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	<title>Ostiarius - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wischmat am 1. April 2026 um 20:53 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostiarius&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|ostiarius|de=Torhüter, Pförtner}}, eingedeutscht &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostiarier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; auch &amp;#039;&amp;#039;Janitor&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;Ianitor&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[[Thomas Baier (Philologe)|Thomas Baier]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der neue Georges. [[Ausführliches lateinisch-deutsches Handwörterbuch]] [...] ausgearbeitet von [[Karl Ernst Georges]].&amp;#039;&amp;#039;  Auf der Grundlage der 8., verbesserten und vermehrten Auflage 1913 neu bearbeitet von Tobias Dänzer, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2013, Band 2, Sp. 3458 (Ostiarius) bzw. 2404 (Ianitor).&amp;lt;/ref&amp;gt;) bezeichnet ein historisches kirchliches Amt bzw. einen [[Hofbeamter|Hofbeamten]] am königlichen oder [[Päpstlicher Hof|päpstlichen Hof]]&amp;lt;ref&amp;gt;Jan F.&amp;amp;nbsp;Niemeyer, Co van de Kieft: &amp;#039;&amp;#039;Mediae Latinitatis lexicon minus.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Medieval Latin dictionary.&amp;#039;&amp;#039;) Band 2: &amp;#039;&amp;#039;M–Z.&amp;#039;&amp;#039; Édition remaniée par Jan W. J. Burgers. Brill, Leiden u. a. 2002, ISBN 90-04-12900-6, S. 976.&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ostiarier als kirchliches Amt ==&lt;br /&gt;
In der [[Alte Kirche|frühen Kirche]] hatte der Ostiarier die Aufgabe, das Kirchengebäude und die Eingänge zu bewachen und in Ordnung zu halten, gegebenenfalls auch den [[Friedhof]]. Er empfing die Gottesdienstbesucher, versorgte das [[Ewiges Licht|Ewige Licht]] bei den [[Reliquie]]n und läutete die [[Kirchenglocke|Glocken]], seit diese in Gebrauch kamen. Bei der [[Heilige Messe|heiligen Messe]] war es bis zum frühen Mittelalter üblich, dass die nicht vollberechtigten Mitglieder der Gemeinde – die [[Katechumenat|Taufbewerber]], [[Kirchenbuße|Büßer]] und eventuell anwesenden Nichtchristen – nach den Lesungen und Gebeten der [[Vormesse]] die Kirche verlassen mussten; in einigen Regionen entließ sie der [[Diakon]] mit einem Segensgebet, und Aufgabe des Ostiariers war es, darauf zu achten, dass alle ohne Zögern aus der Kirche gingen &amp;#039;&amp;#039;(„ne quis retardaretur in templo“)&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Josef Andreas Jungmann]] SJ: &amp;#039;&amp;#039;Missarum Sollemnia. Eine genetische Erklärung der römischen Messe.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, Herder Verlag, Wien, Freiburg, Basel, 5. Auflage 1962, S. 606–612, das Zitat dort S. 612 Anm. 24 aus: &amp;#039;&amp;#039;Expositio Antiquae Liturgiae Gallicanae&amp;#039;&amp;#039; (7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ostiarier wurden bald zu [[Kleriker]]n und gehörten zum Gefolge des [[Bischof]]s. Ihr realer Dienst wurde zunehmend von Laienmitarbeitern (&amp;#039;&amp;#039;Mansionarii&amp;#039;&amp;#039;, heute [[Küster]]) ausgeübt; in Rom war die Beauftragung als Ostiarier bereits ab dem 4.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert nur noch die unterste der vier [[Niedere Weihen|Niederen Weihen]], die vor der [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]] durchlaufen werden mussten. Ein Weiheritus zum Ostiarier ist in der [[Römischer Ritus|römischen Liturgie]] im 10.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert bekannt, im [[Fränkisches Reich|Frankenreich]] war er bereits früher in Gebrauch. Er wurde im 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von [[Durandus von Mende]] überarbeitet und war bis zur [[Liturgiereform]] durch das [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweite Vatikanische Konzil]] im [[Pontificale Romanum]] enthalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{LThK|Kai Gallus Sander|Ostiarier|3|7|1202f}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem [[Motu proprio]] &amp;#039;&amp;#039;[[Ministeria quaedam]]&amp;#039;&amp;#039; Papst [[Paul VI.|Pauls VI.]] vom 15.&amp;amp;nbsp;August 1972 werden die Niederen Weihen als „Beauftragungen“ oder „Dienste“ verstanden, die nicht mehr von Klerikern ausgeübt werden müssen. Gesamtkirchlich verbindlich sind darin nur die Aufgaben des [[Lektor (römischer Ritus)|Lektors]] und des [[Akolyth]]en, Ostiarier und [[Exorzismus|Exorzisten]] gehören nicht mehr dazu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In manchen Klöstern wird derjenige Ostiarier genannt, der beim Ein- oder Auszug der Gemeinschaft in den [[Chor (Architektur)|Chorraum]] oder das [[Refektorium]] die Türen zu öffnen und hinter der Prozession wieder zu schließen hat. Zu diesem Dienst wird wochenweise, beginnend mit der ersten [[Vesper (Liturgie)|Vesper]] des Sonntags, in einem besonderen Ritus beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Alte Kirche]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liturgischer Dienst]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wischmat</name></author>
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