<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Osning-Sandstein</id>
	<title>Osning-Sandstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Osning-Sandstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osning-Sandstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T18:28:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osning-Sandstein&amp;diff=154683&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osning-Sandstein&amp;diff=154683&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-10-11T10:38:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Externsteine hoechster Stein.jpg|mini|Der Sandstein der [[Externsteine]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osning-Sandstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Blauer Stein&amp;#039;&amp;#039;) wird ein [[Sandstein]] bezeichnet, der regional im früher &amp;#039;&amp;#039;Osning&amp;#039;&amp;#039; genannten [[Teutoburger Wald]] in [[Deutschland]] vorkommt und dessen „geologisches Rückgrat“ bildet. Es handelt sich um einen Sandstein, der in der [[Kreide (Geologie)|Unteren Kreide]], in der Dörenther-Subformation zur Zeit des [[Aptium|Oberaptiums]] bis [[Albium|Unteralbiums]] abgelagert wurde. Er kommt um [[Osnabrück]], [[Lübbecke]], [[Burgsteinfurt]] sowie vereinzelt bei [[Bielefeld]] und [[Gütersloh]] vor. Bis Ende des 20. Jahrhunderts wurde dieses [[Gestein]] als Bau- und [[Werkstein]] in etlichen [[Steinbruch|Steinbrüchen]] abgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie== &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Geologie|geologischen]] Zeit der [[Kreide (Geologie)|Unterkreide]] vor etwa 120 Millionen Jahren entstanden am Rand des großen Kreidemeeres mächtige Sandablagerungen ([[Lockersediment|Sedimente]]), die sich zu horizontal liegendem Sandstein verfestigten und später, gegen Ende der Kreidezeit vor etwa 65 Millionen Jahren, durch [[Tektonik|tektonische]] Prozesse gefaltet und weitgehend senkrecht gestellt wurden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der etwa 100 Meter mächtige Osning-Sandstein bildet den ersten Hauptkamm des Teutoburger Waldes und verläuft vom [[Eggegebirge]] bis [[Ibbenbüren]] in weitgehend einheitlicher Schichtenfolge. Im Laufe der Jahrmillionen [[Verwitterung|verwitterten]] die Gesteine des Gebietes hochgradig, der – weil [[Kieselsäure|kieselig]] gebunden – vergleichsweise harte Osning-Sandstein bildete jedoch eine durchgehend erhabene [[Schichtrippe]], die an einigen Stellen sogar zu freistehenden [[Fels]]formationen skelettiert wurde. Charakteristisch ist die [[Wollsackverwitterung|wollsackartige Verwitterungsform]].&amp;lt;ref&amp;gt; Tobias Fischer, Wertgebende Landschaften und Landschaftselemente im Natur- und UNESCO Geopark TERRA.vita, 1. Auflage, Osnabrück 2020, ISBN 978-3-945096-09-3, S. 54&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Osning-Sandstein prägt die Landschaft bis heute stark und kann in seinem imposantesten Aufschluss an den [[Externsteine]]n betrachtet werden. Weitere natürliche Aufschlüsse bestehen an den [[Dörenther Klippen]] sowie an den [[Teutonia-Klippen]] bei [[Borlinghausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Das [[Großsteingrab von Rheine]] wurde vor mehr als 4800 Jahren aus diesem Gestein erstellt. Moderne Steinbrüche befanden sich am [[Dörenberg]] mit dem Bennosteinbruch und am [[Hohnsberg]], der seit dem 19. Jahrhundert Gegenstand geologischer Forschungen ist. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stein kommt in zwei Qualitäten vor. Es gibt ein Vorkommen, das tonig- und eines, das kalkig-gebunden ist. Die tonige Sorte ist hellgelblich, grau und selten weiß. Es ist zum Teil braun durch Eisenoxide gefärbt. Dieses Vorkommen ist 3 bis 4 Meter mächtig. Die kalk-gebundenen Sandsteine sind normalerweise sehr fest, zäh und nicht leicht zu bearbeiten. Ihre Farbe ist blaugrau. Die kalkigen Sandsteine sind teilweise in Tonschichten eingelagert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* A. Hendricks/E. Speetzen: &amp;#039;&amp;#039;Der Osning-Sandstein im Teutoburger Wald und im Egge-Gebirge (NW-Deutschland) – ein marines Küstensediment aus der Unterkreide-Zeit.&amp;#039;&amp;#039; Abhandlungen aus dem Westfälischen Provinzial-Museum für Naturkunde, Heft 45. Münster 1983.&lt;br /&gt;
* G. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Woher kommt die Osningsandsteinmasse des Dörenbergmassivs bei Bad Iburg (Teutoburger Wald)?&amp;#039;&amp;#039; in: Berichte der naturhistorischen Gesellschaft Hannover. Hannover 1979.&lt;br /&gt;
* G. Keller: &amp;#039;&amp;#039;Die küstennahe Ausbildung des Osningsandsteins bei Bad Iburg im Liegenden der Osningüberschiebung.&amp;#039;&amp;#039; in: Osnabrücker Naturwissenschaftliche Mitteilungen, Band 6. Osnabrück 1979.&lt;br /&gt;
* Otto Sickenberg: &amp;#039;&amp;#039;Steine und Erden. Die Lagerstätten und ihre Bewirtschaftung. Geologie und Lagerstätten Niedersachsens,&amp;#039;&amp;#039; 5. Bd. Dorn-Verlag, Bremen, Horn 1951, S. 125ff.&lt;br /&gt;
* E. Speetzen: &amp;#039;&amp;#039;Osning-Sandstein und Gault-Sandstein (Unterkreide) aus dem Teutoburger Wald und dem Eggegebirge und ihre Verwendung als Naturbaustein.&amp;#039;&amp;#039; in: Geologie und Paläontologie in Westfalen, Heft 77, Münster, 2010 ([https://www.lwl.org/wmfn-download/Geologie_und_Palaeontologie_in_Westfalen/GuP_Heft_77.pdf abrufen])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.geodienst.de/osningsandstein.htm www.geodienst.de/osningsandstein.htm]&lt;br /&gt;
* [http://www.biostation-gt-bi.de/artenschutz/index.php?page=3&amp;amp;id=1 Der Osning-Sandstein und seine Vegetation]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=51.86894|EW=8.917336|type=landmark|region=DE-NW}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klastisches Sedimentgestein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sandsteinsorte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Steinbruch in Deutschland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Tecklenburger Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Lippe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kreis Gütersloh]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bielefeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Osnabrück)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Teutoburger Wald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gesteinseinheit der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturwerkstein der Kreide]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergbau (Tecklenburger Land)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>