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	<title>Ost-Akademie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ost-Akademie&amp;diff=1094697&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pallaskatz1 am 20. Dezember 2025 um 11:37 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-20T11:37:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ost-Akademie Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine [[Akademie]], die sich in den Jahren 1951 bis 2005 vor allem der Geschichte und den Interessen der Bevölkerung widmete, die aus den ehemaligen östlichen Gebieten ausgesiedelt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bezeichnungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nordostdeutsche Akademie&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;NOA&amp;#039;&amp;#039;), 1951–1954&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ostdeutsche Akademie&amp;#039;&amp;#039;, 1954–1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ost-Akademie&amp;#039;&amp;#039;, 1962–1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ost-Akademie – Institut für gesamtdeutsche Studien&amp;#039;&amp;#039;, seit 1965&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Akademie für Ost-West-Kooperation – Ost-Akademie Lüneburg e.&amp;amp;nbsp;V. – Institut für Ost-West-Fragen an der Universität Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== 1951–1980 ===&lt;br /&gt;
Am 31. Oktober 1951 gründete &amp;lt;!-- von dem damaligen Präsidenten des 1949 gegründeten Nord-Ostdeutschen Kulturwerks (NOKW) --&amp;gt;[[Max Hildebert Boehm]] die &amp;#039;&amp;#039;Nordostdeutsche Akademie&amp;#039;&amp;#039; in Lüneburg.&lt;br /&gt;
Am 8. September 1952 erfolgte die feierliche Eröffnung. Am ersten Lehrgang nahmen rund 40 Teilnehmer aus neun Staaten teil. Die Nordostdeutsche Akademie widmete sich der Pflege der Tradition und den Problemen der ausgesiedelten Deutschen aus den östlichen Gebieten. Sie beschäftigte sich mit der [[Ostforschung]]. Die Akademie wurde staatlich gefördert unter anderem durch das [[Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen]] und durch das [[Bundesministerium für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte]]. In den ersten dreißig Jahren vertrat sie rigorose Positionen, die eine Wiederherstellung der Grenzen von 1937 forderte und die DDR nicht anerkannte. Ab 1963 war sie Mitglied im [[Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten]] (AdB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1981–1990 ===&lt;br /&gt;
1981 veränderte die Akademie ihre politische Ausrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-3893 &amp;#039;&amp;#039;SED-Diktatur und deutsche Frage&amp;#039;&amp;#039;] Tagungsbericht von 2011&amp;lt;!-- Vlotho--&amp;gt;, Beitrag des ehemaligen Leiters des Ost-Akademie Bernhard Schalhorn. &amp;lt;/ref&amp;gt; Sie begann, sich mit dem Leben in der DDR zu beschäftigen und Kontakte zu den Menschen dort zu suchen. Ein Beispiel dafür war die Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Jugend in der DDR&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für das [[Ministerium für Staatssicherheit]] (Stasi)  war die Ost-Akademie eine &amp;#039;&amp;#039;Einrichtung mit Feindtätigkeit gegen die DDR&amp;#039;&amp;#039;. Im Mai 1982 wurde hierzu ein Vorgang zum Feindobjekt (FO) &amp;#039;&amp;#039;Flechte&amp;#039;&amp;#039; angelegt. [[Inoffizieller Mitarbeiter|Inoffizielle Mitarbeiter]] sammelten unter anderem Informationen über Struktur, Aufgaben und Mitarbeiter der Einrichtung.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundesarchiv.de/assets/bundesarchiv/de/Publikationen/dh_11_niedersachsen-und-die-stasi_barrierefrei.pdf Niedersachsen und die Stasi - Die Überwachung im &amp;quot;Operationsgebiet West&amp;quot;] BStU &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== 1990–2005 ===&lt;br /&gt;
1995 wurde die Ost-Akademie in einer Definition der Bundesregierung in einer Drucksache des [[Deutscher Bundestag|Deutschen Bundestags]] so beschrieben: „Die Ost-Akademie Lüneburg e. V. ist eine Einrichtung wissenschaftlich ausgerichteter politischer Bildung. Ihre Arbeit konzentriert sich auf Aspekte der Deutschen Frage im 20. Jahrhundert, insbesondere auf Geschichte, Politik, Gesellschaft und Kultur. Im Vordergrund stehen dabei die Beziehungen Deutschlands zu den ostmittel- und osteuropäischen Nachbarn.“&amp;lt;ref&amp;gt;Deutscher Bundestag: [http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/13/016/1301630.asc Drucksache 13/1630 vom 6. Juni 1995].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ost-Akademie gehörte als An-Institut zur [[Leuphana Universität Lüneburg|Universität Lüneburg]].&lt;br /&gt;
2003 beschloss der Bundestag die Einstellung der Finanzierung der Ost-Akademie.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://dserver.bundestag.de/btd/15/005/1500556.pdf |titel=Drucksache 15/556 |werk=dserver.bundestag.de |hrsg=Deutscher Bundestag |datum=2021-02-22 |abruf=2003-02-12 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Gebäude in der Herderstraße wurde verkauft und zu einem Altenwohnheim der Augusta-Schwesternschaft umgebaut. Es wurde über einen gläsernen Gang mit dem Mutterhaus in der Heinrich-Heine-Straße verbunden. Die Akademie sollte aber weiter bestehen bleiben. 2005 wurde die Ost-Akademie aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
;Leiter&lt;br /&gt;
* [[Max Hildebert Boehm]], 1951–&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Gehrmann|Karl Heinz Gehrmann]], 1961–1979&lt;br /&gt;
* [[Bernhard Schalhorn]], 1980–2005 (vor 2003, auch Chefredakteur der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Studien)&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;!-- * 1939 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Weitere Mitarbeiter&lt;br /&gt;
* [[Hanns von Krannhals]], seit 1953, dort Dozent für Zeitgeschichte Osteuropas&lt;br /&gt;
* [[Walter Hildebrandt (Soziologe)|Walter Hildebrandt]], seit 1963 Präsidiumsmitglied und Gründer der &amp;#039;&amp;#039;Deutschen Studien&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Doliesen]]&amp;lt;!-- * 1946 --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Adalbert R. Lewandowski&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Tessmer: &amp;#039;&amp;#039;Das Willy-Brandt-Bild in Polen&amp;#039;&amp;#039;. Vorwort S. 11. [https://web.archive.org/web/20150411091617/http://www.willy-brandt.de/fileadmin/stiftung/Downloads/Schriftenreihe/Heft_06_Jan_Eliasson.pdf PDF]. Schriftenreihe der Willy-Brandtstiftung Heft 6, Berlin 2000. 2013 war Schalhorn nicht mehr im Amt, siehe {{Webarchiv|url=http://zowk.eu/mitglieder.php |wayback=20150412004944 |text=Archivierte Kopie  }} eingesehen 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Publikationen ==&lt;br /&gt;
Von 1954 bis 1962 veröffentlichte die Ostakademie die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Ostbrief,&amp;#039;&amp;#039; von 1963 bis 2005 die vierteljährlich erschienene Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Studien&amp;#039;&amp;#039;, bei der der Soziologe [[Walter Hildebrandt (Soziologe)|Walter Hildebrandt]] Mitbegründer und Mitherausgeber war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daneben veröffentlichte sie weitere Schriften&amp;lt;ref&amp;gt;[http://worldcat.org/identities/lccn-n82037552/ Publikationen der Ost-Akademie] WorldCat &amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hanns von Krannhals: &amp;#039;&amp;#039;Der Warschauer Aufstand 1944&amp;#039;&amp;#039;, 1962&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jugend in der DDR. Text- und Materialsammlung zu einer Ausstellung der Ost-Akademie Lüneburg&amp;#039;&amp;#039;, 1987/1988&lt;br /&gt;
* Anatolij P. Bachtin: &amp;#039;&amp;#039;Vergessene Kultur. Kirchen in Nordostpreußen&amp;#039;&amp;#039;, 1998&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bernhard Schalhorn: &amp;#039;&amp;#039;Die Ost-Akademie und die [[Carl-Schirren-Gesellschaft]]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des baltischen Deutschtums&amp;#039;&amp;#039;, {{ISSN|0075-2436}}, Jg. 44 (1996), S. 173–179.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=2007227-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Bildungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Osteuropawissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lüneburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Lüneburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Organisation (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1951]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pallaskatz1</name></author>
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