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	<title>Osseointegration - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T09:32:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osseointegration&amp;diff=539682&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carolin: +Arm- und Beinprothesen</title>
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		<updated>2025-08-03T03:13:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Arm- und Beinprothesen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osseointegration&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS|osseus}} „knöchern“, &amp;#039;&amp;#039;integrare&amp;#039;&amp;#039; „einbinden“) ist ein Begriff aus der implantologischen Kieferchirurgie. Man versteht darunter einen im [[lichtmikroskop]]ischen Bereich sichtbaren direkten funktionellen und strukturellen Verbund zwischen dem organisierten, lebenden Knochengewebe und der Oberfläche eines belasteten [[Zahnimplantat|Knochenimplantats]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1966 beschrieb [[Per-Ingvar Brånemark]] als erster Wissenschaftler den Begriff „Osseointegration“, der in die internationale Nomenklatur eingegangen ist. Die wissenschaftliche Anerkennung der zahnärztlichen Implantologie erfolgte durch die [[Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde]] (DGZMK) im Jahre 1982.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er-Jahren wurde die Osseointegration erstmals auch für Arm- und Beinprothesen eingesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=H.-H. Aschoff, A. Ranker, A. Harb, C. Krettek, M. Örgel |Online=https://www.bdc.de/cme-artikel-endo-exo-prothesen-eep/ |Titel= CME-Artikel: Endo-Exo-Prothesen (EEP) |Sammelwerk=BDC News |Hrsg=Berufsverband der deutschen Chirurgie |Datum=2021-03-01 |Abruf=2025-08-03 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biologische Grundlagen ==&lt;br /&gt;
Die Osseointegration ist das Ergebnis eines knöchernen Heilungsprozesses, bei dem die Knochenzellen ([[Osteoblast]]en) direkt an das Implantat heranwachsen und eine feste Anheftung an der Implantatoberfläche erzielen. Im Zuge der chirurgischen Implantation von [[Allotransplantation|alloplastischen]] Materialien kommt es zu einer primären und sekundären [[Nekrose]]. Die primäre Nekrose stellt dabei die [[Trauma (Medizin)|Gewebstraumatisierung]] und die anschließende [[Apoptose]] im Operationsbereich aufgrund von mechanischen, thermischen und [[Osmose|osmotischen]] Einflüssen dar. Die sekundäre Nekrose wird als Konsequenz der operationsbedingten Unterbrechung der vaskulären [[Mikrozirkulation]] angenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;J. R. Strub, J. C. Türp, S. Witkowski, M. B. Hürzeler, M. Kern: &amp;#039;&amp;#039;Curriculum Prothetik&amp;#039;&amp;#039;. Band III: &amp;#039;&amp;#039;Kombinierte und abnehmbare Prothetik, Implantologie, Nachsorge, Psychologie&amp;#039;&amp;#039;. Quintessenz-Verlag, 2010, ISBN 3-86867-028-9.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig setzen [[Zahnimplantat|enossale Implantate]] Knochentraumen und führen durch die Inkorporation des Implantats in den Kieferknochen zu einer [[Exsudat (Medizin)|exsudativen]] oder [[Zellproliferation|proliferativen]] [[Entzündung]]. Der Einheilungsprozess beginnt mit dem schrittweisen Umbau des periimplantären [[Thrombus]] in der künstlich geschaffenen Knochenalveole sowie der nekrotischen Randzone durch einsprossende [[Endotheliale Vorläuferzelle|Angioblasten]] und [[Histiozyt]]en. Die Tiefe des [[iatrogen]] traumatisierten Gewebes beträgt dabei etwa 500&amp;amp;nbsp;μm.&amp;lt;ref&amp;gt;T. Albrektsson: &amp;#039;&amp;#039;Knochengewebsreaktion&amp;#039;&amp;#039;. In: P. I. Brånemark, G. A. Zarb, T. Albrektsson (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gewebeintegrierter Zahnersatz&amp;#039;&amp;#039;. Quintessenz-Verlag, Berlin 1985, ISBN 978-3-87652-536-5, S. 129–143.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im weiteren Verlauf werden die restlichen Knochenfragmente durch [[Makrophage]]n und [[Osteoblast]]en abgebaut. Aus der freiliegenden [[Substantia spongiosa|Spongiosa]] treten knochenstimulierende [[Zytokin]]e und [[Chemotaxis|chemotaktisch]] angeregte Präosteoblasten aus und induzieren die Knochenneubildung.&amp;lt;ref&amp;gt;J. Wiltfang, S. Schultze-Mosgau: &amp;#039;&amp;#039;Einfluss von Implantatbett und Implantatlager auf die Osseointegration&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zahnärztl Mitt&amp;#039;&amp;#039;, 2001, 23, S. 44&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Diagnostik ==&lt;br /&gt;
Kennzeichnend für diesen Verbund ist ein typischer heller, „harter“ Klopfschall, im Gegensatz zum gedämpften, weicheren Klopfschall eines nicht integrierten [[Zahnimplantat]]es. Ein osseointegriertes Implantat ist unbeweglich mit dem [[Kiefer (Anatomie)|Kieferknochen]] verbunden. Mit geeigneten Geräten kann man aber mikroskopisch feine Bewegungen dennoch messen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Radiologie#Radiographie|Röntgenbild]] ist bei einem osseointegrierten Zahnimplantat keine trennende dunkle Zone zwischen dem röntgenologisch hell erscheinenden Implantat und dem weniger hellen Knochen erkennbar. Demgegenüber zeigt ein nicht integriertes Implantat eine dunkle Zone als Ausdruck einer nicht verknöcherten Trennschicht zwischen Knochen und Implantat. Meistens ist das Implantat grob mit bloßem Auge sichtbar und dann beweglich, wenn es allein und nicht im Verbund durch eine [[Brücke (Zahntechnik)|Zahnbrücke]] mit anderen Implantaten oder Zähnen steht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Periimplantitis]]&lt;br /&gt;
* [[Explantation (Zahnimplantat)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans-Jürgen Hartmann: [https://www.zm-online.de/artikel/2009/schluck-um-schluck/vom-extensionsimplantat-zur-hightech-schraube &amp;#039;&amp;#039;Vom Extensionsimplantat zur Hightech-Schraube&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zahnärztliche Mitteilungen|zm]]&amp;#039;&amp;#039;,  16. November 2009.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesundheitshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zahnersatz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Implantologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolin</name></author>
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