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	<title>Ossip Iwanowitsch Runitsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T02:23:52Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ossip_Iwanowitsch_Runitsch&amp;diff=2485129&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Pönij: /* Filmografie (Auswahl) */</title>
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		<updated>2025-07-16T14:57:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filmografie (Auswahl)&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Ossip Runitch.jpg|mini|Ossip Runitsch]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ossip Iwanowitsch Runitsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{RuS|Осип Иванович Рунич}}, auch &amp;#039;&amp;#039;Osip Runich&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Giuseppe Runitsch&amp;#039;&amp;#039;; geboren als &amp;#039;&amp;#039;Fradkin&amp;#039;&amp;#039; (russ.: {{lang|ru|Фрадкин}}); * [[1889]] im [[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]]; † [[6. April]] [[1947]] in [[Johannesburg]], [[Südafrika]]) war ein russischer [[Schauspieler]] und [[Regisseur|Theaterregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Runitsch begann seine Bühnenlaufbahn in den letzten Jahren des Zarentums in Russland und erspielte sich am [[Tschechow-Kunsttheater Moskau|Moskauer Künstlertheater]] und am [[Sankt Petersburg]]er Eremitage-Theater rasch beträchtliche Popularität. Daraufhin wurde er während des Ersten Weltkriegs zum Film geholt, wo er tragende Rollen vor allem in Literaturadaptionen übernahm. In einer seiner ersten und wichtigsten Auftritte vor der Kamera, der [[Leo Tolstoi|Tolstoi]]-Verfilmung [[Krieg und Frieden]], verkörperte Runitsch den Nikolai Rostow. Kurz nach der [[Oktoberrevolution]] war seine Filmkarriere vorläufig beendet, und Runitsch schloss sich dem Tross zahlreicher weißrussisch gesinnter Künstler an, die das bolschewistisch gewordene Land in Richtung Westeuropa verließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst fand er Beschäftigung am Theater des Russischen Dramas im [[Lettland|lettischen]] [[Riga]].&amp;lt;ref&amp;gt;Die engl. Wikipedia datiert diese Riga-Episode auf Ende der 30er-Jahre&amp;lt;/ref&amp;gt; 1919 zog er weiter nach [[Italien]]. Dort angekommen, setzte Runitsch, den Vornamen nunmehr in Giuseppe italienisiert, 1920 kurzfristig seine Filmtätigkeit fort. Noch im selben Jahr entschloss er sich zur Übersiedelung nach [[Deutschland]]. In [[Berlin]] war er bis zum Ende des Jahrzehnts ein gefragter Darsteller großer Nebenrollen. Mehrfach wurde er als Direktor und Adeliger besetzt, er spielte aber auch einen Revolutionär (in der &amp;#039;&amp;#039;Danton&amp;#039;&amp;#039;-Verfilmung von 1921). In einigen Inszenierungen exilrussischer Regisseure wie [[Dimitri Buchowetzki]], Nikolai Malikoff, [[Georg Asagaroff]] und [[Wladimir Strijewski]] spielte er auch Hauptrollen. Neben seiner Filmtätigkeit übernahm Runitsch in Berlin auch die Funktion eines Präsidenten der Union der russischen darstellenden Künstler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1921 kam er erstmals nach [[Paris]], wo er sich an Aufführungen exilrussischer Theaterstücke aber auch an Balletts und Opern beteiligte. In seiner filmlosen Zeit (1925 bis 1928) widmete sich Runitsch anderen künstlerischen Aktivitäten in Paris. So unterrichtete er an der ersten russischen Akademie der französischen Hauptstadt und war im Vorstand des Kunstkreises für russische Literatur. Runitsch gab Lesungen in russischer Sprache und sorgte für die Organisation solcher Veranstaltungen (auch Konzerte).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Runitschs deutsche Leinwandkarriere kam mit Anbruch des Tonfilmzeitalters endgültig zum Erliegen, wohl weil er die deutsche Sprache nicht ausreichend beherrschte. 1933&amp;lt;ref&amp;gt;Die engl. Wikipedia benennt die Exilstation Südafrika erst z.&amp;amp;nbsp;Z. des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs und schreibt, dass R. zuvor nach Riga gegangen sein soll&amp;lt;/ref&amp;gt; folgten er und seine Frau, eine Balletttänzerin, einer Einladung jüdischer Künstlerfreunde und ließen sich in Südafrika nieder. Dort gründete Runitsch eine eigene Spielstätte, das Johannesburg Studio. Sein Spezialgebiet war nunmehr das klassische russische Theater sowie musikalische Aufführungen. Mehrfach stellte der Exilrusse dort Opernaufführungen auf die Beine und führte Regie. Außerdem schloss sich Runitsch dort der Gesellschaft der Freunde der Sowjetunion an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1915: Wojna i mir (russ.: Война и Мир)&lt;br /&gt;
* 1915: Oboschennije krilja (russ.: Обожженные крылья)&lt;br /&gt;
* 1917: Istersannije duschi (russ.: Истерзанные души)&lt;br /&gt;
* 1917: Schiwoj trup (russ.: Живой труп)&lt;br /&gt;
* 1918: Poslednije tango (russ.: Последнее танго)&lt;br /&gt;
* 1920: Lord Bluff&lt;br /&gt;
* 1920: La catena&lt;br /&gt;
* 1920: Die Bestie im Menschen&lt;br /&gt;
* 1921: [[Danton (1921)|Danton]]&lt;br /&gt;
* 1921: Das Spiel mit dem Feuer&lt;br /&gt;
* 1922: Psicha, die Tänzerin Katharina der Großen&lt;br /&gt;
* 1922: Die höllische Macht&lt;br /&gt;
* 1922: [[Marie Antoinette (1922)|Marie Antoinette]]&lt;br /&gt;
* 1923: Ihr Fehltritt&lt;br /&gt;
* 1923: Der Puppenmacher von Kiang-Ning&lt;br /&gt;
* 1924: Frühlingsfluten&lt;br /&gt;
* 1924: [[Taras Bulba (1924)|Taras Bulba]] (2 Teile)&lt;br /&gt;
* 1924: [[Prater (1924)|Prater]]&lt;br /&gt;
* 1924: [[Das goldene Kalb (1924)|Das goldene Kalb]]&lt;br /&gt;
* 1928: Tagebuch einer Kokotte&lt;br /&gt;
* 1929: [[Sensation im Wintergarten]]&lt;br /&gt;
* 1930: [[Das Donkosakenlied (1930)|Das Donkosakenlied]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0750294}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|5c4d66b4add4488d921f519469c25b4c}}&lt;br /&gt;
* [https://dommuseum.ru/index.php?m=dist&amp;amp;pid=12363 Ossip Runitsch in dommuseum.ru]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061696227|VIAF=311647620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Runitsch, Ossip Iwanowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theaterregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opernregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Runitsch, Ossip Iwanowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Runich, Osip; Runitsch, Giuseppe; Fradkin (Geburtsname); Рунич, Осип Иванович (russisch); Фрадкин (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Schauspieler und Theaterregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Russisches Kaiserreich|Russischen Kaiserreich]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. April 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Johannesburg]], [[Südafrika]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pönij</name></author>
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