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	<title>Ostrong - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T15:32:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostrong&amp;diff=206350&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RRST93: /* Sendeanlage im sog. „Dritten Reich“ */</title>
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		<updated>2024-07-09T10:42:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Sendeanlage im sog. „Dritten Reich“&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ostrong.png|mini|hochkant=1.0|Der Ostrong oberhalb der Donau bei [[Ybbs an der Donau|Ybbs]]]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostrong&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine 13 km lange Bergkette im südwestlichen [[Waldviertel]] von [[Niederösterreich]]. Er grenzt an den Südosten des [[Weinsberger Wald]]es und ist von ihm durch das [[Ysper]]tal getrennt. Seine höchste Erhebung ist der [[Großer Peilstein|Große Peilstein]] mit 1061 Metern. Entlang des Ostrongs liegen die Orte [[Münichreith (Gemeinde Münichreith-Laimbach)|Münichreith]], [[Münichreith-Laimbach|Laimbach am Ostrong]], [[Yspertal]], [[Persenbeug-Gottsdorf|Persenbeug]], [[Marbach an der Donau]] und einige weitere kleinere Ortschaften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensgebung ==&lt;br /&gt;
Die [[Etymologie]] des Begriffes „Ostrong“ ist unklar, er könnte aber aus dem Slawischen stammen ([[Ostrog]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum ersten Mal erscheint der Name 1379 als &amp;#039;&amp;#039;Oestragen&amp;#039;&amp;#039; und leitet sich vielleicht von dem Wort &amp;#039;&amp;#039;[[Osten]]&amp;#039;&amp;#039; ab. Die Namensgebung könnte auch mit der von manchen Autoren vermuteten [[Germanen|germanischen]] Frühlingsgöttin [[Ostara]] in Zusammenhang stehen. Der Ostrong wäre demnach ein Berg, der gegen Osten gelegen war und auf dem die Feuer der Göttin Ostara entzündet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Herbert Schauer |Titel=Münichreith am Ostrong, Vergangenheit und Gegenwart |Hrsg=Dorferneuerungsverein Münichreith am Ostrong |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Gradwohl GmbH, Melk |Ort= |Datum= |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gipfel ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Großer Peilstein from N - panoramio (1719).jpg|mini|Großer Peilstein]]&lt;br /&gt;
* Großer Peilstein (1061 m)&lt;br /&gt;
* Kleiner Peilstein (1024 m)&lt;br /&gt;
* Katzenstein (963 m)&lt;br /&gt;
* Kaiserstein (935 m)&lt;br /&gt;
* Sulzberg (852 m)&lt;br /&gt;
* Galleck (727 m)&lt;br /&gt;
* Großer Mühlberg (509 m)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Der Ostrong besteht vorwiegend aus [[Paragneis]]en der nach ihm benannten &amp;#039;&amp;#039;Ostrong-Einheit&amp;#039;&amp;#039;, die wegen ihrer einförmigen Gesteinsabfolgen auch &amp;#039;&amp;#039;Monotone Serie&amp;#039;&amp;#039; genannt wird. Am Südabhang des Ostrongs (Großer Mühlberg, Steinbruch [[Loja (Gemeinde Persenbeug-Gottsdorf)|Loja]], [[Marbach an der Donau|Auratsberg]]) tritt die im Kontrast dazu &amp;#039;&amp;#039;Bunte Serie&amp;#039;&amp;#039; der [[Drosendorfer Einheit]] auf, die sich östlich des Ostrongs nach Norden zieht. Ganz im Süden ([[Hofamt Priel|Weins]], Persenbeug) tritt ein Streifen der [[Gföhler Einheit]] auf, die hier aus [[Granulit]], Paragneis und [[Amphibolit]] besteht. Alle drei geologischen Einheiten gehören zum östlichen &amp;#039;&amp;#039;Moldanubikum&amp;#039;&amp;#039; der [[Böhmische Masse|Böhmischen Masse]].&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Strauß: &amp;#039;&amp;#039;Montangeologische Aufnahme zum Rohstoffpotenzial des Habsburg-Lothringen’schen Gutes Persenbeug.&amp;#039;&amp;#039; Diplomarbeit, Leoben, 2015 ([https://pure.unileoben.ac.at/portal/files/1914933/AC12258195n01vt.pdf PDF 9,4 MB])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich (Yspertal) und nördlich ([[Weitenbach (Donau)|Weitenbach]]-Tal) entlang des Ostrongs floss im [[Miozän]] die [[Urdonau]], die hier [[Ton (Bodenart)|Tone]], [[Sand]]e und [[Kies]]e ablagerte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funkanlage der Wehrmacht ==&lt;br /&gt;
Am höchsten Punkt des Peilsteins, etwas südlich vom Gipfelkreuz, stehen noch die Fundamente einer Empfangs- und Sendeanlage der Richtfunkstrecke München–Ostrong–Wien. Diese Anlage war im [[Drittes Reich|Dritten Reich]] aktiv und wurde durch [[Fernmeldetruppe|Fernmeldesoldaten]] der [[Wehrmacht]], die in [[Münichreith-Laimbach|Münichreith]] stationiert waren, betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Strunz: &amp;#039;&amp;#039;Niederösterreich: mit Wachau, Waldviertel, Weinviertel und Mostviertel&amp;#039;&amp;#039;. Rescher Verlag, 2011, ISBN  9783897941700, S. [https://books.google.de/books?id=9jaMKLG8uGQC&amp;amp;pg=PA176 176]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.geheimprojekte.at/bl_niederoesterreich.html#melk |titel=Geheimprojekte |werk= |hrsg= |datum= |zugriff=2019-02-03 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wanderwege ==&lt;br /&gt;
Der Ostrong gehörte zu den Lieblingsgegenden von Kaiser [[Franz II. (HRR)|Franz I.]] (1768–1835), der hier oft wandern ging, während auf seinem Sommersitz in [[Schloss Luberegg]] weilte. Angeblich ließ er den sogenannten Kaiserweg anlegen, der auf dem Höhenrücken entlang verläuft und vom Gschaidanger über den Kaiserberg zum Großen Peilstein führt.&amp;lt;ref&amp;gt;Gerhard Floßmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Melk - Herzstück Niederösterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Melk, 1994 ([http://www.ptslaimbach.ac.at/Am_Ostrong &amp;#039;&amp;#039;Auszug zum Ostrong&amp;#039;&amp;#039;]) &amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Orfer: [https://derstandard.at/289760/Exklusiv-fuer-den-Kaiser &amp;#039;&amp;#039;Exklusiv für den Kaiser&amp;#039;&amp;#039;]. Standard, 5. August 2000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Teilstrecke des [[Eisenwurzenweg]]s (Österreichischer Weitwanderweg 08) durchläuft den Ostrong in Nordsüdrichtung, sie beginnt an der Donau in [[Persenbeug]] steigt von dort zum Bergrücken auf und verläuft vom Gschaidanger bis zum Großen Peilstein entlang des Kaiserwegs. Vom Großen Peilstein steigt sie nach Laimbach herab, wo sie den Ostrong verlässt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schutzhütte Peilstein (1018 m) ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2018 wurde ca. 50 Meter südlich des &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Peilsteines&amp;#039;&amp;#039; eine Schutzhütte gebaut und am 2. September 2018 eröffnet. Betrieben wird sie vom Verein „[[Naturfreunde]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.naturfreunde-huetten.at/niederoesterreich/schutzhuette-peilstein-1018m/ |titel=Schutzhütte Peilstein (1018m) |hrsg=Naturfreunde Österreich, Bundesorganisation |abruf=2019-02-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*Gerhard Floßmann: &amp;#039;&amp;#039;Der Bezirk Melk – Herzstück Niederösterreichs&amp;#039;&amp;#039;. Melk, 1994 ([http://www.ptslaimbach.ac.at/Am_Ostrong &amp;#039;&amp;#039;Auszug zum Ostrong&amp;#039;&amp;#039;])&lt;br /&gt;
*Franz Hauleitner, Rudolf Hauleitner: &amp;#039;&amp;#039;Wiener Wanderberge: 50 Touren zwischen Neusiedler See und Enns&amp;#039;&amp;#039;. Bergverlag Rother, 2013, ISBN  9783763330270, S. 166–169&lt;br /&gt;
*Andreas Adelmann: &amp;#039;&amp;#039;Wilde Wege Ostösterreich: Waldviertel – Ötscher – Hochschwab – Schneeberg – Grazer Bergland. 50 Touren: Felsenziele, Felsensteige, Höhlen. Mit GPS-Daten&amp;#039;&amp;#039;. Bergverlag Rother, 2018, ISBN 9783763331956, S. 152–155&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*Bernd Orfer: [https://derstandard.at/289760/Exklusiv-fuer-den-Kaiser &amp;#039;&amp;#039;Exklusiv für den Kaiser&amp;#039;&amp;#039;]. Standard, 5. August 2000&lt;br /&gt;
*Eintrag der Gemeinde Münichreith-Laimbach zum Thema [http://www.ptslaimbach.ac.at/Sagen_rund_um_den_Ostrong &amp;#039;&amp;#039;Sagen rund um den Ostrong&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
*[http://www.wunderbarwanderbar.com/ostrong---peilsteine-und-kaiserstein.html &amp;#039;&amp;#039;Ostrong - Kleiner und Großer Peilstein und Kaiserstein&amp;#039;&amp;#039;] – Fotos und Beschreibungen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/16/46/N |EW=15/6/16/E |type=mountain |elevation=1061 |region=AT-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4822249-5|VIAF=21145376315683721390}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gebirge in Niederösterreich]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RRST93</name></author>
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