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	<title>Ostrowice - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostrowice&amp;diff=1681996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-27T13:50:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Ostrowice&lt;br /&gt;
| Wappen          = [[Datei:POL gmina Ostrowice COA.svg|60px|Wappen der ehemaligen Gmina Ostrowice]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Westpommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Drawsko Pomorskie&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Drawski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Drawsko Pomorskie&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Drawsko Pomorskie&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 53&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 38&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 16&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 58&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 23&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 487&lt;br /&gt;
| Postleitzahl    = 78-506&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 94&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = ZDR&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 173|DW 173]]: [[Połczyn-Zdrój]] – [[Drawsko Pomorskie]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Flughafen Stettin-Goleniów|Stettin-Goleniów]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostrowice&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS|&amp;#039;&amp;#039;Wusterwitz&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein Dorf in der [[Woiwodschaft Westpommern]] in [[Polen]]. Es gehört zur [[Gmina Drawsko Pomorskie]] im [[Powiat Drawski]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Ostrowice am [[Jezioro Ostrowiec]] (&amp;#039;&amp;#039;Borner See&amp;#039;&amp;#039;) und an der [[Kokna]] liegt an der [[Droga wojewódzka 173|Woiwodschaftsstraße 173]], die die beiden Städte [[Połczyn-Zdrój]] und [[Drawsko Pomorskie]] verbindet und in der Kreisstadt Anschluss an die [[Droga krajowa 20|Landesstraße 20]] [[Stargard]]–[[Gdynia]] herstellt. Die nächsten Bahnstationen sind heute Połczyn-Zdrój bzw. [[Złocieniec]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Auf eine frühe Besiedlung der Gegend um Wusterwitz deutet der Fund von Steinkistengräbern auf dem nahe gelegenen &amp;#039;&amp;#039;Fuchsberg&amp;#039;&amp;#039; hin, die aus der [[Steinzeit|Stein-]] und [[Bronzezeit]] stammten und mit reichen Grabbeilagen versehen waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1499 wurde Wusterwitz in einem Lehnsbrief der adligen Familie [[Borcke|von Borcke]] erstmals urkundlich erwähnt. 1652 wurde notiert, dass der Dorfkrug sein Bier aus [[Drawsko Pomorskie|Dramburg]] bezieht. 1892 wurde das Gut aufgeteilt. Die Molkerei, die Mühle und das Sägewerk waren die wichtigsten Gewerbebetriebe des Dorfes, in dem dann auch die Spar- und Darlehnskasse eine Zweigniederlassung unterhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Wusterwitz zum [[Landkreis Dramburg]] im [[Regierungsbezirk Köslin]] der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Pommern]]. 1939 registrierte man 543 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 4. März 1945 besetzten sowjetische Truppen das Dorf, das infolge des Krieges zu Polen kam und heute als Ostrowice zum [[Powiat Drawski]] in der [[Woiwodschaft Westpommern]] (bis 1998 [[Woiwodschaft Koszalin (1975–1998)|Woiwodschaft Köslin]]) gehört. Das Dorf war ab 1973 Sitz der [[Gmina Ostrowice]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Wusterwitz)&amp;#039;&amp;#039;, bis diese zum 1. Januar 2019 aufgelöst wurde, nachdem sie zahlungsunfähig geworden war. Seitdem gehört das Dorf zur [[Gmina Drawsko Pomorskie]] &amp;#039;&amp;#039;(Gemeinde Dramburg)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Pfarrkirche ===&lt;br /&gt;
Die aus Findlingen errichtete Wusterwitzer [[Barock]]kirche steht auf einer Anhöhe im Dorf. Im Osten mit einem halbrunden Chorabschluss versehen, erhebt sich über der Westseite ein [[Fachwerk]]dachturm mit einer achteckigen Spitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bauinschrift nennt &amp;#039;&amp;#039;Klaus Ernst von Horn&amp;#039;&amp;#039; und seine Ehefrau &amp;#039;&amp;#039;Eleonora Elisabeth von Kleist&amp;#039;&amp;#039; als Erbauer der Kirche im Jahre 1697.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Kircheninnern beherrscht ein großer barocker Altar aus der Zeit um 1700 mit dem Bild des Gekreuzigten in ovalem Mittelfeld den Raum. Neben dem Altar hängt ein Trophäenepitaph für den 1739 verstorbenen &amp;#039;&amp;#039;Ernst von Ungar&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1945 wurde das bisher evangelische Gotteshaus zugunsten der katholischen Kirche enteignet, die es neu weihte und ihm den Namen &amp;#039;&amp;#039;Kościół pw. Niepokalanego Najświętszej Maryi Panny&amp;#039;&amp;#039; verlieh.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengemeinde ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 waren die meisten Einwohner von Wusterwitz [[evangelisch]]er Konfession. Das Dorf war Pfarrsitz des [[Kirchspiel]]s Wusterwitz, zu dem auch die Filialkirchen Gersdorf (heute polnisch: Gawroniec) mit Klein Schönberg (Szczycienko) sowie [[Nowe Resko|Ritzig]] (Nowe Resko) mit Laubberg (Prosno) und einem Teil von [[Kapice (Połczyn-Zdrój)|Kappe]] (Kapice), außerdem die Orte Annaberg (Jelenino), Groß Schönberg (Szczytniki), Kronenberg (Dobrosław), Stögeberg und Weißenbruch (Smogorze) gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kirchspiel Wusterwitz lag im [[Kirchenkreis]] Dramburg im Ostsprengel der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]]. 1940 zählte es 1465 Gemeindeglieder, von denen 794 zur Kirchengemeinde Wusterwitz gehörten. Das [[Kirchenpatronat]] war z.&amp;amp;nbsp;T. abgelöst oder verteilte sich auf die Rittergutsbesitzer der Kirchspielorte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1945 leben überwiegend [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Einwohner in Ostrowice. Der Ort ist weiterhin Pfarrsitz, gehört heute allerdings zum [[Dekanat]] [[Drawsko Pomorskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Dramburg&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Köslin-Kolberg]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]]. Hier lebende evangelische Kirchenglieder gehören zum Kirchspiel [[Koszalin]] (&amp;#039;&amp;#039;Köslin&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Diözese Pommern-Großpolen]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]]. Nächster Kirchort ist [[Świdwin]] (&amp;#039;&amp;#039;Schivelbein&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Pfarrer bis 1945 ===&lt;br /&gt;
# Kaspar Gellius&lt;br /&gt;
# Elias Doege, 1652–1655&lt;br /&gt;
# Kaspar Detschmer, 1656–1687&lt;br /&gt;
# Christian Mallovius, 1687–1710&lt;br /&gt;
# Johann Ernst Bökler, 1710–1744&lt;br /&gt;
# Christian Gottlieb Schmidt, 1744–1794&lt;br /&gt;
# Daniel Heinrich Stern, 1794–1834&lt;br /&gt;
# [[Gustav Knak (Theologe)|Gustav Friedrich Ludwig Knak]], 1834–1850&lt;br /&gt;
# Albert Ludwig Reinhold Höppner, 1850–1856&lt;br /&gt;
# Ludwig Hermann Rodenwald, 1856–1863&lt;br /&gt;
# Johannes Gottlieb Görcke, 1863–1879&lt;br /&gt;
# Adolf Asmus, 1879–1886&lt;br /&gt;
# Gustav Karl Friedrich Höft, 1887–1894&lt;br /&gt;
# Konrad Max Lebrecht Schewe, 1894–1908&lt;br /&gt;
# Ernst Otto Albrecht Knieß, 1908–1910&lt;br /&gt;
# Joachim Lüttschwager, 1911–?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hoppe (Theologe, 1846)|Theodor Hoppe]] (1846–1934), lutherischer Theologe, Pfarrer und Pionier der Körperbehindertenfürsorge in Deutschland, ist im Ort geboren&lt;br /&gt;
* [[Gustav Knak (Theologe)|Gustav Knak]] (1806–1878), lutherischer Theologe, Erweckungsprediger und Kirchenlieddichter, war von 1834 bis 1850 Pfarrer in Wusterwitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Johannes Hinz]]: &amp;#039;&amp;#039;Pommern. Wegweiser durch ein unvergessenes Land&amp;#039;&amp;#039;. Bechtermünz, Augsburg 1996, ISBN 3-86047-181-3, S. 425 f.&lt;br /&gt;
* [[Hans Moderow]], Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Die Evangelischen Geistlichen Pommerns von der Reformation bis zur Gegenwart. Auf Grund des Steinbrück’schen Ms. bearbeitet&amp;#039;&amp;#039;. 2. Teil: Ernst Müller: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Köslin&amp;#039;&amp;#039;. Sannier, Stettin 1912.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Drawsko Pomorskie}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Westpommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Drawsko Pomorskie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1499]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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