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	<title>Osteoblast - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T12:18:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osteoblast&amp;diff=192580&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Tzeh: Verantwortlich für etwas können nur Menschen ein, nicht hingegen spezielle Zellen</title>
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		<updated>2025-08-03T12:50:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verantwortlich für etwas können nur Menschen ein, nicht hingegen spezielle Zellen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Active osteoblasts.jpg|miniatur|Aufnahme mehrerer Osteoblasten. In der [[Transmissionselektronenmikroskop|TEM-Aufnahme]] ist das von den Osteoblasten synthetisierte [[Osteoid]] als helle, zur mineralisierten Knochenmatrix hin scharf abgegrenzten Zone (schwarze Grenzlinie) mit zwei eingelagerten Osteozyten gut zu erkennen.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osteoblasten&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Altgriechische Sprache|altgriechisch]] ὀστέον ostéon, deutsch ‚Knochen‘, und βλαστός blastós, deutsch ‚Keim, Spross‘; [[Singular]] &amp;#039;&amp;#039;der Osteoblast&amp;#039;&amp;#039;) sind [[Zelle (Biologie)|Zellen]], die für die Bildung von [[Knochengewebe]] bei der Knochenbildung, beim Knochenwachstum und beim [[Knochenumbau]] sorgen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau und Funktion ==&lt;br /&gt;
Osteoblasten entwickeln sich aus undifferenzierten [[Mesenchym]]zellen, embryonalen Bindegewebszellen. Sie bilden die Grundlage der Knochensubstanz, die [[Knochengewebe#Knochenmatrix|Knochenmatrix]] (Osteoid), indem sie vor allem Typ-1-[[Kollagen]] und Calciumphosphat in Form von [[Hydroxylapatit]] in den [[Interstitium (Anatomie)|interstitiellen]] Raum ausscheiden. Osteoblasten besitzen lange Zellausläufer, mit denen sie mit dem nichtmineralisierten Gewebe oder über [[Gap Junction|gap junctions]] mit benachbarten Osteoblasten in Verbindung bleiben.&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Heinzeller, Carl M. Büsing: &amp;#039;&amp;#039;Histologie, Histopathologie und Zytologie für den Einstieg.&amp;#039;&amp;#039; Georg Thieme, Stuttgart 2001, ISBN 978-3-13-126831-0, S. 83.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Osteoblasten bilden viel [[Alkalische Phosphatase]]. Ihre Aktivität wird durch Hormone, vor allem durch [[Somatropin|Wachstumshormon]] gesteuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abdolvahab&amp;quot;&amp;gt;Hamid Abdolvahab-Emminger: &amp;#039;&amp;#039;Physikum exakt: das gesamte Prüfungswissen für die 1. ÄP&amp;#039;&amp;#039;. Georg Thieme, Stuttgart, 2005, ISBN 978-3-1310-7034-0, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Prozess der Knochenbildung ([[Ossifikation]]) produzieren die Osteoblasten um sich herum immer mehr Osteoid und mauern sich damit selbst ein. Dadurch wird der Osteoblast zum  nicht mehr teilungsfähigen [[Osteozyt]]en. Gegenspieler der Osteoblasten sind die [[Osteoklast]]en, die Knochensubstanz abbauen können.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Abdolvahab&amp;quot; /&amp;gt; Der ständig im Knochengewebe stattfindende Prozess des [[Knochenumbau]]s ist ein Wechselspiel von Osteoblasten und Osteoklasten. Knochenab- und ausbau können dabei aber zeitlich und räumlich unabhängig voneinander ablaufen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hideaki E. Takahashi, David B. Burr, Noriaki Yamamoto: &amp;#039;&amp;#039;Osteoporotic Fracture and Systemic Skeletal Disorders: Mechanism, Assessment, and Treatment&amp;#039;&amp;#039;. Springer Nature, 2022, ISBN 978-9-8116-5613-2, S. 114.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Entartete Osteoblasten können Ausgangspunkt für [[Osteoblastom]]e sein. Diese gutartigen Knochentumoren treten vor allem bei männlichen Jugendlichen auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Freyschmidt]], Helmut Ostertag, Gernot Jundt: &amp;#039;&amp;#039;Knochentumoren mit Kiefertumoren. Klinik – Radiologie – Pathologie.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. Springer, Berlin 2010, ISBN 978-3-540-75152-6.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Als einer der Begründer der Osteoblastenlehre kann [[Henri Louis Duhamel du Monceau]] angesehen werden. Im Jahr 1867 hatte [[Carl Gegenbaur]] erstmals die zuinnerst gelegenen Zellen der Knochenhaut als „Osteoblasten“ beschrieben. Weitere bedeutende Vertreter der Osteoblastenlehre, der 1901 noch von Barth und Marchand widersprochen wurde, waren unter anderem [[Erich Lexer]] und seine Schule, [[Heinrich Bürkle de la Camp|Bürkle de la Camp]] und H. Matti.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Ecke, Uwe Stöhr, Klaus Krämer: &amp;#039;&amp;#039;Unfallchirurgie.&amp;#039;&amp;#039; In: Franz Xaver Sailer, Friedrich Wilhelm Gierhake (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Chirurgie historisch gesehen. Anfang – Entwicklung – Differenzierung.&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Geleitwort von [[Rudolf Nissen]]. Dustri-Verlag Dr. Karl Feistle, Deisenhofen bei München 1973, ISBN 3-87185-021-7, S. 204–216, hier: S. 211 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zelltyp]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Histologie der Binde- und Stützgewebe]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Tzeh</name></author>
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