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	<title>Osthofen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osthofen&amp;diff=141216&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mombacher: /* Persönlichkeiten, die mit Osthofen verbunden sind */ Georg Baselitz: Die Belegangabe 1966 bis 1975 bezog sich auf Osthofen &#039;&#039;&#039;und&#039;&#039;&#039; Forst an der Weinstraße; in Osthofen &quot;nur&quot; vier Jahre, siehe zweiter Beleg</title>
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		<updated>2026-04-30T19:28:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Persönlichkeiten, die mit Osthofen verbunden sind: &lt;/span&gt; Georg Baselitz: Die Belegangabe 1966 bis 1975 bezog sich auf Osthofen &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;und&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Forst an der Weinstraße; in Osthofen &amp;quot;nur&amp;quot; vier Jahre, siehe zweiter Beleg&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Stadt&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Osthofen COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/42/28&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/19/44&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Osthofen in AZ.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Alzey-Worms&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Wonnegau&lt;br /&gt;
|Höhe              = 89&lt;br /&gt;
|PLZ               = 67574&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06242&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07331055&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE OHH&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Am Schneller 3&amp;lt;br /&amp;gt;67574 Osthofen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.osthofen.de/ www.osthofen.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Thomas Goller&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel= Stadtbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osthofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Stadt in der [[Verbandsgemeinde Wonnegau]] im [[Rheinland-Pfalz|rheinland-pfälzischen]] [[Landkreis Alzey-Worms]]. Sie ist zudem Verwaltungssitz und größte Gemeinde der Verbandsgemeinde Wonnegau. Die Gemeinde wurde am 24. Oktober 1970 zur Stadt erhoben.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2016 |Seiten=187}} Osthofen ist gemäß Landesplanung als [[Grundzentrum]] ausgewiesen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz: [https://infothek.statistik.rlp.de/MeineHeimat/content.aspx?id=103&amp;amp;g=0733107055&amp;amp;l=3&amp;amp;tp=2047 &amp;#039;&amp;#039;Regionaldaten.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Osthofen liegt in [[Rheinhessen]] etwa acht Kilometer nördlich von [[Worms]]. Nachbarorte sind [[Bechtheim]] im Nordwesten, [[Mettenheim (Rheinhessen)|Mettenheim]] im Norden, rechtsrheinisch [[Biblis]] (Ortsteil [[Nordheim (Biblis)|Nordheim]]), im Süden und Südwesten Worms mit den Stadtteilen [[Rheindürkheim]], [[Worms-Herrnsheim|Herrnsheim]] und [[Worms-Abenheim|Abenheim]] sowie im Westen [[Westhofen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Archäologie|Archäologische]] Funde belegen, dass die Osthofener Gemarkung am [[Seebach (Rhein)|Seebach]] schon vor mindestens vier Jahrtausenden besiedelt war. Der Ort wurde im [[Lorscher Codex]] in einer auf 1. Juli 784 datierten Urkunde als &amp;#039;&amp;#039;Ostowa&amp;#039;&amp;#039; erstmals erwähnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Karl Josef Minst [Übers.] |url=http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/minst1970bd3/0338 |titel=Lorscher Codex (Band 3), Urkunde 1880 1. Juli 784 – Reg. 1926 |werk=Heidelberger historische Bestände - digital |hrsg=Universitätsbibliothek Heidelberg |seiten=332 |abruf=2016-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Damals schenkte Graf [[Gerold von Anglachgau]] mit seiner Frau Imma Besitz in verschiedenen Gauen an das [[Kloster Lorsch]], darunter in Osthofen [[Hofreite]]n, Felder, Wege und Stege, [[Weinberg]]e und [[Leibeigenschaft|Leibeigene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich handelt es sich bei Osthofen um eine vom heute eingemeindeten [[Mühlheim (Osthofen)|Mühlheim]] bzw. von der einstigen merowingischen Königspfalz in [[Worms-Neuhausen|Neuhausen]] ausgehende Gründung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Osthofener Goldberg wurde möglicherweise schon im 6. Jahrhundert eine [[Remigius von Reims|Remigiuskapelle]] errichtet. Hier befand sich der erste größere Gutshof, der sich bis 1195 zur kaiserlichen Burg entwickelte. In Mühlheim erbaute 1215 der [[Templerorden]] ebenfalls eine Burg. Es entstand auch das frühe [[Kloster Mühlheim (Osthofen)|Nonnenkloster Mühlheim]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Osthofen zum [[Kurpfalz|kurpfälzischen]] [[Oberamt Alzey]]. Während der [[Franzosenzeit]] war der Ort Sitz einer [[Mairie]] im [[Kanton Bechtheim]], der Teil des [[Département du Mont-Tonnerre|Departements Donnersberg]] war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der 1815 auf dem [[Wiener Kongress]] getroffenen Vereinbarungen und einem 1816 zwischen [[Großherzogtum Hessen|Hessen-Darmstadt]], [[Kaisertum Österreich|Österreich]] und [[Preußen]] geschlossenen Staatsvertrag kam die Region zum [[Großherzogtum Hessen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Darmstadt)&amp;#039;&amp;#039; und wurde von diesem seiner [[Rheinhessen (Provinz)|Provinz Rheinhessen]] zugeordnet. Die Kantone wurden vorerst beibehalten, der Kanton Bechtheim jedoch 1822 in [[Kanton Osthofen]] umbenannt, nachdem der Sitz des Friedensgerichts bereits 1804, also schon in der französischen Zeit, faktisch nach Osthofen verlegt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sammlung Grossherzoglich Hessischer Gesetze und Verordnungen&amp;#039;&amp;#039;, Band 3, v. Zabern, 1835, S.&amp;amp;nbsp;198 ([http://books.google.de/books?id=SPBDAAAAcAAJ&amp;amp;dq=Bechtheim%20Osthofen&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PT171 Google Books])&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Auflösung der [[Kanton (Großherzogtum Hessen)|rheinhessischen Kantone]] kam Osthofen 1835 zum neu errichteten [[Kreis Worms]], dem es bis zur Verwaltungsreform 1969 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März 1933 bis Juli 1934 befand sich ein Konzentrationslager in Osthofen, das [[KZ Osthofen]], Schauplatz von [[Anna Seghers]]’ Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Das siebte Kreuz]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Gegensatz zur Romanhandlung sind im KZ Osthofen allerdings keine Menschen ermordet worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Durchgangslager Osthofen&amp;#039;&amp;#039; wurden von 1946 bis Anfang 1953 rund 215.000 [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|Flüchtlinge und Vertriebene]] durchgeschleust. Danach suchten sie sich in Rheinland-Pfalz eine neue Lebensgrundlage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstatistik ===&lt;br /&gt;
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Osthofen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen Beginn und Ende des 20. Jahrhunderts hatte sich die Einwohnerzahl mehr als verdoppelt; Ende der 1990er-Jahre zählte die Stadt rund 8.400 Einwohner. In den folgenden Jahren ist diese Zahl weiter gestiegen. Mit aktuell {{EWZT|DE-RP|07331055}} Einwohnern zählt Osthofen zu den größten Gemeinden Rheinhessens.{{EWR|DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Einwohner B Diagramm&lt;br /&gt;
|width=450 |tcolor=0&lt;br /&gt;
|float=none&lt;br /&gt;
|Name=Osthofen&lt;br /&gt;
|maxEinwohner=11000&lt;br /&gt;
|werte=(1815,1240)(1835,3318)(1871,2879)(1905,3924)(1939,4743)(1950,5510)(1961,5732)(1970,6732)(1987,7033)(1997,8430)(2005,8455)(2011,8692)(2017,9289)(2024,9650)&lt;br /&gt;
|quelle=[[Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konfessionsstatistik ===&lt;br /&gt;
Mit Stand Jahresende 2016 waren von den Einwohnern 38,0 % [[Evangelische Kirche in Deutschland|evangelisch]], 22,0 % [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisch]] und 40,0 % waren [[konfessionslos]] oder gehörten einer anderen Glaubensgemeinschaft an.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.12.2016&amp;amp;ags=33107055&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733107055 Gemeindestatistik Stadt Osthofen Stand 31. Dezember 2016].&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende Januar 2026 hatten 29,4 % der Einwohner die evangelische Konfession und 17,2 % Einwohner die katholische. 53,4 % gehörten anderen Konfessionen oder [[Glaubensgemeinschaft]]en an, waren ohne Angabe oder gemeinschaftslos.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://statistik.ewois.de/Statistik/user/pdfgen.php?stichtag=31.01.2026&amp;amp;ags=33107055&amp;amp;type=OG&amp;amp;linkags=0733107055 Gemeindestatistik Stadt Osthofen], abgerufen am  21. Februar 2026.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Anteil der evangelischen und katholischen Kirchenmitglieder an der Gesamtbevölkerung ist demnach im beobachteten Zeitraum gesunken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Stadtrat ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = Stadtratswahl 2024&lt;br /&gt;
|TITEL2         = &amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 59,4 % (2014: 53,4 %)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Gewichtetes Ergebnis&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2019&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2024&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 34.8&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT1   = 31.7&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = CDU&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 26.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT2   = 23.1&lt;br /&gt;
|PARTEI3        = GRÜNE&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS3      = 6.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT3   = 7.0&lt;br /&gt;
|PARTEI4        = ÖDP&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS4      = 6.4&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT4   = 5.5&lt;br /&gt;
|PARTEI5        = [[Freie Wähler (Bundesvereinigung)|FWG]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS5      = 26.3&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT5   = 16.1&lt;br /&gt;
|FARBEDUNKEL5   = 00FFFF&lt;br /&gt;
|FARBEHELL5     = AAFFFF&lt;br /&gt;
|PARTEI6        = [[Wählergruppe|BVW]]&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS6      = 0.0&lt;br /&gt;
|ERGEBNISALT6   = 16.6&lt;br /&gt;
|FARBEDUNKEL6   = EE22CC&lt;br /&gt;
|FARBEHELL6     = EE99CC&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Stadtrat]] in Osthofen besteht aus 24 Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#PV|personalisierten Verhältniswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Stadtbürgermeister]] als Vorsitzendem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sitzverteilung im Stadtrat:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- &amp;lt;!-- amtliche Reihenfolge der Parteien laut Landeswahlleiter --&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| Wahl || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Ökologisch-Demokratische Partei|ÖDP]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Freie Wähler (Bundesvereinigung)|FWG]] || style=&amp;quot;width:4em;&amp;quot;| [[Wählergruppe|BVW]] || style=&amp;quot;width:6em;&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2024 ||  8 || 6 || 2 || 2 || 6 || – || 24 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/ratswahlen-gemeindeebene/3310705500 |titel=Osthofen, Stadtratswahl 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Osthofen |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-07-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2019 ||  8 || 5 || 2 || 1 || 4 || 4 || 24 Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/3310705500.html |titel=Gemeinderatswahlen |abruf=2019-10-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2014 ||  9 || 6 || – || 1 || 3 || 5 || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2009 || 11 || 7 || – || 1 || 5 || – || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2004 || 11 || 8 || – || – || 5 || – || 24 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
* FWG = Freie Wählergruppe der Stadt Osthofen e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
* BVW = Bürgerverein Wonnegau e.&amp;amp;nbsp;V.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister und Stadtvorstand ===&lt;br /&gt;
{{Mehrspaltige Liste |breite=30em |anzahl= |liste= &lt;br /&gt;
* Wendelin Best (1822–1831)&lt;br /&gt;
* [[Johann Weißheimer II.]] (1831–1843)&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Knierim I. (1843–1850)&lt;br /&gt;
* Peter Berger (1851–1853)&lt;br /&gt;
* Friedrich Knierim I. (1853–1862)&lt;br /&gt;
* Nikolaus Nagel (1862–1864)&lt;br /&gt;
* Georg Friedrich Best II. (1864–1867)&lt;br /&gt;
* Jakob Beckenbach (1867–1870)&lt;br /&gt;
* Johann Rißler III. (1870–1883)&lt;br /&gt;
* [[Simon Friedrich Schill]] (1883–1892)&lt;br /&gt;
* Johann Rißler III. (1892–1897)&lt;br /&gt;
* Georg Jakob Konrad (1897–1912)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Schmitt (1912–1923)&lt;br /&gt;
* Carl Brenner (1924–1933)&lt;br /&gt;
* Wilhelm Fuhrländer (1933–1935)&lt;br /&gt;
* Kurt Mildner (1935–1944)&lt;br /&gt;
* Heinrich Hundsdorf (1944–1945) (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* Heinrich Rhein (1945–1946)&lt;br /&gt;
* Ludwig Knobloch (1946–1948)&lt;br /&gt;
* Walter Aßmann (1948–1956)&lt;br /&gt;
* Albert Fischer (SPD) (1956–1972)&lt;br /&gt;
* Günter Metzler (SPD) (1973–1987)&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hagemann]] (SPD) (1987–1994)&lt;br /&gt;
* Bernd Müller (SPD) (1994–2012) (hauptamtlicher Bürgermeister)&lt;br /&gt;
* Wolfgang Itzerodt (SPD) (2013–2014) (ehrenamtlicher Stadtbürgermeister)&lt;br /&gt;
* Thomas Goller (SPD) (seit 2014) (ehrenamtlicher Stadtbürgermeister)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Thomas Goller (SPD) wurde am 8. Juni 2014 ([[Stichwahl]]) bei einer Wahlbeteiligung von 36 Prozent mit 53,95 Prozent der gültigen Stimmen zum ehrenamtlichen Stadtbürgermeister gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://nibelungen-kurier.de/thomas-goller-spd-wird-neuer-buergermeister-von-osthofen/ |titel=Thomas Goller (SPD) wird neuer Bürgermeister von Osthofen |werk=Nibelungen Kurier |abruf=2019-05-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26.&amp;amp;nbsp;Mai 2019 wurde er mit einem Stimmenanteil von 74,41 % in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/3310000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2019-09-08 |kommentar=siehe Wonnegau, Verbandsgemeinde, zehnte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Bürgermeisterwahl am 9. Juni 2024]] wurde er bei einer Wahlbeteiligung von 59,5 % mit 55,4 % der Stimmen im ersten Wahlgang gegen Kai Kronauer (parteilos) und Jochen Marc Piehl (ÖDP) erneut wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/3310705500 |titel=Osthofen, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Wahlen in RLP |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-06-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unterstützt wird der Bürgermeister von drei ehrenamtlichen Beigeordneten. Erster Beigeordneter der Stadt Osthofen ist derzeit Uwe Kern (parteilos), die weiteren Beigeordneten sind Kai Kronauer (parteilos, vorgeschlagen von der CDU) und Rolf Kommer (SPD).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osthofen.de/rathaus/politik/stadtvorstand-und-stadtrat |titel=Stadtvorstand und Stadtrat |hrsg=Stadt Osthofen |abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wormser-zeitung.de/lokales/osthofen/kai-kronauer-ist-beigeordneter_20241573 |titel=Kai Kronauer ist Beigeordneter |werk=[[Wormser Zeitung]] |datum=2019-06-27 |abruf=2024-03-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fusion ===&lt;br /&gt;
Die bisher verbandsfreie Stadt Osthofen fusionierte am 1. Juli 2014 mit der [[Verbandsgemeinde Westhofen]] zur neuen [[Verbandsgemeinde Wonnegau]].{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2016 |Seiten=209}} Die Verbandsgemeinde hat ihren Sitz in Osthofen. Einige Fachbereiche verbleiben in Westhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= In Schwarz ein rotbewehrter, -gezungter und -gekrönter goldener [[Löwe (Wappentier)|Löwe]], begleitet von einer ungebildeten goldenen Sonne im [[Blasonierung#Rechts/links und vorn/hinten in der Heraldik|rechten]] Obereck und drei sechsstrahligen goldenen [[Stern (Heraldik)|Sternen]] an der rechten Flanke.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = Der Löwe erinnert an die Zugehörigkeit der Stadt zur Kurpfalz, die aufgehende Sonne im „Osten“ symbolisiert den Ortsnamen Osthofen.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Osthofen}}&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die evangelische [[Bergkirche (Osthofen)|Bergkirche]] geht vermutlich auf eine aus dem 6. Jahrhundert stammende Remigiuskapelle zurück, neben der sich ein im Lauf der Geschichte zur Burg befestigter Gutshof ansiedelte. Die heutige Bergkirche ging aus Burg und Kapelle hervor, wobei der Kirchturm vermutlich auf den Fundamenten des Bergfrieds steht. Die Kirche wurde mehrfach umgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt nach einem Brand im 19. Jahrhundert. Der Bergfriedhof wird seit 1648 durchgehend belegt.&lt;br /&gt;
* Die [[St. Remigius (Osthofen)|römisch-katholische &amp;#039;&amp;#039;Remigiuskirche&amp;#039;&amp;#039;]] hat ihren Ursprung in einer Kapelle des [[Templerorden]]s, die später zur [[Johanniterkommende Worms]] gehörte. 1713 kaufte die römisch-katholische Pfarrgemeinde das Gebäude und baute es 1792 entscheidend um.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Rathaus&amp;#039;&amp;#039; der Verbandsgemeinde Wonnegau am Schneller wurde 1902 als Finanzamt im Stil der [[Neorenaissance|Neurenaissance]] erbaut.&lt;br /&gt;
* Das &amp;#039;&amp;#039;Alte Rathaus&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem Jahr 1739 und diente zunächst bis 1972, seit 2014 wieder als Sitz der Stadtverwaltung Osthofen.&lt;br /&gt;
* Die Miniaturburg &amp;#039;&amp;#039;Leckzapfen&amp;#039;&amp;#039; wurde im 1891 in Anmutung an [[Schloss Lichtenstein (Württemberg)|Schloss Lichtenstein]] erbaut. Das Gebäude steht über der Weinlage „Leckzapfen“, oberhalb der Altstadt von Osthofen.&lt;br /&gt;
* In der so genannten &amp;#039;&amp;#039;Kleinen Kirche&amp;#039;&amp;#039;, die direkt an das Alte Rathaus anschließt, gingen Bauteile des ersten Rathauses von 1581 auf.&lt;br /&gt;
* Das 1933/34 von den Nationalsozialisten betriebene [[KZ Osthofen]] ist heute eine Gedenkstätte. Das Bauwerk wurde von der deutschen Schriftstellerin [[Anna Seghers]] in ihrem Roman [[Das siebte Kreuz]] verewigt, das auch mit dem amerikanischen Schauspieler [[Spencer Tracy]] in der Hauptrolle verfilmt wurde.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;jüdische Friedhof&amp;#039;&amp;#039; an der Mettenheimer Chaussee wurde 1832 angelegt und erinnert an die [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] des Ortes.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Schill-Turm&amp;#039;&amp;#039; ist ein Anfang der 1960er Jahre erbautes Malzsilo mit einer heute nicht mehr zugänglichen Aussichtsplattform. Ähnlich wie der fast zeitgleich ebenfalls als Malzsilo erbaute [[Henninger-Turm]] in Frankfurt, ist das Gebäude inzwischen zum weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Osthofen-bergkirche.jpg|Bergkirche&lt;br /&gt;
 Osthofen-altesrathaus.jpg|Altes Rathaus&lt;br /&gt;
 Leckzapfen Osthofen.jpg|Miniaturburg Leckzapfen&lt;br /&gt;
 Gedenkstätte Osthofen (ehemaliges Konzentrationslager), Außenansicht.jpg|Gedenkstätte KZ Osthofen&lt;br /&gt;
 Ehemaliges Finanzamt Osthofen.jpg|Sitz der Verbandsgemeinde Wonnegau&lt;br /&gt;
 Blick über Osthofen.jpeg|Schill-Turm&lt;br /&gt;
 Juedischer Friedhof Osthofen 002 klein.jpg|Jüdischer Friedhof&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Regelmäßige Veranstaltungen ==&lt;br /&gt;
=== Wonnegauer Winzerfest ===&lt;br /&gt;
Von 1949 bis 2013 fand in Osthofen das jährliche &amp;#039;&amp;#039;Wonnegauer [[Winzerfest]]&amp;#039;&amp;#039; statt. Zu den Höhepunkten der mehrtägigen Veranstaltung zählte die Krönung der Wonnegauer Weinkönigin und des &amp;#039;&amp;#039;Prinz Schampus&amp;#039;&amp;#039; sowie die traditionelle Montagsweinprobe. Künftig soll ein &amp;#039;&amp;#039;Stadtfest&amp;#039;&amp;#039;, an dem sich auch die örtlichen Vereine beteiligen, das Winzerfest ersetzen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/alzey/vg-wonnegau/osthofen/stadtfest-ersetzt-das-winzerfest_15058789.htm |text=Stadtfest ersetzt das Winzerfest |wayback=20160304064622}} In: [[Allgemeine Zeitung (Mainz)|Allgemeine Zeitung]]. 28. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osthofener Weinmeile ===&lt;br /&gt;
Seit 2016 findet die Osthofener Weinmeile jährlich am letzten Juniwochenende statt. Schon im ersten Jahr wurde sie in den Kreis der ausgezeichneten Weinfeste [[Rheinhessen]]s aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.rheinhessen.de/e-osthofener-weinmeile-ausgezeichnet |titel=Osthofener Weinmeile AUSGEZEICHNET |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180220212624/https://www.rheinhessen.de/e-osthofener-weinmeile-ausgezeichnet |archiv-datum=2018-02-20 |abruf=2018-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren besonderen Festivalcharakter erhält die Weinmeile durch zwei Bühnen, die Ludwig-Schwamb-Straße und Altbachanlage verbinden. Von Freitag bis Sonntag treten dort regionale und überregionale [[Band (Musik)|Bands]], [[DJ]]s und [[Blasorchester]] auf. Zum Rahmenprogramm gehören außerdem Tanz- und Kampfsportaufführungen, Angebote für Kinder sowie das sonntags stattfindende Kerwefrühstück.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Relevanz? Und der Beleg ist schon gar keine Literatur!&lt;br /&gt;
==== Lineup 2016 ====&lt;br /&gt;
Jazzband Schubert, Jules Mellow, The Dullahans, Studio No. 1, Siggi Szebold, Oliver Holzmann und Nico Willius, Wonnegauer Blasorchester, Kirchenmusikverein Osthofen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=VRM GmbH &amp;amp; Co. KG |Titel=Breites musikalisches Angebot von Party bis Blasmusik bei Weinmeile in Osthofen |Online=http://www.wormser-zeitung.de/lokales/osthofen/breites-musikalisches-angebot-von-party-bis-blasmusik-bei-weinmeile-in-osthofen_16997317.htm |Abruf=2018-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Lineup 2017 ====&lt;br /&gt;
Illegal Limits, IGS Jukebox, Fee, The Dullahans, DJ Sparxx, The bigfeetboys, ImmerGrün, Shawn, Studio No. 1, Wonnegauer Blasorchester, Kirchenmusikverein Osthofen, Brave Dick and the Sadbeats, John Melo&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=VRM GmbH &amp;amp; Co. KG |Titel=Mehr Sponsoren, mehr Konzerte bei der zweiten Auflage der Osthofener Weinmeile |Online=http://www.wormser-zeitung.de/lokales/osthofen/mehr-sponsoren-mehr-konzerte-bei-der-zweiten-auflage-der-osthofener-weinmeile_17963208.htm |Abruf=2018-02-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Öffentliche Einrichtungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Osthofen- Wonnegau-Halle- von Herrnsheimer Straße (L 439) aus 10.10.2010.jpg|mini|Die Wonnegau-Halle]]&lt;br /&gt;
Den Vereinen und Schulen Osthofens und der Umgebung steht die [[Turnhalle]] &amp;#039;&amp;#039;Wonnegau-Halle&amp;#039;&amp;#039; zur Verfügung. Die Halle wird außerdem auch mit dem angrenzenden Platz für Großveranstaltungen genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weinbau ===&lt;br /&gt;
Osthofen gehört zum „Weinbaubereich Wonnegau“ im [[Rheinhessen (Weinbaugebiet)|Anbaugebiet Rheinhessen]]. In der Stadt sind 35 Weinbaubetriebe tätig, die bestockte Rebfläche beträgt 465&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Etwa 68 % des angebauten Weins sind Weißweinrebsorten (Stand 2007). Im Jahre 1979 waren noch 116 Betriebe tätig, die damalige Rebfläche betrug 429&amp;amp;nbsp;Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;regionaldaten&amp;quot; /&amp;gt; Die Weinlagen sind im Südwesten der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Goldberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1425 Osthofener Goldberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Kirchberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info2&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1427 Osthofener Kirchberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Rheinberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info3&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1432 Osthofener Rheinberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, im Nordwesten der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Neuberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info4&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1431 Osthofener Neuberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Liebenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info5&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1430 Osthofener Liebenberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Hasenbiß&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info6&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1426 Osthofener Hasenbiß - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;, der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Leckzapfen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info7&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1429 Osthofener Leckzapfen - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt; und der &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Klosterberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info8&amp;quot;&amp;gt;[https://weinlagen-info.de/#lage_id=1428 Osthofener Klosterberg - Eintrag auf Weinlagen-Info.de, abgerufen am 15. Januar 2024].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- ; Weinlagen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- * noch einsetzen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
* Osthofen ist seit der Gründung im Jahr 1859 Sitz der Hauptverwaltung der Mälzereigruppe [[Schill Malz]]. Die Produktion am Standort Osthofen wurde Ende 2005 eingestellt.&lt;br /&gt;
* In Osthofen produziert die Firma [[Nestlé]] HealthCare Nutrition spezielle Trink- und Aufbaunahrung für Menschen mit besonderen Ernährungsbedürfnissen. Das Werk ist aus dem deutschen Stammsitz der schweizerischen [[Wander AG]] hervorgegangen, dessen Gründer, [[Georg Wander (Unternehmer, 1841)|Georg Wander]], 1841 in Osthofen geboren wurde, wo auch die Fabrik diätetischer und pharmazeutischer Präparate &amp;#039;&amp;#039;Dr. A. Wander GmbH&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Markenzeichen der Heilmittelindustrie. Marken-Arzneimittel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener Medizinische Wochenschrift.&amp;#039;&amp;#039; Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. XXXIX, sowie S. XCII (zu Produkten wie &amp;#039;&amp;#039;Aminacyl&amp;#039;&amp;#039;, das [[Anthelminthikum|Wurmmittel]] &amp;#039;&amp;#039;Kenosan&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Ovomaltine]]&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;/ref&amp;gt; von Georg Wanders Sohn [[Albert Wander (Unternehmer)|Albert Wander]] ansässig war.&lt;br /&gt;
* Das Online-Magazin &amp;#039;&amp;#039;ntower&amp;#039;&amp;#039; hat seit der Gründung 2007 seinen Sitz in Osthofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Osthofener Bahnhof- auf Bahnsteig zu Gleis 1- Richtung Worms (RB 928 636-0) 24.6.2008.jpg|mini|[[Regionalbahn]] mit Triebwagen der [[DB-Baureihe 628]] im Osthofener Bahnhof auf dem Weg nach [[Mannheim]] über die Bahnstrecke Mainz–Ludwigshafen (2008)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Osthofen- Ortsausfahrt zur B 9 8.6.2008.jpg|mini|Ortsausfahrt von Osthofen zur Bundesstraße 9]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Öffentlicher Nahverkehr ====&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Osthofen]] liegt an der [[Bahnstrecke Mainz–Mannheim]]. Hier halten im 30-Minuten-Takt Züge der S6 nach [[Mainz]] und [[Mannheim]]. Die Fahrtzeit zum Mainzer Hauptbahnhof beträgt rund 40&amp;amp;nbsp;Minuten, der Mannheimer Hauptbahnhof wird in rund 45&amp;amp;nbsp;Minuten erreicht. Früher schlossen hier die [[Bahnstrecke|Strecken]]  [[Bahnstrecke Osthofen–Rheindürkheim–Guntersblum|Osthofen–Rheindürkheim–Guntersblum]] (heute noch Güterverkehr bis [[Worms-Rheindürkheim]]), [[Bahnstrecke Osthofen–Westhofen|Osthofen–Westhofen]] und [[Bahnstrecke Gau Odernheim–Osthofen|Gau Odernheim–Osthofen]] an. Die Strecken nach Westhofen und Gau Odernheim wurden 1958 und 1992 [[Streckenstilllegung|stillgelegt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Osthofen ist zudem mit den [[Verkehrsverbund Rhein-Neckar|VRN]]-Buslinien 431, 432, 434 und 435 an Worms, [[Alzey]] sowie den übrigen Landkreis Alzey-Worms angebunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.osthofen.de/leben-in-osthofen/verkehr-oepnv |titel=Verkehr &amp;amp; ÖPNV {{!}} Stadt Osthofen |abruf=2019-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Straße ====&lt;br /&gt;
In der Nähe befindet sich auch ein Autobahnanschluss zur [[Bundesautobahn 61|A 61]] sowie in Richtung Rhein zur [[Bundesstraße 9]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen ==&lt;br /&gt;
=== Söhne und Töchter der Stadt ===&lt;br /&gt;
* Margarete von Osthofen († 19. Juli 1418), Ehefrau des Ritters Hamman von [[Sickingen (Adelsgeschlecht)|Sickingen]], Großmutter von [[Reinhard I. von Sickingen]] Fürstbischof in Worms (1445–1482)&lt;br /&gt;
* [[Georg Helwich]] (* 21. Juli 1588 in Osthofen; † 1632 in Mainz), [[Domvikar]] und früher Historiker des [[Bistum Mainz|Erzbistums Mainz]]&lt;br /&gt;
* Johann Georg Wahl (* 23. April 1702 in Osthofen; † 15. Juli 1773 in Osthofen), „Churpfalz Zoller und kunsterfahrener Schreinermeister“, schuf unter anderem den so genannten „Sträflingsschrank“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Julius Grünewald, Dorette Staab |Titel=Johann Georg Wahl (1702–1773): Ein Handwerkerleben im 18. Jahrhundert |Reihe=Alzeyer Geschichtsblätter |BandReihe=Sonderheft 25 |Verlag=E. Humbert Verlag |Ort=Alzey |Datum=2013 |ISBN=978-3-86232-023-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Magnus Schwerd]] (* 8. März 1792 in Osthofen; † 22. April 1871 in Speyer), Gymnasiallehrer, Geodät, Astronom und Physiker&lt;br /&gt;
* [[Johann Weißheimer II.]]  (* 25. Oktober 1797; † 1883 in Osthofen), Gutsbesitzer, Bürgermeister und Chronist von Osthofen, Förderer des Komponisten [[Richard Wagner]]&lt;br /&gt;
* [[Friedrich August von Pauli]] (* 6. Mai 1802 in Osthofen; † 26. Juni 1883 in Bad Kissingen), Oberbaudirektor und Pionier des Eisenbahnbrückenbaus, Erfinder des [[Pauliträger]]s&lt;br /&gt;
* [[Wilhelm Müller (Jurist, 1804)|Wilhelm Müller]] (* 18. Dezember 1804 in Osthofen; † 15. Juni 1876 in Darmstadt), Rechtswissenschaftler, Professor in Gießen, Direktor des Oberappellationsgerichts in Darmstadt&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Hilgard]] (* 1810 in Osthofen; † 1874 in Zürich), Revolutionär des Pfälzischen Aufstands, US-amerikanischer Vizekonsul in Zürich&lt;br /&gt;
* [[Simon Friedrich Schill]] (* 30. März 1834 in Osthofen; † 25. August 1921 ebenda), Winzer, Unternehmer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wendelin Weißheimer]] (* 26. Februar 1838; † 10. Juni 1910 in Nürnberg),  Komponist, Kapellmeister, Musikschriftsteller, Vertrauter des Komponisten [[Richard Wagner]]&lt;br /&gt;
* [[Georg Wander (Unternehmer, 1841)|Georg Wander]] (* 11. August 1841 in Osthofen; 14. März 1897 in [[Bern]]), auf ihn geht die [[Ovomaltine]]-Produktion  der [[Wander AG]] in Osthofen zurück&lt;br /&gt;
* [[Dietrich Gruen]] (* 22. Februar 1847 in Osthofen; † 10. April 1911 auf See bei Italien), Uhrmacher, Gründer und Inhaber der [[Gruen Watch Company]], Pionier in der Herstellung von Taschen- und Armbanduhren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Findagrave|28309285|Dietrich Gruen|Abruf=2017-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Adam Schreiber]] (* 26. Juli 1849 in Osthofen; † 15. Dezember 1926 Worms), Apostolischer Protonotar, 1. Rektor der Päpstlichen Basilika und Propst am Dom zu Worms.&lt;br /&gt;
* [[Franz Best]] (* 12. Oktober 1853; † 16. Oktober 1939): hessischer liberaler Landtagsabgeordneter&lt;br /&gt;
* [[Carl Schill]] (* 5. November 1862 in Osthofen; † 22. Oktober 1944 ebenda), Unternehmer, [[Kommerzienrat]] und rheinhessischer „Turnvater“&lt;br /&gt;
* [[Karl d’Angelo]] (* 9. September 1890 in Osthofen; † 20. März 1945 wahrscheinlich in Gernsheim): Leiter des KZ Osthofen, Schutzhaftlagerführer des KZ Dachau, Polizeidirektor in Cuxhaven und Heilbronn&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Worster]] (* 27. November 1909 in Osthofen; † 4. Oktober 1963 ebenda), SS-Hauptsturmführer und Leiter der Standortverwaltung im KZ Dachau und Majdanek&lt;br /&gt;
* [[Fritz May]] (* 26. Oktober 1914 in Osthofen; † 9. September 1993 in Ludwigshafen am Rhein), Winzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Christian Filips]] (* 22. November 1981 in Osthofen), Lyriker, Dramaturg und Essayist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten, die mit Osthofen verbunden sind ===&lt;br /&gt;
* [[Luise Kurtz]] (1848–1930), impressionistische Malerin&lt;br /&gt;
* [[Gernot Fischer]] (* 15. Dezember 1937 in Worms), Jurist, ehemaliger Verwaltungsbeamter, Bundestagsabgeordneter (SPD) und Oberbürgermeister von Worms, wuchs in Osthofen auf und wohnte später auch dort&lt;br /&gt;
* [[Georg Baselitz]] (1938–2026), Maler und Bildhauer, wohnhaft in Osthofen 1966 bis 1970&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.deutschbaselitz-rundweg.de/georg-baselitz.html |titel=Georg Baselitz - Deutschbaselitz-Rundweg |abruf=2022-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andrea Seibel |url=https://www.welt.de/welt_print/vermischtes/article5950723/Ich-stand-in-Widerspruch-zu-allem.html |titel=„Ich stand in Widerspruch zu allem“ |werk=Interview in der welt |hrsg=Axel Springer Deutschland GmbH, Berlin |datum=2010-01-23 |abruf=2026-04-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klaus Hagemann]] (* 1947), Politiker (SPD), ehem. Bürgermeister von Osthofen und von 1994 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages&lt;br /&gt;
* [[Karl Platt]] (* 1978), Mountainbike-Profi&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.bike-magazin.de/touren/deutschland/profi-revier-karl-platt-pfaelzerwald/a27079.html |text=&amp;#039;&amp;#039;Profi-Revier Karl Platt: Pfälzerwald. Profi-Revier: Karl Platts Hometrails&amp;#039;&amp;#039; |wayback=20160829071907}}. 25. Juni 2016. Online auf www.bike-magazin.de. Abgerufen am 29. August 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt; Nach Autoren / Herausgebern alphabetisch geordnet: &amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Karl Johann Brilmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessen in Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Gießen 1905, S. 378–381.&lt;br /&gt;
* Klaus Hagemann: &amp;#039;&amp;#039;Osthofener Bilderbogen – Ein Spaziergang durch die Weinstadt&amp;#039;&amp;#039;. Hamm am Rhein 1995.&lt;br /&gt;
* Brigitte Kazenwadel-Drews: &amp;#039;&amp;#039;Osthofen – Ein Rundgang durch die Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Heidelberg 2006.&lt;br /&gt;
* Dieter Krienke und Ingrid Westerhoff: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Alzey Worms. Verbandsgemeinden Eich, Monsheim und Wonnegau&amp;#039;&amp;#039; = [[Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland]]. Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz 20.3. Wernersche Verlagsgesellschaft, Worms 2018. ISBN 978-3-88462-379-4, S. 243–288.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.osthofen.de/ Stadt Osthofen]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o33100055}}&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Rheinland-Pfalz/Landkreise/Alzey-Worms/St%c3%a4dte_und_Gemeinden/Osthofen/|Osthofen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Ortsgemeinden in der Verbandsgemeinde Wonnegau&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Alzey-Worms&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4044075-8|LCCN=n80037275|VIAF=146576646}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Alzey-Worms]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Rheinhessen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Rheinland-Pfalz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort am Oberrhein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 784]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt in Rheinland-Pfalz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mombacher</name></author>
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