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	<title>Oskar Maretzky - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T17:14:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Maretzky&amp;diff=863465&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-09-30T13:08:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:MaretzkyOskar.jpg|mini|Oskar Maretzky (ca. 1924)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Maretzky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[2. Juni]] [[1881]] in [[Breslau]]; † Februar [[1945]] in [[Chełmica|Helmsdorf]] bei [[Tuplice|Tuplitz]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Biorabw|Oskar Maretzky|9600}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher [[Jurist]] und [[Politiker]] ([[Deutsche Volkspartei|DVP]], [[Nationalliberale Reichspartei|NLRP]], [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]], [[parteilos]], [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]]). Er war 1919/20 Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]], anschließend bis 1924 [[Mitglied des Reichstages]] sowie von 1925 bis 1932 Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtages]]. In der [[NS-Zeit]] war er von 1935 bis Anfang 1937 kommissarischer Oberbürgermeister von [[Groß-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Maretzky, der [[evangelisch]]en Glaubens war, wurde als Sohn eines Zahnarztes geboren. Nach dem Abitur 1900 am [[Maria-Magdalenen-Gymnasium|Magdalenäum]] in [[Breslau]] nahm er ein Studium der Rechtswissenschaften in Breslau, wo er der [[Raczeks|Breslauer Burschenschaft Arminia]] beitrat,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Willy Nolte]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1934, S. 312.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Leipzig]] auf, welches er 1903 mit dem ersten Staatsexamen beendete. 1904 wurde er zum Doktor der Rechte promoviert. Nach dem zweiten Staatsexamen wurde er 1908 Gerichtsassessor, trat 1909 als Magistratsassessor in den [[Berlin]]er Verwaltungsdienst ein und war von 1912 bis 1918 als [[Stadtsyndikus]] in [[Berlin-Lichtenberg]] tätig und gehörte in dieser Zeit auch der Verbandsversammlung des [[Verband Groß-Berlin|Zweckverbandes Groß-Berlin]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Ausscheiden aus der Politik war Maretzky Mitglied im Präsidium des [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutschen Roten Kreuzes]]. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] arbeitete er als Angestellter bei der [[Knorr-Bremse|Knorr-Bremse AG]] in Berlin-Lichtenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei ==&lt;br /&gt;
Während der Zeit der [[Weimarer Republik]] schloss Maretzky sich zunächst der [[Deutsche Volkspartei|DVP]] an. Innerhalb der Partei gehörte er zum rechten Flügel, der die Zusammenarbeit mit der SPD in der „[[Große Koalition#Weimarer Republik|Großen Koalition]]“ unter [[Gustav Stresemann]] (August bis November 1923) ablehnte. Stattdessen forderte er gemeinsam mit [[Albert Vögler]], [[Hugo Stinnes]] und [[Reinhold Quaatz]] die Festlegung auf eine Koalition mit der weiter rechts stehenden, republikfeindlichen [[Deutschnationale Volkspartei|DNVP]]. Sie riefen im März 1924, zunächst als innerparteiliche Opposition, die &amp;#039;&amp;#039;Nationalliberale Vereinigung&amp;#039;&amp;#039; ins Leben, der 12 Reichstagsabgeordnete der DVP angehörten. Im Juni 1924 trat Maretzky aus der Partei aus und beteiligte sich an der Gründung der kurzlebigen [[Nationalliberale Reichspartei|Nationalliberalen Reichspartei]], deren Vorsitzender er wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Februar 1925 wechselte er zur DNVP über, der er bis zu ihrer Auflösung 1933 angehörte. Während der [[Zeit des Nationalsozialismus]] stand er zunächst als parteiloser Politiker der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] nahe, konnte der Partei aber aufgrund der allgemeinen [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP|Aufnahmesperre]] nicht beitreten. Zum 1. Mai 1937 schloss er sich schließlich der NSDAP an (Mitgliedsnummer 3.934.046).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/27600094&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3770051831}}, S. 309.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Maretzky war seit der [[Reichstagswahl 1919]] Mitglied der [[Weimarer Nationalversammlung]], wo er den Wahlkreis 4 ([[Regierungsbezirk Potsdam]]) vertrat. 1920 wurde er über den Reichswahlvorschlag der DVP in den [[Reichstag (Weimarer Republik)|Reichstag]] gewählt. Bei den Wahlen im Mai 1924 erhielt er über eine Listenverbindung als einziger Abgeordneter der Nationalliberalen Reichspartei ein Reichstagsmandat und wurde als Gast in die DNVP-Fraktion aufgenommen. Im Dezember 1924 schied er aus dem Reichstag aus. Von 1924 bis 1932 war er Mitglied des [[Preußischer Landtag|Preußischen Landtags]] in der DNVP-Fraktion.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Öffentliche Ämter ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-2005-0103-510, Berlin, Maretzky, Milch, Udet.jpg|mini|Ostern 1934 auf dem Tempelhofer Feld,&lt;br /&gt;
von links: Maretzky, [[Erhard Milch]] mit Gattin und Tochter und [[Ernst Udet]], Aufnahme aus dem [[Bundesarchiv (Deutschland)|Bundesarchiv]]]]&lt;br /&gt;
Maretzky war 1911/12 Beigeordneter und stellvertretender [[Bürgermeister]] der Landgemeinde [[Boxhagen-Rummelsburg]] bei Berlin. Nach deren Eingemeindung nach Lichtenberg 1912 war er bis 1918 Stadtsyndikus und anschließend bis 1920 (beigeordneter) Bürgermeister der damals noch selbstständigen Stadt [[Berlin-Lichtenberg]] (unter dem Oberbürgermeister [[Oskar Ziethen]]). Während des [[Kapp-Putsch]]es im März 1920 ernannten ihn die Republikfeinde zum Polizeipräsidenten in Berlin. Nach dem Scheitern des Putschversuchs musste er auch seinen Bürgermeisterposten räumen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise&amp;quot;&amp;gt;Hans-Joachim Fieber, Thomas Rockmann: &amp;#039;&amp;#039;An der Spitze Berlins. Zweiter Teil: Biographisches und Kommunalgeschichtliches zu den Stadtoberhäuptern Berlins von 1871 bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Edition Luisenstadt, 1994, S. 49 ([https://berlingeschichte.de/historie/spitze/zukap4/oskarmaretzky.htm Eintrag Dr. Oskar Maretzky online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Maretzky wurde 1933 als (beigeordneter) Bürgermeister von [[Groß-Berlin]] unter dem Oberbürgermeister [[Heinrich Sahm]] eingesetzt und leitete das Wirtschafts- sowie das Gesellschaftsdezernat der Stadt. Die kommunale Selbstverwaltung war jedoch nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten durch die Einsetzung [[Julius Lippert (Politiker)|Julius Lippert]]s als [[Staatskommissar]] für Berlin bereits eingeschränkt. Nach dem Rücktritt Sahms übernahm Maretzky am 19. Dezember 1935 kommissarisch das Oberbürgermeisteramt. Er trat in dieser Zeit jedoch öffentlich kaum auf, da der Staatskommissar Lippert die meisten Funktionen des Stadtoberhaupts an sich zog. Mit dem &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Verfassung und Verwaltung der Reichshauptstadt Berlin&amp;#039;&amp;#039; wurde das Amt des Oberbürgermeisters mit dem des Stadtpräsidenten vereinigt, das zum 5. Januar 1937 Julius Lippert übernahm.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Luise&amp;quot;/&amp;gt; Bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand zum 31. März 1937 war Maretzky noch einmal stellvertretender Bürgermeister. Sein Nachfolger in diesem Amt wurde [[Ludwig Steeg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
* Helge Dvorak: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft]].&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Politiker.&amp;#039;&amp;#039; Teilband 4: &amp;#039;&amp;#039;M–Q.&amp;#039;&amp;#039; Winter, Heidelberg 2000, ISBN 3-8253-1118-X, S. 28–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|126579059}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|126579059}}&lt;br /&gt;
* [http://www.luise-berlin.de/Historie/Spitze/zukap4/OskarMaretzky.htm Biographie bei www.luise-berlin.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Oberbürgermeister (Berlin)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=126579059|VIAF=3469672}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Maretzky, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Weimarer Nationalversammlung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbürgermeister (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Preußischen Landtags (Freistaat Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Deutsches Reich, 1933–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DNVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Maretzky, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Politiker (DVP, DNVP, parteilos, NSDAP), MdR, MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=2. Juni 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Breslau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Februar 1945&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chełmica|Helmsdorf]] bei [[Tuplice|Tuplitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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