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	<title>Oskar Nachod - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T22:20:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Nachod&amp;diff=2651744&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirilailai: Präzisierungen, Grabstelle</title>
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		<updated>2024-05-26T11:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Präzisierungen, Grabstelle&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Simon Nachod&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[4. März]] [[1858]] in [[Leipzig]]; † [[2. Oktober]] [[1933]] in [[Dresden]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kaufmann]], [[Privatgelehrter]] und [[Japanologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:GrabstätteOskarNachod.JPG|miniatur|Grabstätte des Japanforschers Oskar Nachod auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig&amp;lt;ref&amp;gt;2024 wurde die ursprüngliche Grabstelle in der X. Abteilung aufgelassen und die Urnen-Stele in die XVII. Abteilung, Grabmal [[Stefan Berger (Chemiker)|Berger]], umgesetzt.&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
Oskar Nachod wurde als Sohn des Leipziger Kaufmanns und Mitinhabers der Firma &amp;#039;&amp;#039;C. G. Reißig &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039;, Moritz Nachod (* 31. März 1810 in Dresden; † 29. Oktober 1889 in Leipzig) und dessen Gattin Caroline, geborene Friedberg (* 1. Juli 1830 in [[Treuenbrietzen]]; † 13. Dezember 1873 in Leipzig), geboren. Sein Onkel war der [[Bankier]] und Begründer der Israelitischen Religionsgemeinschaft Leipzig [[Jacob Nachod]], sein Großcousin der Archäologe [[Hans Nachod (Archäologe)|Hans Nachod]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar besuchte die [[Handelshochschule Leipzig|Handelshochschule]] seiner Vaterstadt und begab sich dann zur weiteren Ausbildung im kaufmännischen Beruf ins Ausland. Nach ausgedehnten Reisen durch [[Frankreich]], [[Vereinigtes Königreich|England]] und [[Amerika]] kehrte er nach Leipzig zurück und wurde zunächst [[Prokurist]], dann Chef der von Christian Gottfried Reißig und seinem Vater gegründeten Firma für englische [[Textilie|Manufakturwaren]] am [[Brühl (Leipzig)|Brühl]] 20.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seiner Neigung nach mehr Gelehrter als Geschäftsmann, zog er sich mehr und mehr aus der Leitung der Firma zurück. Er studierte an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Universität Berlin]] unter [[Adolph von Wenckstern]]. Auf Anregung seines Freundes Dr. Heinrich Bokemeyer, Generalsekretär der [[Deutsche Kolonialgesellschaft|Deutschen Kolonialgesellschaft]], begann er mit dem Studium der hinterlassenen Akten der [[Niederländische Ostindien-Kompanie|Niederländischen Ostindischen Kompagnie]]. Daraus entwickelte er das Thema seiner [[Dissertation]], aufgrund derer er 1897 an der Philosophischen Fakultät der [[Universität Rostock]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] wurde. In seinem Vorwort vermerkte Nachod hellsichtig: &amp;#039;&amp;#039;Zu den Völkern, die berufen erscheinen, in dem kommenden 20. Jahrhundert mehr als bisher an dem allgemeinen Wettstreit der Kulturnationen regen Anteil zu nehmen und in deren Konzert lebhafter als je zuvor ihre Stimme erschallen zu lassen, sind zweifellos die [[Japan]]er zu rechnen.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nachod: &amp;#039;&amp;#039;Die Beziehungen der Niederländischen Ostindischen Kompagnie zu Japan&amp;#039;&amp;#039;, S. III&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Privatgelehrter konzentrierte er nunmehr seine Forschungen auf das damals [[Historiografie|historiografisch]] weitgehend unerforschte Land. 1906 erschien der erste Band seiner grundlegenden Arbeit über die &amp;#039;&amp;#039;Geschichte Japans&amp;#039;&amp;#039;. Nach über zwanzigjähriger Forschungsarbeit konnte Nachod 1929 und 1930 den ersten und zweiten Teil des zweiten Bandes vorlegen. Da er ahnte, dass seine Kräfte nicht ausreichen würden, dieses groß angelegte Werk zu vollenden, widmete er sich verstärkt der Zusammenstellung einer [[Bibliografie]] von Japan. Nach der Veröffentlichung des dritten Bandes verstarb Oskar Nachod, der sein großes Vermögen gänzlich der Wissenschaft geopfert hatte, nach längerer Krankheit in Dresden. Seine Asche wurde auf dem [[Südfriedhof (Leipzig)|Südfriedhof]] in Leipzig beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Beziehungen der Niederländischen Ostindischen Kompagnie zu Japan im siebzehnten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, Dissertationsschrift, Friese, Leipzig 1897 [https://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN610630407 Digitalisat der Preuss. Staatsbibliothek zu Berlin]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein unentdecktes Goldland. Ein Beitrag zur Geschichte der Entdeckungen im nördlichen Großen Ozean&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen der deutschen Gesellschaft für Natur- und Volkskunde Ostasiens, 1898/99&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Erstes Buch: &amp;#039;&amp;#039;Die Urzeit (bis 645 n. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;, Gotha 1906 (Allgemeine Staatengeschichte, Abt. 2: Geschichte der außereuropäischen Staaten, 1,1,1)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Japan&amp;#039;&amp;#039;, in: Julius von Pflugk-Harttung (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Weltgeschichte. Die Entwicklung der Menschheit in Staat und Gesellschaft, in Kultur und Geistesleben&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;Ostasien&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1: &amp;#039;&amp;#039;1906–1926: Nummer 1-4019&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2: &amp;#039;&amp;#039;1906–1926: Nummer 4020-9575&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1928&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Erste Hälfte: &amp;#039;&amp;#039;Die Übernahme der chinesischen Kultur (645 bis ca. 850 n. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1929&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geschichte von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Zweite Hälfte: &amp;#039;&amp;#039;Die Übernahme der chinesischen Kultur (645 bis ca. 850 n. Chr.)&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 3: &amp;#039;&amp;#039;1927–1929: Nummer 9576-13959. Mit Ergänzungen für die Jahre 1906–1926&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1931&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bibliographie von Japan&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 4: &amp;#039;&amp;#039;1930–1932: Nummer 13596-18398. Mit Ergänzungen für die Jahre 1906–1929. Aus dem Nachlass ergänzt und herausgegeben von Hans Praesent. Mit einem Geleitwort von Karl Haushofer&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1935&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nachruf auf Oskar Nachod&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Ostasiatische Rundschau&amp;#039;&amp;#039;, 15. Jg., Nr. 3, Hamburg 1934, S. 65&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117208647}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fkrug.com/PhpGedView/individual.php?pid=I24639&amp;amp;ged=Krug-Eckermann.ged&amp;amp;tab=0 Ahnentafel Oskar Nachod]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117208647|LCCN=nr/92/19060|NDL=00524678|VIAF=72165337}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nachod, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethnologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Japanologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1858]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nachod, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nachod, Oskar Simon (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Ethnologe und Japanologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=4. März 1858&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=2. Oktober 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dresden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirilailai</name></author>
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