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	<title>Oskar Mulley - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-21T21:21:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Mulley&amp;diff=2192241&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-50767-6: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-18T20:51:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Belege fehlen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Mulley&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. April]] [[1891]] in [[Klagenfurt]], [[Österreich-Ungarn]]; † [[15. Januar]] [[1949]] in [[Garmisch-Partenkirchen]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] akademischer Landschaftsmaler und Absolvent der [[Akademie der bildenden Künste Wien]]. Er gehört zu den führenden Vertretern der „Tiroler Kunst der Zwischenkriegszeit“ ([[Albin Egger-Lienz|Egger-Lienz]], [[Alfons Walde|Walde]], [[Ernst Nepo|Nepo]], Prachensky u.&amp;amp;nbsp;a.). Er wurde vor allem für seine Gemälde von Gebirgslandschaften bekannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dorotheum.com/de/k/oskar-mulley/ |titel=Oskar Mulley - Dorotheum |sprache=de-AT |abruf=2025-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Mulley wurde als Sohn des k.k. Official der [[Kärntner Sparkasse|kärntnerischen Sparkasse]] Josef Martin Mulley und dessen Frau Antonia Barbara, geb. Mathia, geboren. Mulleys malerisches Talent wurde schon im Alter von zehn Jahren von seinem Zeichenlehrer an der [[Staatsrealschule Klagenfurt]] entdeckt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schüller9&amp;quot;&amp;gt;Galerie Schüller: [https://www.galerie-schueller.de/_Resources/Static/Packages/GalerieSchueller.Website/e-paper-catalogs/epaper-oskar-muelley-ein-leben-in-bildern/epaper/ausgabe.pdf &amp;#039;&amp;#039;Oskar Mulley. Ein Leben in Bildern.&amp;#039;&amp;#039;] 2018, Seite 9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er studierte ab dem Wintersemester 1909/1910 ein Jahr in München an der Malschule der städtischen Gewerbeschule (Westenriederstraße) und dann – direkt mit dem zweiten Jahrgang beginnend – von 1910 bis 1913 an der [[Akademie der Bildenden Künste Wien]] bei [[Alois Delug]] und ab 1911 bei [[Rudolf Jettmar]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schüller9&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dreimonatiger Tätigkeit als [[Theatermaler]] bei „Kautsky &amp;amp; Rottonara“ (Wien) und seinem aufgrund einer Beinverletzung schnell beendeten Fronteinsatz im Ersten Weltkrieg, als er in Südtirol das Hochgebirge aus nächster Anschauung kennenlernte, lebte Mulley von 1918 bis 1933 als Oberleutnant der Reserve in [[Kufstein]], nachdem er 1917 seine Frau Luise, geb. Staudacher, in Bozen geheiratet hatte. Er profilierte sich ab 1925 über die Grenzen Tirols hinaus als Gebirgsmaler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schüller9&amp;quot; /&amp;gt; Mulleys Werke wurden so beliebt, dass er 1932 in Nürnberg sogar einen Plagiatsprozess gegen einen Fälscher namens Fritz Blädel anstrengen musste.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/kunst-und-krempel/schatzkammer/gemaelde/kunst-krempel-kein-mulley-100.html &amp;#039;&amp;#039;Kein Mulley. Am Erfolg mitgenascht &amp;#039;&amp;#039;] BR-Fernsehen vom 6. Februar 2014, abgerufen am 5. August 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen letzten Lebensabschnitt (1934–1949) verbrachte er mit seiner Familie – Frau Luise und die Töchter Ingeborg (geboren 1920) und Gerda (geboren 1929) – in [[Garmisch-Partenkirchen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schüller&amp;quot;&amp;gt;[https://www.galerie-schueller.de/de/kuenstler/oskar-mulley.html Biographie des Künstlers bei der &amp;#039;&amp;#039;Galerie Schüller&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im &amp;quot;[[Dritten Reich]]&amp;quot; gehörte er zu den arrivierten Künstlern, die im [[Haus der Deutschen Kunst]] in [[München]] ausstellten.&amp;lt;ref&amp;gt;[Verlag Heinrich Hoffmann, München, HDK 175 (Kleinbauerngehöft)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Oskar Mulley Schloss Tirol.jpg|mini|[[Schloss Tirol]] (1927)]]&lt;br /&gt;
In Mulleys Landschaftsbildern des Frühwerks (bis 1925) sind individuell interpretierte Einflüsse des Jugendstils deutlich zu erkennen, ja geradezu dominant. In seiner Kufsteiner Periode herrschen Gebirgsmotive vor, die stets frei von figuralen Darstellungen sind. Mulleys „heroische“ Landschaften mit pastosem Farbauftrag in Spachteltechnik&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.neumeister.com/kunstwerksuche/kuenstler/3872/0/ Kunstwerksuche] auf neumeister.com&amp;lt;/ref&amp;gt; waren seit Mitte der 1920er-Jahre sehr geschätzt und erzielen noch heute bei Auktionen hohe Preise.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 wurde Mulley als ordentliches Mitglied in die [[Wiener Sezession]] aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.secession.at/wp-content/uploads/2021/07/Liste_verstorbene_Mitglieder.pdf Liste verstorbener Mitglieder.pdf] auf secession.at&amp;lt;/ref&amp;gt; Weiters war er Mitglied des Kärntner und des Salzburger Kunstvereins sowie des Wiener Künstlerhauses.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Garmischer Schaffenszeit ist von lyrischen und atmosphärischen Bilderkompositionen mit flachem Farbauftrag gekennzeichnet. In seinen Motiven ist der Künstler, der im November 1940 wegen eines „schweren Herzfehlers“ vom Kriegsdienst freigestellt wurde, seit etwa 1942 von den Bergen herab gestiegen und ins Alpenvorland gewandert. Die einst in seinem Werk dominante Bergwelt ist oft nur mehr im Hintergrund auszumachen; in Garmisch entstanden auch einige Stillleben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auswahl ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley - Kirche bei sternenklarer Nacht.jpg|Kirche bei sternenklarer Nacht&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Bauernhof im Hochgebirge.jpg|Bauernhof im Hochgebirge, signiert Mulley, auf dem Keilrahmen mit Bleistift beschriftet: Weihnachten 1935, Öl auf Leinwand, 85 × 160 cm&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Bergbauernhof Pastell.jpg|„Bergbauernhof“, signiert Mulley, Mischtechnik-Pastellkreide auf Papier, 43 × 42 cm&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Bergbauernhof.jpg|Bergbauernhof, um 1930, signiert MULLEY, Öl auf Leinwand, 72 × 115 cm&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Einsamer Weg.jpg|„Einsamer Weg“, signiert Mulley, Öl auf Karton, revers betitelt „Einsamer Weg Mulley-Innsbruck“, Öl auf Karton, 27 × 35 cm&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Innenhof 1920.jpg|„Innenhof“, signiert Mulley, datiert 20, Mischtechnik/Pastellkreide auf Papier, 53 × 42,5 cm&lt;br /&gt;
 Oskar Mulley Marterl am Wegesrand.jpg|[[Marterl]] am Wegesrand, signiert: Mulley Oskar, Öl auf Papier auf Karton, ca. 30 × 27 cm&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1927 erhielt er eine österreichische und eine ungarische Goldene Staatsmedaille für bildende Kunst, bei der „50. Jahresausstellung der [[Künstlerhaus, Gesellschaft bildender Künstlerinnen und Künstler Österreichs|Genossenschaft der bildenden Künstler Wiens“]] (1929)&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Moschig: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Mulley - Alpine Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berenkamp-Verlag, Schwaz 1995,&amp;lt;!-- Seite nachfügen --&amp;gt; ISBN 978-3-85093-073-4.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde sein Bild „Bergdorf“ vom Publikum per Stimmzettel zum besten Bild gewählt, was ihm den mit 200 Schilling dotierten „Wiener Volkspreis“ einbrachte. Im gleichen Jahr erhielt er bei einer Kunstausstellung im Grazer Landesmuseum eine Silberne Medaille für bildende Kunst der Stadt Graz.&amp;lt;!-- Beleg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
=== Zu Lebzeiten ===&lt;br /&gt;
* 1912 bis 1917: Klagenfurt, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1917: Bozen, Merkantilgebäude&lt;br /&gt;
* 1919: Innsbruck, Kunsthandlung/Galerie Unterberger&lt;br /&gt;
* 1920: Salzburg, Neue Galerie&lt;br /&gt;
* 1922: Lochau, Strandhotel; Kufstein, Volksschule (Tiroler Landesausstellung); Innsbruck, Taxishof&lt;br /&gt;
* 1923, 1924: Salzburg, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1924: Innsbruck, Stadtsäle&lt;br /&gt;
* 1925: Salzburg, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1925/26: Gelsenkirchen, Düsseldorf, Mülheim a. d. Ruhr, Hamburg, Nürnberg, Würzburg, München (Wanderausstellung „Tiroler Künstler“)&lt;br /&gt;
* 1926: Salzburg, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1927: Wien, Sezessionsgebäude („Goldene Staatsmedaille für bildende Kunst“); Budapest, Nemzeti Szalon („Goldene Staatsmedaille für bildende Kunst“); Wien, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1928: Nürnberg, [[Norishalle]] („Deutsche Kunst der Gegenwart“); Zürich, Kunstsalon Wolfsberg&lt;br /&gt;
* 1929: Salzburg, Künstlerhaus&lt;br /&gt;
* 1929: Graz, Landesmuseum („Silberne Medaille der Stadt Graz für bildende Kunst“); Wien, Künstlerhaus („Wiener Volkspreis“)&lt;br /&gt;
* 1930: Salzburg, Künstlerhaus; Klagenfurt, Künstlerhaus; Budapest, Nemzeti Szalon&lt;br /&gt;
* 1932: Hall i. Tirol, Münzerturm (Tiroler Landesausstellung); Innsbruck, Taxishof; Budapest, Nemzeti Szalon&lt;br /&gt;
* 1933: Innsbruck, Taxishof („Das Tiroler Plakat“)&lt;br /&gt;
* 1937 bis 1944: München, „[[Haus der Kunst|Haus der Deutschen Kunst]]“&lt;br /&gt;
* 1946: Kufstein, Volksschule („Große Bezirks-Kunst- und Gewerbeschau“)&lt;br /&gt;
* 1948: München, Kunsthandlung Schöninger&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Tod ===&lt;br /&gt;
* 1949: Garmisch-Partenkirchen, Kurhaus&lt;br /&gt;
* 1951: Bregenz, Kunsthandlung Schwarz&lt;br /&gt;
* 1962: Kufstein, Hauptschule&lt;br /&gt;
* 1991: Garmisch-Partenkirchen, Kurhaus&lt;br /&gt;
* 1992: Kufstein, Rathaussaal&lt;br /&gt;
* 1995: Kufstein, Festung (Kaiserturm)&lt;br /&gt;
* 1996: Garmisch-Partenkirchen, Galerie Pritschow&lt;br /&gt;
* 2004: München, Galerie Schüller&lt;br /&gt;
* seit 2006: je ein Mulley-Bild im Messner Mountain Museum (Burg Bruneck und Burg Sigmundskron Bozen)&lt;br /&gt;
* 2013: Rosenheim, Städtische Galerie&lt;br /&gt;
* 2014: München, Galerie Schüller&lt;br /&gt;
* 2018: München, Galerie Schüller&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.galerie-schueller.de/_Resources/Static/Packages/GalerieSchueller.Website/e-paper-catalogs/epaper-oskar-muelley-ein-leben-in-bildern/epaper/ausgabe.pdf&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Herbert Ascherbauer: &amp;#039;&amp;#039;Bilder der Berge, Oskar Mulley (1891 1949)&amp;#039;&amp;#039;, 2021, Heimat Verlag, ISBN 978-3-200-07944-1&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Emmanuel Bénézit (Kunsthistoriker)|Emmanuel Bénézit]]: &amp;#039;&amp;#039;Dictionary of artists.&amp;#039;&amp;#039; Gründ, Paris 2006, Bd. 10, S. 27–28.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|6|439|||E.Egg}}&lt;br /&gt;
* Günther Moschig: &amp;#039;&amp;#039;Oskar Mulley - Alpine Landschaft.&amp;#039;&amp;#039; Berenkamp-Verlag, Schwaz 1995, ISBN 978-3-85093-073-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119144433|LCCN=nr97001170|VIAF=37720148}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mulley, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsmaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Tirol)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1949]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mulley, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Landschaftsmaler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. April 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Januar 1949&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Garmisch-Partenkirchen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2025-50767-6</name></author>
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