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	<title>Ospedale degli Innocenti - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Ospedale_degli_Innocenti&amp;diff=1093727&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fw: /* Entstehung und Funktion */ typo</title>
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		<updated>2025-11-12T19:05:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entstehung und Funktion: &lt;/span&gt; typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Bauwerk&lt;br /&gt;
| NAME             = Ospedale degli Innocenti, Florenz&lt;br /&gt;
| BILD             = Piazza SS Annunziata Firenze Apr 2008 (18)-Piazza SS Annunziata Firenze Apr 2008 (27) (cropped).jpg&lt;br /&gt;
| BILD-BREITE      = 320px&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG = &lt;br /&gt;
| ORT              = Piazza SS Annunziata, [[Florenz]], [[Toskana]], Italien&lt;br /&gt;
| BAUMEISTER       = [[Filippo Brunelleschi]] u. a.&lt;br /&gt;
| BAUHERR          = Arte della Seta&lt;br /&gt;
| BAUSTIL          = Frührenaissance&lt;br /&gt;
| BAUKOSTEN        = &lt;br /&gt;
| BAUZEIT          = 1419–1445&lt;br /&gt;
| HÖHE             = &lt;br /&gt;
| GRUNDFLÄCHE      = &lt;br /&gt;
| LÄNGE            = &lt;br /&gt;
| NUTZFLÄCHE       = &lt;br /&gt;
| BREITENGRAD      = 43/46/34.4/N&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD       = 11/15/40/E&lt;br /&gt;
| REGION-ISO       = IT-FI&lt;br /&gt;
| NEBENBOX         = &lt;br /&gt;
| GEO-HÖHE         = &lt;br /&gt;
| KARTE            = &lt;br /&gt;
| KARTE2           = &lt;br /&gt;
| KARTE2-TEXT      = &lt;br /&gt;
| BESONDERHEITEN   = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ospedale degli Innocenti&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} Hospital der Unschuldigen [Kinder]) ist ein historisches [[Findelkind]]er- und [[Waisenhaus]] in [[Florenz]], eines der Ersten seiner Art in Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Fabriczy 1892, S. 246.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde zwischen 1419 und 1445 nach Plänen von [[Filippo Brunelleschi]] errichtet und gilt als eines der ersten Gebäude im Stil der Renaissance.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helas&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Philine Helas |Hrsg=Philine Helas, Christoph Bertsch |Titel=&amp;quot;Non si truova in alchuna parte maggore quantità di spedali, nè ttanto dengni…&amp;quot;. Bildprogramme der Sozialfürsorge und karitative Topographie |Sammelwerk=Florenz in der frühen Neuzeit. Stadt der guten Augen und bösen Zungen |Verlag=Gebrüder Mann Verlag |Ort=Berlin |Datum=2013 |ISBN=978-3-7861-2691-1 |Seiten=9–48 |Fundstelle=hier S. 28 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Komplex befindet sich an der Piazza [[Santissima Annunziata (Florenz)|Santissima Annunziata]] und beherbergt heute ein Museum und das Instituto degli Innocenti mit Kinderkrippen, einem Kindergarten, Familienheimen für hilfebedürftige Kinder und Mütter sowie einige Forschungsbüros der [[UNICEF]]. Seit 1997 ist die Einrichtung ein Nationales Zentrum für Dokumentation und Analyse von Kindheit und Jugend, eine nationale wie europäische Anlaufstelle für die Förderung der Kinderrechte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Ruota Innocenti.jpg|mini|hochkant=0.7|Die ehemalige Wandöffnung der &amp;#039;&amp;#039;[[Babyklappe|ruota dei proietti]]&amp;#039;&amp;#039; von 1660 in der Loggia. Auf der Schrift&amp;amp;shy;rolle darüber der [[Psalm 26]],10: „Vater und Mutter haben uns verlassen, aber Gott hat uns angenommen.“]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Funktion ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stemma arte della seta.jpg|mini|links|120px|Das Wappen (&amp;#039;&amp;#039;stemma&amp;#039;&amp;#039;) der Arte della Seta]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Firenze Szpital Niewiniatek.jpg|mini|links|Ausschnitt der Fassade mit zwei Tondi in den [[Zwickel (Architektur)|Zwickeln]], der Büste [[Cosimo II. de’ Medici|Cosimo II.]] und einem der Obergeschossfenster]]&lt;br /&gt;
Die Initiative zum Bau ist der testamentarischen Stiftung von 1000 [[Goldflorin]] durch den aus [[Prato (Toskana)|Prato]] gebürtigen Kaufmann [[Francesco di Marco Datini]] an das große Florentiner Krankenhaus Santa Maria Nuova zu verdanken, das damit seiner Findelkindstation ein eigenes Gebäude bauen konnte. Das Patronat übernahm die Florentiner [[Zünfte in Florenz|Zunft]] der Seidenmacher und Goldschmiede (&amp;#039;&amp;#039;Arte della Seta&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Arte di Por Santa Maria&amp;#039;&amp;#039;), die seit 1294 vom Rat der Stadt verpflichtet war, sich um die Findelhäuser zu kümmern.&amp;lt;ref&amp;gt;Battisti 1979, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu den &amp;#039;&amp;#039;operai,&amp;#039;&amp;#039; den Projektbeauftragten der Zunft für den Neubau, gehörte der Autor einer der ersten Stadtbeschreibungen überhaupt, Goro Dati, der darin den Findel- und Waisenhäusern der Stadt ein eigenes Kapitel widmete.&amp;lt;ref&amp;gt;Goro Dati: &amp;#039;&amp;#039;Istoria di Firenze dal 1380 al 1403,&amp;#039;&amp;#039; hrsg. von Luigi Pratesi, Norcia, 1904, S. 114–119 (italienisch). Besprochen in: Creighton Gilbert: &amp;#039;&amp;#039;The Earliest Guide to Florentine Architecture, 1423.&amp;#039;&amp;#039;  Mitteilungen des Kunsthistorischen Institutes in Florenz, Bd. 14, H. 1 (Juni 1969), S. 33–46, {{JSTOR|27652221}} (englisch).&amp;lt;/ref&amp;gt; Wohltätigkeit und Patriotismus bildete nicht nur in Florenz eine Einheit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helas&amp;quot; /&amp;gt; Wobei das Ospedale auch als Repräsentationsbau der Arte della Seta diente, deren Wappentondi, neben den Tondi mit den Wickelkindern, der einzige Schmuck der Fassade waren und gleichzeitig die Funktionen des Baus subsumierten. Das erste Wappen, dass Francesco della Luna 1439 schuf, hing über der Tür des südlichen Wandfeldes. Ein Pendant entstand während des Umbaus von 1843. Seit 1612 ziert ein barockes Konterfei [[Cosimo II. de’ Medici]]s über dem zentralen Bogen die Loggia.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 16f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Findelhäuser lebten von Zuwendungen, um die [[Amme]]n der Kinder zu entlohnen und später eine [[Mitgift]] für die Mädchen und die Ausbildung der Jungen bezahlen zu können. Die meisten Kinder stammten aus [[Unehelichkeit|illegitimen]] Beziehungen von Hausherren mit einer Magd, Dienerin oder Sklavin (&amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|serva}}, {{lang|it|fante}}&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;{{lang|it|schiava}}&amp;#039;&amp;#039;), so wie auch Francesco Datini mehrere illegitime Kinder zeugte, von denen er zumindest eines in Santa Maria Nuova mit einer Mitgift von 1000 Florin ausstattete.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helas&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten zwanzig Jahren seit seiner Eröffnung im Jahr 1445 nahm das Ospedale degli Innocenti 2567 Kinder auf, in der Überzahl Mädchen (56,4 %); nicht alle Kinder erreichten jedoch das Erwachsenenalter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Helas&amp;quot; /&amp;gt; In der Aufstellung von 1643 heißt es im Einzelnen: „1091 bei Ammen untergebrachte Kinder, 28 Säuglinge im Haus, 21 Ammen, 642 Kinder, Buben und Frauen verschiedenen Alters, 98 Jungen, 40 Priester und Geistliche, den Prior und 25 nach San Gimignano verlegte Kinder.“&amp;lt;ref&amp;gt;Battisti 1979, S. 47. &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die [[Anonymität|anonyme]] Abgabe Neugeborener gab es eine Art „[[Babyklappe]]“ (&amp;#039;&amp;#039;ruota&amp;#039;&amp;#039;) in der linken Seitenwand der Loggia (die schon am Abend nach der Einweihung erstmals genutzt wurde). Noch bis 1875 konnten hier Neugeborene anonym zur Pflege abgelegt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Seit 1804 unter napoleonischer Herrschaft sollte jede Kommune ein Waisenhaus haben. Im 19. Jahrhundert wurden in Italien jährlich etwa 35 Tausend Kleinkinder in diesen Häusern abgegeben. Mary Ann Dailey: &amp;#039;&amp;#039;Looking Back: The Fate of Innocents.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The American Journal of Nursing,&amp;#039;&amp;#039; Bd. 111, Nr. 6 (June 2011), S. 68–69, [https://www.jstor.org/stable/23046255 JSTOR].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Adriano Marinazzo - Progetto Brunelleschi - Ospedale Innocenti.jpg|mini|links|Rekonstruktion der von Brunelleschi entworfenen Fassade ohne Obergeschoss (Adriano Marinazzo)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf Grundlage eines einheitlichen Konzepts errichtete Komplex zeichnet sich durch eine funktionale Anordnung der Gebäudeteile und Innenhöfe aus. Die lange Front zur Piazza Santissima Annunziata besitzt im Erdgeschoss eine [[Loggia]], eine für Hospitäler und karitative Einrichtungen in Italien nicht neue Bauform.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz gibt als Bildbeispiele das Ospedale di San Matteo in Florenz (1385–1410), in dem sich heute die [[Accademia di Belle Arti (Florenz)|Accademia di Belle Arti]] befindet, das Ospedale in [[Volterra]] und das Spedale di Sant&amp;#039;Antonio&amp;lt;!--it.wp-Weiterleitung wäre schön.--&amp;gt; in [[Lastra a Signa]] (1406, [[:Datei:Spedale Sant&amp;#039;Antonio 002.jpg|Bild]]). Bei allen drei genannten stehen polygonale Säulen auf einer Brüstung, bogenweit unterbrochen mit Zugängen. Klotz 1970, Anh. Tafeln 148, 151 und 152. Siehe ebenso Battisti, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; Neu sind hier jedoch die über die ganze Breite vorgelagerte Freitreppe und vor allem die Verwendung von filigranen Rundsäulen mit antikisierenden [[Kapitell]]en und profilierten, halbrunden Bögen, alles aus &amp;#039;&amp;#039;Macigno&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;pietra serena&amp;#039;&amp;#039; genannt), dem nördlich von Florenz gewonnenen grauen [[Sandstein]]. Dieser kontrastiert mit den weißen, verputzten Wänden und erinnert damit an die alternierenden Bänder von weißem und grünem Marmor toskanischer Sakralbauten wie dem [[Baptisterium San Giovanni|Florentiner Baptisterium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Battistero di San Giovanni, ein auf den Anfang des 11. Jahrhunderts zurückgehendes Gebäude, war nicht nur der angesehenste Sakralbau der Stadt, sondern wurde als christianisierter, ehemals römischer Mars-Tempel, also als ein antikes Bauwerk, angesehen. Einige antikisierende Formen des Hospitals haben ihr Vorbild in diesem [[Romanik|romanischen]] Bau, dessen tradierte, vermeintlich antiken Baudetails allerdings teilweise dekorativ überformt sind. Brunelleschi wusste offensichtlich zu differenzieren und gleichzeitig erweisen sich bei genauerer Betrachtung zum Beispiel seine Kapitelle am Hospital nicht als Kopien antiker Modelle [[Korinthische Ordnung|korinthischer]] oder [[Komposite Ordnung|kompositer Ordnung]], sondern als Vorbild dienten ihm überkommene lokale Derivate des späten 11. und 12. Jahrhunderts mit direktem [[Lombardische Baustile|lombardischen]] und sekundärem [[Gotik|französischen]] Einfluss, wie es sie beispielhaft an der Kathedrale von Fiesole gibt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Howard Saalman |Titel=Filippo Brunelleschi: Capital Studies |Sammelwerk=The Art Bulletin |Band=40 |Nummer=2 |Datum=Juni 1958 |Seiten=113–137 |Fundstelle=hier S. 115–116 |JSTOR=3047762 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Martin Gosebruch |Titel=Florentinische Kapitelle von Brunelleschi bis zum Tempio Malatestiano und der Eigenstil der Frührenaissance |Sammelwerk=Römisches Jahrbuch für Kunstgeschichte |Nummer=8 |Datum=1958 |Seiten=63–193 |Fundstelle=hier S. 69–82}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Andererseits waren in Florenz vor dem Bau des Ospedale degli Innocenti seit über hundert Jahren Säulen zu [[Bündelpfeiler|Pfeilern]] gebündelt oder mit achteckigem Schaft. Brunelleschi nahm hier erstmals wieder die „humane“ Form der Säule auf, rund und in sich gewölbt ([[Entasis]]).&amp;lt;ref&amp;gt;Modellbildend für die oktogonalen Säule bieten sich die Blendsäulen am Baptisterium, des Chiostro dei Morti in [[Santa Maria Novella]], oder die bei Ausgrabungen gefundenen Säulen von [[Santa Reparata (Florenz)|Santa Reparata]], dem Vorgängerbau des heutigen Dombaus, aus dem 11. Jahrhundert, an. Klotz 1970, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Architektur renaissance toscana bd1 0023 Ospedale degl&amp;#039; Innocenti in Florenz - Findelhaus.jpg|mini|Grundriss des Ospedale degli Innocenti [Blattwölbung oben!]&amp;lt;ref&amp;gt;Aus Stegmann/Geymüller 1885, S.&amp;amp;nbsp;9.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte Filippo Brunelleschi, dem im Wesentlichen die Fassade zugeschrieben wird, nur neun Bögen geplant, seitlich flankiert von Wandfeldern mit je zwei [[Kannelierung|kannelierten]] Pilastern und einem kleinen ebenerdigen Portal (s. die Rekonstruktion von Marinazzo). Diese Felder sind um die Breite der Pilaster weiter als die Säulenabstände der Loggia.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klotz100&amp;quot;&amp;gt;Klotz 1970, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die fast acht Meter hohen Bögen der Arkade überspannen mehr als fünf Meter. Mit dem im Vergleich niedrigen zweiten Stock und über eine Gesamtbreite von ursprünglich 71 Metern, wirken die Säulen umso feingliedriger und der Gesamteindruck leicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Battisti 1979, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zentrale Tür der Loggia geht in den quadratischen Innenhof der Männer (&amp;#039;&amp;#039;Chiostro degli uomini&amp;#039;&amp;#039;), der Zugang zu den verschiedenen Verwaltungsräumen bot, die linke Tür führte in die Kirche, die rechte ins Hospital. Die beiden ebenerdigen Türen der Flanken waren Diensteingänge.&amp;lt;ref&amp;gt;Battisti 1979, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kirche und Hospital waren zudem unterkellert. Die Unterkirche wie die Ausbildungswerkstätten für die Jungen waren wie üblich mit schlichten weiten Bögen über massigen quadratischen Säulen gebildet. Spätere Erweiterungen der Keller führten bei der Restaurierung in den 1960er Jahren zu Problemen beim Rückbau zur ursprünglichen Gestalt.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 105ff. Der Restaurierungsbericht ist von Guido Morozzi und Attilio Piccini. &amp;#039;&amp;#039;Il restauro dello Spedale di Santa Maria degli Innocenti 1966–1970.&amp;#039;&amp;#039; Giunti Barbèra, Florenz 1971 (italienisch).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
1429 wurden die Bedachungen der symmetrischen Längstrakte, die den Innenhof flankieren, bezahlt, der Kirche links und dem Hospital rechts. Über dem Hospital erhebt sich noch ein offener Trockenboden für die Wäsche. Der zusätzliche Längstrakt für das Frauenhaus, das zusätzlich gebraucht wurde, schließt den Gebäudekomplex nach Süden hin ab. Er bildet eine Flanke des schmalen &amp;#039;&amp;#039;Chiostro delle donne&amp;#039;&amp;#039; und wurde zwischen 1430 und 1436 errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Fassadenbau indessen erhielt 1429 zunächst nur ein Notdach. Das Obergeschoss mit dem Dormitorium, dass sich über dem durchgängigen Architrav erhebt, wurde schließlich 1439 abgerechnet.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 99–100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die elf hochaufrechten Fenster, jeweils mittig über den Bögen, bzw. über den Türen der Wandfelder, haben eine profilierte Rahmung und abgesetzt einen [[Bekrönung|bekrönenden Ziergiebel]]. Noch ganz im Stil des Trecento ist das Profil des [[Gesims|Fenstergesimses]], dass mit dem Architrav die ganze Fassadenweite durchläuft, an den Enden zweimal um ein kurzes Wellendekor umbrochen (siehe Bild unten) und rahmt so ein schmales Wandfeld, ohne den Charakter eines klassischen [[Gebälk]]s zu erhalten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ospedale degli Innocenti bleibt in weiten Teilen noch den im Handwerk üblichen Formen des Trecento verhaftet. Außer der Fassade ist nur der &amp;#039;&amp;#039;Chiostro degli uomini&amp;#039;&amp;#039; mit ebenfalls repräsentivem Charakter klassizistisch gedacht. Die hinteren Gebäudeteile weisen (ausser im ursprünglich symmetrischen Grundplan) nichts antikisierendes auf, sondern sind vom Keller bis zum Trockenboden im einfachen Stil des 14. Jahrhunderts gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 112–117.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{doppeltes Bild|rechts|Architrav SDI 0610.jpg|150|Baptistère San Giovanni - Florence (IT52) - 2022-08-31 - 23-171.jpg|133|Umgebrochener Architrav am Ospedale und am Baptisterium}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald nach Baubeginn des Ospedale war spätestens ab 1420 schon zusätzlich mit dem Kuppelbau der [[Dom zu Florenz|Florentiner Kathedrale]] beschäftigt. Außerdem kamen Entwürfe für die Cappella Barbadori in [[Santa Felicita (Florenz)|Santa Felicità]] (1420–1423), den Saalbau am Palazzo di [[Ghibellinen und Guelfen|Parte Guelfa]] (1420 begonnen, unvollendet) und die [[Basilica di San Lorenzo (Florenz)#Alte Sakristei|Sakristei von San Lorenzo]] (1421–1428). Nach Manetti war er auch zeitweise nicht in Florenz, laut [[Giorgio Vasari]] entwarf er in [[Mailand]] für [[Filippo Maria Visconti]] ein [[Festung]]smodell. Eine letzte Zahlung als Bauleiter bekam er Ende Januar 1427.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 105 (Anm. 124)&amp;lt;/ref&amp;gt; Im August des Vorjahres hatte er noch die Fundamentierung des &amp;#039;&amp;#039;chiostro degli uomini&amp;#039;&amp;#039; bestellt, woraus abzuleiten ist, dass der Komplex von Brunelleschi nicht U-förmig, sondern schon als um den quadratischen Innenhof geschlossen geplant war, wiewohl der Nordtrakt zu dieser Zeit noch fehlte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der umgebrochene Architrav ===&lt;br /&gt;
In Abwesenheit Brunelleschis war weiterer Platzbedarf für ein Frauenhaus entstanden und so wurde 1430 der Fassade rechts ein weiteres Wandfeld angefügt, dessen [[Architrav]] – gänzlich unantikisch – wie eine Rahmung an den Seiten senkrecht umbricht. Dieses Detail stammt von der [[Attika (Architektur)|Attika]] des Baptisteriums. Brunelleschis Biograf [[Antonio di Tuccio Manetti|Antonio Manetti]] und in vielem sein Nachfolger, war auch am Ospedale ab 1466 der &amp;#039;&amp;#039;operaio.&amp;#039;&amp;#039; Er konnte den ursprünglichen Entwurf Brunelleschis bei der Zunft einsehen und kritisierte viele Änderungen, die wohl vor allem in der Verantwortung des Seidenfabrikanten Francesco della Luna lagen, einem Freund Brunelleschis (laut Vasari), der wohl schon von Beginn an am Projekt mitarbeitete und von Mai 1427 bis 1430 sowie von 1435 an nochmals zehn Jahre lang die Bauaufsicht übernommen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;In seiner posthumen Vita Brunelleschis (um 1480) schreibt Manetti die Fehler einem Stellvertreter Brunelleschis auf der Baustelle zu, dessen Namen er nicht nennt, nur, dass er auch am Bau des Palazzo di Parte Guelfa beteiligt war. Dies trifft auf den Kaufmann und Seidenfabrikanten Francesco della Luna zu, den Giorgio Vasari in seiner [[Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori|Lebensbeschreibung]] Brunelleschis nennt und eine Anekdote zum umgebrochenen Architrav erzählt:&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
„Es heißt, dass Filippo nach Mailand geholt wurde, um für Herzog Filippo Maria das Modell einer Festung zu entwerfen, un er deshalb di e Baustelle des Waisenfindelhauses in die Obhut seines engen Freundes Francesco della Luna gab. Jener Francesco schuf eine umlaufende Architrav-Einfassung, was gemäß den Regeln der Architektur falsch ist. Als Filippo ihn nach seiner Rückkehr anfuhr, warum er das gemacht habe, antwortete er, ihm habe der Kirchtempel von San Giovanni als Vorlage gedient. Da antwortete Filippo: ‚Ein einziger Fehler ist an diesem Bau und den hast du übernommen.‘“ Vasari/Burioni 2012, S. 50f, Übersetzung ins Deutsche von Victoria Lurini.&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Filippo Brunelleschi fu condotto a Milano per fare al Duca Filippo Maria il modello d&amp;#039;una fortezza, […] a Francesco della Luna, amicissimo suo, lasciò la cura di questa fabbrica degl’Innocenti; il quale Francesco fece il ricignimento d’uno architrave, che corre a basso di sopra, il quale secondo l’architettura è falso: onde tornato Filippo, e sgridatolo perché tal cosa avesse fatto, rispose averlo cavato dal tempio di San Giovanni, che è antico. Disse Filippo: ‘Un error solo è in quello edifìzio, e tu l’hai messo in opera.’&amp;#039;&amp;#039; {{Literatur |Autor=Giorgio Vasari |Titel=Vita di Filippo Brunelleschi scultore et architetto |Sammelwerk=Le vite de’ più eccellenti pittori, scultori e architettori |Verlag=Giunti |Ort=Florenz |Datum=1568 |Seiten=676}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Stegmann und Geymüller beschreiben die von Manetti genannten „Fehler“, Stegmann/Geymüller 1885, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Die Quellen zu Francesco della Luna sind in Fabriczy 1982 ([https://archive.org/details/filippobrunelle00fabrgoog/page/570/mode/1up S. 571]) und Mendes/Dallai 1966 (Doc XII, XIII) zu finden. Laut Klotz 1970, S. 100–102.&amp;lt;/ref&amp;gt; So wurde in seiner Zeit 1439 das Obergeschoss fertig, dem aber die äußeren Pilasterpaare (in Fortsetzung der unteren) fehlen. Auch bemängelte Manetti die Ausführung zweier Fenster, vermutlich die über den äußeren Wandfeldern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klotz100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Spätere Dekorationen und Umbauten ===&lt;br /&gt;
1474, bald 30 Jahre nach Brunelleschis Tod (1446), bekam das [[Dormitorium]] über der Loggia sein endgültiges Dach und auch die Fenster bekamen eine neue Rahmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klotz100&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Zwickel (Architektur)|Zwickel]] zwischen den Bögen der Loggia wurden 1487 mit zehn [[Tondo|Tondi]] von einem Meter Durchmesser geschmückt, für die [[Andrea della Robbia]] variantenreiche Reliefs stehender Wickelkinder mit individuellem Ausdruck schuf. Die vornehmlich blau und weiß glasierten Terrakotten (mit Wickeltüchern in unterschiedlichen Farben) wurden 2015/2016 restauriert. Die Originale sind heute im Museum des Hauses zu sehen, die Fassade schmücken inzwischen Kopien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Andrea della robbia, putti in fasce della facciata dello spedale degli innocenti, 1487, B 01.jpg|mini|[[Andrea della Robbia]], Tondo von der Fassade des Ospedale, glasierte Terrakotta, um 1487, im Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bogenfeld und dem Gewölbe über dem zentralen Eingang sowie über den gesprengten Ziergiebeln mit Büsten der Medici&amp;lt;!--Ferdinando I de&amp;#039; Medici links +--&amp;gt; auf den Seitenwänden der Loggia entstanden Anfang des 17. Jahrhunderts [[Fresko|Fresken]] von [[Bernardino Poccetti]] (1602), der sich 1610 im hohen Alter mit seiner Frau im Findelhaus niederließ, im Austausch für weitere Fresken in einigen Innenräumen, die Leben und Arbeiten im Hospital veranschaulichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 16. Jahrhundert wurde links im Wandfeld ein Durchbruch für die Via Colonna geschaffen und entlang der Straße neu gebaut. 1843 stellte man mit einem Gegenstück zum nachträglichen rechten Wandfeld schließlich die Symmetrie der Fassade wieder her.&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 100f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dort ist heute ein Eingang zum [[Archäologisches Nationalmuseum Florenz|Archäologischen Nationalmuseum]] im Palazzo della Crocetta.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Piazza Santissima Annunziata ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gezicht op Florence (middelste deel) Fiorenza (titel op object), RP-P-2018-1195-174.jpg|mini|links|Ausschnitt aus dem Kettenplan von Florenz von um 1480&amp;lt;ref&amp;gt;Neuerer Nachdruck in einzelnen Blättern aus dem 19. Jahrhundert, [[Rijksmuseum Amsterdam]] ([[:File:Gezicht op Florence (middelste deel) Fiorenza (titel op object), RP-P-2018-1195.jpg|RP-P-2018-1195]]). Das [[Kupferstichkabinett Berlin]] besitzt einen zusammengesetzten zeitgenössischen Druck des Kettenplans von um 1500, Lucantonio degli Uberti zugeschrieben ([[:File:Lucantonio degli Uberti ? - Die große Ansicht von Florenz (Der &amp;quot;Kettenplan&amp;quot;).jpg|899-100]], [https://www.wikidata.org/wiki/Property:P8923 SMB-digital ID: 944067]) Der Name rührt von der umlaufenden schlichten Kette als Randdekoration des Plans.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Pianta del buonsignori, 1594, 14.1-176.jpg|mini|links|Die Piazza Santissima Annunziata auf der Karte Stefano Buonsignoris, einer [[Radierung]] von 1594]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die dem Platz den Namen gebende Kirche [[Santissima Annunziata (Florenz)|Santissima Annunziata]], Gründungs- und Klosterkirche des [[Serviten]]ordens, wurde hier 1233 noch außerhalb der Stadtmauern gegründet. Wenig später war das Kloster Teil der Stadt, der entstehende Platz hieß zunächst Piazza dei Servi. Auf dem sogenannten Kettenplan von Florenz (&amp;#039;&amp;#039;pianta della catena,&amp;#039;&amp;#039; um 1480) sieht man die Stadtmauer in einem weiten Bogen sich um die Kirche und das Ospedale schließen, während die Umgebung nach Osten und auch die Westflanke noch wenig bebaut ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche wurde ab 1440 von Brunelleschis Kollegen [[Michelozzo di Bartolommeo|Michelozzo]] unter anderem um das [[Atrium (Architektur)|Atrium]] erweitert, das durch einen [[Portikus]] mit zwei Säulen zugänglich war (der heute noch sichtbar ist). Durch eine Stiftung der Familie Pucci wurde er 1601 durch die, von Giovanni Battista Caccini entworfene, siebenbögige Loggia ersetzt. Santissima Annunziata war eine [[Wallfahrtskirche]], wohin viele Pilger kamen, für die vor allem zu entsprechenden Festzeiten das Ospedale degli Innocenti Unterkünfte anbot.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=John T. Paoletti, Gary M. Radke |Jahr=2011 |JahrEA=1997 |Titel=Art in Renaissance Italy |Auflage=4 |Ort=London |Verlag=Lawrence King |Seiten=216 |ISBN=978-1-85669-797-2 |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Loggia dei Servi di Maria gegenüber dem Ospedale wurde zu Beginn des 16. Jahrhunderts von [[Baccio d’Agnolo]] und [[Antonio da Sangallo der Ältere|Antonio da Sangallo dem Älteren]] geplant. Ursprünglich auch dem Servitenorden dienend, beherbergt sie heute ein Hotel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da beide Gebäude zum Findelhaus korrespondierende Fassaden haben, wird angenommen, dass dies von Beginn an zum Plan Brunelleschis gehörte. Wenn er das Gebäude selbst symmetrisch und ebenmäßig entworfen hat, darf man davon ausgehen, dass er auch das Umfeld seines Baus mitbedachte, wenn nicht sogar in den Entwurf aufnahm. Ein überzeugendes Indiz ist die Ausrichtung des Ospedale im rechten Winkel zur Kirche (die damals noch um das Atrium und die Loggia weiter zurücklag). Die Mittelachse von Santissima Annunziata wird relativ genau mit der via dei Servi zum Chor der Kathedrale hin fortgesetzt, was auch die unübliche Nordung der Kirche erklärt. Zu ihr parallel sollten beide Flanken des Platzes verlaufen. Dies macht die Piazza Santissima Annunziata zur „erste[n] klar achsenbezogenen Platzanlage der Neuzeit.“&amp;lt;ref&amp;gt;Klotz 1970, S. 103–105, Zitat: S. 105.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Brunelleschis Freund und Kollege [[Leon Battista Alberti]] formulierte im achten Buch seines Architekturtraktats zu solch einem [[Forum (Platz)|Forum]], dass es „nicht mehr als eine weiträumige Kreuzung“ sei, „und der Platz für die Schauspiele [..] nichts anderes als ein von Stufen umgebenes Forum“.&amp;lt;ref&amp;gt;Zitiert nach Battisti 1979, S. 58.&amp;lt;!--Textstelle (online) wäre besser.--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
Damit ist ein weiteres Indiz für die umsichtige Planung die [[Freitreppe]] des Ospedale, die bis heute Menschen zum Sitzen einlädt und den Platz zu einem Schauplatz macht, wo auch religiöse und jahreszeitliche Feste gefeiert wurden, wie im Herbst das der &amp;#039;&amp;#039;rificolane&amp;#039;&amp;#039; oder [[Mysterienspiel]]e, zu denen Brunelleschi selbst mit technischen Apparaturen beitrug. Das Findelhaus war kein versteckter,  mit Scham verbundener Ort, sondern lag in einem Zentrum des sozialen Geschehens.&amp;lt;ref&amp;gt;Battisti 1979, S. 58, 64; zu den „Theatermaschinerien“: S. 300ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Domenico e david ghirlandaio, bartolomeo di giovanni, adorazione dei magi, 1488-89, 01.jpg|mini|Anbetung der Könige von [[Domenico Ghirlandaio]] und Bartolomeo di Giovannis Predella des Hochaltars, 1485–1488, Museum]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museo degli Innocenti ==&lt;br /&gt;
Das 2016 nach einer umfassenden Neugestaltung eröffnete Museum (Galleria dello spedale degli Innocenti) informiert über die Geschichte des Hospitals und zeigt unter anderem Arbeiten von [[Luca della Robbia]], [[Andrea della Robbia]], [[Sandro Botticelli]] und [[Piero di Cosimo]]. Ausgestellt ist auch die Haupttafel des ehemaligen Hochaltars der Kirche des Waisenhauses. Die &amp;#039;&amp;#039;Anbetung der Könige&amp;#039;&amp;#039; wurde 1485–1488 von [[Domenico Ghirlandaio]] und seiner Werkstatt geschaffen. Die zugehörige [[Predella]] stammt von Bartolomeo di Giovanni; die Rahmung des [[Altarretabel|Retabels]] ist verloren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Antonio di Tuccio Manetti&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Heinrich Holtzinger&lt;br /&gt;
   |Titel=Filippo Brunellesco&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kohlhammer&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1887&lt;br /&gt;
   |Sprache=it&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit deutschem Kommentar&lt;br /&gt;
   |URN=nbn:de:bsz:21-dt-61939}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Giorgio Vasari&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Gaetano Milanesi&lt;br /&gt;
   |Titel=Le vite de’ più eccellenti pittori scultori ed architettori&lt;br /&gt;
   |Band=2&lt;br /&gt;
   |Verlag=G. C. Sansoni&lt;br /&gt;
   |Ort=Florenz&lt;br /&gt;
   |Datum=1878&lt;br /&gt;
   |Seiten=327–394&lt;br /&gt;
   |Sprache=it&lt;br /&gt;
   |Online=http://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV017081821/ft/bsb11369093?page=5}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Giorgio Vasari&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Matteo Burioni&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Leben des Bildhauers und Architekten Filippo Brunelleschi&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Das Leben des Brunelleschi und des Alberti&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wagenbach&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-8031-5056-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=13–70&lt;br /&gt;
   |Kommentar=kommentierte deutsche Ausgabe}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Carl Martin von Stegmann|Carl von Stegmann]], [[Heinrich von Geymüller]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Filippo di Ser Brunellesco&lt;br /&gt;
   |Reihe=Die Architektur der Renaissance in Toscana. Dargestellt in den hervorragendsten Kirchen, Palästen, Villen und Monumenten nach den Aufnahmen der Gesellschaft San Giorgio in Florenz; nach Meistern und Gegenständen geordnet&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Verlag=F. Bruckmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1885&lt;br /&gt;
   |Kapitel=Ospedale degl’ Innocenti in Florenz – Findelhaus&lt;br /&gt;
   |Seiten=7–10&lt;br /&gt;
   |DOI=10.11588/diglit.53653}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Cornelius von Fabriczy]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Filippo Brunelleschi: sein Leben und seine Werke&lt;br /&gt;
   |Verlag=Cotta&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart&lt;br /&gt;
   |Datum=1892&lt;br /&gt;
   |Kapitel=6. Kapitel: Oeffentliche Bauten und Klosteranlagen&lt;br /&gt;
   |Seiten=245–259&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |filippobrunelle00fabrgoog |245}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Manuel Mendes Atanásio, Giovanni Dallai&lt;br /&gt;
   |Titel=Nuove indagini sullo Spedale degli Innocenti a Firenze&lt;br /&gt;
   |Reihe=Commentari&lt;br /&gt;
   |BandReihe=XVII&lt;br /&gt;
   |Datum=1966&lt;br /&gt;
   |Seiten=83–106&lt;br /&gt;
   |Sprache=it}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Heinrich Klotz]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Frühwerke Brunelleschis und die mittelalterliche Tradition&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gebrüder Mann&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1970&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7861-4048-0&lt;br /&gt;
   |Seiten=98–117&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Habilitationsschrift, Göttingen 1968}}&lt;br /&gt;
** Neuausgabe: {{Literatur |Autor=Heinrich Klotz |Titel=Filippo Brunelleschi. Seine Frühwerke und die mittelalterliche Tradition |Verlag=Deutsche Verlagsanstalt |Ort=Stuttgart |Datum=1990 |ISBN=3-421-02989-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eugenio Battisti&lt;br /&gt;
   |Titel= Filippo Brunelleschi. Das Gesamtwerk&lt;br /&gt;
   |Verlag=Belser und Electa&lt;br /&gt;
   |Ort=Stuttgart/Zürich und Mailand&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |Seiten=46–68&lt;br /&gt;
   |Originaltitel=Filippo Brunelleschi. L&amp;#039;opera completa&lt;br /&gt;
   |Originalort=Mailand&lt;br /&gt;
   |Originaljahr=1976&lt;br /&gt;
   |Originalsprache=it&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7630-1717-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Christoph Bertsch, Philine Helas&lt;br /&gt;
   |Titel=Florenz in der frühen Neuzeit. Stadt der guten Augen und bösen Zungen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gebrüder Mann Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2013&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-7861-2691-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Spedale degli Innocenti|Ospedale degli Innocenti}}&lt;br /&gt;
* [https://www.museodeglinnocenti.it/ Museo degli Innocenti]&lt;br /&gt;
* [https://www.mega.it/eng/egui/monu/ospinn.htm Florence Art Guide]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Renaissancebauwerk in Florenz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historisches Zentrum von Florenz]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fw</name></author>
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