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	<title>Osterhusen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:57:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osterhusen&amp;diff=143790&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einwohner-Stand</title>
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		<updated>2025-11-13T15:41:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohner-Stand&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                = Osterhusen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart             = &lt;br /&gt;
| Gemeindename            = Hinte&lt;br /&gt;
| Ortswappen              = Wappen Osterhusen.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Osterhusen&lt;br /&gt;
| Breitengrad             = 53/25/11/N&lt;br /&gt;
| Längengrad              = 07/12/17/E&lt;br /&gt;
| Bundesland              = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe                    = 3 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von                = 0&lt;br /&gt;
| Höhe-bis                = 4&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug              = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                  = 4.17&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle           = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner               = 471&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum   = 2011&lt;br /&gt;
| Einwohner-ca            = 1&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle        = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Gindex&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/030643 |titel=Gemarkung Osterhusen, Gemeinde Hinte |werk=GEOindex |abruf=2025-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum     = 1972-07-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach       = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl1           = 26759&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                = 04925&lt;br /&gt;
| Lagekarte               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedeknstein Osterhusischer Akkord49.jpg|miniatur|Denkmal für den Osterhusischen Akkord.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osterhusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit der [[Gebietsreform|Gemeindegebietsreform]] 1972 ein Ortsteil der Gemeinde [[Hinte]] in [[Ostfriesland]]. Osterhusen hat etwa 500 Einwohner (Stand: 2004). Das Dorf liegt in etwa auf Meereshöhe in einem Gebiet mit überwiegend Knick-, aber auch Kleimarsch. Die Streusiedlung befindet sich etwa einen Kilometer östlich von Hinte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Osterhusen wird im 10. Jahrhundert erstmals als &amp;#039;&amp;#039;in Ostahusun&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;in Hosterhusen&amp;#039;&amp;#039; genannt. Spätere Bezeichnungen waren &amp;#039;&amp;#039;Aucherhusum&amp;#039;&amp;#039; (1347), &amp;#039;&amp;#039;in Astirhusum&amp;#039;&amp;#039; (1370) sowie &amp;#039;&amp;#039;Osterhuzen&amp;#039;&amp;#039; (1409). Die heutige Schreibweise ist seit 1479 geläufig. Der Name bezieht sich auf die &amp;#039;&amp;#039;östlich von Hinte gelegenen Häuser&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Ortschronisten der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]: [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Osterhusen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Osterhusen, Gemeinde Hinte, Landkreis Aurich&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 471&amp;amp;nbsp;kB), eingesehen am 10. Dezember 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine größte Bedeutung erlangte Osterhusen im 14. und 15. Jahrhundert als Stammsitz der Familie Allena, deren bekanntester [[Ostfriesische Häuptlinge|Häuptling]] [[Folkmar Allena]] war. Zu dieser Zeit hatte Osterhusen zwei Burgen. Osterhusen war [[Siel]]ort und durch einen Nebenfluss der [[Ems]], die &amp;#039;&amp;#039;Ehe&amp;#039;&amp;#039;, mit [[Emden]] verbunden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Westerburg wurde nach [[Eggerik Beninga]]s Chronik die legendäre [[Quade Foelke|Quade (= böse) Foelke]] geboren, die Gemahlin von [[Ocko I. tom Brok]]. Ein &amp;quot;Eyldo Harana in Osterhusen&amp;quot; erscheint schon 1347 unter den Consuln und Richtern des [[Emsgau]]es. 1370 wird &amp;quot;Allo in Asterhusum&amp;quot; urkundlich erwähnt, der Vater des [[Folkmar Allena]]. Folkmar führte einen lang andauernden Krieg gegen die [[tom Brok]], in denen die Burg 1401, 1406 und 1408 durch Keno tom Brok erobert wurde. Der zwischenzeitlich nach [[Groningen]] geflohene Folkmar eroberte seine Burg zwar zurück, wurde aber 1417 hier ermordet. Sein Sohn Imel erbte die Burg und stellte sich in den Auseinandersetzungen der Folgejahre auf die Seite Focko Ukenas. In dessen Konflikt mit den [[Cirksena]] wurde Osterhusen 1430 und 1436 erobert und die Westerburg schließlich geschleift. Sie muss aber anschließend noch verteidigungsfähig gewesen sein, denn 1452 wurde die jetzt den Cirksena gehörende Burg erfolglos belagert. Bald darauf muss sie aber endgültig abgegangen sein, denn schon zu Beginn des 18. Jahrhunderts waren keine Spuren mehr sichtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Ebidat |ID=6658 |Name=Osterhusen, Westerburg |Autor=Frank Both und Stefan Eismann |Abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zweite Burg wird nur einmal im Jahr 1461 erwähnt, sie gehörte zu Beginn des 15. Jahrhunderts Aylt von Faldern.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Otto Houtrouw |Titel=Ostfriesland: Eine geschichtlich-ortskundige Wanderung gegen Ende der Fürstenzeit |Ort=Aurich |Datum=1889 |Seiten=426, 428}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihr Standort ist unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Mai 1611 stand Osterhusen erneut im Blickpunkt des Geschehens. In einem Bauernhaus wurde der als &amp;#039;&amp;#039;Magna Charta&amp;#039;&amp;#039; der Ostfriesischen Stände bezeichnete [[Osterhusischer Akkord|Osterhusische Akkord]] zwischen dem Grafen Enno III. [[Cirksena]], Vertretern der Ritterschaft, der Stände und des Bauernstandes beschlossen. Die Macht der Grafen wurde dadurch stark eingeschränkt. Ein zur Erinnerung an die Unterzeichnung gefertigter Pokal ist im [[Ostfriesisches Landesmuseum Emden|Landesmuseum Emden]] zu sehen. Zur Erinnerung an das Ereignis wurde am 22. Mai 2011 in Osterhusen ein Denkmal enthüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1972 wurde Osterhusen in die Gemeinde Hinte eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Herausgeber = Statistisches Bundesamt | Titel = Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982 | Jahr = 1983 | Verlag = W. Kohlhammer GmbH | Ort = Stuttgart/Mainz | ISBN = 3-17-003263-1 | Seiten = 263}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Adolph Occo]] (1447–1503); Mediziner, fürstlicher Leibarzt und Humanist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.ostfriesischelandschaft.de/fileadmin/user_upload/BIBLIOTHEK/HOO/HOO_Osterhusen.pdf Beschreibung von Osterhusen] in der [[Historische Ortsdatenbank für Ostfriesland|Historischen Ortsdatenbank]] der [[Ostfriesische Landschaft|Ostfriesischen Landschaft]]&lt;br /&gt;
*{{Ebidat |ID=7412 |Name=Burg des Aylt von Faldern |Autor=Stefan Eismann |Abruf=2021-06-23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Hinte}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Aurich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hinte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Aurich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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