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	<title>Oskar Saier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Saier&amp;diff=218104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lotse-zwei: Porträtfoto als Einleitungsbild</title>
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		<updated>2025-12-26T16:30:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Porträtfoto als Einleitungsbild&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg- Wohnung Herrenstraße, Weihbischof Oskar Saier, Erzbischof von Freiburg, Portrait - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 108851e.jpeg|mini|Oskar Saier, 1978]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Coat of arms of Oskar Saier.svg|mini|Wappen von Oskar Saier.]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Saier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. August]] [[1932]] in [[Wagensteig]] (heute: [[Buchenbach]]); † [[3. Januar]] [[2008]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Geistlicher und von 1978 bis 2002 der 13. [[Erzbischof]] des [[Erzbistum Freiburg|Erzbistums Freiburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Oskar Saier wurde als Sohn von Berta Saier, geborene Saier, und des Landwirts und Vogtshofbauern Adolf Saier auf dem elterlichen Vogtshof in Wagensteig im [[Schwarzwald]] geboren.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Harald Vocke]]: &amp;#039;&amp;#039;Im Winter reift das Brot.&amp;#039;&amp;#039; In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 2. Juni 1978, S. 10.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war Schüler der [[Heimschule Lender]] in [[Sasbach]] bei [[Achern]], in die er 1946 eintrat. Saier war katholisch und studierte [[Katholische Theologie]] und [[Philosophie]] in Freiburg im Breisgau und [[Tübingen]]. Am 2.&amp;amp;nbsp;Juni 1957 empfing er die [[Weihesakrament#Presbyterat|Priesterweihe]], wurde Vikar und war danach [[Kaplan]] in Freiburg und [[Mosbach]]. Ab 1963 war er Student und Wissenschaftlicher Assistent am Kanonischen Institut der Universität München. 1970 wurde Saier mit der 1973 veröffentlichten Arbeit &amp;#039;&amp;#039;„Communio“ in der Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils&amp;#039;&amp;#039; an der theologischen Fakultät der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]] bei [[Klaus Mörsdorf]] zum Doktor des [[Kanonisches Recht|kanonischen Rechts]] (Dr. jur. can.) [[Promotion (Doktor)|promoviert]]. Von 1970 bis 1977 war er [[Regens]] des [[Katholisches Priesterseminar|Priesterseminars]] in [[St. Peter (Hochschwarzwald)|St. Peter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 7. April 1972 wurde er von dem Papst [[Paul VI.]] zum [[Titularbischof]] von &amp;#039;&amp;#039;[[Titularbistum Rubicon|Rubicon]]&amp;#039;&amp;#039; und zum [[Weihbischof]] in Freiburg ernannt. Die [[Weihesakrament#Episkopat|Bischofsweihe]] spendete ihm am 29. Juni 1972 der Freiburger Erzbischof [[Hermann Schäufele]]; Mitkonsekratoren waren [[Karl Gnädinger]], Weihbischof in Freiburg, und [[Georg Moser]], Bischof von [[Bistum Rottenburg-Stuttgart|Rottenburg]]. Saiers [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] lautete &amp;#039;&amp;#039;In vinculo communionis&amp;#039;&amp;#039;, was auf Deutsch „Im Band der Gemeinschaft“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Wahl durch das [[Domkapitel]] von Freiburg ernannte Paul VI. Oskar Saier am 15. März 1978 zum Erzbischof von Freiburg und [[Metropolit]]en der Oberrheinischen [[Kirchenprovinz]]. Am 3. Mai 1978 wurde er in sein Amt eingeführt. Im gleichen Jahr gab es in der Stadt mit dem bekannten [[Freiburger Münster|Münster]] ein kirchliches Großereignis, den 85. Deutschen [[Liste der Deutschen Katholikentage|Katholikentag]]. Er fand vom 13.–17. September 1978 unter einem Leitwort nach [[Jeremia]]: {{&amp;quot; |Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben}} {{Bibel|Jeremia|29|11}}, statt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Büste von Erzbischof Oskar Saier (1978-2002) von Daniel Rösch im nördlichen Seitenschiff.jpg|mini|Büste von Erzbischof Oskar Saier von Daniel Rösch im Freiburger Münster.]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tombe d&amp;#039;Oskar Saier (1932–2008).jpg|mini|Das Grabmal von Oskar Saier in der Bischofsgruft im Freiburger Münster.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 2002 nahm Papst [[Johannes Paul II.]] das Rücktrittsgesuch Saiers, der nach mehreren Operationen aus gesundheitlichen Gründen auf das Amt verzichtete, an. Am 3. Januar 2008 starb Oskar Saier nach schwerer Krebserkrankung im Alter von 75 Jahren. Saier wurde am 10. Januar 2008 in der Bischofsgruft im [[Freiburger Münster]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
In der [[Deutsche Bischofskonferenz|Deutschen Bischofskonferenz]] war Saier lange Zeit stellvertretender Vorsitzender sowie Präsident der Pastoralkommission. Während seiner Amtszeit wurde er durch seine Haltung gegen [[Schwangerschaftsabbruch|Abtreibung]] bekannt. 1982 kritisierte er zusammen mit den Bischöfen von [[Bistum Basel|Basel]] und [[Erzbistum Straßburg|Straßburg]] die „starke Inanspruchnahme“ der Landschaft durch [[Kernkraftwerk]]e mit der gemeinsamen Erklärung „Das Verhalten des Christen im Konflikt um die Kernenergie“. Für Aufsehen sorgte 1993 ein Hirtenbrief zur „Pastoral mit Geschiedenen und wiederverheirateten Geschiedenen“. Darin trat Saier mit den beiden anderen Bischöfen der Oberrheinischen Kirchenprovinz, dem Mainzer Bischof [[Karl Lehmann]] und dem damaligen Rottenburg-Stuttgarter Bischof [[Walter Kasper]], dafür ein, dass geschiedene, wieder verheiratete Katholiken sich nach ernster Gewissensprüfung ermächtigt fühlen könnten, trotz ihrer kirchenrechtlich ungeordneten Situation die Eucharistie zu empfangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.archivioradiovaticana.va/storico/2008/01/04/d_alterzbischof_saier_tot_/ted-177807 „Alterzbischof Saier tot“], [[Radio Vatikan]], 4. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1986 begründete er zusammen mit Kardinal [[Juan Landázuri Ricketts]] aus [[Lima]] die Partnerschaft des Erzbistums Freiburg mit der Kirche in [[Peru]], die bis heute 150 Gemeinden und Verbände miteinander verbindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.news-aus-baden.de/?id=13811 |text=„Trauer um Oskar Saier“ |wayback=20080107215015}}, news-aus-baden.de, 4. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seine Amtszeit fielen die [[Katholikentag]]e in Freiburg 1978 und Karlsruhe 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2023 befand die Kommission zur Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch im Erzbistum Freiburg in einer Studie, dass die „Amtszeit von Saier […] durch die Versetzung von Tätern und Beschuldigten und einer verschleiernden und lückenhaften Aktenführung geprägt“ sei. Der Leiter der Arbeitsgemeinschaft Aktenanalyse, der Jurist Eugen Endress, sprach von einer „vollständigen Ignoranz“ dem Thema gegenüber, es liege das „Vollbild einer Vertuschung“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.katholisch.de/artikel/44599-freiburger-missbrauchsstudie-belastet-zollitsch-und-saier-schwer &amp;#039;&amp;#039;Freiburger Missbrauchsstudie belastet Zollitsch und Saier schwer&amp;#039;&amp;#039;] katholisch.de, 18. April 2023, abgerufen am 18. April 2023&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] seiner Heimatgemeinde Buchenbach (1972)&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger der Gemeinde St. Peter (1977)&lt;br /&gt;
* Ehrenbürger von [[Betlehem]]&lt;br /&gt;
* [[Orden El Sol del Perú]], Peru (1990)&lt;br /&gt;
* Ehrenmitglied der Peruanischen Bischofskonferenz&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz des [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland]] (1992)&lt;br /&gt;
* [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]] (1997)&lt;br /&gt;
* Großes Bundesverdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2002)&lt;br /&gt;
* [[Ehrendoktorwürde]] der Theologischen Fakultät der [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]] (2002)&lt;br /&gt;
* [[Medalla de Oro de Santo Toribio de Mogrovejo]] (Peru, 2002)&lt;br /&gt;
* Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (2003), von dieser Ehrung distanzierte sich der Senat der Universität Freiburg am 24. Mai 2023, veranlasst durch den im April 2023 veröffentlichten Bericht der „AG Aktenanalyse“ zur Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Erzdiözese Freiburg „aufgrund [des] gravierenden Fehlverhaltens“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ehrensenatoren UFR&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Universität Freiburg |url=https://uni-freiburg.de/wp-content/uploads/Liste_der_Ehrensenatorinnen_und_Ehrensenatoren_Stand_2024.pdf |titel=Liste der Ehrensenatorinnen und Ehrensenatoren (PDF) |format=PDF |abruf=2025-02-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Saier. In memoriam et ad honorem&amp;#039;&amp;#039;. Kunstverlag Josef Fink, Lindenberg im Allgäu 2021, ISBN 978-3-95976-335-6&lt;br /&gt;
* Christoph Schmider: &amp;#039;&amp;#039;Die Freiburger Bischöfe: 175&amp;amp;nbsp;Jahre Erzbistum Freiburg. Eine Geschichte in Lebensbildern.&amp;#039;&amp;#039; Herder Verlag, Freiburg i. Br. 2002, ISBN 3-451-27847-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Saier, Oskar.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 1045.&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/s/saier_o.shtml|autor=[[Thomas Meckel]]|artikel=Oskar Saier|band=33|spalten=1161-1163}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|107946181}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=Bischof|ID=bsaier|Artikel=Oskar Saier}}&lt;br /&gt;
* {{GCatholic|Typ=Person|ID=4235|Artikel=Oskar Saier}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Hermann Schäufele]]|AMT=[[Liste der Erzbischöfe von Freiburg|Erzbischof von Freiburg]]|ZEIT=1978–2002|NACHFOLGER=[[Robert Zollitsch]]}}&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Weihbischöfe in Freiburg (seit 1828)&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste der Erzbischöfe von Freiburg (seit 1827)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=107946181|LCCN=nr90019885|VIAF=88688075}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Saier, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weihbischof in Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularbischof]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Kirchenrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kirchenrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrensenator der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Westjordanland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordens El Sol del Perú (Großkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2008]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Saier, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geistlicher, römisch-katholischer Erzbischof von Freiburg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. August 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Buchenbach|Wagensteig]] bei Freiburg im Breisgau&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Januar 2008&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lotse-zwei</name></author>
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