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	<title>Oskar Kusch - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Oskar-Kusch-Gedenktafel.JPG|mini|Gedenktafel in der Oskar-Kusch-Straße in [[Altenholz]]-Knoop in der Nähe seiner Hinrichtungsstätte]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Heinz Kusch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. April]] [[1918]] in [[Berlin]]; † [[12. Mai]] [[1944]] in [[Kiel]]) war ein deutscher [[Marineoffizier (Deutschland)|Marineoffizier]] und [[U-Boot]]-Kommandant im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]], der wegen regimekritischer Äußerungen gegen den [[NS-Staat]] [[Todesstrafe|zum Tod verurteilt]] und [[Hinrichtung|hingerichtet]] wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jugendzeit ==&lt;br /&gt;
Kusch besuchte von 1928 bis 1936 das Hohenzollerngymnasium in [[Berlin-Schöneberg]], wo er im Herbst 1936 das Reifezeugnis erhielt. Als Zehnjähriger kam er 1928 zur [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] und gehörte der [[Deutsche Freischar|Deutschen Freischar]] und dem [[Deutscher Pfadfinderbund (1911–1933)|Deutschen Pfadfinderbund]] an. Aus der [[Ringpfadfinder|Ringgemeinschaft deutscher Pfadfinder]] bildete sich der „Tahoe-Ring“, woraus 1932 der Jungenbund „[[Südlegion]]“ hervorging, wo auch Kusch aktiv war. Diese Gruppe interessierte sich für [[Humanismus|humanistische]] [[Literatur]] und [[Philosophie]]. Die Gruppe wurde 1933, als die Unterdrückung der [[Bündische Jugend|Bündischen Jugend]] begann, als Spielschar in die [[Hitlerjugend]] (HJ) übernommen und später illegal weitergeführt, als die Säuberung der HJ vorgenommen wurde. Kusch schied 1935 aus der HJ aus, nachdem die von ihm geführte Gruppe der Spielschar „Oskar“ aufgelöst worden war. Jedoch gehörte er der Gruppe bis 1937 illegalerweise weiter an.&lt;br /&gt;
Einige Anzeichen weisen darauf hin, dass Kusch während dieser Zeit von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] überwacht wurde. So die Angabe der [[Staatspolizeistelle]] (STL) Berlin und die Bemerkung der STL, Kusch habe sich in Briefen an seinen ehemaligen Gruppenführer der Bündischen Jugend Pallas in „krasser Form“ über den [[Reichsarbeitsdienst]] geäußert, den er von Oktober 1936 bis März 1937 abgeleistet hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marinezeit ==&lt;br /&gt;
Oskar Kusch trat am 3. April 1937 als Seeoffiziersanwärter ([[Deutsche Marinegeschichte#Crewen|Crew 37a]]) in die [[Kriegsmarine]] ein. Kuschs Wunsch, Seemann zu werden, dürfte mehrere Gründe gehabt haben. Seine Mutter sagte 1949: „Insbesondere beschäftigte er sich mit Marinebüchern und äußerte früh den Wunsch, er wolle [[Kommodore]] werden. […] Als mein Sohn dann selbst [[Kommandant]] eines U-Bootes wurde, war er sehr stolz darauf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begeisterung für die Marine, Abenteuerlust und der in der [[Bündische Jugend|bündischen Jugend]] geschulte Führerinstinkt spielten wohl auch eine Rolle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich waren jedoch [[Politik|politische]] und [[Ideologie|ideologische]] Erwägungen ausschlaggebend. Denn in §&amp;amp;nbsp;26 des Wehrgesetzes heißt es: „Die Soldaten dürfen sich politisch nicht betätigen. Die Zugehörigkeit zur [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] oder einer ihrer Gliederungen oder zu einem der ihr angeschlossenen Verbände ruht für die Dauer des aktiven Wehrdienstes.“, was Kusch wohl sehr gelegen kam. Die [[Wehrmacht]] – und besonders die Marine – galt als Ort, an dem man sich dem Griff der NSDAP entziehen konnte, denn die Wehrmachtführung war sehr auf ihre Autonomie erpicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hinzu kommt: Das Ergreifen eines zivilen Berufs hätte sich als schwierig erweisen können, da hierfür oftmals eine Mitgliedschaft in einer NS-Organisation erforderlich war, was Kusch ideologisch bedingt ablehnte. Außerdem musste er auch aufgrund seiner illegalen Tätigkeit in der Bündischen Jugend mit Schwierigkeiten bei diesem Vorhaben rechnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So kam es, dass Kusch nach Aufenthalten auf verschiedenen Lehrschiffen und Teilnahme an Lehrgängen als [[Fähnrich zur See]] vom 3. April 1939 bis zum 31. März 1940 auf dem [[Leichter Kreuzer|Leichten Kreuzer]] [[Emden (Schiff, 1925)|&amp;#039;&amp;#039;Emden&amp;#039;&amp;#039;]] stationiert war. Die Ausbildung zum [[Wachoffizier]] in der U-Bootwaffe dauerte vom 1. April bis zum 27. September 1940; am 25. Juni 1941 wurde er erstmals an Bord von &amp;#039;&amp;#039;[[U 103 (U-Boot, 1940)|U 103]]&amp;#039;&amp;#039; als zweiter Wachoffizier (II. W.O.) eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Oskar Kusch wurde für seine Leistungen am 1. September 1941 zum [[Oberleutnant zur See]] befördert und erhielt am 10. November 1941 das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse, nach Ende der Feindfahrt auf &amp;#039;&amp;#039;U 103&amp;#039;&amp;#039; am 5. Juni 1942 das Eiserne Kreuz I. Klasse. Nachdem er den Kommandantenlehrgang im August 1942 abgeschlossen hatte, stieg er wieder auf &amp;#039;&amp;#039;U 103&amp;#039;&amp;#039; ein, diesmal als I. WO. Nach dem Einlaufen in den [[U-Boot-Bunker in Lorient]] erhielt Kusch am 8. Februar 1943 das Kommando über [[U 154 (U-Boot, 1941)|&amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039;]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschehnisse an Bord von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; ==&lt;br /&gt;
=== Die Mannschaft von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Die Besatzungsstärke des &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; betrug 48 Mann, darunter vier [[Offizier]]e (Kommandant, I. und II. [[Wachoffizier]] [W.O.] und [[Leitender Ingenieur]] [L.I.]) sowie 44 [[Unteroffizier]]e und [[Mannschaften]]. Oberleutnant zur See Ulrich Abel, der I. W.O., wurde am 3. März 1912 geboren und fuhr nach seinem Abitur von 1929 bis 1932 zur See. 1938 wurde er von der [[Universität Greifswald|Preußischen Universität zu Greifswald]] zum [[Dr. iur.]] promoviert.&amp;lt;ref&amp;gt;Dissertation: [https://www.worldcat.org/title/grundzuge-des-deutschen-seearbeitsrechts-und-seine-geschichtlichen-grundlagen/oclc/721019406&amp;amp;referer=brief_results &amp;#039;&amp;#039;Die Grundzüge des deutschen Seearbeitsrechts und seine geschichtlichen Grundlagen&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb als Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;[[U 193]]&amp;#039;&amp;#039; nach dem 28. April 1944, spätestens im Mai 1944. II. W.O. war Oberleutnant zur See Heinrich Meyer, Leitender Ingenieur Kurt Druschel, vor seinem Eintritt in die Kriegsmarine ein „hoher Hitler-Jugendführer“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuschs erste Feindfahrt als Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Am 20. März 1943 verließ &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; mit ihrem neuen Kommandant Kusch [[Lorient]], um zur insgesamt fünften Feindfahrt aufzubrechen. Kurz vor der Ausreise gab Kusch seinem Heizer mit den Worten „Nehmt das mal weg da, wir betreiben hier keinen Götzendienst“ den Befehl, das im Offizierraum befindliche [[Adolf Hitler|Führer]]-Bild zu entfernen. Früh zeigte sich, dass zwischen Kusch und seinen Offizieren politische Gegensätze bestanden, denn Kusch als Gegner der nationalsozialistischen Regierung und Abel und Druschel als überzeugte [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] führten einige Streitgespräche, oft im Beisein der Mannschaft. Der Schiffsarzt [[Hans Nothdurft]], nach dem Krieg Professor für [[Physiologie]] an der [[Universität Heidelberg]], auf Kuschs zweiter Feindfahrt beschrieb Abel und Druschel später als „typische Offiziere, die an den Sieg glaubten und sich stets stolz als Gefolgsleute des Führers bezeichneten.“ Nach Zeugenaussagen sollen diese Gespräche trotz unüberwindbarer ideologischer Gegensätze jedoch stets in einem kameradschaftlichen Ton stattgefunden haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kusch machte kein Hehl aus seiner antinationalsozialistischen Einstellung, im Gegenteil, seine Haltung war der gesamten Besatzung bekannt. Aufgrund der begrenzten räumlichen Verhältnisse auf dem U-Boot wird sich Kuschs Einstellung schnell herumgesprochen haben. Fähnrich Kirchammer sagte vor dem [[Militärgericht|Kriegsgericht]] später aus: „Der Angeklagte sagte uns Fähnrichen mal, wir sollten uns eine eigene Meinung bilden und uns [[Propaganda|propagandistisch]] nicht beeinflussen lassen.“&lt;br /&gt;
Kusch verbreitete einen [[Witz]] unter der Besatzung: „Was haben das deutsche Volk und ein [[Bandwürmer|Bandwurm]] gemeinsam? Sie sind beide von brauner Masse umgeben und ständig in Gefahr, abgeführt zu werden.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Bruch zwischen den Offizieren kam es am 3. Juli 1943, als &amp;#039;&amp;#039;[[U 126 (U-Boot, 1941)|U 126]]&amp;#039;&amp;#039; in unmittelbarer Nähe von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; durch einen Fliegerangriff versenkt wurde. Die beiden Boote befanden sich auf dem gemeinsamen Rückmarsch nach Lorient, als um 02:44 Uhr ein feindliches [[Flugzeug]] auftauchte und [[Wasserbombe (Kampfmittel)|Wasserbomben]] auf die Boote abwarf. &amp;#039;&amp;#039;U 126&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; tauchten sofort ab, um dem Angriff zu entgehen. Da nach dem Tauchen keine Kommunikation mit &amp;#039;&amp;#039;U 126&amp;#039;&amp;#039; möglich war, ging Kusch davon aus, dass &amp;#039;&amp;#039;U 126&amp;#039;&amp;#039; wie verabredet getaucht weitermarschiert sei und sich deshalb außer Reichweite befände. Jedoch hörte man in der Zentrale von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; kurz darauf knackende Geräusche, was auf die [[Implosion]] von &amp;#039;&amp;#039;U 126&amp;#039;&amp;#039; aufgrund des [[Wasserdruck]]s schließen ließ. Kusch entschloss sich zum Weitermarsch unter Wasser und tauchte um 7:07 Uhr vier [[Seemeile]]n vom Ort des Angriffs entfernt auf, um nach Überlebenden zu suchen, brach aber um 8:33 Uhr aufgrund der Gefahr eines erneuten Angriffs ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Kuschs Verhalten während des Angriffs und danach vom Befehlshaber der Unterseeboote als korrekt bewertet wurde, machte Abel laut Zeuge Kirchammer kurz nach dem Abtauchen seinem Kommandanten schwere Vorwürfe, dass dieser nicht intensive Rettungsversuche unternommen habe, denn auf &amp;#039;&amp;#039;U 126&amp;#039;&amp;#039; fuhr ein guter Freund von Abel. Kusch lehnte aber das Auftauchen ab, um das eigene Boot nicht in Gefahr zu bringen. „Von dem Augenblick an sei Abel geradezu von Hass entflammt gewesen und das bisherige Einvernehmen, das er zwischen den Offizieren trotz ihrer völlig diametralen politischen Einstellung immerhin auf der fachlichen und kameradschaftlichen Ebene habe beobachten können, sei von jetzt an völlig zerstört gewesen.“&lt;br /&gt;
Hinzu kam, dass Abel nach der Fahrt von Kusch als nicht zum Kommandanten geeignet bewertet wurde. Der Funkmaat Janker hielt dies für „die eigentliche Ursache, die in Abel den Wunsch zur Rache und Revanche aufkommen ließ.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kuschs zweite Feindfahrt als Kommandant von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
Kuschs zweite Feindfahrt als Kommandant begann, als er mit &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; am 2. Oktober 1943 den [[Hafen]] von Lorient verließ. Dass die politischen Gespräche zwischen Kusch auf der einen und Druschel und Abel auf der anderen Seite während der zweiten Fahrt immer heftigere Gestalt annahmen, bezeugte Funkmaat Kurt Isensee:&lt;br /&gt;
: „Als Unterwasserhorcher wurde ich des Öfteren Zeuge von politischen Gesprächen, die im Offiziersraum stattfanden, und bei denen man deutlich erkennen konnte, daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; es nicht nur um eine Unterhaltung ging wie bei der ersten Fahrt, sondern daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Druschel und Abel jede Gelegenheit zur Opposition nutzten. Auch ich bin der festen Überzeugung, daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; diese gegnerische Stellungnahme der gekränkten Eitelkeit entsprang, die wiederum dadurch entstand, daß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt; Oberleutnant Abel noch eine Fahrt als Kommandanten-Schüler machen mußte&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;.“&amp;lt;ref&amp;gt;Isensee in einem Brief an Kuschs Vater vom 16. September 1946 nachzulesen in Walle, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch&amp;#039;&amp;#039; S. 69&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Isensee stellte fest, dass „außer zwei oder drei Schmierernaturen die ganze Besatzung auf der Seite des Kommandanten stand.“ Er war deshalb der Meinung, Kuschs Äußerungen wären nicht [[Wehrkraftzersetzung|wehrkraftzersetzend]] gewesen. Mit an Bord bei dieser Fahrt war der Stabsarzt des Heeres Nothdurft, um wissenschaftliche Messungen an Bord eines Frontbootes unter [[Tropen]]bedingungen durchzuführen. Nothdurft gab am 12. Juni 1946 vor dem [[Counter Intelligence Corps|CIC]] [[Heidelberg]] eine „[[Versicherung an Eides statt|Eidesstattliche Erklärung]]“ ab, die das Zusammenleben mit den Offizieren von &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; beschrieb. In diesem Dokument schilderte er Kuschs Verhalten, jedoch im Gegensatz zu Isensee äußerte er sich negativ:&lt;br /&gt;
: „Den Krieg hielt er für verbrecherisch und verloren, die U-Bootwaffe für lachhaft und erledigt. Er drängte diese Meinung jedem auf, obgleich die Leute aus Angst sie nicht hören wollten. […] Es kam daher oft zu heftigsten Auseinandersetzungen zwischen Abel und Druschel einerseits und Kusch andererseits.“&amp;lt;ref&amp;gt;nachzulesen in Walle, Heinrich: &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch&amp;#039;&amp;#039; S. 334&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der zweiten Feindfahrt planten die Offiziere, Kusch zur Meldung zu bringen, was aber zunächst nach Nothdurfts Angaben unterblieben sei.&lt;br /&gt;
Er gab weiter an, Abel und Druschel seien bemüht gewesen, ihn auf ihre Seite zu ziehen und davon zu überzeugen, Kusch sei ein Feigling, [[Defätismus|Defätist]] und Hitlergegner. Abel und Druschel meinten es ernst mit ihrem Vorhaben: zu Nothdurft sagten sie: „Als [[Stabsarzt]] sind Sie der Ranghöchste an Bord. Das macht sie zu einem prächtigen Anführer unserer dienstlichen Mitteilung gegen Kusch. Als [[Heer]]esangehöriger scheiden Sie dafür aus, mit der Beseitigung Kuschs eigene Vorteile anstreben zu können.“&lt;br /&gt;
Kuschs Angewohnheit, feindliche [[Radio]]sender abzuhören, war später ein weiterer Vorwurf an ihn. Laut Nothdurft ließ sich Kusch „vom Funkmaaten mehrmals täglich feindliche Sender einstellen.“&lt;br /&gt;
Auch seine oft artikulierte Ablehnung gegen Hitler war später [[Anklage]]punkt gegen ihn. Nothdurft berichtet, Kusch habe Hitler „einen Verrückten, einen Verbrecher, das größte Unglück, das dem deutschen Volk beschert werden konnte, und einen wahnsinnigen Teppichbeißer“ genannt.&lt;br /&gt;
Nothdurft meint, Hinweise darauf gesehen zu haben, Kusch hätte den Plan gehabt, überzulaufen und das Boot an den Feind zu übergeben. Laut Nothdurft entsprachen Kuschs politische Belehrungen „ohne jeden Zweifel […] gelegentlich der Aufforderung zur gemeinsamen [[Desertion]] mit dem ganzen Boot“. Dieser Aspekt war jedoch kein Bestandteil der Meldung Abels.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Meldung und Verurteilung ==&lt;br /&gt;
Die Offiziere Druschel und Funke (der auf der zweiten Feindfahrt unter Kusch den II. WO Meyer ersetzt hatte) hielten sich an Nothdurfts Bitte, Kusch nicht zu melden. Am 12. Januar 1944 jedoch [[Denunziation|denunzierte]] Abel seinen Kommandanten Kusch in einer Meldung an die [[Unterseebootslehrdivision|3. Unterseebootslehrdivision]], obwohl Nothdurft versucht hatte, dies zu verhindern. Abel meldete Kusch angeblich, nachdem er eine Ansprache von [[Korvettenkapitän]] Ernst Kals gehört hatte, der den [[Karl Dönitz|Dönitzschen]] „Erlass gegen die Kritiksucht und Meckerei“  vom 9. September 1943 dargestellt hatte. Abel bestritt in seiner Vernehmung am 24. Januar 1944 den Vorwurf, er habe seine Meldung aus Gehässigkeit geschrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kapitän zur See]] [[Hans-Rudolf Rösing]], [[Führer der U-Boote#FdU West – Führer der U-Boote West|Führer der U-Boote West]], leitete am 16. Januar 1944 ein Ermittlungsverfahren gegen Kusch wegen „[[Wehrkraftzersetzung|Zersetzung der Wehrkraft]], Beschimpfen des Reiches und [[Greuelpropaganda]]“ ein. Kusch wurde am 20. Januar in Lorient verhaftet und in die Kriegswehrmachthaftanstalt [[Angers]] eingeliefert. Später wurde er in das Marine-Untersuchungsgefängnis in [[Kiel-Wik]] überstellt.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.KN-online.de/Kiel/Marine-Untersuchungsgefaengnis-in-der-Wik-Unbekannter-Ort-des-Grauens&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut Anklageverfügung wurde Kusch wegen Verbrechen gegen § 5 Absatz 1 Ziffer 1 und 2 der [[Kriegssonderstrafrechtsverordnung]] (KSSVO) und nach §&amp;amp;nbsp;1 der [[Verordnung über außerordentliche Rundfunkmaßnahmen]] angeklagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verhandlung gegen Kusch begann am 26. Januar 1944 in Kiel beim [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|Gericht des Höheren Kommandos der Unterseebootausbildung]]. Kuschs Wahlverteidiger Gerhard Meyer-Grieben hatte erst am Vorabend Akteneinsicht erhalten. Als Entlastungszeugen traten die ehemaligen Vorgesetzten von Kusch, Kapitänleutnant [[Gustav-Adolf Janssen]] und Korvettenkapitän [[Werner Winter (Marineoffizier)|Werner Winter]], auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=111 |Online=https://books.google.com/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Beide äußerten sich positiv über Kusch,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=368 |Online=https://books.google.com/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit dem sie freundschaftlich verbunden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Abend des 26. Januar wurde Kusch „wegen fortgesetzter Zersetzung der Wehrkraft und wegen Abhörens von Auslandssendern [[Todesstrafe|zum Tode]] und zu einem Jahr [[Zuchthaus]]“ verurteilt, gleichzeitig wurden ihm die [[Bürgerliche Ehrenrechte|bürgerlichen Ehrenrechte]] entzogen. Der später hinzugefügte Vorwurf Abels der „Feigheit vor dem Feinde“ wurde hingegen von einem Gutachter als unbegründet zurückgewiesen. Das harte Urteil kam überraschend, da der Anklagevertreter nur eine Zuchthausstrafe von zehneinhalb Jahren beantragt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einer persönlichen Intervention Janssens bei [[Großadmiral]] Dönitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=137 |Online=https://books.google.com/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; lehnte dieser eine [[Gnadenrecht|Begnadigung]] ab.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
Am Vortag der Hinrichtung schrieb Kusch einen Abschiedsbrief an seinen Freund Janssen,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=148 |Online=https://books.google.com/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; welcher auch nach dem Krieg für seine Ehrenrettung eintrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Mai 1944 wurde Oskar Kusch in Kiel [[Erschießung|erschossen]]. Obwohl die [[Hinrichtung|Exekution]] nicht öffentlich bekanntgegeben wurde, sprach sie sich innerhalb weniger Wochen in allen [[Messe (Schifffahrt)|Messen]] herum. Die Mitglieder von Kuschs alter Mannschaft erfuhren indes nichts über dessen Schicksal. Am 2. Juli 1944 wurde &amp;#039;&amp;#039;U 154&amp;#039;&amp;#039; vor den [[Azoren]] versenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Andrew Williams: &amp;#039;&amp;#039;U-Boot-Krieg im Atlantik.&amp;#039;&amp;#039; HEEL Verlag, Königswinter 2007, ISBN 978-3-8289-0587-0, S. 282.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthumes ==&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg bemühte sich Kuschs Vater um eine Rehabilitation seines Sohnes. &lt;br /&gt;
Die Staatsanwaltschaft Kiel erhob gegen [[Karl-Heinrich Hagemann]] (Vorsitzender [[Militärgerichtsbarkeit (Nationalsozialismus)|Marinerichter]] und ein überzeugter Nationalsozialist) Anklage wegen [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit]] in zwei Fällen; Hagemann hatte Kusch und einen weiteren Kapitänleutnant zum Tode verurteilt. Vor dem [[Landgericht Kiel]] sagt Hagemann aus, er stehe zu seiner Entscheidung – und wurde im September 1950 freigesprochen.&lt;br /&gt;
Das Landgericht schrieb in seinem Urteil, politische Motive (für das Todesurteil) seien nicht zu erkennen, dafür aber ein militärisches Versagen Kuschs.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Kruecken |url=https://www.spiegel.de/geschichte/u-boot-u-154-unter-oskar-kusch-der-aufstand-des-kommandanten-a-d8ec764f-4d36-489e-b6f8-d88c1dae8b0b |titel=»U-154« unter Oskar Kusch: Der Aufstand des U-Boot-Kommandanten |werk=Der Spiegel |abruf=2021-05-20 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Während des Prozesses hatte auch Kuschs Freund Gustav-Adolf Janssen ausgesagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Verlag=Franz Steiner Verlag |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=35 |Online=https://books.google.com/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;newbks= |Abruf=2022-05-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Horst Freiherr von Luttitz|Horst von Luttitz]] war ein guter Freund und [[Schiffsbesatzung|Crewkamerad]] von Kusch und behielt nach dessen Erschießung den Nachlass. Aus diesem wurden später u. a. Zeichnungen aus der Gefängniszeit öffentlich ausgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Heinrich Walle]] |Hrsg= |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Auflage= |Verlag=Franz Steiner Verlag |Ort= |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=15 |Online=https://books.google.de/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;pg= |Abruf=2019-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Weitere Zeichnungen wurde durch von Luttitz unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;Walter Klenck&amp;#039;&amp;#039; 1987 in einem Roman veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Heinrich Walle |Hrsg= |Titel=Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch |Auflage= |Verlag=Franz Steiner Verlag |Ort= |Datum=1995 |ISBN=978-3-515-06841-3 |Seiten=16 |Online=https://books.google.de/books?id=DAAPQ2tnWMwC&amp;amp;pg= |Abruf=2019-05-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;  Darin schildert er die eigenen Kriegserlebnisse (im Roman als &amp;#039;&amp;#039;Graf Torra&amp;#039;&amp;#039;) und die seines Freundes und Crewkameraden Kusch (im Roman als &amp;#039;&amp;#039;Oskar Burk&amp;#039;&amp;#039;) einschließlich seiner Verurteilung wegen [[Wehrkraftzersetzung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Anfrage der Landtagsabgeordneten [[Christel Aschmoneit-Lücke]] beim [[Ministerium für Justiz, Europa und Verbraucherschutz des Landes Schleswig-Holstein|schleswig-holsteinischen Justizministerium]] machte den Fall in den 1990er Jahren wieder publik. Aufgrund der Arbeit des Marinehistorikers [[Heinrich Walle]], der die Akten des Falles ausgewertet hatte, wurde Kusch 1996 rehabilitiert. Im Jahr 1998 wurde die Straße, die an der Hinrichtungsstätte vorbeiführt, in &amp;#039;&amp;#039;Oskar-Kusch-Straße&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Dort befindet sich auch der oben abgebildete Gedenkstein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der historischen Halle des [[Marine-Ehrenmal Laboe|Marine-Ehrenmals Laboe]] erinnert ein Aufsteller an das Leben und Schicksal von Oskar Kusch. Die [[Deutsche Marine]] hat 2021 die ehemalige &amp;#039;&amp;#039;[[Reinhard Scheer|Scheer]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;mole&amp;lt;/nowiki&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039; im [[Marinestützpunkt Kiel]] in Oskar-Kusch-Mole umbenannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/aktuelles/umbenennungen-marine-kiel-wik-5012342 Umbenennungen der Marine in Kiel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Heinrich Walle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Tragödie des Oberleutnants zur See Oskar Kusch&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. im Auftr. der Ranke-Gesellschaft, Vereinigung für Geschichte im Öffentlichen Leben e. V. und dem Deutschen Marine-Institut von [[Michael Salewski]] und [[Christian Giermann]], Stuttgart 1995, ISBN 3-515-06841-4. Historische Mitteilungen/Beiheft – Historische Mitteilungen, Beiheft; 13.&lt;br /&gt;
* [[Stefan Krücken]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Mann taucht auf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Gentlemen&amp;#039;s Quarterly|&amp;#039;&amp;#039;GQ Gentlemen&amp;#039;s Quarterly&amp;#039;&amp;#039;]], Juni 2009, S. 146–151.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;LG Kiel, 25. September 1950&amp;#039;&amp;#039;, (Strafverfahren gegen Karl-Heinrich Hagemann, Vorsitzenden des Marinegerichts, das Kusch abgeurteilt hatte u.&amp;amp;nbsp;a.). In: &amp;#039;&amp;#039;[[Justiz und NS-Verbrechen]]. Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945–1966.&amp;#039;&amp;#039; Band VII, bearbeitet von Adelheid L Rüter-Ehlermann, H. H. Fuchs und [[C. F. Rüter]]. Amsterdam: University Press, 1971, Nr. 244, S. 485–520 [https://web.archive.org/web/20020531061151/http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/files/brd244.htm] Hinweis: nicht abrufbar!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--* [http://www.ijnhonline.org/volume1_number1_Apr02/article_rust_kusch_uboat.doc.htm Ein Aufsatz über Kusch und die Hintergründe der Verurteilung (engl.)]--&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [https://www.uboat.net/men/kusch.htm Kusch Biographie bei uboat.net (engl.)]&lt;br /&gt;
* [http://www.apt-holtenau.de/holtenau-info/history/marineschiessplatz.htm Exekutionsort Marineschießplatz in Kiel Holtenau]&lt;br /&gt;
* [https://oskarkusch.de/ Homepage zur Ausstellung anlässlich des 80. Todestages]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch == &lt;br /&gt;
* [[Liste von im Deutschen Reich hingerichteten Personen]]&lt;br /&gt;
* [[Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen]]&lt;br /&gt;
* [[Furchtbare Juristen]] (1987 erschienenes Buch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119322692|LCCN=nb/2002/019423|VIAF=18029050}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kusch, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der NS-Militärjustiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant zur See (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Jugendbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot-Kommandant (Kriegsmarine der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hingerichtete Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1918]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1944]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kusch, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kusch, Oskar Heinz&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Marineoffizier, U-Boot-Kommandant im Zweiten Weltkrieg und NS-Opfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. April 1918&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. Mai 1944&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kiel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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