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	<title>Osteolyse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T00:29:49Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osteolyse&amp;diff=407309&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Umschriebene Osteolyse */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2025-11-08T08:40:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Umschriebene Osteolyse: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox ICD&lt;br /&gt;
| 01-CODE = M89.5&lt;br /&gt;
| 01-BEZEICHNUNG = Osteolyse&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osteolyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|ὀστέον|ostéon|de=Knochen}} und {{lang|grc|λύσις|lýsis}} ‚Auflösung‘) bezeichnet allgemein einen [[Knochen]]abbau. Damit kann einerseits der Knochenabbau auf zellulärer Ebene bezeichnet werden, wie er im Rahmen des [[Knochengeweberemodellierung|physiologischen Knochenumbaus]] beständig im Knochenstoffwechsel erfolgt, andererseits ein überschießender Knochenabbau im Rahmen eines pathologischen Knochenumbaus bezeichnet werden. Zum anderen bezeichnet besonders in der [[Radiologie]] und [[Onkologie]] eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;umschriebene Osteolyse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; einen lokalen Knochendefekt mit komplettem Verlust der Knochensubstanz innerhalb des Defektes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Osteolyse beim Knochenumbau ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Medical X-Ray imaging BMJ02 nevit.jpg|mini|Osteoporose (Hand)]]&lt;br /&gt;
Generell sind die [[Osteoklast]]en die Zellen, die Knochen abbauen können, weshalb diese Form der Osteolyse auch als osteoklastische Reaktion bezeichnet werden kann. Sie werden über Hormone des Knochenstoffwechsels kontrolliert und stehen beim physiologischen Knochenumbau in ihrer Aktivität im Gleichgewicht mit den knochenaufbauenden [[Osteoblast]]en.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Störungen des physiologischen Gleichgewichtes lassen sich zwei Formen der [[Knochenkrankheit|Osteopathie]] unterschieden, bei denen es zu einer reduzierten [[Knochendichte]] kommt:&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz U. Niethard, Joachim Pfeil: &amp;#039;&amp;#039;Orthopädie.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Hippokrates-Verlag, Stuttgart 1992, ISBN 3-7773-1015-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Osteoporose]] und die Vorstufe [[Osteopenie]] mit gleich starker Verminderung der organischen Substanzen und des Mineralgehalts. Diese Formen können systemisch auftreten und alle Knochen betreffen oder nur regional auftreten.&lt;br /&gt;
* [[Osteomalazie]] mit vermindertem Mineralgehalt bei unverändertem oder weniger stark vermindertem Gehalt an organischen Anteilen durch Störung des Phosphatstoffwechsels oder eines Mangels an aktivem [[Vitamin&amp;amp;nbsp;D]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umschriebene Osteolyse ==&lt;br /&gt;
Auch die umschriebene Osteolyse erfolgt ausschließlich durch Osteoklasten, die jedoch lokal stark überaktiviert sind ohne gleichzeitige Osteoblasten-Aktivität. So entstehen im Knochen Stellen ohne Knochensubstanz, die wie ausgestanzte Löcher wirken können (typisches Bild beim [[Plasmozytom]]).&lt;br /&gt;
[[Datei:Plasmocytome lytique tiers inf femur.JPG|mini|Beispiel: Osteolyse im [[Oberschenkelknochen]] bei einem [[Multiples Myelom|Plasmozytom]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ursachen einer umschriebenen Osteolyse sind vielseitig und können sich manchmal aus der Lokalisation der Osteolyse, Grunderkrankungen und Alter des Patienten erschließen lassen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Bei einer mechanischen Lockerung von [[Implantat]]en können sich Osteolysen als Lockerungssäume oder durch Fremdkörper (Abrieb) bilden. Dies kann an [[Endoprothese]]n, aber auch an [[Osteosynthese]]n auftreten und erfordert oftmals die Entfernung der Osteosynthese oder bei einer [[Prothesenlockerung]] einen Wechsel der Endoprothese.&lt;br /&gt;
* Osteolytische Prozesse können bei einer [[Periimplantitis]] zur Lockerung beziehungsweise zum Verlust eines [[Zahnimplantat]]s führen, die durch eine gemischte anaerobe [[Mikroflora]] ausgelöst wird, bei der [[Gram-Färbung|gramnegative Bakterien]] im Vordergrund stehen.&lt;br /&gt;
* Eine weitere Form der Osteolyse ist der Abbau der [[Alveolarfortsatz|Alveolarfortsätze]] des [[Kiefer (Anatomie)|Kiefers]]. Der [[Kieferaufbau#Ursachen des Knochenabbaus|Knochenabbau]] des Kieferknochens kann durch [[Zahnverlust]], [[Parodontitis]] oder durch den Auflagedruck von Zahnprothesen erfolgen. Bei Letzterem beträgt der Alveolarkammabbau im ersten Jahr nach dem Zahnverlust etwa 0,5 mm im Oberkiefer und 1,2 mm im Unterkiefer. In den Folgejahren beträgt der Abbau 0,1 mm im Oberkiefer und 0,4 mm im Unterkiefer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Chir&amp;quot;&amp;gt;N. Schwenzer, M. Ehrenfeld: &amp;#039;&amp;#039;Zahn-Mund-Kiefer-Heilkunde.&amp;#039;&amp;#039; 5 Bände, Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Zahnärztliche Chirurgie&amp;#039;&amp;#039;. Thieme Verlag, Stuttgart 2000, ISBN 3-13-116963-X, [https://books.google.de/books?id=IY-mdD8uJm4C&amp;amp;pg=PR12&amp;amp;dq=ehrenfeld+band+3&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ei=cRSIUdDoLsabtAa-v4HACg Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Umfang des Abbaus wird in den [[Kieferaufbau#Resorptionsklassen|Resorptionsklassen nach Cowood und Howell]] unterschieden.&lt;br /&gt;
* Auch gutartige und bösartige [[Knochentumor]]en können sich als Osteolysen darstellen, die teilweise erst durch eine [[pathologische Fraktur]] des durch die Osteolyse geschwächten Knochens auffallen. Die Bandbreite reicht von einer einfachen [[Solitäre Knochenzyste|Knochenzyste]] bis zum [[Osteosarkom]]. Ebenso treten Osteolysen durch [[Knochenmetastase|Metastasen]] bösartiger Tumoren anderer Organe auf, oder als Manifestation hämatologischer Tumoren, also bei [[Leukämie]]n oder [[Lymphom]]erkrankungen, wie dem Plasmozytom. Es gibt radiologische Zeichen wie ein Sklerosierungsrand um die Osteolyse, die auf eine gutartige Ursache hindeuten. Dies wird in der [[Lodwick-Klassifikation]] der radiologischen Befunde von Osteolysen und Knochentumore erfasst.&lt;br /&gt;
* Im Rahmen von Stoffwechselerkrankungen können selten ebenfalls Osteolysen auftreten, ein Beispiel sind die „braunen Tumoren“ bei einer Überfunktion der Nebenschilddrüse ([[Hyperparathyreoidismus]]). Bei primärem Hyperparathyreoidismus werden osteolytische Veränderungen im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich im Gegensatz zum übrigen Skelettsystem selten beobachtet, können aber den ersten klinischen Hinweis auf die [[Endokrinologie|endokrine]] Erkrankung darstellen.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Millesi, B. Niederle u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Osteolysen im Kieferbereich als erster Hinweis auf einen primären Hyperparathyreoidismus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;European Surgery.&amp;#039;&amp;#039; 26, 1994, S.&amp;amp;nbsp;410–414, [[doi:10.1007/BF02620046]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch im Rahmen einer [[Amyloidose]] können Osteolysen beobachtet werden.&lt;br /&gt;
* Auch gelenknahe Knochenzysten stellen Osteolysen dar und treten bei fortgeschrittenen [[Arthrose]]n als „Geröllzysten“ und entzündlichen Gelenkerkrankungen, wie der [[Chronische Polyarthritis|chronischen Polyarthritis]] auf.&lt;br /&gt;
* Infektionen wie eine Knochenmarkvereiterung ([[Osteomyelitis]]) führen ebenfalls zu Osteolysen, teilweise auch bei sehr niedrig virulenten Keimen, wie beim [[Brodie-Abszess]]. Sehr seltene Ursachen können auch eine [[Tuberkulose]] oder eine [[Mykose|Pilzinfektion]] sein&amp;lt;ref&amp;gt;Adam Greenspan: &amp;#039;&amp;#039;Skelettradiologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Urban&amp;amp;Fischer-Verlag, München 2003, ISBN 3-437-23060-3.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Idiopathische Osteolyse ==&lt;br /&gt;
Sehr selten wird die komplette Auflösung eines einzelnen Knochens beobachtet. Diese als [[Gorham-Stout-Syndrom]],  &amp;#039;&amp;#039;Idiopathische massive Osteolyse&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Phantomknochenkrankheit&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete Erkrankung ist [[idiopathisch]], die Ursache also unbekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu den idiopathischen Osteolysen zählen ferner in der Einteilung nach &amp;#039;&amp;#039;Spranger-Langer-Wiedemann&amp;#039;&amp;#039; von 1974&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leiber&amp;quot;&amp;gt;{{bibISBN|3-541-01727-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;J. W. Spranger, L. O. Langer, H. R. Wiedemann: &amp;#039;&amp;#039;Bone Dysplasias: An Atlas of Genetic Disorders of Skeletal Development&amp;#039;&amp;#039; Saunders, 1974, S.&amp;amp;nbsp;211–218.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Multizentrische karpotarsale Osteolyse]] mit oder ohne Nephropathie&amp;lt;ref&amp;gt;{{Orphanet|ID=2774 |Name=Multizentrische karpotarsale Osteolyse mit oder ohne Nephropathie |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* die Gruppe der [[Erbkrankheit|hereditären]] idiopathischen Osteolysen&amp;lt;ref&amp;gt;{{bibISBN|3-541-01727-9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ I Lamy-Maroteaux]]&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ II Joseph]]&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ III Hozay]]&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ IV Thieffry-Shurtleff]]&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ V François]]&lt;br /&gt;
** [[Hajdu-Cheney-Syndrom]] (Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ VI)&lt;br /&gt;
** [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ VII Torg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
F. Hardegger stellte im Jahre 1985 eine alternative Klassifikation der hereditären multizentrischen Osteolysen vor:&amp;lt;ref&amp;gt;F. Hardegger, L. A. Simpson, G. Segmueller: &amp;#039;&amp;#039;The syndrome of idiopathic osteolysis. Classification, review, and case report.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The Journal of bone and joint surgery. British volume.&amp;#039;&amp;#039; Band 67, Nummer 1, Januar 1985, S.&amp;amp;nbsp;88–93, PMID 3968152. {{Webarchiv|url=http://www.boneandjoint.org.uk/content/jbjsbr/67-B/1/88.full.pdf |wayback=20170829022823 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2019-05-05 14:25:31 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 1&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit dominanter Vererbung ([[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ I Lamy-Maroteaux|Typ Lamy-Maroteaux]], [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ IV Thieffry-Shurtleff|Typ Tieffry-Shurtleff]] und [[Hajdu-Cheney-Syndrom]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 2&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; mit rezessiver Vererbung ([[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ II Joseph|Typ Joseph]], [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ III Hozay|Typ Hozay]], [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ V François|Typ François]] und [[Hereditäre idiopathische Osteolyse Typ VII Torg|Typ Torg]])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 3&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; nicht erbliche Formen mit Nephropathie&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 4&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[Gorham-Stout-Syndrom]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Typ 5&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [[MONA-Spektrum]] (Winchester-Syndrom)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Akroosteolyse]]&lt;br /&gt;
* [[MONA-Spektrum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Krankheitsbild in Orthopädie und Unfallchirurgie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osteologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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