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	<title>Ostreenkalk-Formation - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostreenkalk-Formation&amp;diff=339943&amp;oldid=prev</id>
		<title>89.186.194.98 am 8. April 2025 um 07:27 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lithostratigraphie Süddeutscher Jura}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostreenkalk-Formation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] (die Gesteinsschichten betreffende) [[Formation (Geologie)|Formation]] des [[Süddeutscher Jura|Süddeutschen Jura]]. Sie wird von der [[Wedelsandstein-Formation]] unterlagert, und regional unterschiedlich von der [[Hauptrogenstein]]-Formation oder [[Hamitenton-Formation]] überlagert. Sie verzahnt sich regional mit der [[Humphriesioolith-Formation]] oder der [[Sengenthal-Formation]] und erreicht eine Mächtigkeit bis etwa 20 m. Sie wird in das höhere [[Bajocium|Unterbajocium]] datiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff Ostreenkalk wurde bereits von [[Friedrich August Quenstedt|F. A. Quenstedt]] 1856–57 benutzt und seiner stratigraphischen Einheit [[Braunjura]] delta gleichgesetzt. Er ist nach den in manchen Bänken massenhaft vorkommenden [[Austern|auster]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;nähnlichen&amp;lt;/nowiki&amp;gt; „Ostreen“ benannt (heute &amp;#039;&amp;#039;Lopha marshi&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Ctenostreon pectiniformis&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Ctenostreon proboscideum&amp;#039;&amp;#039;). Eine Typlokalität, wie sie eigentlich zur Definition einer lithostratigraphischen Einheit verlangt wird, ist bisher noch nicht festgelegt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition und Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
Die Ostreenkalk-Formation besteht aus einer Wechsellagerung von Schillkalken und Mergeln. Die Mächtigkeit variiert im Gebiet der Schwäbischen Alb zwischen 25 und 40 m. Die Untergrenze bildet die Basis des sog. Giganteus-Tons. Die Obergrenze (und damit die Grenze zur [[Hamitenton-Formation]]) wird durch die Oberkante des „Subfurcatenoolith“ gebildet, der aber nicht überall ausgebildet ist. Die Obergrenze der Ostreenkalk-Formation ist [[Diachronie (Geologie)|diachron]], d.&amp;amp;nbsp;h. hat ein unterschiedliches Alter. Die Schlüsselabkürzung des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (Baden-Württemberg) für die Ostreenkalk-Formation in geologischen Karten ist bj2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitlicher Umfang und Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Sedimente der Ostreenkalk-Formation wurden während des höheren [[Bajocium|Unterbajocium]] abgelagert. Die Ostreenkalk-Formation umfasst maximal die Ammonitenzonen der &amp;#039;&amp;#039;Stephanoceras humphresianum&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;Strenoceras niortense&amp;#039;&amp;#039;. Die Formation ist auf der [[Schwäbische Alb|Schwäbischen Alb]] weitverbreitet. Sie verzahnt sich auf der südlichen Westalb, dem [[Kraichgau]] und dem [[Oberrheingraben]]  mit der [[Humphriesioolith-Formation]]. In der [[Aalen]]er Gegend geht sie in die [[Sengenthal-Formation]] über. Die Obergrenze ist stark diachron, das heißt, hat ein unterschiedliches Alter. Der Bereich des Subfurcatenooliths wird wahrscheinlich als eigene Subformation ausgeschieden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Untergliederung ==&lt;br /&gt;
Die Ostreenkalk-Formation enthält an der Basis den sog. Giganteuston, der seinen Namen von der [[Belemniten]]-Art &amp;#039;&amp;#039;Belemnites giganteus&amp;#039;&amp;#039; (heute &amp;#039;&amp;#039;[[Megateuthis suevica]]&amp;#039;&amp;#039; (Klein, 1773)) bekommen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fossilführung ==&lt;br /&gt;
In der Ostreenkalk-Formation kommen an Makrofossilien hauptsächlich [[Ammoniten]], [[Belemniten]] und [[Muscheln]] vor. Recht häufig sind auch [[Serpuliden]], die die Muscheln überkrusten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich August Quenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Das Flözgebirge Württembergs.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1843.&lt;br /&gt;
* Friedrich August Quenstedt: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Laupp, Tübingen 1856–1857.&lt;br /&gt;
* Gert Bloos, Gerd Dietl &amp;amp; Günter Schweigert: &amp;#039;&amp;#039;Der Jura Süddeutschlands in der Stratigraphischen Tabelle von Deutschland 2002.&amp;#039;&amp;#039; Newsletter on Stratigraphy, 41(1-3): 263-277, Stuttgart 2005 {{ISSN|0078-0421}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.stratigraphie.de/std2002/download/STD2002_large.pdf Deutsche Stratigraphische Kommission (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Stratigraphische Tabelle von Deutschland 2002&amp;#039;&amp;#039;.] Potsdam 2002, ISBN 3-00-010197-7. (PDF; 6,57 MB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/schichtenfolge_BW.pdf Geologische Übersicht der Schichtenfolge in Baden-Württemberg] (PDF; 831&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.lgrb-bw.de/download_pool/Lith04_jm_BW.pdf Mitteljura in Baden-Württemberg] (PDF; 388&amp;amp;nbsp;kB)&lt;br /&gt;
* [http://paleotek.net/Schichten/Artikel_schlamp_LEKTION%2013%20.htm Dogger Delta]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Süddeutscher Jura]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>89.186.194.98</name></author>
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