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	<title>Osterath - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Jesi: + Verweis</title>
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		<updated>2025-10-16T14:43:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Verweis&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit dem Stadtteil Osterath. Zu Personen siehe [[Osterrath]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Osterath&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Meerbusch&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DEU Osterath COA.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/16/9/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 6/37/13/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Nordrhein-Westfalen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 41 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.02&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 13505&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2021&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://meerbusch.de/media/Default/Downloads/OpenData/statistisches_jahrbuch_2021/Teil_02.pdf |titel=Statistisches Jahrbuch 2021 |hrsg=Stadt Meerbusch |seiten=3 |format=PDF; 1,13 MB |abruf=2024-08-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1970-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 40670&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02159&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Stadtbezirk Meerbusch Osterath.svg&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:St.-Nikolaus-Meerbusch-Osterath.jpg|mini|St. Nikolaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osterath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist einer von acht Stadtteilen der aufgrund der [[Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen Gemeindegebietsreform]] gegründeten Stadt [[Meerbusch]]. Er liegt im westlichen Bereich der Stadt. In Osterath leben auf einer Fläche von 1202 ha (entspricht 18 % der Stadt Meerbusch) 13.505 Einwohner (Stand: 2021), damit ist es nach [[Büderich (Meerbusch)|Büderich]] der zweitgrößte Ortsteil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Osterath liegt am linken [[Niederrhein (Region)|Niederrhein]] und grenzt im Nordwesten an die Stadt [[Krefeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung in römischer Zeit, nachweisbar sind erste Ansiedlungen zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert. Der Name des heutigen Ortsteils wandelte sich von Ostradoe und Oistraide (13. Jahrhundert) über Oysterroede, Oesterraid, Oisterraids, Osterraidt, Osterath, Osteradt (17. Jahrhundert).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Osterather [[Kirchspiel]] bestand im 13. Jahrhundert aus 3,5 [[Honnschaft|Honschaften]]. Der Dorfkern bestand aus zwei sich gegenüberliegenden Höfen, dem Ploeneshof und dem Gumpertzhof, die 1364 erstmals erwähnt wurden. Im 16. Jahrhundert existierten 27 [[kurmud]]spflichtige Höfe mit jeweils 50 bis 100 Morgen Ackerland. Hierzu gehörte zum Beispiel der direkt im Osterather Ortskern liegende Huysmannshof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Osterather Gebiet gab es zwei Mühlen, eine lag am Mühlbach in Bovert, die seit Ende des 12. Jahrhunderts Abgaben an das [[Haus Meer|Kloster Meer]] zahlte, aber im 16. Jahrhundert untergegangen sein muss. Die zweite Mühle lag auf dem Weg zwischen Osterath und [[Willich]]. Sie wurde in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Durch weitere Ansiedlungen wurde Osterath im 15. Jahrhundert zum [[Straßendorf]], im 18. Jahrhundert wuchs der Ort durch zahlreiche Baumaßnahmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1392 bis 1794 gehörte Osterath zum [[Kurköln|kurkölnischen]] [[Amt Linn|Amte Linn]]. Osterath stand von 1798 bis 1814 unter [[Frankreich|französischer]] Herrschaft. Während dieser Zeit bildete Osterath eine [[Mairie]] nach französischem Vorbild und gehörte zum Kanton Uerdingen im [[Arrondissement de Crévelt|Arrondissement Krefeld]] des [[Département de la Roer|Rur-Departements]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wiki.genealogy.net/Kanton_Uerdingen GenWiki: Kanton Uerdingen]&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem 1814 der gesamte Niederrhein auf dem [[Wiener Kongress]] dem Königreich Preußen zugeschlagen wurde, kam Osterath 1816 zum neuen [[Kreis Krefeld]]. Aus der Mairie Osterath der [[Franzosenzeit]] wurde die preußische [[Bürgermeisterei (Preußen)|Bürgermeisterei]] Osterath.&amp;lt;ref name=&amp;quot;viebahn97&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Johann Georg von Viebahn |url=https://books.google.de/books?id=dF9MAAAAMAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA1-PA130#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false |titel=Statistik und Topographie des Regierungs-Bezirks Düsseldorf |datum=1836 |seiten=130 |abruf=2022-11-11 |kommentar=Digitalisat}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ortsteile Dorf, Giesenend, Schweinum, Görgesheide, Hoterheide, Ivangsheide und [[Bovert]] bildeten Mitte des 19. Jahrhunderts die Gemeinde Osterath. Industrie und Gewerbe entwickelten sich rasch, nachdem 1855 die [[Linksniederrheinische Strecke|Eisenbahnstrecke Köln–Krefeld]] und 1898 die [[K-Bahn]]-Strecke Düsseldorf–Krefeld eröffnet wurden. Neben der Brauerei Bacher, die bis in die 1930er Jahre [[Altbier]] braute, wurden eine Mosaikfabrik, eine Sauerkrautfabrik, eine Schuhfabrik und eine Drahtseilfabrik gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen 1918 und 1953 amtierten abwechselnd [[Rudolf Bartels (Politiker)|Rudolf Bartels]] und [[Hugo Recken]] als Bürgermeister bzw. Gemeindedirektor von Osterath.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zur Gebietsreform 1970 gehörte Osterath als Gemeinde zum [[Kreis Kempen-Krefeld]]. Mit der Neugliederung wurde der Hauptteil Osteraths am 1. Januar 1970 in die neu gegründete Stadt Meerbusch eingegliedert. Ein kleinerer Teil kam zur Stadt Willich.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann |Titel=Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1970 |Seiten=114}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Landtag von Nordrhein-Westfalen beschloss 1974 die Auflösung der Stadt Meerbusch und die Eingliederung von Osterath in die Landeshauptstadt [[Düsseldorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Bünermann, Heinz Köstering |Titel=Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen |Verlag=Deutscher Gemeindeverlag |Ort=Köln |Datum=1975 |ISBN=3-555-30092-X |Seiten=39}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Stadt Meerbusch erwirkte jedoch beim [[Verfassungsgerichtsbarkeit|Verfassungsgericht]] in [[Münster]] die Aussetzung des Auflösungsbeschlusses. Der Landtag von Nordrhein-Westfalen bestätigte daraufhin 1976 die Existenz der Stadt Meerbusch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historisches Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau eine im Schildfuß aufgehende und den umlaufenden Schildrand mit 14 Strahlen berührende goldene Sonne, bedeckt mit zwei silbernen gekreuzten Hacken.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Im Norden Osteraths gibt es insgesamt vier ehemalige Baggerseen, davon eine ehem. Lockergesteinsabgrabung (ca. 4 ha) nördlich vom Meyersweg (Objektkennung im LANUV-Biotop-Kataster: BK-4705-0016) und ein kleinerer an der Krefelder Straße. Zwei Seen (links ca. 2 ha, rechts ca. 2,5 ha) im Besitz der Kiesgrube Schmitz nordwestlich der Reha-Klinik (BK-4705-0018), die lediglich durch einen Fahrwegdamm voneinander getrennt sind, wird seit 1962 vom örtlichen Angelsportverein „Anglergilde“ gepachtet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://anglergilde-meerbusch.de/uns.html |text=Webauftritt des Anglersportvereins „Anglergilde“ |wayback=20130703114136 |archiv-bot=2019-05-05 14:27:06 InternetArchiveBot}} über die ehemaligen Baggerseen&amp;lt;/ref&amp;gt;. Diese Seen, zusammen mit nördlichen Seen in Krefeld, stellen ein wichtiges Brut- und Nahrungshabitat für [[Eisvogel]] und [[Uferschwalbe]] dar und bieten zudem Lebensraum für weitere Wasservögel. Die [[Röhricht]]bestände haben durch [[Nutria]]-Fraß Verluste erfahren.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.wms.nrw.de/html/7660100/BK-4705-0016.html Beschreibung im Eintrag zum Objekt BK-4705-0016 des LANUV-Biotopkatasters]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Östlich von Bovert schließt sich das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Meerbusch (Waldgebiet)|Der Meerbusch]]&amp;#039;&amp;#039; an, welches aber formal auf dem Gebiet des Nachbarstadtteils Büderich und der Nachbarstadt Kaarst liegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof-Osterath hinten.jpg|mini|Osterather Bahnhof, Ansicht der Gleisseite]]&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof Meerbusch-Osterath|Osterather Bahnhof]] nahe der Ortsmitte wurde 1856 durch die [[Köln-Krefelder Eisenbahn-Gesellschaft]] gebaut. Das Gebäude, das außen mit Holzpaneelen verkleidet ist, steht unter Denkmalschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kirche St. Nikolaus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die römisch-katholische [[St. Nikolaus (Osterath)|Kirche St. Nikolaus]] wurde vermutlich im 13. Jahrhundert gebaut. Ihr musste eine bereits bestehende Kapelle weichen. Die Kirche wurde 1855 erweitert, an den vierstöckigen Turm aus [[Tuff]]stein aus dem 12. Jahrhundert wurde ein neues Langhaus gebaut. Dabei wurde die Ausrichtung verändert, das ehemalige Kirchenschiff stand auf dem heutigen Kirchplatz. Seit 1972 beherbergt die Kirche die [[Reliquie]]n von [[Hildegundis von Meer]]. Seit Januar 2010 ist St. Nikolaus Filialkirche der Pfarrgemeinde Hildegundis von Meer. Pfarrkirche ist die St.-Stephanus-Kirche in Lank-Latum. siehe auch: [[Liste von Sakralbauten in Meerbusch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Vikarie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das alte Vikariegebäude aus der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts ist das, unter Denkmalschutz stehende, [[Fachwerkhaus|Fachwerkgebäude]] an der Hochstr. 20/Ecke Bommershöferweg. Es war Bestandteil eines [[Stiftung|Fonds]], aus dem sich die Vikarstelle finanzierte und stand dem Osterather [[Vikar]] zur freien Verfügung. Zum Gebäude gehörten auch Stall, Schuppen und ein kleiner Garten. Zur Mitte des 20. Jahrhunderts war das Haus, hauptsächlich durch Feuchtigkeit, soweit geschädigt und auch nicht mehr standesgemäß, dass es dem Kirchenvorstand unökonomisch erschien an diesem Gebäude festzuhalten. Es wurde mit Planungen zur Finanzierung eines neuen Vikariegebäudes begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Schöndeling: &amp;#039;&amp;#039;Die neue Vikarie von St. Nikolaus in Osterath&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Meerbuscher Geschichtshefte&amp;#039;&amp;#039;. Geschichtsverein Meerbusch e.&amp;amp;nbsp;V., Meerbusch. 1986:3:68. {{ISSN|0930-3391}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das ehemalige Gartengrundstück wird heute von der benachbarten Gastronomie genutzt. Der vom derzeitigen Eigentümer beantragte Abriss wurde vom Verwaltungsgericht Düsseldorf abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Norbert Stirken |url=https://rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/alte-vikarie-gericht-verbietet-abriss_aid-13816517 |titel=Alte Vikarie: Gericht verbietet Abriss |hrsg=rp-online |datum=2012-01-30 |abruf=2012-06-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Alte Brauerei&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Die alte Brauerei entstand als Produktionsstätte der 1874 gegründeten Brauerei Bacher. 1931 wurde der Braubetrieb zu Gunsten eines reinen Bierverlags aufgegeben. Seit 1980 stellte die Stadt Meerbusch&lt;br /&gt;
als neue Eigentümerin die Immobilie für kommunale Aufgaben und für den Vereinssport zur Verfügung. 2008 erwarb die Alte Brauerei Projektgesellschaft mbH das Gebäude und führte eine umfassende Kernsanierung und verschiedene Umbaumaßnahmen durch, bei denen die markante Fassade und die inneren Strukturen des Gewerbebaues bewusst erhalten wurden. 2010 wurde dort unter dem Namen „Forum für Bürokultur – Alte Brauerei“ eine Büromöbel-Ausstellung eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Buch- und Kunstkabinett Mönter&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
In der 1883 errichteten Dampfmühle (denkmalgeschützt) am Kirchplatz 1 richtete Konrad Mönter im Jahre 1983 ein Bücherhaus ein und veranstaltete seitdem Lesungen und die so genannten Treppenhauskonzerte. 1988 wurde für Bücher, Kunst und Kultur mehr Raum in umgebauten Nebenhäusern geschaffen. Nun unter der Anschrift Kirchplatz 1–5 fanden in den Räumen regelmäßig Ausstellungen nationaler und internationaler Künstler statt. Im Skulpturenhof fanden Besucher Skulpturen von [[Bernar Venet]], &amp;#039;&amp;#039;Ingrid Roscheck&amp;#039;&amp;#039;, [[Michel Sauer]], &amp;#039;&amp;#039;Will Brüll&amp;#039;&amp;#039;, [[Rainer Barzen]], [[Lee Young-Jae]] und boten außerdem Bildhauern die Gelegenheit ihre Arbeiten zu präsentieren. Im Jahre 2020 gab Konrad Mönter das Unternehmen auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kunst ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grosser Raumwirbel.JPG|mini|hochkant|Großer Raumwirbel, Stahlplastik aus dem Jahre 1965]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Skulpturen von Will Brüll:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Will Brüll]], ein Osterather Bildhauer, erstellte Plastiken aus Edelstahl.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großer Raumwirbel – 1965&amp;#039;&amp;#039; im Kreisverkehr an der Willicher Straße in der unmittelbaren Nähe der Mühle, in der Brüll lebte und arbeitete, der Stadt als [[Dauerleihgabe]] übergeben im Februar [[2004]]&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Bericht von [[Neuß-Grevenbroicher Zeitung]]: [http://www.ngz-online.de/public/article/nachrichten/213630/Raumwirbel-im-Kreisel-aufgestellt.html Skulptur als Dauerleihgabe: Raumwirbel im Kreisel aufgestellt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gebeugten&amp;#039;&amp;#039; auf dem Friedhof am Bommershöfer Weg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museen ===&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der [[Umspannanlage Osterath]] befindet sich seit 1981 die [[Elektrothek Osterath]]. Das Museum dokumentiert die Geschichte der Elektrotechnik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
=== Straßen ===&lt;br /&gt;
Osterath verfügt über drei Autobahnanschlüsse, nördlich an die [[Bundesautobahn 44|A 44]] (Abfahrt [[Fischeln]]/Osterath – Krefelder Straße), südlich an die [[Bundesautobahn 52|A 52]] (Abfahrt [[Kaarst]]-Nord/Osterath) und westlich an die [[Bundesautobahn 57|A 57]] (Anschlussstelle Bovert). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regionalverkehr ===&lt;br /&gt;
Wie oben erwähnt verfügt Osterath über einen Anschluss an die [[Linksniederrheinische Strecke]] mit Verbindungen nach [[Düsseldorf]], [[Krefeld]], [[Neuss]] und [[Köln]]. Der [[Bahnhof Meerbusch-Osterath|Bahnhof &amp;#039;&amp;#039;Meerbusch-Osterath&amp;#039;&amp;#039;]] ist der einzige Bahnhof in [[Meerbusch]] und wird von den Regionalexpress-Linien RE 7 (Krefeld–Rheine) betreiben durch [[National Express Holding|National Express]] und RE 10 (Kleve–Düsseldorf) der [[Rhein Ruhr Bahn]] im Stunden- bzw. Halbstundentakt angefahren. Wochentags verstärkt die RB 37 des Unternehmens [[Train Rental|TRI]] den RE 7 zwischen Krefeld und Neuss zu einem 30-Minuten-Takt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Linie !! Linienbezeichnung !! Linienverlauf&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie NRW|RE|7}}&lt;br /&gt;
| [[Rhein-Münsterland-Express]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Netz: Rhein-Wupper Schiene&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;[[Bahnhof Rheine|Rheine]]&amp;#039;&amp;#039; – [[Münster (Westfalen) Hauptbahnhof|Münster]] – [[Hamm (Westfalen) Hauptbahnhof|Hamm]] – [[Hagen Hauptbahnhof|Hagen]] – [[Wuppertal Hauptbahnhof|Wuppertal]] – [[Solingen Hauptbahnhof|Solingen]] – [[Köln Hauptbahnhof|Köln]] – [[Neuss Hauptbahnhof|Neuss]] – Meerbusch-Osterath – [[Krefeld Hauptbahnhof|Krefeld]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie NRW|RE|10}}&lt;br /&gt;
| [[Linksniederrheinische Strecke#Bedienungsangebot|Niers-Express]]&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Niers-Rhein-Emscher-Netz&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Düsseldorf Hauptbahnhof|Düsseldorf]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Meerbusch-Osterath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Krefeld Hauptbahnhof|Krefeld]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Geldern]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;[[Kleve]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;small&amp;gt;(nur Mo–Fr, Sa/So im Stundentakt)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|{{Bahnlinie NRW|RB|37}}&lt;br /&gt;
| Niers-Erft-Bahn&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Netz: einzeln vergeben&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| Neuss Hbf – Meerbusch-Osterath – [[Bahnhof Krefeld-Oppum|Krefeld-Oppum]] – Krefeld Hbf (verkehrt nur Wochentags)&lt;br /&gt;
|}&amp;lt;small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;kursiv&amp;#039;&amp;#039;: Takt &amp;gt; 60 Min.; &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;fett&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;: Takt &amp;lt; 60 Min.&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stadtbahn und Busverkehr ===&lt;br /&gt;
Außerdem gibt es in Osterath vier [[Stadtbahn]]-Haltestellen entlang der ursprünglichen seit 1898 von der [[Rheinbahn (Unternehmen)|Rheinbahn]] betriebenen [[K-Bahn]] zwischen Düsseldorf und Krefeld. Heute werden die Haltestellen Bovert, Kamperweg, Hoterheide und Görgesheide (in Fahrtrichtung Krefeld geordnet) von den [[Stadtbahn Düsseldorf|Stadtbahnlinien]] U&amp;amp;nbsp;74 (nur zeitweise und bis Görgesheide) und U&amp;amp;nbsp;76 bedient. Während der [[Hauptverkehrszeit|HVZ]] verkehrt zudem die Linie U&amp;amp;nbsp;70 aber ohne Halt am Kamperweg und an der Görgesheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den schon länger bestehenden Busverbindungen nach [[Lank-Latum]] (Rheinbahn-Linie 832) sowie nach [[Willich]] und [[Viersen]] ([[BVR Busverkehr Rheinland|BVR]]-Linie 071) gibt es seit 2018 eine Schnellbus-Verbindung in den Düsseldorfer Norden: Die Rheinbahn-Linie SB&amp;amp;nbsp;52 verkehrt montags bis samstags über die [[Flughafenbrücke]] bis zur Stadtbahn-Haltestelle {{nowrap|[[Nordpark Düsseldorf|Nordpark]]/[[Aquazoo – Löbbecke Museum|Aquazoo]]}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
In den [[Gewerbegebiet]]en Mollsfeld, Mollsfeld-Nord, Breite Straße und Rudolf-Diesel-Straße haben sich unterschiedliche Firmen angesiedelt. Mollsfeld wurde seit 2005 mit dem Bau des [[Berufsbildung]]szentrums der [[Deutsche Vermögensberatung|Deutschen Vermögensberatung]] nach Norden erweitert. Der in der Karte erkennbare Garten (ein quadratischer Spazierweg mit Bepflanzung) wurde unter der Initiative &amp;#039;&amp;#039;Green Way&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Eine Pressemitteilung von 15. Oktober 2007: [http://www.epson-presse.de/index.php?id=109&amp;amp;no_cache=1&amp;amp;backPID=109&amp;amp;q=green%20way&amp;amp;tt_news=4544 Ein Unternehmen macht sich auf „den grünen Weg“]&amp;lt;/ref&amp;gt; von [[EPSON]] errichtet, die ebenfalls in diesem Gewerbegebiet ihren deutschen Sitz hat. Dagegen dient die Breite Straße hauptsächlich als [[Logistik]]standort. So liegt hier z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Spedition]]szentrum von [[Kaufhof|Galeria Kaufhof]] für Direktlieferung.&amp;lt;ref&amp;gt;Auf der Webseite von Galeria Kaufhof über Lieferkonditionen: {{Webarchiv |url=http://www.galeria-kaufhof.de/sales/service/serv_014_lieferbedingungen.asp?FLEXID=0#drei |text=Wer liefert die Ware an? |wayback=20080510115600 |archiv-bot=2019-05-05 14:27:06 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde in Osterath die St.-Mauritius-Therapieklinik, eine [[Rehabilitation in der Unfallchirurgie|Reha]]-Klinik eingeweiht. Die [[medicoreha Welsink Akademie]] führt mit ihren staatlich anerkannten Fachschulen für [[Physiotherapie]] und [[Ergotherapie]] für ihre Auszubildenden die praktische Ausbildung in der St.-Mauritius-Therapieklinik durch.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://medicoreha.de/akademie/ &amp;#039;&amp;#039;medicoreha Welsink Akademie&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konverter ===&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Umspannanlage Osterath#Erweiterungspläne|titel1=„Erweiterungspläne“ im Artikel Umspannanlage Osterath}}&lt;br /&gt;
Der Stromnetzbetreiber [[Amprion]] plant südlich von Osterath eine so genannte doppelte Konverterstation als Erweiterung der bestehenden Umspannanlage Osterath. Gegen diese Ausbaupläne gibt es massiven Widerstand seitens vieler Meerbuscher Bürger, die sich in einer Bürgerinitiative zusammengeschlossen haben, des Meerbuscher Stadtrates, der den Bau in einer Resolution einstimmig ablehnte, sowie verschiedener weiterer Gruppen und Einzelpersonen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehemaliges Ostara-Gelände ===&lt;br /&gt;
Die ehemalige [[Stein- und Mosaik-Fabrik Ostara]] direkt neben dem Bahnhof war bis 2001&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel der Rheinischen Post: {{Webarchiv |url=http://www.rp-online.de/public/article/meerbusch/628740/Willich-gegen-Frischemarkt.html |text=Meerbusch: Willich gegen Frischemarkt |wayback=20081025103831}} (siehe unter „Ostara-Gelände“)&amp;lt;/ref&amp;gt; in Betrieb. Seitdem bis 2006 wurden die Gebäude nicht genutzt (von Feuerwehrübungen abgesehen). Seit 1996&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Artikel aus den Meerbuscher Rathaus-Nachrichten: {{Webarchiv |url=http://www.meerbusch.de/kommunen/meerbusch/push/presse.nsf/0/F39FE72FE828BB5EC12572760044FA4C?opendocument |text=Frischemarkt-Bau auf dem Ostara-Gelände am Bahnhof Osterath |wayback=20160304191255}}&amp;lt;/ref&amp;gt; steht dies als Eigentum der [[Carat-Gruppe]] aus [[Oberhausen]], die das Gebäude für den Bau eines Frischemarkts abreißen ließ. Dabei wurde im Juli 2007 eine 250 kg schwere [[Fliegerbombe]] gefunden, bei deren [[Entschärfung]] alle Bewohner im Umkreis von 250 Metern ihre Wohnungen verlassen sowie im Bereich zwischen 250 und 500 Metern ihre Fenster und Türen geschlossen halten mussten.&amp;lt;ref&amp;gt;Ein Bericht von [[Neuß-Grevenbroicher Zeitung]]: [http://www.ngz-online.de/public/article/regional/meerbusch/nachrichten/457970 Meerbusch: Fliegerbombe entschärft]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Bau des Frischemarkts wurde zuerst wegen der Befürchtung, der Osterather [[Einzelhandel]] könne die großen Verluste nicht ertragen, vor allem von der [[SPD]] abgelehnt. Aufgrund eines positiven Untersuchungsergebnisses der Hamburger [[Gesellschaft für Konsumforschung #Akquisitionen und Beteiligungen|Gfk GeoMarketing]] genehmigte ihn die [[CDU]]-[[Fraktion (Politik)|Fraktion]].&amp;lt;ref&amp;gt;RP Meerbusch: [https://rp-online.de/nrw/staedte/meerbusch/gutachter-pro-frischemarkt_aid-11148711 Gutachter pro Frischemarkt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Verluste des Einzelhandels sollen 500.000 bis 600.000 Euro betragen, daher seien [[Leerstand|Leerstände]] nicht zu erwarten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Peter Dohms (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Meerbusch. Die Geschichte der Stadt und der Altgemeinden&amp;#039;&amp;#039;. Meerbusch 1991.&lt;br /&gt;
* Norbert Schöndeling: &amp;#039;&amp;#039;Meerbusch&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinische Kunststätten. Heft 389.&amp;#039;&amp;#039; Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, Köln 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Theodor Holzschneider: &amp;#039;&amp;#039;Special-Chronik über die Pfarre und Gemeinde Osterath&amp;#039;&amp;#039;. Osterath 1870, neu herausgegeben durch die Stadt Meerbusch 1974.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Meerbusch}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Meerbusch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Kreis Neuss]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Rhein-Kreis Neuss)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1970]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jesi</name></author>
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