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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ostrownoi</id>
	<title>Ostrownoi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T15:06:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostrownoi&amp;diff=1273317&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!: Kleinkram</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostrownoi&amp;diff=1273317&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-26T23:10:21Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Russland&lt;br /&gt;
|deutscher Name         = Ostrownoi&lt;br /&gt;
|Name in Landessprache  = Островной&lt;br /&gt;
|Wappen                 = Ostrovnoj gerb.png&lt;br /&gt;
|Flagge                 = &lt;br /&gt;
|lat_deg = 68&lt;br /&gt;
|lat_min= 04&lt;br /&gt;
|lat_sec= 00&lt;br /&gt;
|lon_deg = 39&lt;br /&gt;
|lon_min= 28&lt;br /&gt;
|lon_sec= 00&lt;br /&gt;
|Art des Gebietes       = Stadtkreis&lt;br /&gt;
|Gebiet                 = &lt;br /&gt;
|Gebiet in der Tabelle  = &lt;br /&gt;
|innere Gliederung      = &lt;br /&gt;
|Bezeichnung des Oberhaupts = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Oberhaupt              = Wera Rosdina&lt;br /&gt;
|Gründungsjahr          = &lt;br /&gt;
|erste Erwähnung        = &lt;br /&gt;
|frühere Namen          = Jokanga &amp;lt;small&amp;gt;(bis 1938)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Gremicha &amp;lt;small&amp;gt;(1938–1981)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt; Murmansk-140 &amp;lt;small&amp;gt;(1981–1992)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Status                 = Stadt&lt;br /&gt;
|Status seit            = 1992&lt;br /&gt;
|Fläche                 = 76&lt;br /&gt;
|Art der Höhe           = &lt;br /&gt;
|Höhe des Zentrums      = 10&lt;br /&gt;
|offizielle Sprache     = &lt;br /&gt;
|offizielle Sprache-ref = &lt;br /&gt;
|Ballungsraum           = &lt;br /&gt;
|nationale Zusammensetzung = &lt;br /&gt;
|Zusammensetzung nach Religionen = &lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl         = (+7) 81558&lt;br /&gt;
|Postleitzahl           = 184640&lt;br /&gt;
|OKATO                  = 47531&lt;br /&gt;
|Webseite               = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostrownoi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|Островной}}) ist eine Kleinstadt in der [[Oblast Murmansk]] ([[Russland]]) mit {{EWZ|RU|47531}} Einwohnern (Stand {{EWD|RU|47531}}).&amp;lt;ref name=&amp;quot;einwohner_aktuell&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Die Stadt liegt im Nordosten der [[Kolahalbinsel]] etwa 280&amp;amp;nbsp;Kilometer Luftlinie südöstlich der Oblasthauptstadt [[Murmansk]] an der [[Swjatonosski-Bucht]] der [[Barentssee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ostrownoi ist der [[Oblast]] administrativ direkt unterstellt und gehört zu den [[Geschlossene Stadt|Geschlossenen Städten]] Russlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt ist nicht auf dem Landweg erreichbar. Der einzige Zugang erfolgt entweder per Schiff oder Hubschrauber. Bei Winterstürmen bleibt die Stadt isoliert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Eine [[Samen (Volk)|samische]] Siedlung namens &amp;#039;&amp;#039;Iokanga&amp;#039;&amp;#039; (später &amp;#039;&amp;#039;Jokanga&amp;#039;&amp;#039;, russisch {{lang|ru|Йоканьга}}; nach dem unweit mündenden Fluss und den gleichnamigen Inseln in der Bucht) wurde erstmals im 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert erwähnt. 1938 erfolgte die Umbenennung des Dorfes in &amp;#039;&amp;#039;Gremicha&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Островной.JPG|mini|links|Blick auf die Stadt von der Bucht aus]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;span style=&amp;quot;white-space:nowrap&amp;quot;&amp;gt;1951 wurde unter Einsatz von [[Gulag]]-Häftlingen mit dem Bau&amp;lt;/span&amp;gt;&amp;lt;!-- Mindestbreite der Textspalte wegen dreispaltigem Layout --&amp;gt; der &amp;#039;&amp;#039;[[Kolabahn|Kolaeisenbahn]]&amp;#039;&amp;#039; (offizieller Codename &amp;#039;&amp;#039;Bauwerk 509&amp;#039;&amp;#039;) begonnen, deren Hauptstrecke [[Apatity]] mit der 300&amp;amp;nbsp;Kilometer entfernten Jokangabucht verbinden sollte. Nach der Verlegung von etwa 110&amp;amp;nbsp;Kilometern Gleis wurde der Bau nach [[Josef Stalin|Stalins]] Tod 1953 eingestellt. Ein Teil der fertiggestellten Strecke existiert bis heute als Teil der Verbindung nach [[Rewda (Murmansk)|Rewda]], der Ort blieb jedoch bis heute ohne Verbindung an das Straßen- oder Eisenbahnnetz Russlands.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1992 wurde das Stadtrecht unter dem heutigen Namen verliehen (abgeleitet von russisch &amp;#039;&amp;#039;ostrow&amp;#039;&amp;#039; für &amp;#039;&amp;#039;Insel&amp;#039;&amp;#039;). Mit der Krise der [[Russische Marine|Russischen Marine]] seit den 1990er Jahren sank die Einwohnerzahl dramatisch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr&lt;br /&gt;
! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 632&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1959 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 3.342&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1970 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 6.956&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1979 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 9.338&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1996 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 14.000&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2000 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 10.300&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 5.032&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2010 ||style=&amp;quot;text-align:right&amp;quot;| 2.171&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Anmerkung:&amp;#039;&amp;#039; außer 1996–2000 Volkszählungsdaten&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Die einzigen Wirtschaftszweige sind die Versorgung des Marinestützpunktes und die Fischerei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marinestützpunkt Gremicha ==&lt;br /&gt;
Etwa drei Kilometer von Ostrownoi entfernt liegt der Marinestützpunkt Gremicha der [[Nordflotte]], mit zugehöriger Wohnsiedlung und dem Tarnnamen &amp;#039;&amp;#039;Murmansk-140&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Iokanga&amp;#039;&amp;#039;. Er ist der östlichste Marinestützpunkt der Nordflotte auf der Kolahalbinsel. Der Stützpunkt entstand während des Ersten Weltkriegs. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Stützpunkt ausgebaut und umfasste 14 [[Pier]]s sowie ein [[Dock (Schifffahrt)|Trockendock]]. Ab Mitte der 1960er Jahre waren im Marinestützpunkt [[Atom-U-Boot]]e der [[Projekt 627|627 November-Klasse]], [[Projekt 658|658 Hotel-I-Klasse]] sowie [[Projekt 667A|667A Yankee-I-Klasse]] stationiert. Weiter entstand in den 1980er Jahren in Gremicha eine der wenigen Einrichtungen, in welcher die [[Kernreaktor]]en der U-Boote der [[Projekt 705|705 Alfa-Klasse]] mit neuem [[Kernbrennstoff]] beladen werden konnten. Nach dem Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]] wurde der Stützpunkt hauptsächlich als Lager für außer Dienst gestellte U-Boote und als [[Schiffsfriedhof]] genutzt. Unter anderem wurden dort 15 U-Boote zur Langzeitlagerung an den Piers vertäut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bellona-northenfleet&amp;quot;&amp;gt;[https://network.bellona.org/content/uploads/sites/3/2022/08/The_Russian_Northern_Fleet-Bellona_report-2-1996.pdf &amp;#039;&amp;#039;The Russian Northen Fleet&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 25&amp;amp;nbsp;MB) Bellona.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben dem eigentlichen Marinestützpunkt befand sich in Gremicha auch die &amp;#039;&amp;#039;574. Technische Marinebasis&amp;#039;&amp;#039;. In dieser gab es mehrere [[Zwischenlager (Kerntechnik)|Zwischenlager]] für festen und flüssigen [[Radioaktiver Abfall|radioaktiven Abfall]] der Nordflotte. Hinzu kamen 795 Behälter mit abgebrannten [[Brennelement]]en von Kernreaktoren aus Atom-U-Booten der [[Sowjetische Marine|sowjetischen]] und [[Russische Marine|russischen Marine]]. 685 dieser Behälter wurden in [[Abklingbecken]] und 110 dem Wetter ausgesetzt auf freiem Gelände gelagert. Weiter waren in Gremicha sieben [[Reaktorkern]]e aus U-Booten der 705 Alfa-Klasse sowie zwei Reaktorkerne aus dem U-Boot [[K-27]] gelagert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bellona-northenfleet&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://ru.bellona.org/2014/03/25/rosatom-i-bellona-sverili-chasy-i-ost/ &amp;#039;&amp;#039;Росатом и Беллона «сверили часы» и остались довольны&amp;#039;&amp;#039;.] Bellona.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neimagazine.com/news/final-nuclear-fuel-removed-from-gremikha-naval-base/ &amp;#039;&amp;#039;Final nuclear fuel removed from Gremikha naval base&amp;#039;&amp;#039;.] Neimagazine.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende der 1990er Jahre wurde der Marinestützpunkt Gremicha aufgegeben und das Zwischenlager wurde im Jahr 1998 von [[Föderale Agentur für Atomenergie Russlands|Minatom]] übernommen. Im Jahr 2002 sicherten die [[G7|G7-Staaten]] Russland Hilfe bei der Entsorgung ihrer Atom-U-Boote zu. Dies geschah im Rahmen der „Globalen Partnerschaft gegen die Verbreitung von Massenvernichtungswaffen und -materialien“. Neben den G7-Staaten beteiligten sich auch die [[Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung]] (EBRD) sowie [[Frankreich]]. Daraufhin begann die Sanierung der 574. Technische Marinebasis. Eine besondere Herausforderung war dabei die Bergung der [[Blei-Bismut-Eutektikum|Blei-Wismut]]-gekühlten Kernreaktoren der U-Boote der 705 Alfa-Klasse, welche [[Hochangereichertes Uran]] als Kernbrennstoff verwendeten. Im Dezember 2024 wurde der letzte radioaktive Abfall, verpackt in [[Transportbehälter (Kerntechnik)|Spezialbehälter]] mit einem [[Containerschiff]] nach [[Murmansk]] sowie in die [[Sajda-Bucht]] abtransportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;lobner&amp;quot;&amp;gt;Peter Lobner: &amp;#039;&amp;#039;Marine Nuclear Power 1939–2018.&amp;#039;&amp;#039; Lyncean Group, 2018. S. 123–125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.world-nuclear-news.org/articles/last-nuclear-fuel-removed-from-gremikha-naval-base &amp;#039;&amp;#039;Last used nuclear fuel removed from Gremikha naval base&amp;#039;&amp;#039;.] World-nuclear-news.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thebarentsobserver.com/news/last-batch-of-highly-radioactive-uranium-fuel-removed-from-remote-arctic-military-town/421699 &amp;#039;&amp;#039;Last batch of highly radioactive uranium fuel removed from remote Arctic military town&amp;#039;&amp;#039;.] Thebarentsobserver.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://inis.iaea.org/records/94j0g-zjc05 &amp;#039;&amp;#039;Discharging of fuel from the reactor of “Alpha” Class submarine and dismantling of the active zone&amp;#039;&amp;#039;.] Iaea.org&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ostrovnoy|Ostrownoi}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http:/// Webseite der Stadtverwaltung] (russisch)--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [http://mun.gov-murman.ru/local/ostrovnoy/ Ostrownoi.] Regierung der Oblast Murmansk (russisch).&lt;br /&gt;
* [http://www.mojgorod.ru/murmansk_obl/ostrovnoj/index.html Ostrownoi.] mojgorod.ru (russisch).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Verwaltungsgliederung der Oblast Murmansk&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Orte in der Oblast Murmansk&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oblast Murmansk]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kola]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrechtsverleihung 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marinestützpunkt (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hafen in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lager für radioaktiven Abfall]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Herr Lehrer, ich weiß was!</name></author>
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