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	<title>Ostmarkgesetz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T18:25:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostmarkgesetz&amp;diff=1462943&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-37694-03: das ist in Nr. 4 enthalten (3. Abs. auf Seite 8).</title>
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		<updated>2025-12-01T16:56:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;das ist in Nr. 4 enthalten (3. Abs. auf Seite 8).&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Grossdeutsches Reich NS Administration 1944.png|miniatur|hochkant=1.7|Reichsgaue und [[Generalgouvernement]] 1944]]&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gesetz über den Aufbau der Verwaltung in der Ostmark (Ostmarkgesetz)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; vom 14. April 1939&amp;lt;ref&amp;gt;[[Reichsgesetzblatt|RGBl.]] I 1939, [http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1939&amp;amp;page=1008 S. 777].&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde abschließend die Verwaltungsstruktur und -einteilung des ehemaligen Staates [[Österreich]] und der nördlich angrenzenden, auf Grund des [[Münchener Abkommen]]s 1938 an [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] gefallenen südböhmischen und südmährischen Gebiete geregelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelung 1939–1945 ==&lt;br /&gt;
Mit dem [[Anschluss Österreichs]] im März 1938 (sowie der Angliederung des [[Sudetenland]]es im September 1938) war es erforderlich geworden, das Land ins [[Deutsches Reich|Reich]] und in die Strukturen des [[NS-Staat]]es einzugliedern. Hierfür wurden aus den bisherigen österreichischen Ländern und diesen Gebieten sieben [[Reichsgau]]e gebildet und deren Verwaltungssitze bestimmt, und zwar&lt;br /&gt;
* [[Reichsgau Wien|Wien]] (die zu [[Groß-Wien]] erweiterte Stadt [[Wien]]),&lt;br /&gt;
* [[Reichsgau Kärnten|Kärnten]] (inklusive [[Osttirol]]) mit Sitz in [[Klagenfurt]],&lt;br /&gt;
* [[Niederdonau]] aus dem ehemaligen [[Niederösterreich]] (ohne die an Groß-Wien abgegebenen Gebiete) und [[Mähren|Deutsch-Südmähren]] mit Sitz in [[Krems an der Donau]],&lt;br /&gt;
* [[Oberdonau]] aus dem ehemaligen [[Oberösterreich]] (mit dem steirischen [[Salzkammergut]]) und [[Böhmen|Deutsch-Südböhmen]] mit Sitz in [[Linz]],&lt;br /&gt;
* [[Reichsgau Salzburg|Salzburg]] mit Sitz in [[Salzburg]],&lt;br /&gt;
* [[Reichsgau Steiermark|Steiermark]] (ohne das steirische Salzkammergut) mit Sitz in [[Graz]],&lt;br /&gt;
* [[Tirol-Vorarlberg]] (ohne Osttirol) mit Sitz in [[Innsbruck]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei wurde das &amp;#039;&amp;#039;österreichische Land [[Vorarlberg]] … bis auf weiteres&amp;#039;&amp;#039; zu einem dem Reichsgau Tirol unterstellten Selbstverwaltungsbezirk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Burgenland]] war bereits am 15. Oktober 1938 geteilt worden: Die [[Statutarstadt (Österreich)|Städte mit eigenem Statut]] [[Eisenstadt]] und [[Rust (Burgenland)|Rust]] und die Bezirke Eisenstadt, [[Mattersburg]], [[Neusiedl am See]] und [[Oberpullendorf]] wurden dem Reichsgau [[Niederdonau]] zugeschlagen, die Bezirke [[Güssing]], [[Jennersdorf]] und [[Oberwart]] dem Reichsgau Steiermark.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=glo&amp;amp;datum=19380004&amp;amp;seite=00002227 Gesetz über Gebietsveränderungen in Österreich, GBlÖ Nr. 443 / 1938]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Spitze der neuen Reichsgaue standen [[Reichsstatthalter]], die der Aufsicht des [[Reichsministerium des Innern|Reichsministers des Innern]] unterstanden. Da sie in der Regel zugleich Leiter der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im betreffenden Gebiet waren, übten sie in [[Personalunion]] das Amt des [[Gauleiter]]s aus und wurden landläufig wie auch in der Literatur zumeist mit diesem Parteititel genannt. Auf sie gingen Aufgaben und Befugnisse der ehemaligen Organe der österreichischen Länder über. Sie konnten mit Zustimmung des zuständigen Reichsministers durch [[Verordnung]]en Recht setzen und ihre eigenen Angelegenheiten durch [[Satzung (öffentliches Recht)|Satzung]] regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Gesetz regelte weiters die Verwaltung der Land- und Stadtkreise mit [[Landrat (Deutschland)|Landrat]] bzw. [[Oberbürgermeister]] an der Spitze. Es trat am 1. Mai 1939 in Kraft. Die neuen Reichsgaue waren bis zum 30. September 1939 einzurichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle diese neuen Reichsgaue nannte man insgesamt zunächst „Ostmark“, dann ab April 1940 „Reichsgaue der Ostmark“, bis die [[Reichskanzlei]] schließlich im April 1942 die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;[[Alpen- und Donau-Reichsgaue]]&amp;#039;&amp;#039; diktierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== {{Anker|Auflösung 1945}} Aufhebung des Ostmarkgesetzes 1945 ==&lt;br /&gt;
Das Ostmarkgesetz wurde von der mit der Unabhängigkeitserklärung vom 27. April 1945 wiedererrichteten Republik Österreich mit dem [[Verfassungs-Überleitungsgesetz]] (V-ÜG) vom 1. Mai 1945&amp;lt;ref&amp;gt;{{BGBl|Nr. 4/1945}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. dazu [[Andreas Zimmermann (Rechtswissenschaftler)|Andreas Zimmermann]]: &amp;#039;&amp;#039;Staatennachfolge in völkerrechtliche Verträge. Zugleich ein Beitrag zu den Möglichkeiten und Grenzen völkerrechtlicher Kodifikation&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 141). Springer, Berlin [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2000, ISBN 3-540-66140-9, [http://books.google.de/books?id=oPkRR6sykxwC&amp;amp;pg=PA48 S. 47–49].&amp;lt;/ref&amp;gt; aufgehoben. Die Auflösung des Burgenlandes wurde mit dem Burgenlandgesetz, einem Bundesverfassungsgesetz, das am 1. Oktober 1945 in Kraft trat, rückgängig gemacht.&amp;lt;ref&amp;gt;Verfassungsgesetz vom 29. August 1945 über die Wiedererrichtung eines selbständigen Landes Burgenland (Burgenlandgesetz), {{BGBl|Nr. 143/1945}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Botz (Historiker)|Gerhard Botz]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Eingliederung Österreichs in das Deutsche Reich. Planung und Verwirklichung des politisch-administrativen Anschlusses (1938–1940)&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Schriftenreihe des Ludwig-Boltzmann-Instituts für Geschichte der Arbeiterbewegung.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 1). 2. ergänzte Auflage, Europaverlag, Wien 1976, ISBN 3-203-50627-0.&lt;br /&gt;
* Gerhard Botz: &amp;#039;&amp;#039;Wien vom „Anschluss“ zum Krieg. Nationalsozialistische Machtübernahme und politisch-soziale Umgestaltung am Beispiel der Stadt Wien 1938/39.&amp;#039;&amp;#039; Jugend und Volk, Wien/München 1978, ISBN 3-7141-6544-4.&lt;br /&gt;
* Michael Wortmann: &amp;#039;&amp;#039;[[Baldur von Schirach]]. Hitlers Jugendführer.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Köln/Wien 1982, ISBN 3-412-05580-8 (Zugleich: Köln, Univ., Diss., 1980).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.rechtsgeschichte.jku.at/Lehrveranstaltungen/Allgemeines/Lernbehelfe/WS/09.Oesterreich%20unter%20dem%20Recht%20der%20Herrenrasse%20(Nationalsozialismus)/ostmarkgesetz.pdf | wayback=20040821112019 | text=Wortlaut des Gesetzes}} (PDF; 88 kB)&lt;br /&gt;
* [http://www.ns-quellen.at/gesetz_anzeigen_detail.php?gesetz_id=17310&amp;amp;action=B_Read Gesetz über den Aufbau der Verwaltung in der Ostmark (Ostmarkgesetz)] auf &amp;#039;&amp;#039;ns-quellen.at. Materialien zum Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Zeit des Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreich in der Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1939]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsch-österreichische Beziehungen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Rechtsquelle (Österreich)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-37694-03</name></author>
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