<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ostenholzer_Moor</id>
	<title>Ostenholzer Moor - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Ostenholzer_Moor"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostenholzer_Moor&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-05T04:58:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostenholzer_Moor&amp;diff=106324&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Orgelputzer: + EN</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ostenholzer_Moor&amp;diff=106324&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-31T13:41:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ EN&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ostenholzer Moor Gagelstrauch@20160402 25.JPG|mini|Gagelstrauch-Fläche im Ostenholzer Moor]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostenholzer Moor Kontrollpunkt.JPG|mini|Nachbau eines ausländischen Checkpoints, zu Übungszwecken der Bundeswehr]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ostenholzer Moor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wohnplatz]] der [[Gemarkung]] [[Hartem]] des [[gemeindefreies Gebiet|gemeindefreien Gebietes]] [[Osterheide]] im [[Landkreis Heidekreis]], in der [[Lüneburger Heide]] ([[Niedersachsen]]).&lt;br /&gt;
Das Ostenholzer Moor&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.bfn.de/0323_aba_id161.html |wayback=20160404123549 |text=Ostenholzer Moor, Beschreibung bei BfN |archiv-bot=2019-05-05 14:24:49 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; benannt nach der Ortschaft [[Ostenholz]] in der Nähe von [[Meißendorf]], ist ein Hochmoor. Das Gelände wird fast ausschließlich als [[Truppenübungsplatz|Übungsplatz]] der [[Bundeswehr]] genutzt. Es ist für die Öffentlichkeit gesperrt und konnte sich dadurch weitgehend naturbelassen entwickeln. Der [[Truppenübungsplatz Bergen]] grenzt unmittelbar nördlich an. Das Flüsschen [[Meiße]] trennt das Ostenholzer Moor vom [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Natur-]] und [[Vogelschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Meißendorfer Teiche/Bannetzer Moor]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtliches ==&lt;br /&gt;
Anfang des 19. Jahrhunderts errichtete das [[Fürstentum Lüneburg]] ein [[Landesökonomiekollegium]] in [[Celle]], zu dem Zweck, das bis dahin unberührte Moor zu nutzen. Ein sichtbares Ergebnis wurde allerdings nicht erzielt. 1912 befasste sich die [[Provinz Hannover]] mit dem Thema „Kultivierung der Ödlandflächen“. Es wurde eine Ödlandkulturstelle geschaffen. Diese legte 1913 ein Gutachten vor. Im Frühjahr 1914 begannen die Arbeiten zur [[Entwässerung]] und [[Kultivierung]] des Ostenholzer Moores. Im Laufe des Sommers 1914 wurden 9 Wohnhäuser gebaut. Am 1. Juli 1914 wurde ein eigener Moorvogt angestellt. Für den Transport des Materials wurde eine 13&amp;amp;nbsp;km lange [[Feldbahn]] von der Mooradministration, ganz im Osten des Moorgebietes, bis nach [[Hademstorf]], östlich der [[Aller]], gebaut. Nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] entstanden in der „Ostsiedlung“ der Gemeinde [[Oberhode]] Holzbaracken für ein Kriegsgefangenenlager, ein Nebenlager des [[Lager Soltau|Lagers Soltau]]. 1500 belgische [[Kriegsgefangene]] kamen jetzt im Moor zum Einsatz. Heimatforscher [[Hans Stuhlmacher]] schreibt in seinem Buch „Die Heidmark“, dass viele Leute zur Besichtigung der langen Reihen von Männern in Kriegskleidung kamen. Sie hatten ein „Eintrittsgeld“ von 25&amp;amp;nbsp;Pfennig zu entrichten, dass dem Roten Kreuz überwiesen wurde. Nach Ende des Krieges wurden kurzfristig auch Strafgefangene für die Arbeiten eingesetzt. Später wurden Berufssoldaten, die im Krieg gedient und jetzt keine Existenz mehr hatten, hier angesiedelt, um sie wieder in das zivile Leben zu integrieren. Sie wohnten, bis zum Aufbau eigener Häuser, zunächst in den verlassenen Baracken der Kriegsgefangenen. Die Siedler brachen das Ödland um, legten Wiesen und Weiden an, hielten Rinder und Kühe und pflanzten Kartoffeln. 1931 mussten infolge der [[Weltwirtschaftskrise]] die Kultivierungs- und Entwässerungsarbeiten aus Geldmangel eingestellt werden. 1938 erfolgte die Umsiedlung der Bevölkerung und Räumung des Teiles des Gebietes das für den Truppenübungsplatz benötigt wurde.&lt;br /&gt;
[[Datei:Ostenholzer Moor Bach.jpg|mini|Blick in das Ostenholzer Moor]]&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft des Moors bildet eine naturnahe Randzone für das eigentliche Naturschutzgebiet, das vom [[Landkreis Celle]] erworben wurde. Die Meißendorfer Teiche, ursprünglich zur Fischzucht angelegt, stellen heute die wichtigsten [[Vogelzug|Raststätten]] und [[Brut]]gebiete für zahlreiche Sumpf- und Wasservögel in Niedersachsen dar.&lt;br /&gt;
Zu finden sind hier rund 250, zum Teil seltene und [[Artenschutz|geschützte]] Vogelarten. Zu ihnen zählen unter anderem der [[Schwarzstorch]] und der [[Fischadler]]. Der [[Wiedervernässung|wiedervernässte]] Teil des Moores ist zu einem Rast- und Schlafplatz von [[Kranich]]en geworden. 2008 wurden hier etwa 600 rastende Kraniche gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hinrich Baumann: &amp;#039;&amp;#039;Die Heidmark – Wandel einer Landschaft&amp;#039;&amp;#039;. (2006)&lt;br /&gt;
* [[Hans Stuhlmacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Heidmark&amp;#039;&amp;#039;, Verlag C.M. Engelhardt, Hannover. (1939)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Ostenholzer Moor Training Area}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/44/19/N |EW=9/45/07/E |type=landmark |dim=1000|region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Moor in Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Lüneburger Heide)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heidmark]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Essel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz (Bundeswehr)|Ostenholz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Truppenübungsplatz in Deutschland|Ostenholz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Orgelputzer</name></author>
	</entry>
</feed>