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	<title>Oskische Sprache - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T09:18:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskische_Sprache&amp;diff=132464&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wittiko: unerwünschte Formatierung entfernt (H:TG#nicht)</title>
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		<updated>2025-11-26T19:59:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;unerwünschte Formatierung entfernt (&lt;a href=&quot;/index.php?title=H:TG&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;H:TG (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;H:TG#nicht&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Iron Age Italy-de.svg|mini|Sprachgebiete im Italien des 6. Jahrhunderts v.&amp;amp;nbsp;Chr.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskisch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war die Sprache der [[Samniten]]; sie gehörte zum oskisch-umbrischen Zweig der [[Italische Sprachen|italischen Sprachen]], die wiederum ein Zweig des [[Indogermanische Sprachen|Indogermanischen]] sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausdehnung des Sprachgebiets ==&lt;br /&gt;
Zur Zeit seiner größten Ausdehnung vor der [[Römisches Reich|römischen]] Eroberung erstreckte sich das Sprachgebiet des Oskischen im Wesentlichen über die Südhälfte Festland-[[Italien]]s, also die Regionen [[Samnium]], [[Kampanien]] und [[Lukanien]]; dazu kam noch das von den [[Mamertiner]]n, samnitischen [[Söldner]]n, eroberte [[Messina]] in [[Sizilien]]. Durch das Oskische überschichtete ältere italische Sprachen, die ursprünglich eher mit dem [[Umbrische Sprache|Umbrischen]] verwandt waren, wurden im mittelitalischen Gebiet der [[Marrukiner]], [[Päligner]] und [[Vestiner]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Textkorpus ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oskischer Inschriftenstein.jpg|mini|hochkant|Oskischer Grenzstein eines heiligen Bezirkes bei Capua]]&lt;br /&gt;
Das Oskische ist durch 650 [[Inschrift]]en bekannt. Unter ihnen sind nur vier bis fünf längere Texte; die meisten Überlieferungen bestehen aus wenigen Wörtern oder sogar nur [[Buchstabe]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl alle Teile des oskischen Sprachgebiets vertreten sind, stammt der größte Teil der Inschriften aus Samnium und Kampanien (dort vor allem aus [[Capua]] und [[Pompeji]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Illustrirte Geschichte der Schrift (Faulmann) 623 b1.png|mini|Oskische Schrift von einem Stein aus Pompeji]]&lt;br /&gt;
Es finden sich vor allem:&lt;br /&gt;
* [[Abecedarium (Alphabet)|Alphabetarien]]&lt;br /&gt;
* [[Epitaph|Grabinschriften]]&lt;br /&gt;
* [[Weihinschrift]]en&lt;br /&gt;
* Bauinschriften&lt;br /&gt;
* offizielle [[Staatsvertrag|Staatsverträge]]&lt;br /&gt;
* Gesetze&lt;br /&gt;
* Festkalender&lt;br /&gt;
* Besitzerinschriften auf Gefäßen&lt;br /&gt;
* Stempel (auf [[Dachziegel]]n)&lt;br /&gt;
* [[Fluchtafel|Fluchtäfelchen]]&lt;br /&gt;
* [[Graffiti]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da große Teile der [[Grammatik]] und des Wortschatzes unbekannt sind, gehört Oskisch zur Kategorie der [[Korpussprache|Korpus-]] oder Trümmersprachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zeitliche Einordnung ==&lt;br /&gt;
Die ältesten Inschriften, die noch in der Sprache der eigentlichen [[Osker]] verfasst sind, stammen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.; das Gros der oskischen Überlieferung datiert aus dem 3. bis 1. vorchristlichen Jahrhundert. Aus [[Pompeji]] sind Wandinschriften bekannt, die erst relativ knapp vor der Zerstörung der Stadt im Jahre 79 n. Chr. verfasst worden sein müssen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Inschrift von Avella aus dem 3. oder 2. Jh. v. Chr. mit lateinischer und deutscher Übersetzung&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| hrsg=Christian Gizewski| url=http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Auditorium/RomRecht/SO2/TextCiAb.htm| titel=Die Inschrift von Avella in Umschrift, lateinischer und deutscher Übersetzung| werk=Geschichte des römischen Rechts| datum=2000| zugriff=2012-12-04| kommentar=mit [http://agiw.fak1.tu-berlin.de/Auditorium/RomRecht/SO2/CippAbel.gif Abbildung] der eigentlichen Inschrift}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#DEFFAD;&amp;quot; | Oskisch&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#DEFFAD;&amp;quot; | Latein&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background-color:#DEFFAD;&amp;quot; | Deutsch&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
ekkum[svaí píd herieset&lt;br /&gt;
trííbarak[avúm tereí púd&lt;br /&gt;
liímítú[m] pernúm [púís&lt;br /&gt;
herekleís fíísnú mefi[ú&lt;br /&gt;
íst, ehtrad feíhúss pú[s&lt;br /&gt;
herekleís fíísnam amfr&lt;br /&gt;
et, pert víam pússtíst&lt;br /&gt;
paí íp íst, pústin slagím&lt;br /&gt;
senateís suveís tangi&lt;br /&gt;
núd tríbarakavúm lí&lt;br /&gt;
kítud. íním íúk tríba&lt;br /&gt;
rakkiuf pam núvlanús&lt;br /&gt;
tríbarakattuset íúk trí&lt;br /&gt;
barakkiuf íním úíttiuf&lt;br /&gt;
abellanúm estud. avt&lt;br /&gt;
púst feíhúís pús físnam am&lt;br /&gt;
fret, eíseí tereí nep abel&lt;br /&gt;
lanús nep núvlanús pídum&lt;br /&gt;
tríbarakattíns. avt the&lt;br /&gt;
savrúm púd eseí tereí íst,&lt;br /&gt;
pún patensíns, múíníkad ta[n&lt;br /&gt;
{{nowrap|ginúd patensíns, íním píd e[íseí}}&lt;br /&gt;
thesavreí púkkapíd ee[stit&lt;br /&gt;
a]íttíúm alttram alttr[ús&lt;br /&gt;
h]erríns. avt anter slagím&lt;br /&gt;
a]bellanam íním núvlanam&lt;br /&gt;
s]úllad víú uruvú íst . edú&lt;br /&gt;
e]ísaí víaí mefiaí teremen&lt;br /&gt;
n]iú staíet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Item [si quid volent]&lt;br /&gt;
aedificare [in territorio quod&lt;br /&gt;
limitibus tenus [quibus]&lt;br /&gt;
Herculis fanum medium&lt;br /&gt;
est, extra muros, qui&lt;br /&gt;
Herculis fanum ambiunt,&lt;br /&gt;
trans viam positum est,&lt;br /&gt;
quae ibi est, pro finibus&lt;br /&gt;
senatus sui sententia,&lt;br /&gt;
aedificare liceto.&lt;br /&gt;
Et id aedificium quod Nolani&lt;br /&gt;
aedificaverint, et&lt;br /&gt;
usus Nolanorum esto.&lt;br /&gt;
Item si quid Abellani&lt;br /&gt;
{{nowrap|aedificaverint, id aedificium et usus}}&lt;br /&gt;
Abellanorum esto. At&lt;br /&gt;
post muros qui fanum ambi-&lt;br /&gt;
unt, in eo territorio neque Avel-&lt;br /&gt;
lani neque Nolani quidquam&lt;br /&gt;
aedificaverint. At the-&lt;br /&gt;
saurum qui in eo territorio est,&lt;br /&gt;
cum aperirent, communi senten-&lt;br /&gt;
tia aperirent, et quidquid in eo&lt;br /&gt;
thesauro quandoque extat,&lt;br /&gt;
caperent. At inter fines&lt;br /&gt;
Abellanos et Nolanos&lt;br /&gt;
ubique via felxa est –,&lt;br /&gt;
in ea via media termina&lt;br /&gt;
stant.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ebenso können sie auf dem Gelände&lt;br /&gt;
gegebenenfalls Bauwerke errichten,&lt;br /&gt;
und zwar auf der abgemarkten&lt;br /&gt;
tempelzugehörigen Fläche,&lt;br /&gt;
aber außerhalb der Umgebungsmauern&lt;br /&gt;
des Herakles-Tempels selbst,&lt;br /&gt;
beiderseits der dort befindlichen Straße,&lt;br /&gt;
vor den jeweiligen Grenzlinien&lt;br /&gt;
[zwischen Tempelbezirk und den beiden Gemeinden]&lt;br /&gt;
mit Genehmigung des jeweils zuständigen Senats.&lt;br /&gt;
Ein Gebäude, das die Nolaner bauen,&lt;br /&gt;
dürfen die Nolaner auch [allein] nutzen,&lt;br /&gt;
und ebenso dürfen die Abellaner ein&lt;br /&gt;
{{nowrap|von ihnen errichtetes Gebäude ausschließlich nutzen.}}&lt;br /&gt;
Aber innerhalb der Umfassungsmauern&lt;br /&gt;
des Heiligtums dürfen weder die Abellaner&lt;br /&gt;
noch die Nolaner irgendetwas bauen.&lt;br /&gt;
Das Schatzhaus, das innerhalb&lt;br /&gt;
dieses [engeren] Tempelbereichs liegt,&lt;br /&gt;
dürfen beide Seiten nur nach&lt;br /&gt;
einem gemeinsamen Beschluß öffnen.&lt;br /&gt;
Alles, was irgendwann einmal in diesem&lt;br /&gt;
Schatzhaus gelagert sein wird,&lt;br /&gt;
gehört beiden Seiten zu gleichen Teilen.&lt;br /&gt;
Ferner dient zwischen&lt;br /&gt;
dem Gebiet der Nolaner einerseits&lt;br /&gt;
und dem der Abellaner andererseits&lt;br /&gt;
die Straße überall als gemeinsame Grenze.&lt;br /&gt;
Die Grenzsteine stehen in ihrer Mitte.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/poem&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lautsystem ==&lt;br /&gt;
=== Vokale ===&lt;br /&gt;
Das Oskische unterschied sechs einfache Vokale, davon zwei gerundete (/u/, {{IPA-Phonem|ɔ}}) und vier ungerundete (/i/, /e/, {{IPA-Phonem|ɛ}}, /a/), von denen außer {{IPA-Phonem|ɔ}} und {{IPA-Phonem|ɛ}} alle auch gelängt vorkommen. Die offeneren Vokale können sich mit nachfolgendem /i̯/ oder /u̯/ zu den insgesamt fünf Diphthongen /{{IPA|ɛi̯}}/, /{{IPA|ai̯}}/, /{{IPA|au̯}}/, /{{IPA|ɔi̯}}/ und /{{IPA|ɔu̯}}/ verbinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Langvokale werden öfters durch Doppelschreibung ausgedrückt, zum Beispiel: NIIR&amp;lt;ref name=Vetter&amp;gt;So auf einer Fluchtafel vermutlich aus [[Cumae]]: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt; /nēr/ = [[Griechische Sprache|gr.]] {{lang|grc|ἀνήρ}} &amp;#039;&amp;#039;anḗr&amp;#039;&amp;#039; ‚Mann‘, TR꜔STAAMENTVD&amp;lt;ref&amp;gt;So in einer Stifterinschrift aus Pompeji: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 49–50, Nr. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt; /trestāmɛntɔd/ ≈ [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;testāmentō&amp;#039;&amp;#039;. Aus der Verteilung dieser Schreibungen wird darauf geschlossen, dass ererbte Vokallänge außer vor [[Nasal (Phonetik)|Nasal]] nur in der jeweils ersten Silbe eines Wortes erhalten geblieben ist, und dass zur Zeit der Kürzung der übrigen Langvokale, die auf den Zeitraum zwischen 450 und 350 v. Chr. angesetzt wird, der [[Wortakzent]] auf diesen ersten Silben gelegen haben muss, was auch für das zeitgenössische Latein angenommen wird. Neben die ererbten Längen treten später neue, durch [[Ersatzdehnung]] entstandene Langvokale (zum Beispiel SAAHTV̇M&amp;lt;ref&amp;gt;So in einer Bronzetafel aus [[Capracotta]]: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 104, Nr. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; /sāhtɔm/ = [[Latein|lat.]] &amp;#039;&amp;#039;sānctum&amp;#039;&amp;#039; ‚heilig, geweiht‘).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Konsonanten ===&lt;br /&gt;
Das Oskische besaß je drei [[Stimmlosigkeit|stimmlose]] und drei [[Stimmhaftigkeit|stimmhafte]] [[Plosiv|Verschlusslaute]]: die [[bilabial]]en /p/ und /b/, die [[dental]]en /t/ und /d/, die [[velar]]en /k/ und /g/. Dazu kamen die [[Frikativ|Reibelaute]] /f/, /s/ (mit stimmhaftem [[Allophon]] zwischen Vokalen) und /h/, die [[Nasal (Phonetik)|Nasales]] /m/ und /n/, die [[Liquida]]e /r/ und /l/ sowie die [[Halbvokal]]e /i̯/ und /u̯/.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Historische Lautwandel ===&lt;br /&gt;
==== Vokalschwund und -schwächung ====&lt;br /&gt;
Der Verlust ererbter Kurzvokale findet in zwei Phasen statt: Schon vor dem 6. Jahrhundert v. Chr. schwinden zunächst allgemein in Endsilben vor auslautendem &amp;#039;&amp;#039;s&amp;#039;&amp;#039; (HV̇RZ&amp;lt;ref&amp;gt;So in einer späteren Bronzetafel aus Capracotta: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 105, Nr. 147.&amp;lt;/ref&amp;gt; /hɔrts/ &amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;gʰortos&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; lat. &amp;#039;&amp;#039;hortus&amp;#039;&amp;#039; ‚Garten‘; LV̇VKIS&amp;lt;ref&amp;gt;So in einer Fluchtafel aus Capua: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 31.&amp;lt;/ref&amp;gt; /lɔu̯kis/ ‚[[Lucius]]‘); im 4. oder späten 5. vorchristlichen Jahrhundert schwinden sie in [[Offene Silbe|offenen]] sowie in auf /s/ schließenden [[Binnensilbe]]n (FACTVD&amp;lt;ref&amp;gt;So in der [[Tabula Bantina]] aus [[Banzi]]: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 15.&amp;lt;/ref&amp;gt; /faktud/ &amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;face-tōd&amp;#039;&amp;#039; &amp;gt; lat. &amp;#039;&amp;#039;facitō&amp;#039;&amp;#039; ‚mach!‘; MINSTREIS&amp;lt;ref&amp;gt;So in der Tabula Bantina aus Banzi: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 17.&amp;lt;/ref&amp;gt; /minstrɛes/ &amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;minus-tero-&amp;#039;&amp;#039; ‚kleiner‘).&amp;lt;ref&amp;gt;Hreinn Benediktsson, &amp;#039;&amp;#039;The Vowel syncope in Oscan-Umbrian&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Norsk Tidsskrift for Sprogvidenskap&amp;#039;&amp;#039; 19 (1960), pp. 157–295.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur vereinzelt und ausschließlich neben [[labial]]en Konsonanten finden sich Beispiele für einen der [[Binnensilbenschwächung]] (die typisch für das [[Latein]]ische ist) gleichenden Lautwandel, dessen Ergebnis immer ein mit dem Buchstaben &amp;#039;&amp;#039;V&amp;#039;&amp;#039; bezeichneter Laut ist: PRVPVKID&amp;lt;ref&amp;gt;So im [[Cippus Abellanus]] aus [[Abella]]: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 8 und Erläuterung auf S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;prō-pak-&amp;#039;&amp;#039; ‚vorbestimmt‘, PRAEFVCVS&amp;lt;ref&amp;gt;So in der Tabula Bantina aus Banzi: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt; *&amp;#039;&amp;#039;prai̯-fak-&amp;#039;&amp;#039;, ‚vorgesetzt‘, PERTUMUM&amp;lt;ref&amp;gt;So in der Tabula Bantina aus Banzi: Emil Vetter: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte I: Texte mit Erklärung, Glossen, Wörterverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Carl Winter, Heidelberg 1953, S. 15 und Erläuterung auf S. 18.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;*&amp;#039;&amp;#039;pert-emom.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Henricus Hubertus Janssen: &amp;#039;&amp;#039;Oscan and Umbrian Inscriptions.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 1949.&lt;br /&gt;
* Katherine McDonald: &amp;#039;&amp;#039;Oscan in Southern Italy and Sicily. Evaluating Language Contact in a Fragmentary Corpus.&amp;#039;&amp;#039; Cambridge University Press, Cambridge 2015, ISBN 978-1-107-10383-2.&lt;br /&gt;
* Jürgen Untermann: &amp;#039;&amp;#039;Wörterbuch des Oskisch-Umbrischen.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-0963-0&lt;br /&gt;
* [[Helmut Rix]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der italischen Dialekte.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Sabellische Texte. Die Texte des Oskischen, Umbrischen und Südpikenischen.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2002, ISBN 978-3-8253-0853-7.&lt;br /&gt;
* Rex E. Wallace: &amp;#039;&amp;#039;The Sabellic Languages of Ancient Italy&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Languages of the World/Materials]].&amp;#039;&amp;#039; Band 371). LINCOM Europa, München 2007, ISBN 3-89586-990-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oscan inscriptions|Oskische Inschriften}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Oskisch}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wordgumbo.com/ie/cmp/osca.htm Oskisch]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.tu-berlin.de/fb1/AGiW/Auditorium/RomRecht/Kap2.htm | wayback=20070104130811 | text=sprachl. Einordnung}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4172903-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italische Sprachen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einzelsprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbene Sprache]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sabiner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Samniten]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wittiko</name></author>
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