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	<title>Osmometer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-28T03:51:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Osmometer&amp;diff=500958&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Meinichselbst: Parameter fix</title>
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		<updated>2025-09-13T19:32:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Parameter fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Osmometer.svg|mini|Membranosmometer nach Stoye]]&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Osmometer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vorrichtung bzw. Messgerät zur Bestimmung des [[Osmotischer Wert|osmotischen Werts]] oder [[Osmotischer Druck|osmotischen Drucks]] einer [[Lösung (Chemie)|Lösung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Messverfahren ==&lt;br /&gt;
=== Direkte und indirekte Messverfahren ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der osmotische Wert (die [[Osmolarität]] oder [[Osmolalität]]) einer Lösung hängt nach dem [[Van-’t-Hoff’sches Gesetz|van-’t-Hoff’schen Gesetz]] neben der [[Temperatur]] im Wesentlichen von der Anzahl der darin gelösten Teilchen ab ([[kolligative Eigenschaft]]). Unterschiede im osmotischen Wert machen sich als [[Druck (Physik)|Druckdifferenz]] zwischen zwei Lösungen bemerkbar, die über eine [[Semipermeabilität|semipermeable Membran]] miteinander in Verbindung stehen. Diese Differenz kann als &amp;#039;&amp;#039;osmotischer Druck&amp;#039;&amp;#039; unmittelbar gemessen werden. Osmometer, die nach diesem Prinzip arbeiten werden als [[Membranosmometrie|Membranosmometer]] bezeichnet, bekannte Beispiele sind die [[Pfeffersche Zelle]] und das [[Stoye-Osmometer]]. Dabei wird meist reines [[Wasser]] als Referenz eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als kolligative Eigenschaft beeinflusst der osmotische Wert den [[Gefrierpunkt|Gefrier-]] und [[Siedepunkt]] einer Lösung, so dass über die Bestimmung der [[Gefrierpunktserniedrigung]] oder [[Raoultsches Gesetz|Dampfdruckerniedrigung]] eine indirekte Messung möglich ist. Bei den indirekten Verfahren wird für die Messung keine Vergleichslösung benötigt, meist ist jedoch eine [[Kalibrierung]] des Messgeräts mit Hilfe von Standardlösungen erforderlich, die eine fest eingestellte und bekannte Osmolarität aufweisen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Statische und dynamische Messverfahren ===&lt;br /&gt;
Bei Pfefferscher Zelle und Stoye-Osmometer kann nach dem Befüllen die Messung erst ausgewertet werden, wenn keine Druckänderung mehr auftritt und sich das thermodynamische Gleichgewicht eingestellt hat. Bis zum Erreichen des Gleichgewichts können mehrere Stunden vergehen. Diese Art der Messung wird als &amp;#039;&amp;#039;statisch&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Schnellere Messungen sind möglich, wenn an die Messkammer ein äußerer Druck angelegt wird, der den osmotischen Fluss gerade unterbricht. In diesem Fall entspricht der von außen angelegte Druck exakt dem osmotischen Druck; die Messung erfolgt &amp;#039;&amp;#039;dynamisch&amp;#039;&amp;#039; innerhalb weniger Sekunden oder Minuten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Osmometrie ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Close-up of a Clifton nanolitre osmometer controller showing the controls and readout.jpg|mini|Osmometer der Firma Clifton]]&lt;br /&gt;
Bei bekannter Konzentration kann aus dem osmotischen Wert einer Lösung die [[molare Masse]] einer Substanz ermittelt werden (siehe [[Osmometrie]]). Bei Messung der Gefrierpunktserniedrigung wird dieses Verfahren als [[Kryoskopie]] bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichtlicher Hintergrund ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nouvelles recherches sur l endosmose et 125.png|mini|Das &amp;#039;&amp;#039;Endosmometer&amp;#039;&amp;#039; aus &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles recherches&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Ein erstes Osmometer wurde 1828 von dem französischen [[Botaniker]] [[Henri Dutrochet]] in seinem Werk &amp;#039;&amp;#039;Nouvelles Recherches sur l’Endosmose et l’Exosmose&amp;#039;&amp;#039; beschrieben. Als Membran verwendete er eine &amp;#039;&amp;#039;Tierblase&amp;#039;&amp;#039;, deren Eigenschaften keineswegs der einer idealen semipermeablen Membran entsprach.&amp;lt;ref name=Dutrochet1828&amp;gt;{{Literatur | Autor = Henri Dutrochet | Titel = Nouvelles recherches sur l’endosmose et l’exosmose: suivies de l’application expérimentale de ces actions physiques à la solution du problême de l’irritabilité végétale et à la détermination de la cause de l’ascension des tiges et de la descente des racines | Verlag = J.-B. Baillière | Ort = Paris | Jahr = 1828 |Online = {{Google Buch|BuchID=VgIAAAAAQAAJ|Linktext=Volltext}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach der Beschreibung [[kolloidal]]er Niederschlagsmembranen durch [[Moritz Traube]] gelang es [[Wilhelm Pfeffer]] diese Membranen in den Poren von Tonzellen einzulagern (&amp;#039;&amp;#039;Pfeffersche Zelle&amp;#039;&amp;#039;), was Messungen bei relativ hohen Drücken ermöglichte.&amp;lt;ref name=OSMOUNT&amp;gt;Wilhelm Pfeffer. &amp;#039;&amp;#039;Osmotische Untersuchungen&amp;#039;&amp;#039;. Wilh. Engelmann, Leipzig 1921. (2., unveränderte Aufl. des Erstdrucks von 1877).&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Herstellung der Pfefferschen Zelle war mit großem zeitlichem Aufwand verbunden und stellte hohe Anforderungen an die Qualität der verwendeten Tonzellen. Weiterentwickelt wurde das Membranosmometer von [[Harmon Northrop Morse]], dem es insbesondere gelang, das Herstellungsverfahren zu vereinfachen und das Verhalten bei hohen Drücken zu verbessern.&amp;lt;ref name=&amp;#039;MorseAllPages&amp;#039;&amp;gt;{{cite book|title=The Osmotic Pressure of Aqueous Solutions: Report on Investigations Made in the Chemical Laboratory of the Johns Hopkins University During the Years 1899-1913|author=Harmon Northrop Morse|publisher=Carnegie institution of Washington|year=1914|url=https://archive.org/details/osmoticpressureo00morsuoft |language=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Handelsname von verschiedenen Osmometern der Berliner Firma Gonotec war &amp;#039;&amp;#039;Osmomat&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gonotec Osmometer.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Anästhesie Intensivtherapie Notfallmedizin.&amp;#039;&amp;#039; Band 20, Nr. 2, April 1985, S. XIII.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Béla G. Lipták (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Analytical Instrumentation.&amp;#039;&amp;#039; Chilton Book Company, Radnor PA 1994, ISBN 0-8019-8397-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Druckmessgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemisches Messgerät]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osmose]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Meinichselbst</name></author>
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