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	<title>Oskowo - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T19:17:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Polarlys: https</title>
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		<updated>2024-05-24T20:33:36Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort             = Oskowo&lt;br /&gt;
| Wappen          = kein&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft    = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat          = Lębork&lt;br /&gt;
| PowiatLink      = Lęborski&lt;br /&gt;
| Gemeinde        = Cewice&lt;br /&gt;
| GemeindeLink    = Gmina Cewice&lt;br /&gt;
| Breitengrad     = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute   = 23&lt;br /&gt;
| Breitensekunde  = 46&lt;br /&gt;
| Längengrad      = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute    = 41&lt;br /&gt;
| Längensekunde   = 54&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 227&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 31. März 2011&amp;lt;ref&amp;gt;[http://stat.gov.pl/download/gfx/portalinformacyjny/pl/defaultaktualnosci/5670/21/1/1/1_miejscowosci_ludnosc_nsp2011.xlsx GUS 2011: Ludność w miejscowościach statystycznych według ekonomicznych grup wieku] (polnisch), 31. März 2011, abgerufen am 26. Juni 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl  = 59&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = GLE&lt;br /&gt;
| Straße1         = [[Droga wojewódzka 212|DW 212]]: [[Kamionka (Chojnice, Jezioro Zamarte)|Kamionka]]−[[Bytów]]−[[Osowo Lęborskie]]&lt;br /&gt;
| Schienen1       = keine Bahnanbindung mehr&lt;br /&gt;
| Flughafen1      = [[Lech-Wałęsa-Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße = ul. Witosa 16&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt    = 84-312 Cewice&amp;lt;br /&amp;gt; Tel. (0048/59) 8611495&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskowo&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kaschubische Sprache|kaschubisch]] &amp;#039;&amp;#039;Òskòwò&amp;#039;&amp;#039;; [[Deutsche Sprache|deutsch]] &amp;#039;&amp;#039;Wutzkow&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im Nordwesten der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]] und gehört zur [[Gmina Cewice|Landgemeinde Cewice]] (&amp;#039;&amp;#039;Zewitz&amp;#039;&amp;#039;) im [[Powiat Lęborski]] (&amp;#039;&amp;#039;Lauenburg (Pommern)&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Oskowo liegt in [[Hinterpommern]], im Tal der [[Bukowina (Fluss)|Bukowina]] (&amp;#039;&amp;#039;Buckowin&amp;#039;&amp;#039;) in einer von Feld und Wald wechselnden Landschaft. Der [[Jezioro Oskowo]] (&amp;#039;&amp;#039;Wutzkower See&amp;#039;&amp;#039;) ist vom Wald eingeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ortsname ==&lt;br /&gt;
Im Jahre 1310 wird der Ort in den Grenzverschreibungen des [[Deutscher Ritterorden|Deutschen Ritterordens]] &amp;#039;&amp;#039;Ozkowe&amp;#039;&amp;#039; genannt, 1313 als &amp;#039;&amp;#039;Wozkowe&amp;#039;&amp;#039; und 1379 als &amp;#039;&amp;#039;Wozkow&amp;#039;&amp;#039;. 1717 erscheint die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Wutzkow&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der historischen Dorfform nach ist Wutzkow ein kleines [[Gassendorf]]. Ein Grenzbrief aus dem Jahre 1313 zog die Grenze zum Ordensstaat zwischen Wutzkow und [[Siemirowice|Schimmerwitz]] (heute polnisch Siemirowice), wobei Wutzkow auf [[brandenburg]]ischer, später [[Pommern|pommerscher]] Seite blieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wutzkow lag von jeher an einer wichtigen Verkehrsader, so dass von Südosten her Handelsleute hierher kamen, die an der [[Ostsee]] kostbaren Bernstein oder Felle gegen Waffen, Schmuck und Münzen eintauschten. Später lag der Ort an der großen Heer- und Poststraße zwischen den [[hanse]]atischen Handelsplätzen der [[Nordsee|Nord-]] und Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1621 war Wutzkow ein &amp;#039;&amp;#039;Lietzen&amp;#039;&amp;#039;sches [[Lehen]]. 1710 ging es an die &amp;#039;&amp;#039;[[Münchow (Adelsgeschlecht)|Münchow]]&amp;#039;&amp;#039;s und 1766 an die &amp;#039;&amp;#039;[[Somnitz]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter dem [[Friedrich Wilhelm (Brandenburg)|Großen Kurfürsten]] wurde der Postkurs neu organisiert und in Wutzkow ein Postgrenzamt auf dem Wege nach [[Westpreußen]] errichtet. Auch hat König [[Friedrich Wilhelm I. (Preußen)|Friedrich Wilhelm]] für den eigenen Gebrauch bei seinen Reisen nach [[Ostpreußen]] ein „königliches Haus“ errichten lassen. Oft konnte ihn die Bevölkerung auf seinen Reisen hier sehen. Das „königliche Haus“ wurde 1780 an den örtlichen Posthalter verkauft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Dorfkrug kehrte am 9. Juni 1773 der Berliner Künstler [[Daniel Chodowiecki]] ein, wo er einen Metzgergesellen traf, der auf dem Weg nach [[Sankt Petersburg|St. Petersburg]] war. Auf dem Bild „&amp;#039;&amp;#039;Der Abend in Wutzkow&amp;#039;&amp;#039;“ ist diese Begegnung in Gesellschaft eines Bauern und des Wirtes festgehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1784 werden für Wutzkow genannt: 1 [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]], 1 Wassermühle, 3 Bauern, 3 [[Kossät]]en, 1 Krug, 1 Schmiede und 1 Schulmeister bei insgesamt 22 Feuerstellen (Haushalten). Nach wechselnden Besitzern kam das Dorf 1906 in [[Preußen|preußische]] Hand. 1938 war die [[Staatsdomäne|Domäne]] 480 Hektar groß. 1939 wohnten in Wutzkow 278 Einwohner in 59 Haushaltungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 gehörte Wutzkow zum [[Landkreis Stolp]], in dessen äußerster Südostecke es lag. Damit war es dem [[Regierungsbezirk Köslin]] der preußischen [[Provinz Pommern]] zugeordnet. Gleichzeitig war der Ort in den [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amts]]- und [[Standesamt]]sbezirk [[Bochówko|Bochowke]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Hohenlinde&amp;#039;&amp;#039;, heute polnisch: Bochówko) eingegliedert. In Wutzkow gab es eine [[Gendarmerie]]station, das [[Amtsgericht]] stand in [[Lauenburg (Pommern)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 8. März 1945 traten die Bewohner von Wutzkow die Flucht vor der herannahenden [[Rote Armee|Roten Armee]] an. Einige gelangten bis nach [[Gdynia|Gdingen]] (damals &amp;#039;&amp;#039;Gotenhafen&amp;#039;&amp;#039; genannt, heute polnisch: &amp;#039;&amp;#039;Gdynia&amp;#039;&amp;#039;), andere fanden den Tod. Der Großteil wurde von den Russen in [[Linia (Powiat Wejherowski)|Linde]] im [[Landkreis Lauenburg i. Pom.|Kreis Lauenburg]] eingeholt. Am 9. März wurde der Ort besetzt (nur eine ostpreußische Familie war dort geblieben). Später wurde die deutsche Bevölkerung zwischen November 1946 und Oktober 1947 [[Vertreibung der Deutschen|vertrieben]]. Aus Wutzkow wurde Oskowo, das heute ein Ortsteil der [[Gmina]] [[Cewice]] im [[Powiat Lęborski]] in der [[Woiwodschaft Pommern]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsgliederung bis 1945 ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 gehörten zur Gemeinde Wutzkow die Ortschaften: Alt Friedrichswalde, Neu Friedrichswalde, Wutzkow-Bahnhof, Wutzkow-Forsthaus und Wutzkow-Waldarbeitergehöft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kirche ==&lt;br /&gt;
=== Evangelische Kirche ===&lt;br /&gt;
Vor 1945 war die Bevölkerung überwiegend [[evangelisch]]. Wutzkow war mit insgesamt 12 Nachbarorten in das [[Kirchspiel]] [[Mikorowo|Mickrow]] (heute polnisch: Mikorowo) eingepfarrt, das seit 1871 zum [[Kirchenkreis]] [[Słupsk|Stolp]]-Altstadt, vorher zum Kirchenkreis [[Kołczygłowy|Alt Kolziglow]], der [[Kirchenprovinz]] [[Provinz Pommern|Pommern]] der [[Evangelische Kirche der altpreußischen Union|Kirche der Altpreußischen Union]] (Sitz in [[Stettin]]) gehörte. 1940 zählte das Kirchspiel 2499 Gemeindeglieder. Letzter deutscher Geistlicher vor 1945 war Pfarrer &amp;#039;&amp;#039;Gustav Oehrn&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Evangelische Gemeindeglieder gehören heute zum Kirchspiel Stolp der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]], das im nähergelegenen [[Lębork]] (&amp;#039;&amp;#039;Lauenburg (Pommern)&amp;#039;&amp;#039;) eine Gottesdienststätte hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Römisch-katholische Kirche ===&lt;br /&gt;
Die [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] Einwohner gehörten bis 1945 zu der Pfarrei [[Słupsk|Stolp]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute ist die Einwohnerschaft fast ausnahmslos [[Römisch-katholische Kirche|katholisch]] und gehört zur – nun katholischen – Pfarrei Mikorowo (&amp;#039;&amp;#039;Mickrow&amp;#039;&amp;#039;), die dem Dekanat [[Łupawa (Potęgowo)|Łupawa]] (&amp;#039;&amp;#039;Lupow&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Pelplin]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Katholischen Kirche in Polen]] zugehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schule ==&lt;br /&gt;
In der im Jahre 1932 einklassigen Volksschule unterrichtete 1 Lehrer 67 Kinder. Auch die Kinder aus [[Bochówko|Bochowke]] (1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;Hohenlinde&amp;#039;&amp;#039;, polnisch: Bochówko) und [[Lesiaki (Cewice)|Lessaken]] (Lesiaki) gingen in Wutzkow zur Schule. Letzter deutscher Lehrer war &amp;#039;&amp;#039;Paul Voelkner&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch das Dorf führt die [[Droga wojewódzka 212|Woiwodschaftsstraße 212]] von [[Kamionka (Chojnice, Jezioro Zamarte)|Kamionka]] (&amp;#039;&amp;#039;Steinberg&amp;#039;&amp;#039;) über [[Bytów]] (&amp;#039;&amp;#039;Bütow&amp;#039;&amp;#039;) nach [[Osowo Lęborskie]] (&amp;#039;&amp;#039;Wussow&amp;#039;&amp;#039;), 7 Kilometer südlich von [[Lębork]] (&amp;#039;&amp;#039;Lauenburg (Pommern)&amp;#039;&amp;#039;), die im Abschnitt durch Oskowo auf der Trasse der ehemaligen deutschen [[Reichsstraße 158]] ([[Berlin]]–[[Lauenburg (Pommern)]]) verläuft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Bahnanbindung gab es ab 1902, besteht aber seit 1945 nicht mehr, nachdem die frühere [[Bahnstrecke Lębork-Bytów|Bahnstrecke Lauenburg–Bütow]] stillgelegt und größtenteils demontiert worden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern. Zeugnisse seiner deutschen Vergangenheit&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1038–1041 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Wutzkow_Pagel.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Wutzkow&amp;#039;&amp;#039;; PDF)]&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich-Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA1020 S. 1020, Nr. 163]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Cewice}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Cewice]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Polarlys</name></author>
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