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	<title>Oskar Oesterle - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:42:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Oesterle&amp;diff=2332703&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Khatschaturjan: /* Leben und Wirken */</title>
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		<updated>2024-10-22T07:49:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben und Wirken&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Oesterle&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. Juli]] [[1903]] in [[Straßburg]]; † [[2. November]] [[1964]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher Staatsbeamter und Bergwerksdirektor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Oesterle war der Sohn des Berufsschuldirektors Hermann Oesterle und seiner Ehefrau Elisabeth, geborene Blaesy. In seiner Jugend besucht er die [[Oberrealschule]] in [[Mülhausen]] im Elsass und nach der Ausweisung der Familie aus dem [[Elsass]] anlässlich der Angliederung dieses Gebietes an [[Frankreich]] infolge des [[Versailler Friedensvertrag]]es die Oberrealschule in [[Freiburg im Breisgau]] und Offenbach. An der letzteren erlangte er am 17. März 1922 das Reifezeugnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Sommersemester 1922 studierte Oesterle Rechtswissenschaften. Nach sieben Semestern an den Universitäten [[Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main|Frankfurt am Main]], [[Albert-Ludwigs-Universität Freiburg|Freiburg]] und [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] bestand er am 21. November 1925 in Frankfurt die erste juristische Staatsprüfung. Am 19. Dezember 1925 wurde er zum Referendar beim Oberlandesgerichtsbezirk Kassel ernannt und war er in der Folge seit dem 24. Dezember 1925 bei der Staatsanwaltschaft, beim [[Amtsgericht Hanau|Amts-]] und [[Landgericht Hanau]] im Vorbereitungsdienst beschäftigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er bei Hans Otto de Boor mit einer Arbeit über Pachtrecht zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; (mündliche Prüfung am 2. März 1927). Anschließend wurde er als Regierungsassessor in den Polizeidienst übernommen. Als Leiter des Dezernats 6 („Rechtsradikale Partei- und Vereinswesen, rechtsradikale politische Bewegungen und Bestrebungen sowie rechtsradikale Kultur und Wirtschaftspolitik“) in der Abteilung I des [[Der Polizeipräsident in Berlin|Berliner Polizeipräsidiums]] in den Jahren 1931 bis 1932 war Oesterle maßgeblich für die Bekämpfung des [[Rechtsextremismus]] und speziell der [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in der ausgehenden [[Weimarer Republik]] verantwortlich. Oesterle gehörte der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Preußenschlag]] vom Sommer 1932 wurde Oesterle von der Papen-Regierung in die Abteilung K des Berliner Polizeipräsidiums abgeschoben. 1933 wurde er von den Nationalsozialisten ans Polizeipräsidium [[Gliwice|Gleiwitz]] und die Polizeidirektion in Beuthen versetzt. Aus möglicherweise taktischen Gründen trat er dem [[Sturmabteilung|SA]]-Motorsturm bei und blieb in der [[Zeit des Nationalsozialismus]] relativ unbehelligt Staatsbeamter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] war Oesterle in der Verwaltung des besetzten [[Reichsland Elsaß-Lothringen|Elsass-Lothringens]] tätig. Über seine [[Entnazifizierung]] ist nichts bekannt. Nach dem Krieg amtierte er als [[Ministerialrat]] in [[Baden-Württemberg]] und dann als Direktor des  [[Kalisalzbergwerk Buggingen|Kalisalzbergwerks Buggingen]] und als Vizepräsident der Industrie- und Handwerkskammer in Freiburg im Breisgau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz am Bande]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pachtrecht im Reichssiedelungs-Gesetz&amp;#039;&amp;#039;, 1927. (Dissertation)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Christoph Graf (Historiker)|Christoph Graf]]: &amp;#039;&amp;#039;Politische Polizei zwischen Demokratie und Diktatur. Die Entwicklung der preußischen Politischen Polizei vom Staatsschutzorgan zum Geheimen Staatspolizeiamt des Dritten Reiches&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Einzelveröffentlichungen der Historischen Kommission zu Berlin.&amp;#039;&amp;#039; Bd. 36). Colloquium-Verlag, Berlin 1983, ISBN 3-7678-0585-5 (Zugleich: Bern, Universität, Habilitations-Schrift, 1980).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist wer?&amp;#039;&amp;#039; Band 14, Teil 1. 1962, S. 1117.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117106992}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117106992|VIAF=32765179}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Oesterle, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bergbau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1903]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Oesterle, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Polizeibeamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. Juli 1903&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Straßburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. November 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Khatschaturjan</name></author>
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