<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oskar_Kaltenegger</id>
	<title>Oskar Kaltenegger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Oskar_Kaltenegger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Kaltenegger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T16:43:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Kaltenegger&amp;diff=2737438&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Ausbildung und Beruf */ Tippfehler entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Oskar_Kaltenegger&amp;diff=2737438&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-01-17T16:31:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ausbildung und Beruf: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Kaltenegger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. August]] [[1886]] in [[Kamnik|Stein in Oberkrain]]; † [[26. März]] [[1976]]), bis [[Adelsaufhebungsgesetz|1919]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Oskar Ritter Kaltenegger von Riedhorst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[österreich]]ischer Jurist, Beamter und Politiker. Er war Abgeordneter zum [[Oberösterreichischer Landtag|Oberösterreichischen Landtag]], Landrat von Gmunden und Beamter der nationalsozialistischen Zivilverwaltung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung und Beruf ==&lt;br /&gt;
Kaltenegger wurde als Sohn des Bezirkshauptmanns Oskar Kaltenegger von Riedhorst und Enkel des Landeshauptmanns [[Friedrich Kaltenegger von Riedhorst]], in Stein, heute Kamnik, in Slowenien geboren und wurde ab 1892 im Privatunterricht von seiner Mutter unterrichtet. Er wechselte zum Besuch der 3. und 4. Klasse Volksschule nach [[Ljubljana|Laibach]] und absolvierte ab 1896 das [[Öffentliches Gymnasium der Stiftung Theresianische Akademie|Theresianum]] in Wien, wobei er die Schule 1904 mit der [[Matura]] abschloss. Nachdem Kaltenegger seinen Militärdienst als [[Einjährig-Freiwilliger]] absolviert hatte, wurde er 1908 Leutnant der Reserve. Danach besuchte er einen Abiturientenkurs der Wiener Handelsakademie und studierte [[Rechtswissenschaften]] an der [[Universität Wien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine berufliche Laufbahn begann Kaltenegger als [[Kaiserlich-königlich|k.k.]] Statthaltereikonzeptspraktikant der [[Statthalter]]ei Triest. 1912 wechselte er als Referent für Mobilisierung zur [[Bezirkshauptmannschaft]] Görz, nach Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] meldete er sich freiwillig an die Front. Er kämpfte daraufhin in [[Galizien]] und [[Südtirol]] und wurde mehrfach schwer verwundet, wodurch er als Hauptmann der Reserve schwerinvalide aus dem Kriegsdienst ausschied. Kaltenegger wurde in der Folge der Bezirkshauptmannschaft Gradisca zugeteilt, wo er per 1. Februar 1918 zum Bezirkskommissär ernannt wurde. Ende Dezember 1918 wurde Kaltenegger in das Unterrichtsministerium übernommen, wo er bis Ende Dezember 1919 als Ministerialvizesekretär tätig war. Auf eigenen Wunsch wechselte er 1919 in den Landesverwaltungsdienst und übernahm das Amt des Vorstands der&lt;br /&gt;
Agrarbezirksbehörde Steyr. Noch im selben Jahr wurde er stellvertretender Bezirkshauptmann von Steyr. 1934 wurde Kaltenegger infolge des [[Juliputsch]]es zur Bezirkshauptmannschaft Wels versetzt und später des Amtes enthoben. 1937 erfolgte jedoch seine Ernennung zum stellvertretenden Bezirkshauptmann von Linz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das nationalsozialistische [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutsche Reich]] betraute Gauleiter [[August Eigruber]] Kaltenegger am 14. März 1938 kommissarisch mit dem Amt des Landesamtdirektors, das er bis Ende September 1939 ausübte. Per 5. Mai 1938 wurde er zudem Landrat des [[Bezirk Gmunden|Kreises Gmunden]] im Rang eines Oberregierungsrates. Kaltenegger übte dieses Amt bis zum 2. November 1940 aus, eine Berufung nach [[Lublin]] hatte er abgelehnt. Er hatte kurzfristig das Amt des Verwaltungschefs in [[Rennes]] inne, bevor er 1941 als abgeordneter Beamter vom [[Reichsstatthalter]] Oberdonau zum [[CdZ-Gebiet Kärnten und Krain|Chef der Zivilverwaltung der besetzten Gebiete Kärntens und Krains]] mit Sitz in [[Klagenfurt am Wörthersee|Klagenfurt]] versetzt wurde. Kaltenegger trat seine Stelle am 14. April 1941 an,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.territorial.de/kkrain/cdzkaern.htm www.territorial.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; geriet jedoch bald in Konflikt mit dem stellvertretenden Gauleiter [[Franz Kutschera (SS-Mitglied)|Franz Kutschera]], da sich Kaltenegger für ein besseres Verhältnis zur [[Slowenen|slowenischen Bevölkerung]] einsetzte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.karawankengrenze.at/ferenc/index.php?r=documentshow&amp;amp;id=101 karawankengrenze.at] Denkschrift von Oskar Kaltenegger über die Aussiedlung von Slowenen aus den besetzten Gebieten Kärntens und Krains&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde daraufhin seines Amtes enthoben. Auch seine Ernennung zum Regierungsdirektor und Referent für Oberkrain in Klagenfurt wurde noch vor seinem Amtsantritt rückgängig gemacht. Er wechselte schließlich 1942 als Regierungsdirektor ins bayrische Innenministerium und wurde von dort als Hauptmann der Reserve übernommen und als Kreiskommandant in [[Kortryke]] und [[Gent]] eingesetzt. Ende 1943 erfolgte seine Versetzung als Kampfkommandant nach [[Bihać]] und [[Novska]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei Kriegsende wurde Kaltenegger in Schönberg bei [[Celje|Cilli]] verhaftet und in jugoslawischer Kriegsgefangenschaft 1949 zum Tode verurteilt. 1950 wurde seine Strafe in eine Gefängnisstrafe umgewandelt, 1951 erfolgte seine Entlassung. Nach seiner Rückkehr nach Österreich erfolgte Ende 1951 durch das Amt der oberösterreichischen Landesregierung seine Versetzung in den dauernden Ruhestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik und Funktionen ==&lt;br /&gt;
Kaltenegger engagierte sich in Steyr an der Gründung der [[Heimwehr]] und wurde Obmann des Steyrer Turnvereins. 1930 trat er für den [[Schoberblock]] bei der [[Nationalratswahl in Österreich 1930]] im Traunkreis an, des Weiteren kandidierte er bei der [[Landtagswahl in Oberösterreich 1931]]. Er trat zum 30. März 1933 in der Ortsgruppe Steyr der [[NSDAP]] bei (Mitgliedsnummer 1.522.969)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-VIII KARTEI/14491344&amp;lt;/ref&amp;gt; und war nach eigenen Angaben während des Parteiverbotes Betriebszellenleiter der Bezirkshauptmannschaft Wels gewesen. Nach dem Tod des Landtagsabgeordneten [[Maximilian Pauly]] rückte Kaltenegger am 1. April 1934 als Landtagsabgeordneter in den Oberösterreichischen Landtag nach, wobei er jedoch auf Grund des Verfassungs-Übergangsgesetzes nie zu einer Sitzung einberufen wurde. 1938 wurde er Kreisführer Oberdonau des [[Nationalsozialistischer Reichsbund für Leibesübungen|Nationalsozialistischen Reichsbundes für Leibesübungen]] sowie SA-Sturmbannführer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{land-ooe|b|541}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kaltenegger, Oskar}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Kommunalverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landrat (Österreich 1938–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Frankreichs 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Jugoslawiens 1941–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zum Tode verurteilte Person (NS-Täter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:GDVP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SA-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1976]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kaltenegger, Oskar&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Kaltenegger, Oskar von; Kaltenegger von Riedhorst, Oskar&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Beamter und Politiker (GDVP/NSDAP)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. August 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kamnik]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. März 1976&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>