicolinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wühler&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cricetidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Mäuseartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Muroidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Überfamilie&lt;br /&gt;
| Bild             = Arvicola terrestris.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Ostschermaus&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostschermaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch kurz &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schermaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Große Wühlmaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Arvicola amphibius&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Arvicola terrestris&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Art (Biologie)|Art]] der [[Säugetiere]] aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Wühlmäuse]] (Arvicolinae). Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst große Teile der [[Paläarktis]] und reicht von [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] bis zur [[Lena (Arktischer Ozean)|Lena]] in [[Sibirien]]. Die Schermaus zeigt sowohl überwiegend [[aquatisch]]e wie auch [[terrestrisch]] lebende Populationen sowie Übergangsformen. Die Art gilt als ungefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kennzeichen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvicola terrestris 04 MWNH 885.jpg|mini|Schädel]]&lt;br /&gt;
Ostschermäuse sind große, untersetzte und langschwänzige Wühlmäuse. Die Ostschermaus ist nach der eingebürgerten [[Bisamratte]] die zweitgrößte Wühlmausart in [[Europa]], wobei die aquatisch lebenden Tiere deutlich größer und schwerer sind als die terrestrisch lebenden. Die [[Kopf-Rumpf-Länge]] beträgt in aquatischen Populationen 130–240&amp;amp;nbsp;mm, die Schwanzlänge 100–146&amp;amp;nbsp;mm, die Länge des Hinterfußes 28–35&amp;amp;nbsp;mm und die Ohrlänge 15–20&amp;amp;nbsp;mm. Die Tiere wiegen 130–320&amp;amp;nbsp;g. Terrestrisch lebende Schermäuse erreichen hingegen nur eine Kopf-Rumpf-Länge von 130–165&amp;amp;nbsp;mm, eine Schwanzlänge 50–90&amp;amp;nbsp;mm, die Länge des Hinterfußes beträgt 22–27&amp;amp;nbsp;mm und die Ohrlänge 12–15&amp;amp;nbsp;mm. Diese Tiere wiegen 65–130&amp;amp;nbsp;g.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Fell ist lang, dicht und glänzend. Es ist auf der Oberseite variabel, meist dunkelbraun, seltener hellbraun und besonders bei aquatischen Populationen in Niederungen häufig auch schwarz. Der Schwanz ist heller. Die Unterseite ist weißlich oder gelblich grau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensraum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvicola amphibius range map.png|mini|Verbreitungsgebiet laut IUCN]]&lt;br /&gt;
Die Ostschermaus besiedelt große Teile der [[Paläarktis]]. Das Verbreitungsgebiet reicht in West-Ost-Richtung von [[Großbritannien (Insel)|Großbritannien]] und dem nordwestlichen [[Spanien]] bis zur [[Lena (Arktischer Ozean)|Lena]] und dem [[Baikalsee]] in [[Sibirien]]. In Nord-Süd-Richtung reicht das Areal in Europa von der Nordspitze [[Norwegen]]s bis in den Norden [[Portugal]]s, bis zur Südspitze [[Italien]]s und bis in den Norden [[Griechenland]]s; weiter östlich mit einzelnen Ausläufern bis in den Nordwesten des [[Iran]] und bis in den Südosten [[Kasachstan]]s.&amp;lt;ref&amp;gt;[{{IUCN|ID=2149|ScientificName=Arvicola amphibius|PureURL=yes}} Die Ostschermaus auf der Red List der IUCN, Verbreitungskarte]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Je nach Population leben die Tiere überwiegend aquatisch an Flüssen, Bächen und in Sümpfen oder terrestrisch auf Wiesen, in [[Obst]]anlagen und Gärten, weniger häufig in bewaldeten Bereichen. Diese beiden „Ökotypen“ sind jedoch nicht scharf getrennt. Aquatische Populationen kommen von Meereshöhe bis in 3200&amp;amp;nbsp;m Höhe vor, terrestrische leben überwiegend in Gebirgen bis in 2500&amp;amp;nbsp;m Höhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Systematik der Ostschermaus wird seit langem kontrovers diskutiert. Für die Art sind mindestens 36 Unterarten beschrieben worden. Nach Untersuchungen der [[Mitochondrien|mitochondrialen]] [[DNA]] lassen sich diese Unterarten jedoch zu drei Formen zusammenfassen, die nicht genau den oben genannten Ökotypen entsprechen und für die jeweils auch die Erhebung zu eigenen Arten diskutiert wird&amp;lt;ref&amp;gt;S. Aulagnier, P. Haffner, A. J. Mitchell-Jones, F. Moutou, J. Zima: &amp;#039;&amp;#039;Die Säugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Der Bestimmungsführer.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern u. a. 2009, S. 196.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arvicola amphibius amphibius&amp;#039;&amp;#039;; Größter Teil des Verbreitungsgebietes, aquatisch lebend mit Übergängen zur terrestrischen Lebensweise.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arvicola a. sherman&amp;#039;&amp;#039;; auf Gebirge beschränkte Form im Südwesten des Areals in den [[Karpaten]], den Alpen, im [[Massif Central]], in den [[Pyrenäen]] und im Norden der [[Iberische Halbinsel|Iberischen Halbinsel]], terrestrisch lebend. Nach Wilson und Reeder&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Arvicola scherman |Hrsg=[[Don E. Wilson]], DeeAnn M. Reeder |Sammelwerk=Mammal Species of the World. A Taxonomic and Geographic Reference |Band= |Nummer= |Auflage=3. |Verlag=Johns Hopkins University Press |Ort=Baltimore |Datum=2005 |Sprache=en |ISBN=0-8018-8221-4 |Seiten= |Online=[https://www.departments.bucknell.edu/biology/resources/msw3/browse.asp?id=13000178 online] |Abruf=2020-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  reicht das Areal dieser Form auch noch bis nach [[Belgien]] und in den Süden der [[Niederlande]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Arvicola a. italicus&amp;#039;&amp;#039;; [[Italien]] südlich der Alpen, aquatisch lebend mit Übergängen zur terrestrischen Lebensweise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Arvicola terrestris Top.jpg|mini|250px|Ostschermaus von oben]]&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Ostschermäuse sind nacht- und dämmerungsaktiv, seltener tagaktiv. Aquatisch lebende Tiere schwimmen und tauchen gut und nutzen dabei alle vier Beine zur Fortbewegung. Die weitverzweigten Bauten mit Nest und Vorratskammer werden in dicht bewachsenen Uferböschungen angelegt, die Eingänge liegen sowohl unter als auch oberhalb der Wasseroberfläche. In feuchten Gebieten wird das Nest bei hohem Wasserstand oberirdisch zum Beispiel auf [[Bult (Bodenerhebung)|Seggenbülten]] oder freischwimmend gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die flach unter der Erdoberfläche verlaufenden Gangsysteme terrestrischer Populationen ähneln denen des [[Europäischer Maulwurf|Maulwurfs]]. Wenn Erdhaufen aufgeworfen werden, sind diese jedoch flacher und weniger stabil als beim Maulwurf. Die überwiegend pflanzliche Nahrung besteht bei aquatischen Populationen aus Wasserpflanzen, bei terrestrischen in erster Linie aus Wurzeln, Zwiebeln und Knollen. Gelegentlich fressen die Tiere [[Weichtiere|Mollusken]], Insekten und kleine Fische.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fortpflanzung ==&lt;br /&gt;
Die Fortpflanzung findet von März bis Oktober statt, die Zahl der Würfe pro Jahr beträgt 3 bis 5. Die Tragzeit beträgt etwa 22 Tage. Die Würfe sind relativ groß; sie umfassen 2–9, ausnahmsweise bis 14 Junge, meist jedoch 4–6 Junge. Die frisch geborenen Jungmäuse wiegen in Abhängigkeit von der Wurfgröße 3,2–7,8&amp;amp;nbsp;g. Die Augen öffnen sich im Alter von 8–11 Tagen, im Mittel nach 9 Tagen; mit etwa 60 Tagen sind die Jungen geschlechtsreif. Die Lebensdauer in Gefangenschaft betrug maximal 3,5 Jahre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schäden ==&lt;br /&gt;
Wirtschaftlich relevante Schäden können die Tiere vor allem durch Wurzelfraß in Obstplantagen und Baumschulen sowie in Gemüsekulturen, vor allem bei [[Möhren]] und [[Spargel]] verursachen. Bei hoher Dichte wurden in [[Nordmazedonien]] außerdem erhebliche Schäden in Reisfeldern verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bekämpfung ==&lt;br /&gt;
Die Bekämpfung von Wühlmäusen erfolgt mittels [[Begasungsmittel]], [[Rodentizid|Giftköder]], [[Wühlmausschussgerät]] oder [[Mausefalle]]. In größeren Plantagen werden Giftköder zur Arbeitserleichterung mit einem Wühlmaus[[pflug]] ausgebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bestand und Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Die Art erreicht auch in Optimalhabitaten selten höhere Dichten als 100 Individuen pro [[Hektar]]. In [[Skandinavien]] und im [[Baltikum]] gibt es ähnlich wie bei anderen Wühlmäusen starke zyklische Bestandsschwankungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Teilen West- und Südeuropas, z. B. in Großbritannien, den Niederlanden und Italien, wurden bei aquatischen Populationen deutliche Bestandsrückgänge festgestellt. Als Ursachen gelten Lebensraumzerstörung, [[Gewässerverschmutzung|Wasserverschmutzung]], [[Prädation]] durch den eingeführten [[Amerikanischer Nerz|Mink]] und Konkurrenz mit der ebenfalls eingeführten [[Bisamratte]]. Lokal und regional wurden Populationen durch die Trockenlegung von Sumpfgebieten drastisch reduziert oder ausgerottet, vor allem in Israel, der Türkei und in Georgien. In vielen Bereichen des Verbreitungsgebietes sind Schermäuse jedoch häufig und die Bestände stabil, und im nördlichen Zentraleuropa wird die Art zum Teil als Schädling betrachtet. Der Weltbestand gilt laut [[IUCN]] als ungefährdet (&amp;#039;&amp;#039;least concern&amp;#039;&amp;#039;), auch in Deutschland wird die Ostschermaus in der [[Rote Liste gefährdeter Arten|Roten Liste]] als ungefährdet geführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stéphane Aulagnier, Patrick Haffner, Anthony J. Mitchell-Jones, François Moutou, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;Die Säugetiere Europas, Nordafrikas und Vorderasiens. Der Bestimmungsführer.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern u. a. 2009, ISBN 978-3-258-07506-8, S. 196–197.&lt;br /&gt;
* Anthony J. Mitchell-Jones, Giovanni Amori, Wieslaw Bogdanowicz, Boris Krystufek, P. J. H. Reijnders, Friederike Spitzenberger, Michael Stubbe, Johan B. M. Thissen, Vladimiŕ Vohralik, Jan Zima: &amp;#039;&amp;#039;The Atlas of European Mammals.&amp;#039;&amp;#039; Poyser, London, 1999, ISBN 0-85661-130-1, S. 222–223.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Stresemann]] (Begründer), Konrad Senglaub (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Exkursionsfauna von Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Wirbeltiere.&amp;#039;&amp;#039; 12., stark bearbeitete Auflage. G. Fischer, Jena u. a. 1995, ISBN 3-334-60951-0, S. 422.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Arvicola terrestris|Ostschermaus}}&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2008&lt;br /&gt;
| ID             = 2149&lt;br /&gt;
| ScientificName = Arvicola amphibius&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = Batsaikhan, N., Henttonen, H., Meinig, H., Shenbrot, G., Bukhnikashvili, A., Amori, G., Hutterer, R., Kryštufek, B., Yigit, N., Mitsain, G. &amp;amp; Palomo, L.J.&lt;br /&gt;
| Download       = 22. Dezember 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gruss-hygiene.de/wuehlmause/wuehlmaus_kampf.html Unterscheidungsmerkmale von Schermaus und Maulwurf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wühlmäuse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fice</name></author>
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